Keine Extrawurst. Zweitwohnungsbesitzer müssen MV sofort verlassen

Repu­blik­flucht mal umgekehrt:

»GREIFSWALD · Das Ober­ver­wal­tungs­ge­richt in Greifs­wald hat die Aus­rei­se­pflicht für Men­schen mit Neben­wohn­sitz in Meck­len­burg-Vor­pom­mern bestä­tigt. Einen Antrag, die­se Rege­lung außer Voll­zug zu set­zen, lehn­ten die Rich­ter ab, wie das Gericht am Frei­tag mitteilte.

Laut einem Gerichts­spre­cher hat­te ein Ehe­paar mit Haupt­wohn­sitz in Ber­lin und Neben­wohn­sitz in Wus­trow auf dem Darß den Antrag gestellt. Sie hät­ten ange­ge­ben, sich in ihrer Zweit­woh­nung auf­zu­hal­ten, heißt es in einer Mit­tei­lung des Gerichts. Die Lan­des-Coro­na­ver­ord­nung sieht vor, dass, abge­se­hen von Aus­nah­men, auch Zweit­woh­nungs­be­sit­zer spä­tes­tens am Frei­tag das Land ver­las­sen müs­sen. Vor­erst bis zum 11. Mai darf dann nur nach MV ein­rei­sen, wer sei­nen Haupt­wohn­sitz in dem Bun­des­land hat oder sei­ne Kern­fa­mi­lie besucht.

Ber­li­ner sehen sich in ihren Grund­rech­ten verletzt

Die Antrags­stel­ler hat­ten gel­tend gemacht, dass die Rege­lung gegen ihre Grund­rech­te ver­sto­ße, auch weil sie sich sogar gegen Men­schen, rich­te, die voll­stän­dig gegen das Coro­na­vi­rus geimpft sei­en. Ob das Ehe­paar selbst geimpft sei, konn­te der Gerichts­spre­cher nicht sagen.

In der Mit­tei­lung heißt es, das Gericht habe den Antrag im Wesent­li­chen abge­lehnt, weil er in sei­ner Form unzu­läs­sig gewe­sen sei. Er habe dar­auf abge­zielt, das Land zur Außer­voll­zug­set­zung zu ver­pflich­ten. In einem Nor­men­kon­troll­ver­fah­ren kön­ne das Gericht hin­ge­gen die Rege­lung höchs­tens für unwirk­sam erklären.

Aber auch davon unab­hän­gig hät­te der Antrag laut Gericht kei­nen Erfolg. Das Ehe­paar habe etwa auf ver­lo­re­ne Zeit, Gar­ten­ar­beit oder dar­auf ver­wie­sen, Eigen­tum vor­über­ge­hend nicht nut­zen zu kön­nen. Es habe aber kei­ne schwe­ren Nach­tei­le oder ande­re wich­ti­ge Grün­de gegen die ange­grif­fe­ne Rege­lung dar­ge­stellt.«
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21 Antworten auf „Keine Extrawurst. Zweitwohnungsbesitzer müssen MV sofort verlassen“

  1. MV braucht kei­ne Tou­ris­ten und Zweit­woh­nungs­be­sit­zer, MV hat den Län­der­fi­nanz­aus­gleich und wenn es ganz lieb ist, gibt es sicher­lich noch mehr Geld, erwirt­schaf­tet von anderen.

    Wirk­lich inter­es­sant, wie Frau Schwe­sig das gan­ze Bun­des­land rui­niert und nach­hal­tig schä­digt, das bekommt nicht jeder hin.

    Jetzt zeigt es sich auf, was Eigen­tum in Deutsch­land noch Wert ist.

  2. Fällt denn keiner/keinem der Ver­ant­wort­li­chen auf, dass das alles nur noch him­mel­schrei­en­der Irr­sinn ist? Es muss doch irgend­wo eine(n) geben, die/der sich traut, dazwi­schen zu grät­schen? Die/der sich und uns sagt: "Jetzt reicht es end­gül­tig! Kli­ma- und Coro­na­hys­te­rie und glo­ba­lis­ti­sche Phan­ta­sien sind erlaubt, aber sie dür­fen nicht das Grund­ge­setz außer Kraft set­zen, die Bür­ge­rin­nen und Bür­ger künst­lich in Panik ver­set­zen und ihnen die Frei­heit nehmen"?

    1. @Ehrlicher Hand­wer­ker: Respekt für die Zähig­keit, immer wie­der eine Kli­ma­hys­te­rie her­bei­zu­schrei­ben. Ich blei­be eben­so en pas­sant dabei, daß anders als bei Coro­na unse­re Art zu leben, zu pro­du­zie­ren, zu han­deln, uns zu bewe­gen, eine rea­le Gefahr für Umwelt und Kli­ma dar­stellt. Ich las­se mir nicht ein­re­den, daß sie von irgend­wel­chen "Glo­ba­lis­ten" erfun­den wur­de. Ansons­ten bin ich einverstanden.

      1. @aa: Respekt auch vor der ent­ge­gen­ge­setz­ten Mei­nung, was die Kli­ma­hys­te­rie angeht. Gleichwohl:

        Dass "unse­re Art zu leben, zu pro­du­zie­ren, zu han­deln, uns zu bewe­gen, eine rea­le Gefahr für Umwelt und Kli­ma dar­stellt", wür­de ich für die Umwelt durch­aus unter­schrei­ben. Das Kli­ma ist aber eine ande­re, eige­ne Geschich­te. Hier wäre erst ein­mal zu differenzieren. 

        Die Umwelt, die Städ­te, die Wäl­der, die Wie­sen, die Tie­re, die Wind­rä­der, die Boden­stof­fe, die Ozea­ne sind alle anschau­lich fass­bar und ver­gleichs­wei­se leicht mess­bar und zähl­bar. Das Kli­ma jedoch ist wie das Wet­ter etwas viel Kom­ple­xe­res. Es ist nur durch soge­nann­te Kli­ma­mo­del­le dar­stell­bar. Und die­sen haf­tet nun­mal eine gewis­se Will­kür an, die beginnt mit der Aus­wahl von Para­me­tern – vgl. zum Bei­spiel neu­er­dings https://phys.org/news/2021–04-current-climate-simulations-overestimate-future.html.

        Die Unter­schei­dung Klima/Umwelt ist des­halb wich­tig, weil die Coro­na-Maß­nah­men ganz klar nicht hygie­nisch, son­dern kli­ma­to­lo­gisch begrün­det sind. Die Ver­schwö­rer in der Bun­des­re­gie­rung wis­sen alle, dass es nicht um unse­re Gesund­heit geht. Sie ste­cken mit dem WEF unter einer Decke, wol­len die Erde ret­ten und mei­nen mit "Erde" an ers­ter Stel­le die CO2-Bilanz ("Kli­ma­neu­tra­li­tät"). Wegen die­ser – nicht gemes­se­nen, son­dern ledig­lich errech­ne­ten – Bilanz wird nicht nur unse­re Wirt­schaft platt­ge­macht, es lei­det auch bereits die Umwelt selbst (ich brach­te schon mal das Bei­spiel der Über­ro­dung von Wäl­dern im Umfeld von Holzheizkraftwerken). 

        Ich wür­de nie von "Umwelt­hys­te­rie" spre­chen. Nach­hal­tig­keit ist ein wich­ti­ges, letzt­end­lich in der Forst­wirt­schaft wur­zeln­des Ziel. Beim Kli­ma ver­hält sich das anders. For­schen, Nach­den­ken, Dis­ku­tie­ren ist wich­tig. Aber eine Gre­ta vor­schi­cken, um Stim­mung zu machen, hat damit nichts zu tun. Fri­days for Future erscheint als Sym­ptom einer Hys­te­rie, die für den Coro­na-Wahn den Boden berei­tet hat.

          1. @aa: Ger­ne! Unter­schied­li­che Mei­nun­gen sind wich­tig, denn sie sind ein schöp­fe­ri­sches Poten­zi­al, wenn alle Sei­ten zum Aus­tausch von Argu­men­ten bereit sind; auch Ver­tre­ter von extre­men Mei­nun­gen kön­nen dann unter Umstän­den Sinn­vol­les beitragen. 

            Unse­re bla­sier­ten Mani­pu­lier­me­di­en­ma­cher haben das völ­lig ver­ges­sen. Sie sind zum Zuhö­ren unfä­hig gewor­den. Sie sind nur noch Mei­nungs­ma­cher, kei­ne Medi­en­ma­cher mehr. Medi­en soll­ten zwi­schen unter­schied­li­chen Mei­nun­gen /vermitteln/ können.

        1. Ich sehe es auch so, dass Kli­ma­ret­tung das Abstell­gleis für Umwelt­schüt­zer ist. Wenn frü­her ein See aus­ge­trock­net ist, hat man mit dem Fin­ger auf die Leu­te gezeigt, die die Zuflüs­se abzwei­gen. Heu­te schiebt man es auf das Welt­kli­ma und die Ver­ant­wort­li­chen kann man über­all auf der Welt suchen, nur nicht bei sich vor Ort. Wenn es frü­her Hoch­was­ser gege­ben hat, hat man über den Sinn von Fluss­be­gra­di­gun­gen und über geeig­ne­tes Tal­sper­ren­ma­nage­ment gere­det. Heu­te sind Flug- und Auto­rei­sen­de dar­an schuld.
          Kli­ma­po­li­tik ist um die­se mitt­le­re Welt­tem­pe­ra­tur her­um auf­ge­baut, ein Labor­wert von ähn­li­cher Aus­sa­ge­kraft wie PCR- und Anti­gen­tests. Und man kann bei­de genau­so schön mani­pu­lie­ren und damit sonst­wel­che Maß­nah­men rechtfertigen.
          Und weil die­se mitt­le­re Tem­pe­ra­tur nicht so rich­tig greif­bar ist, kom­men am Ende auch ziem­lich hirn­lo­se Maß­nah­men her­aus. Es wer­den aus der Kli­ma­po­li­tik kei­ne Umwelt­schutz­maß­nah­men fol­gen, son­dern ein­fach eine neue (CO2-)Steuer.

          1. @Henning: Da ist viel Wah­res dran. Nur, es trock­nen heu­te nicht nur Seen aus, son­dern gan­ze Land­stri­che. Dann ist es rich­tig, wie frü­her zu fra­gen, wer das ver­ur­sacht. Mit Model­len kann man Schind­lu­der trei­ben wie mit allen wis­sen­schaft­li­chen Erkennt­nis­sen, die aus Zusam­men­hän­gen geris­sen wer­den. Des­halb sind Model­le eben­so­we­nig zu ver­dam­men wie Wis­sen­schaft an sich. Wich­tig ist zu fra­gen, wer betreibt sie, wer finan­ziert sie, wie trans­pa­rent sind die Erkenntniswege.

        2. "Die Unter­schei­dung Klima/Umwelt ist des­halb wich­tig, weil die Coro­na-Maß­nah­men ganz klar nicht hygie­nisch, son­dern kli­ma­to­lo­gisch begrün­det sind. "

          Erlau­be mir dies ein wenig zu aen­dern und zu vereinfachen:

          Die Poli­ti­sie­rung des Kli­mas als auch der Gesund­heit dient moeg­li­cher­wei­se der Kontrolle.

          Nun koen­nen wir uns strei­ten wer und was kon­trol­liert wer­den soll, aber sicher­lich koen­nen wir uns dar­auf eini­gen, das die Men­schen­mas­se (Popu­la­ti­on) Ziel des gan­zen ist.
          Denn der Erde sel­ber ist dies alles so ziem­lich "pups-shiet-egal".

          Und wer uebt die­se Kon­trol­le aus? Natuer­lich wie immer die, die am laen­ge­ren Hebel sit­zen und Ihre Posi­ti­on manifestieren.

          Die poli­ti­sche Beein­flus­sung im wis­sen­schaft­li­chen Bereich Kli­ma, Gesund­heit, etc .. ist doch nichts neues.

          Wie schon leicht ange­deu­tet, ist auch mir dies im Kli­ma Bereich aus naechs­ter Nae­he bekannt und vie­le ande­re wis­sen ein Lied davon zu singen.

          Und da wir hier ja auch schoen den guten James referenziere
          https://​www​.cor​bett​re​port​.com/​t​h​e​-​w​e​a​p​o​n​i​z​a​t​i​o​n​-​o​f​-​s​c​i​e​n​ce/
          https://​www​.cor​bett​re​port​.com/​m​i​s​s​i​o​n​-​a​c​c​o​m​p​l​i​s​h​e​d​-​t​h​e​-​c​o​r​b​e​t​t​-​r​e​p​o​r​t​-​r​e​m​o​v​e​d​-​f​r​o​m​-​y​o​u​t​u​be/

          "“How can sci­ence be poli­ti­cal­ly deter­mi­ned?” I deman­ded of him indignant­ly. “If I drop this tape dis­pen­ser off your desk it’s going to fall at 9.81 m/s2 regard­less of who is in poli­ti­cal office.”

          My pro­fes­sor, for his part, had only to prompt me to con­sider the inquisition’s inves­ti­ga­ti­on of Gali­leo for me to rea­li­ze his point. Yes, sci­en­tists can be inti­mi­da­ted into pro­clai­ming wha­te­ver the authorities—political, reli­gious or otherwise—tell them to pro­cla­im, even if it goes against their expe­ri­men­tal results. The Gali­leo exam­p­le may have been a par­ti­cu­lar­ly blunt one (and may or may not be apo­cryphal), but it hit the mark."

          +++

          All dies soll nicht heis­sen, kein Auge auf das Kli­ma zu haben und die­se nicht wis­sen­schaft­lich zu untersuchen.
          Doch die wich­ti­ge Arbeit, die Resour­cen-Auf­tei­lung ist Gegen­stand der Poli­tik und die Wis­sen­schaft soll­te hier­zu nicht miss­braucht werden.

        3. @Ehrlicher Hand­wer­ker
          Das mit Gre­ta hat sich ja erle­digt. Sie ist jetzt "arbeits­los."
          Die Kin­der wer­den nicht mehr unter­rich­tet. Online Unterricht.
          Müs­sen am Frei­tag nicht mehr die Schu­le schwän­zen. Ob sie sich immer mit Gre­ta tra­fen, bleibt dahingestellt.
          Die hät­ten den "Sams­tags for Future." neh­men sollen.
          Mal sehen, wer dann erschie­nen wäre.

          Ich fand das sowie­so merk­wür­dig, dass sich erwach­se­ne Men­schen von so einer Göre vor­ma­chen lie­ßen, wo' langgeht.
          Aber inzwi­schen sind die meis­ten so weit, dass sie auch eine Baer­bock als Kanz­le­rin akzep­tie­ren wür­de, die mei­ner Ansicht in den Kin­der­gar­ten gehört.
          Stel­len Sie sich die mal bei einem Gespräch mit Putin vor.

          1. @letztendlich: Das mit den Gören, die Erwach­se­nen was vor­ma­chen wol­len, haben mir in mei­ner Schul­zeit die Erwach­se­nen auch schon vorgeworfen…

      2. Dann den­ke mal ein wenig wei­ter. Das, was uns als "Kli­ma­wan­del" ver­kauft wird, basiert auf den glei­chen Dog­men, mit denen man das C‑Narrativ durch­drückt. Die "Kli­ma­wis­sen­schaft­ler" sind die Vor­gän­ger der "Viro­lo­gen". Und bei­des wird dem­nächst unter Schwabs Mäd­chen zusammengeführt.

        Ansons­ten an den ehr­li­chen Hand­wer­ker: Was pas­siert, wenn ein paar Leu­te einen zag­haf­ten, iro­ni­schen Ver­such unter­neh­men, mal auf den Tisch zu hau­en, siehst du ja gera­de an den Künst­lern. Juris­ten sind dar­über hin­aus beson­ders anfäl­lig dafür, dem von der Obrig­keit vor­ge­ge­be­nen Her­den­trieb zu fol­gen. Da gibt es ein paar wirk­lich gute Inter­views mit Rich­ter Schleif; er war auch in einer Ad-hoc-Sit­zung des C‑Ausschusses.

        Zumal gera­de Grund­rech­te in D schon immer der "zeit­ge­nös­si­schen" Inter­pre­ta­ti­on unter­la­gen. In einer ech­ten Ver­fas­sung dürf­ten eigent­lich auch nicht so vie­le "Schran­ken" instal­liert sein, mit denen man die­se Grund­rech­te mit nie­der­ran­gi­gem Recht (z. B. Ver­ord­nun­gen) ein­fach aus­he­beln kann. Wobei: Das unein­schränk­ba­re Ver­samm­lungs­recht in geschlos­se­nen Räu­men nach Arti­kel 8 GG inter­es­siert ja inzw. auch kei­nen mehr.

        Eigent­lich müss­ten m. M. n. auch alle Geset­ze, die die Grund­rech­te ein­schrän­ken, wie Grund­ge­setz­än­de­run­gen mit einer 2/3‑Mehrheit beschlos­sen wer­den. Aber: Eh alles wurscht; wir wer­den unse­re "Pri­vi­le­gi­en" nie wie­der zurückerhalten.

        1. @DS-pektiven: Die 2/3‑Mehrheit für Grund­rechts­ein­schrän­kun­gen steht auch auf mei­nem Zet­tel. Für Ein­schrän­kun­gen soll­te das­sel­be gel­ten wie für Grund­ge­setz­än­de­run­gen. Was jetzt gera­de pas­siert, darf – sobald es vor­bei ist – in Deutsch­land /nie/ wie­der passieren. 

          Wird es je vor­bei sein? Es gibt Grün­de, pes­si­mis­tisch zu sein, ich sehe das auch so, denn die Regie­ren­den ver­fü­gen über gut aus­ge­rüs­te­te mili­tan­te Schlä­ger, die sich Poli­zis­ten nen­nen und auf alles drauf hau­en, was kei­ne Mas­ke trägt . 

          Aber zum Glück sind längst nicht alle Poli­zis­ten so, wahr­schein­lich sogar eine Mehr­heit nicht. Und viel­leicht sind die Glo­ba­lis­ten mit ihren hin­ter­häl­ti­gen, kri­mi­nel­len Plä­nen zu früh aus der Deckung gekom­men. Das Impf­de­sas­ter wirkt durch, die irre nächt­li­che Aus­gangs­sper­re wird sich kaum hal­ten las­sen, es gibt ers­te Anzei­chen, dass sich die CDU von Mer­kel abwendet. 

          Wich­tig ist die Stim­mung im Lan­de. Stim­mun­gen sind ähn­lich schwer vor­her­zu­sa­gen wie das Kli­ma, sie las­sen sich auch ver­gleich­bar schlecht kon­trol­lie­ren. Eins aber dürf­te sicher sein: /Wenn/ die immer noch mehr­heit­lich regie­rungs­freund­li­che Stim­mung irgend­wann umschlägt, dann schlägt sie mit Wucht um. Dann wird es in Deutsch­land einen Frei­heits­rausch geben, der an 1989 erin­nert. Und dann soll­ten sich die­je­ni­gen, die uns die­ses ent­setz­li­che Schla­mas­sel ein­ge­brockt haben, vor­se­hen und sich ein Chi­le suchen, wo sie ihre letz­ten Lebens­ta­ge ver­brin­gen können.

      3. @aa wol­len wir es mal wis­sen­schaft­lich betrach­ten. Es gibt bis dato kei­nen Hin­weis, das der Mensch *ueber gebuehr* die Zusam­men­set­zung der Atmo­sphae­re beein­flusst. FCKW war mal ein The­ma, richtig.

        Was das Kli­ma angeht, ja, es ver­aen­dert sich stetig.

        Ver­haelt­niss­maes­sig­keit ist natuer­lich auch im Umgang auf die Resour­cen sehr wich­tig, da es mei­nes erach­tens tat­saech­lich um die Ver­tei­lung von sel­bi­gen geht – nicht um das Klima.
        Ein Schelm, wer boe­ses dabei denkt.

        Ist ein lan­ges Thema.
        Es ist aber auch wohl bekannt, das das Kli­ma sehr wohl ueber all die Jah­re poli­ti­siert wur­de. So wie ja die Kern­fu­si­on in immer so 10 Jah­ren fer­tig sein soll, haet­ten wir ja wohl auch schon 1–2 mal alle wegen des Kli­mas unter­ge­hen sollen.
        Die­se poli­ti­sie­rung hilft nicht, im Gegen­teil. Auch die Gre­ta hat mehr geschadet.

        In einem Gespraech zu Kli­ma mode­lier Metho­den hat mich der gute Pro­fes­sor gleich dar­auf hin­ge­wie­sen, das wir kei­ne Annah­men machen wol­len – vor allem nicht, woher eine moeg­li­che Ver­aen­de­rung kom­men koenn­te. Mit lae­cheln + zwin­kern war dies ein gutes Gespraech.

        Was mich angeht und fuer mich wich­tig ist:
        – Effek­ti­ve Nut­zung von Resourcen
        – Wir mues­sen die Resour­cen moeg­lichts 'gerecht' ver­tei­len (PROBLEM?)
        – Mensch muss mit den Resour­cen (Pla­net) im Ein­klang leben
        – .. aber es ist der Mensch im Vordergrund

      4. @aa / @Ehrlicher Handwerker

        Ich stim­me Ihnen bei­den zu. Zum The­ma "Umwelt­schutz" sehe ich kei­nen Dis­kus­si­ons­be­darf zwi­schen uns.
        Bei "Kli­ma­hys­te­rie" gehe ich aber mit – Beto­nung auf "Hys­te­rie", also eine irra­tio­na­le (Massen)dynamik.

        Eine glo­ba­len Erwär­mungs­ten­denz kann nicht ver­nünf­tig bezwei­felt wer­den. Eben­so ist es nahe­zu sicher, dass die­ser Anstieg auf die Erhö­hung der Treib­haus­ga­se, also auf "uns" beruht.

        Wir kön­nen aber
        1) nicht sicher davon aus­ge­hen, dass die Ten­denz anhal­tend ist (=> Unvor­her­seh­bar­keit kom­ple­xer Sys­te­me), oder durch Gegen­maß­nah­men steu­er­bar wäre (=> Hybris der Machbarkeit);
        2) schon gar nicht ist klar, ob eine Kli­ma­än­de­rung eine Kata­stro­phe bedeu­ten muss, also über­haupt Hand­lungs­be­darf des­we­gen bestünde.

        Ich bin Bio­lo­ge, daher liegt mir "Umwelt" am Herzen.
        Zu Zei­ten mei­ner Kind­heit, ich erin­ne­re mich noch, "pro­gnos­ti­zier­te" man eine neue Eis­zeit. Das dreh­te sich ca. 1980, aber ohne dass es eine Zwi­schen­pha­se mit der Ein­stel­lung "zum Glück nicht" gege­ben hät­te. Von einer Befürch­tung ging "man" naht­los zur gegen­tei­li­gen über.
        Die ers­te Befürch­tung war dar­in begrün­det, dass wir uns nach wie vor in einer Peri­ode von Gla­zi­al­zy­klen befin­den, und dass der Ein­tritt in die nächs­te Kalt­zeit eigent­lich schon seit lan­gem über­fäl­lig ist (aus mensch­li­cher Perspektive).

        Was defi­ni­tiv NICHT erwar­tet wer­den kann, das zei­gen die erar­bei­te­ten Daten ein­deu­tig, ist Sta­bi­li­tät (!) des Klimas.
        https://​de​.wiki​pe​dia​.org/​w​i​k​i​/​E​i​s​z​e​i​t​a​l​t​e​r​#​/​m​e​d​i​a​/​D​a​t​e​i​:​M​i​l​a​n​k​o​v​i​c​-​Z​y​k​l​e​n​_​2​0​1​7​_​(​c​r​o​p​ped).jpg
        Was die Gra­fik auch zeigt, ist dass wir uns in allen Para­me­tern im Rah­men der natür­li­chen Schwan­kun­gen bewe­gen; die ein­zi­ge Auf­fäl­lig­keit ist die schon erwähn­te leich­te Abwei­chung in der Periodik
        (ver­län­ger­te Warm­pha­se aktuell). 

        Kata­stro­pha­le Wet­ter­ereig­nis­se sind nicht häu­fi­ger gewor­den. Nur die Scha­dens­bi­lan­zen stei­gen, infol­ge Wachs­tums der Mensch­heit und ihrer Infra­struk­tur, sowie markt­üb­li­cher Kos­ten­stei­ge­rung von allem.

        Der Mee­res­spie­gel stieg – in 150 Jah­ren um 25 Zen­ti­me­ter. Ten­denz eini­ger­ma­ßen line­ar: https://​de​.wiki​pe​dia​.org/​w​i​k​i​/​M​e​e​r​e​s​s​p​i​e​g​e​l​a​n​s​t​i​e​g​_​s​e​i​t​_​1​8​5​0​#​/​m​e​d​i​a​/​D​a​t​e​i​:​S​e​a​l​e​v​e​l​-​r​i​s​e​_​1​8​7​0​-​2​0​0​9​_​d​e​.​svg
        Dies ist mar­gi­nal gegen­über natür­li­chen Schwan­kun­gen (Sturm­flut­ereig­nis­se: im Meter­be­reich) und in dem Fall zusätz­li­chen Gefähr­dun­gen durch man­geln­den Küs­ten­schutz, und Sie­deln in gefähr­de­ten Gebieten.
        Der Mee­res­spie­gel­an­stieg ist übri­gens kaum auf Glet­scher­schmel­zen zurück­zu­füh­ren, son­dern vor allem auf die Wär­me­aus­deh­nung der Weltmeere.

        Auch in der "Kli­ma­hys­te­rie" wird mit Model­len gear­bei­tet, die sich nicht wirk­lich der Empi­rie stel­len müs­sen (die Gesellschaft/Politik igno­rie­ren letz­te­re weit­ge­hend), und dra­ma­tisch aus­se­hen­de Gra­fi­ken erge­ben sich, wenn belast­ba­re empi­ri­sche Daten mit Zoom­fak­tor dar­ge­stellt, qua­si unter dem Mikro­skop betrach­tet wer­den. Erin­nert mich an Insek­ten x 100: Wider­li­che Bies­ter, teilweise 🙂

        Bei­spiel, auf das ich kürz­lich stieß:
        https://​skep​ti​cal​sci​ence​.com/​t​r​a​n​s​l​a​t​i​o​n​.​p​h​p​?​a​=​2​1​&​l=6
        Das dar­ge­stell­te Abschmel­zen der Ant­ark­tis – das muss man aller­dings selbst ermit­teln – wür­de bei gleich­blei­ben­dem Trend 16.000 Jah­re dau­ern, bzw. der aktu­el­le jähr­li­che Ver­lust ist = 0.06 Promille.
        Die Ant­ark­tis ist die letz­ten +30 Mio. Jah­re ver­eist geblie­ben, und Anlass zur Annah­me, dies könn­te aus­ge­rech­net jetzt enden, gibt es nicht. Der aktu­el­le Trend ist mög­li­cher­wei­se eine natür­li­che Schwan­kung; beobachtet/gemessen wird erst seit so lan­ge, wie die Gra­fi­ken es zei­gen (zuvor glaub­te man, die Süd­halb­ku­gel hät­te ins­ge­samt einen posi­ti­ven Trend der Vergletscherung). 

        Ja, man­che heu­te bewohn­te Gegen­den wer­den ver­lo­ren gehen – ande­re, heu­te kaum oder nicht bewohn­te, könn­ten gemüt­li­cher wer­den. Die Saha­ra schrumpf­te schon um 3%, seit man es aus dem All beob­ach­tet. Es könn­te in kli­ma­ti­schen Ver­hält­nis­sen resul­tie­ren, wie sie vor 10.000 Jah­ren herrsch­ten, und es dort qua­si kei­ne Wüs­te gab.

        Klar wur­de wohl, dass "wir" uns nur fra­gen dür­fen, ob "wär­mer" oder "käl­ter" uns bes­ser gefie­le, und dies alles sehr lang­sam geschieht. Eine ver­nunft­ge­lei­tet agie­ren­de Mensch­heit könn­te sich damit arran­gie­ren, ähn­lich wie aktu­ell mit der "Pan­de­mie".

        Geo-Engi­nee­ring dürf­te ähn­lich aus­sichts­reich sein , wie die Vor­stel­lung, es fän­de schon statt, Wirk­lich­keit hat (=> "Chem­trails").
        Mit ähn­li­chen Kol­la­te­ral­schä­den wie jetzt beim glo­ba­len Pandemie-"Management" dür­fen wir rechnen.

        Sozia­le Kata­stro­phen soll­ten als sol­che ana­ly­siert wer­den, selbst wenn sie mit den Zehen eines Fußes "in der Natur" stehen.

        1. das ist eine dif­fe­ren­zier­te Sichtweise.

          Ich habe etli­che Zwei­fel, dass es allein ein paar pro­mil­le CO 2 in der Atmo­sphä­re sie­se Schwan­kun­gen bewirken.

          Auch ich erin­ne­re mich noch an die Eiszeitprophezeiungen.

          Ich kann jedoch beob­ach­ten, dass tat­säch­lich Flug­zeu­ge Wol­ken erzeu­gen. Das hat etwas damit zu tun, dass es zur Bin­dung von Was­ser­mo­le­kü­len immer auch ein ande­res Mole­kül braucht. Im Gegen­satz zu frü­her lösen sich die­se Kon­dens­strei­fen pgt­mals nicht mehr auf. Was an unter­schied­li­chen Treib­stof­fen lie­gen könn­te. Auch konn­te ich beob­ach­ten, dass wenn Flug­zeu­ge über Wol­ken flie­gen es kurz dar­auf reg­net. Nicht nur ein­mal son­dern sehr oft. Wobei ich nicht von Absicht aus­ge­he son­der von Nebeneffekten.
          Auch hal­te ich es nicht für aus­ge­schlos­sen, dass unbe­merkt Geo­en­gi­nee­ring erprobt wird wie schon in der Ver­gan­gen­heit. Ich habe mir Regen­was­ser unter dem Mikro­skop ange­se­hen. Wirk­lich inter­es­sant, aber nicht hilfreich.
          Auch hal­te ich es für durch­aus plau­si­bel, dass die Atom­ver­su­che in den 50 er 60 ern dau­er­haf­te Schä­den ver­ur­sacht haben könn­ten, nicht nur die gro­ße Zahl der Krebs­er­kran­kun­gen son­dern auch in der Atmospäre. 

          Mein Fazit. Der Mensch hat ver­sucht sich die Natur unter­tan zu machen, unter Miss­ach­tung der Naturgesetze.

    1. @ aa
      Unten unter mei­nem Namen stand doch tat­säch­lich "letzt­end­lich"
      Also ich habe das nicht ange­ge­ben, da ich vor Ewig­kei­ten zuletzt mei­nen Namen ein­ge­ge­ben habe. Ich glau­be – nur ein­mal ganz am Anfang.

      Ich habe das jetzt geän­dert. Kann das jeder ändern?

      1. @Weißer Rabe: Man kann sei­nen eige­nen Namen ändern, sonst nichts. Muß ein Ver­se­hen gewe­sen sein. Jetzt sind Sie ja wie­der die Alte!

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