Kinder an die Macht!

Das wünscht man sich ange­sichts sol­cher Meldungen wie die­ser auf rp-online.de:

»Hauptbahnhof soll mit Anti-Corona-Lack aus­ge­stat­tet werden
Der Mönchengladbacher Hauptbahnhof gehört laut einer Mitteilung der CDU-Landtagsabgeordneten Frank Boss und Jochen Klenner zu den ers­ten Bahnhöfen in NRW, die mit einem neu­en Anti-Corona-Lack aus­ge­stat­tet wer­den. So sol­le der öffent­li­che Nahverkehr in der Pandemiezeit bes­ser und siche­rer gemacht werden.

Häufig genutz­te Kontaktflächen wie Handläufe sol­len mit dem spe­zi­el­len Lack beschich­tet wer­den. Dieser töte rund 99,9 Prozent aller Keime und Bakterien ab – vor allem aber eben auch Corona-Viren.«

Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=uiqWrSAFvow

9 Antworten auf „Kinder an die Macht!“

  1. Die Verantwortlichen soll­ten viel­leicht ihre Gehirnwindungen mit Anti-Corona-Lack aus­stat­ten lassen.
    Aber wahr­schein­lich wür­de das auch nichts hel­fen. Corona sitzt tie­fer, irgend­wo im Stammhirn, wo der Verstand nicht hinkommt.

  2. "Anti-Corona-Kleidung", "Anti-Corona-Zahnbürsten", "Anti-Corona-Tapeten", "Anti-Corona-Deodorant", "Anti-Corona-Raumfluftbefeuchter", "Anti-Corona-Straßenbelag", Anti-Corona-Klopapier" (Ja, auch bei mensch­li­chem Kot hat der Test schon geblinkt!), "Anti-Corona-Lutschbonbons", "Anti-Corona-Kondome", (Man weiß ja, das Virus ist über­all!), Anti-Corona-Kreuze (für um den Hals), "Anti-Corona-Badezusatz", "Anti-Corona-Lotion (Oil of Corona), … der Fantasie sind kei­ne Grenzen gesetzt. Selbst Anti-Corona-Zusätze im Trinkwasser sind denkbar, …

  3. Gerade Bahnhöfe und Züge sind ja bekannt für ihre OP ähn­li­chen Hygienestandards. Da ist der Lack nur kon­se­quent. Was kommt als nächs­tes? Desinfektionsbad am Eingang?
    (Das ist Sarkasmus, nur zur Sicherheit.) Ich unter­stel­le den Lackern gute Absichten und bit­te sie, ihre Farblehre weiterzudenken.
    Das Ende der Keime ist das Ende des Menschen. Was bleibt denn, wenn wir alle poten­ti­el­len Gefahren aus­ge­rot­tet haben? Sterile Traurigkeit ana­lo­ger Wesen in einer keim­frei­en ein­sa­men Digitalität. Bitte nicht. (Das ist kein Sarkasmus, das ist bitter)
    .

  4. Warum den Menschen nicht lang­sam ein Licht auf­geht, dass bei einer ech­ten Pandemie kein Mensch Zeit für so einen Schwachsinn hät­te. Manchmal komm ich mir vor wie in einem Film „Spiel mir das Lied von Pandemie“

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