Kinderarzt entsetzt über Schnelltests an SchülerInnen

Italienische SchülerInnen sol­len 30-Minuten-Tests durch­lau­fen, bevor sie in die Schule dür­fen. Der Direktor einer päd­ia­tri­schen Klinik kri­ti­siert "schwe­re psy­cho­lo­gi­sche Traumata". forbes.com vom 1.10. berich­tet, die ita­lie­ni­sche Regierung, gab

»… am Dienstag grü­nes Licht dafür, dass ita­lie­ni­sche Schulen Antigen-Schnelltests, die mit einem Baumwoll-Nasentupfer durch­ge­führt wer­den, bei Schülern anwen­den dür­fen. Der Test, der der­zeit auf Flughäfen ein­ge­setzt wird, lie­fert in nur 30 Minuten ein Ergebnis…

Beim Schnelltest muss ein Wattestäbchen in die Nasenwege und in den Rachen ein­ge­führt wer­den, was unan­ge­nehm und sogar schmerz­haft ist. Professor Gian Vincenzo Zuccotti, Direktor der päd­ia­tri­schen Klinik des Buzzi-Krankenhauses in Mailand, sprach über die Auswirkungen eines über­mä­ßi­gen Einsatzes von Abstrichstäbchen-Tests bei Minderjährigen. "Wir befin­den uns erst im September, und was wir erle­ben, sage ich als Kinderarzt, ist ein Missbrauch von Nasen-Rachen-Abstrichen, so sehr, dass Hals-Nasen-Ohren-Fachärzte bereits über Verletzungen im Nasen-Rachen-Raum berich­ten", warn­te Professor Zuccotti. 

Zusätzlich zu den kör­per­li­chen Verletzungen wächst die Besorgnis über die psy­cho­lo­gi­schen Auswirkungen der regel­mä­ßi­gen Tests. Professor Zuccotti warn­te die Schulen davor, dass die Tests bei den Kindern schwe­re psy­cho­lo­gi­sche Traumata her­vor­ru­fen könn­ten, die das schu­li­sche Umfeld mit der "Folter" des Abstrichs in Verbindung bräch­ten. "Wir kön­nen Kinder nicht kon­ti­nu­ier­lich Tests unter­zie­hen, damit wir Erwachsenen uns wohl füh­len. Wir trau­ma­ti­sie­ren sie", sag­te er.«

(Übersetzung mit deepl.com.)

Eine Antwort auf „Kinderarzt entsetzt über Schnelltests an SchülerInnen“

  1. Mir wird schon spei­übel, wenn ich mir das nur vor­zu­stel­len wage, wenn das mit mei­nem Kind gemacht wer­den würde…

    Wie krank müs­sen die Hirne die­ser Menschen sein, die so etwas Kinder ver­ach­ten­des anord­nen? Was muss noch alles passieren,.bis die Menschen auf­ste­hen und in Gänze sagen: Nein! Bis hier­her und nicht weiter!
    Schade, dass die Milliardäre immer nur an ihre Investitionen den­ken – ich wür­de so ger­ne Tag und Nacht die wah­ren Statistiken auf gro­ße Leinwände dru­cken und der Welt als alter­na­ti­ve prä­sen­tie­ren wollen..

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