Kretschmann empfiehlt in Corona-Zeiten Protest im Netz

Dies ist die Überschrift eines Artikels auf n‑tv.de vom 13.4. Von Maskenpflicht vor'm Rechner ist noch nicht die Rede.

»Stuttgart (dpa/lsw) – Nach den Debatten um Demonstrationen in Corona-Zeiten hat Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) auf Möglichkeiten des Protests im Internet ver­wie­sen. Dort kön­ne man kon­takt­los demons­trie­ren, sag­te er am Dienstag in Stuttgart. "Das Pendant zum Homeoffice ist eben, intel­li­gent im Netz zu pro­tes­tie­ren." Er ver­glich das Thema mit Fern- und Präsenzunterricht an Schulen: "Richtig pro­tes­tie­ren ist natür­lich schon char­man­ter, als wenn man das nur im Netz macht. Aber es ist halt Pandemie."«

Zum Verbot von Demos in Stuttgart meint der sowas von alte, wei­ße Mann:

»"Das haben sie sich sel­ber ein­ge­brockt", sag­te Kretschmann mit Blick auf die Demonstranten. "Man kann doch nicht zulas­sen, dass da gege­be­nen­falls Infektionsherde größ­ten Ausmaßes ent­ste­hen." Wenn Veranstalter glaub­wür­dig sei­en und Vorgaben ein­hiel­ten, sei eine Demo kein Problem, sag­te er. Aber der Staat wer­de alles tun, um Demonstrationen zu unter­bin­den, die das Allgemeinwohl gefähr­den.«

Er hat sich von der mög­li­chen KBW-Interpretation der "Stones" halt zur katho­li­schen hinbewegt:

Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=BUt0dZXPFoU

29 Antworten auf „Kretschmann empfiehlt in Corona-Zeiten Protest im Netz“

  1. Der WEF meint:

    Are we at a turning point for tackling online extremism?

    A growing body of evidence illustrates the ways social media has radicalized users and resulted in violence.
    There is growing debate about the need to check extremism and a desire to enable freedom of expression.

    Es ist nämlich alles ganz anders.

    Für konstruktive und ungestörte Meinungsfreiheit sorgt man so:

    Earlier this month, YouTube made its first public disclosure of the percentage of views coming from videos later removed for rules violations including promoting violent extremism. But it stopped short of sharing what would likely be the “eye-popping” total number of views these videos garner before they disappear.

    Social media’s algorithmic tentacles require surprisingly few prompts to pull people into a cascade of xenophobic, racist, anti-Semitic, and religious extremist messaging. The real-world results have piled up, and while some content has only had an indirect impact it’s been no less deadly, like the anti-science propaganda blamed for killing thousands.

    The Global Alliance for Responsible Media, in partnership with the World Economic Forum, is working to improve the safety of digital environments, address harmful and misleading media and protect consumers and brands.

    For more context, here are links to further reading from the World Economic Forum’s Strategic Intelligence platform:

    This US study based on interviews with white supremacists and Islamic extremists showed that in more than two-thirds of cases, exposure to propaganda via the internet and other media played a role in their radicalization. (RAND)
    Pakistan’s Shia community is being targeted, according to this report; between August and September 2020 nearly half of all social media mentions of Shias in the country were negative, and the most frequently used term was the Urdu word for “infidel.” (The Diplomat)

    https://www.weforum.org/agenda/2021/04/are-we-at-a-turning-point-for-tackling-online-extremism?utm_source=twitter&utm_medium=social_scheduler&utm_term=&utm_content=12/04/2021+14:00

    Empfehle, den Link unbedingt auch zu lesen. Dort finden sich auch die Einschätzungen und Metriken zu einzelnen Ländern. Das ganze nennen sie "Social Behaviour", und sie halten es für einen Bestandteil der Human Rights, die Menschen in den eingegarteten Laufställen zu erziehen. Die Abgrenzung ist immer die der bösen Rechten.

    Sie sind exzellent vorbereitet in der Sektenzentrale. Hatten ja auch lange und ungestört Zeit...

    Die Entwicklung in Deutschland wurde mit dem aufkommen der AfD getriggert. Mir fiel das damals an dem Punkt auf, an dem es als "böse" zu gelten begann, sich mit Rechten zu unterhalten. Wer damit anfängt - egal wo! - mit Sprech- und Denkverboten, WEIL man sich damit ja infizieren könnte, ist dem Gedanken der Volkserziehung schon erlegen. so schlimm wie heute war es nicht mal in den Zeiten, in denen in der BRD der Kommunist als das absolut Böse galt. Man wurde zwar besorgt gewarnt, wenn man sich mit Leuten wie Kretschmann vom KBW unterhalten hatte, aber niemand kam auf die Idee, einen deswegen zu ächten oder es einem zu verbieten - nur besorgt waren sie.

    1. @some1: Während man jetzt geäch­tet wird, wenn man sich mit "Rechten" unter­hält? Nehmen wir mal an, Leute wie de Maiziere und Seehofer sei­en mit "Rechten" nicht gemeint; mit denen wird ja wohl gere­det. Wären also die gemeint, mit denen die CDU auch schon mal einen Ministerpräsidenten wählt? Sich mit jeman­dem nicht unter­hal­ten zu wol­len, der den Faschismus für einen Vogelschiß der Geschichte hält, ist weni­ger eine Frage von Denkverboten – wor­in soll­ten die bestehen? – als davon, daß man sehr ernst nimmt, was da von Rechts daherkommt.

      1. @aa: Die Unberührbaren haben auf jeden Fall eine ratio­na­le­re Haltung zur Corona-Frage und auch auf sämt­li­chen ande­ren Politikfeldern (gegen die Nato-Kriege, für ein bes­se­res Verhältnis mit Russland, gegen den EU-Zentralismus, für einen sou­ve­rä­nen Nationalstaat, gegen den sog. Migrationspakt, den es im Realsozialismus nie­mals gege­ben hät­te) als die sog. Linke (nicht nur die Partei).
        Dagegen haben uns die sog. Linken die Rückkehr des Lyssenkoismus an die Hochschulen in Gestalt von 200+ Genderprofessuren und die Wiederkehr der Rassentheorie bis in die Kindergärten in Gestalt von "Critical Whiteness" nebst Identity Politics beschert. Da gehts nur noch um die Hautfarbe, um Südpolprobleme jeder Art und um Herkunft.
        Die ein­zi­ge Existenzberechtigung und der ein­zi­ge gemein­sa­me Nenner der Linken ist der "Antifaschismus", wes­we­gen sie zwang­haft über­all Nazis sehen, bzw. eben kon­stru­ie­ren müssen.
        Ein Phantomschmerz, der par­al­lel zur eige­nen Ahnungs- und Bedeutungslosigkeit immer stär­ker anschwillt.
        Nur das Bündnis mit BigTech, BigPharma und den welt­weit kom­plett kor­rum­pier­ten Funktionseliten hält sie über Wasser.

        1. @Dem Volke die­nen: Ach was. HauptorganisatorInnen der Friedensbewegungen in der BRD waren Linke (wes­halb sie stets dis­kre­di­tiert wur­den). Selbst die Linksfraktion, die für ihre Corona-Politik ent­schie­den zu kri­ti­sie­ren ist, hat noch kei­nen ein­zi­gen Auslandseinsatz der Bundeswehr befür­wor­tet. Zu den Stammtischphrasen von Genderprofessuren und Rassentheorie will mir nichts ein­fal­len außer der Frage, wovor Sie wohl so mäch­tig Angst haben. Halle, Hanau und hun­der­te ermor­de­te MigrantInnen seit der "Wiedervereinigung" sind kei­ne "Phantomschmerzen", son­dern Beispiele für die Notwendigkeit von Antifaschismus, übri­gens und selbst­ver­ständ­lich nicht nur in Deutschland. Damit mei­ne ich den Kampf gegen Neonazis, nicht die dümm­li­chen Aktionen der "Maske-auf-Antifa-SimulantInnen".

          1. @aa: In Halle wur­den 2 Deutsche umge­bracht und in Hanau ist min­des­tens die Motivlage mit­nich­ten ein­deu­tig, der Täter ist im wah­ren Leben nie­mals durch "rech­tes" Gedankengut auf­ge­fal­len und das Gutachten spricht auch eine ande­re Sprache.
            "Der schlimms­te Terrorismus ist der Staatsterrorismus" (Helmut Schmidt). Dass sehr viel Terrorismus ein­fach insze­niert ist (isla­mi­scher, lin­ker oder rech­ter), das kommt euch nie­mals in den Sinn, denn ihr braucht den rech­ten Terror für euer ver­que­res Weltbild.
            Die Spaltung der Gesellschaft und das Aufhetzen der Grüppchen gegen­ein­an­der ist die effek­tivs­te Methode der Herrschaft und genau des­we­gen wer­den die gan­zen 'lin­ken' Gruppierungen wie AntiFa, BLM nebst anhän­gen­der NGOs und Stiftungen von Staatsknete und BigTech gespon­sert und bezahlt.
            Ihr wollt Pöstchen, ihr wollt Reparationen ver­tei­len auf Grund von Hautfarbe, Geschlecht und Südpolorientierung.
            Der Antifaschismus ist exakt die­je­ni­ge Krankheit, die er zu bekämp­fen vorgibt.

          2. @Dem Volke die­nen: Das hat­ten wir hier schon. Nazis hat es nie gege­ben, waren ein Erfindung der Amerikaner, um das deut­sche Volk zu knech­ten. Oder der Sowjets? Ich brau­che kei­ne Hintermänner, um Neonazis und RassistInnen zu erken­nen und zu bekämp­fen. Unter ande­rem dafür habe ich Geschichte stu­diert. Helfen Sie mir auf die Sprünge: Was ist Südpolorientierung?

          3. Diese Linken waren aber immer nur gegen Westliche Raketen,gegen Russische Waffen haben sie nie­mals protestiert.

            Wann wachen sie auf?Und die von der DDR unter­stütz­te RAF war Antisemitisch ohne Ende.Und wen woll­te die DDR im 6 Tage kfrieg unterstützen?Na?

          4. @Peter: Da ich dabei war, kann ich Ihnen ver­si­chern: Wir waren immer für die Abschaffung der Atomraketen im Westen wie im Osten. Zur Not läßt sich das auch nachlesen.

        1. @some1: Ich habe mich nicht für Denkverbote aus­ge­spro­chen. Wer aber – wie in Berlin mehr­fach gesche­hen – den Führer-Stellvertreter Rudolf Heß auf einer Demo ver­herr­licht, wird wei­ter­hin damit rech­nen, daß ich mich ihm ent­ge­gen­stel­le. Ansonsten erlei­den wir Schläge und Rückschläge.

          1. @aa Ich wür­de mit jedem AfD-Mitglied reden. Würde es mir erzäh­len, dass es Ausländer abfa­ckeln will, wür­de ich ver­su­chen, ihn davon abzu­brin­gen. Von der Umsetzung wür­de ich ihn eben­so abzu­hal­ten ver­su­chen. Wen er "ver­ehrt" ist mir eben­so gleich­gül­tig wie es mir gleich­gül­tig ist, wen die Antifa ver­ehrt, die Demonstranten angreift. Toleranz bedeu­tet dul­den, was man nicht mag – nicht, alles mögen. Das Mögen als Doktrin ist so unmensch­lich wie das Hassen, das es unver­meid­lich (!) im Gefolge hat. 

            Ihr Muster ist das Spiegelbild der Ausländerfeinde. Der Anteil gewalt­tä­ti­ger AfD-Mitglieder dürf­te in etwa dem der Corona-Positiven in D ent­spre­chen. https://www.absolute-zahlen.com. Sie wol­len ALLE für die Handlung eines jeden ver­ant­wort­lich machen. Das ist der iden­ti­sche Mechanismus, den auch WEF prak­ti­ziert, mer­ken Sie das nicht doch irgend­wann selbst?

          2. @some1: Sie miß­ver­ste­hen mich ger­ne, nicht wahr?
            Gegen Rede- oder gar Denkverboten habe ich mich hier und an ande­rer Stelle klar aus­ge­spro­chen. Ich habe in mei­nem Leben der­art vie­le Gespräche mit Rechten und Rechtsradikalen geführt, schon, als es die AfD noch gar nicht gab. Es wäre auch dum­mes Zeug, alle AfD-Mitglieder für rechts­ra­di­kal zu hal­ten oder gar alle ihre WählerInnen. Sie kön­nen nicht alle für die Rechtsradikalen in ihren Vorständen in Haftung genom­men wer­den (soll­ten sich dar­über aber Gedanken machen – die NSDAP war anfangs auch Protest- und Anti-System-Partei und nicht der mas­sen­mör­de­ri­sche Club, als der sie sich dann herausstellte).

            Die Masche "Man wird doch wohl noch sagen dür­fen…" ist eine Pervertierung von Toleranz, wenn es um für Menschen bedroh­li­che Auswirkungen geht. Toleranz in einem frei­heit­li­chen Staat heißt nicht, daß alles erlaubt ist. Die Grenzen müs­sen in einer Gesellschaft aus­ge­han­delt wer­den, das geschieht oft unvoll­kom­men. Es gibt nicht die Toleranz, mit 100 km/h durch die Fußgängerzone zu bret­tern, oder die für LehrerInnen, Kinder zu schla­gen. Es gibt in Deutschland und in ande­ren Ländern – anders als in den USA – nicht die Toleranz, mit Hakenkreuzen auf­zu­mar­schie­ren oder sie auf jüdi­sche Friedhöfe zu schmie­ren. Es gibt sie inzwi­schen auch nicht mehr dafür, Homosexuelle zu benach­tei­li­gen. Das heißt nicht, daß Schwulenfeinde ihre Witzchen nicht den­ken und erzäh­len dürf­ten. Eine Demo unter dem Motto "Schwuchteln raus!" wäre aller­dings kaum mög­lich ohne Gegenproteste, und das ist gut so.

            Ich habe nir­gends den "Anteil gewalt­tä­ti­ger AfD-Mitglieder" ange­spro­chen. Ich ken­ne ihn nicht. Wenn wir eins in der Corona-Debatte ler­nen kön­nen, dann dies: Gewalt geht nicht nur von Fäusten aus. Sie gibt es auch in Form von dif­fa­mie­ren­der Propaganda. Die kann dazu füh­ren, daß Menschen zu Denunziation oder gar Selbstjustiz gebracht wer­den. Das ist kein Alleinstellungsmerkmal der AfD.

    2. @some1 Danke, hab mich auch mal wie­der auf der Seite umge­schaut. Sie legen zur Zeit gro­ßen Wert dar­auf die Zensur vor­an­zu­trei­ben um die Kontrolle über die öffent­li­che Meinung zu behalten. 

      https://www.weforum.org/agenda/2021/01/how-to-build-more-resilient-countries-after-the-covid-19-pandemic/

      ".. Stärkung von Zusammenarbeit, Vertrauen und Bereitschaft

      Gesellschaftliche, tech­no­lo­gi­sche und öko­lo­gi­sche Herausforderungen, die sich aus der Pandemie erge­ben, ber­gen die Gefahr, dass Zusammenhalt und Vertrauen wei­ter unter­gra­ben wer­den. Regierungen und Unternehmen haben die Aufgabe, dazu bei­zu­tra­gen, die­se sozia­len Brüche zu über­win­den und das Vertrauen in Institutionen wie­der­her­zu­stel­len. Die Lehren aus der Pandemiebekämpfung kön­nen hel­fen, Lösungen für die größ­ten Herausforderungen des Jahres 2021 zu finden.

      Es gibt vier Governance-Möglichkeiten, um die Resilienz von Ländern, Unternehmen und der inter­na­tio­na­len Gemeinschaft zu stär­ken. Die ers­te ist die Formulierung von Analyserahmen, die eine sys­tem­ba­sier­te Sicht auf Risiken und ihre Auswirkungen ein­neh­men. Es reicht nicht aus, Rahmenwerke zu erstel­len und sie für eine spä­te­re Verwendung auf­zu­be­wah­ren: Sie müs­sen stän­dig getes­tet und in Frage gestellt wer­den, um mög­li­che Kaskadeneffekte und blin­de Flecken auf­zu­de­cken. Zweitens müs­sen Regierungen in hoch­ka­rä­ti­ge "Risiko-Champions" inves­tie­ren. Diese Akteure soll­ten inno­va­ti­ves Denken för­dern und als Bindeglied zwi­schen Experten und Entscheidungsträgern fun­gie­ren. Die drit­te Chance liegt in der Risikokommunikation – und ins­be­son­de­re im Kampf gegen Fehlinformationen. Sowohl auf Gemeinde- als auch auf Regierungsebene kann mehr getan wer­den, um deren Verbreitung zu ver­ste­hen und zu bekämp­fen. Schließlich kann die Erforschung neu­er Formen öffent­lich-pri­va­ter Partnerschaften bei der Risikovorsorge hel­fen, die Effizienz zu maxi­mie­ren und den Wiederaufbau zu beschleu­ni­gen. .." (Übersetzer)

      1. @info

        Um die Ideologie zu begrei­fen, ist es nütz­lich, bei der Sektenzentrale zu for­schen. Im Grunde wen­den sie die Konzern-Governance-Methoden welt­weit an. Und ihre Methode ist lern­fä­hig und struk­tu­riert inklu­si­ve Belohnungssystem für "Leadership", das macht sie wirk­sam. Ich habe mich nie son­der­lich mit Scientology aus­ein­an­der­ge­setzt, aber nach dem weni­gen, was ich dar­über gehört habe, gelingt Schwab gera­de, wovon der SciFi Autor träumte …

        Entwicklungsökonomen müs­sen geschick­ter dar­in wer­den, Erzählungen, Geschichten und Parabeln in und um ihre empi­ri­sche Arbeit her­um zu weben. Aber wie kön­nen wir die Kraft der Erzählung in unse­re Wirkungsforschungsarbeiten ein­be­zie­hen? Unsere Wirkungsstudien wer­den selbst eine grö­ße­re Wirkung haben, wenn wir ler­nen, Erzählungen in die Präsentation unse­rer Forschung ein­zu­be­zie­hen, so dass es nicht um Erzählungen vs. Daten geht, son­dern um die Unterscheidung zwi­schen "ver­zerr­ten Erzählungen", die eine irre­füh­ren­de Sichtweise eines durch­schnitt­li­chen Behandlungseffekts auf die Behandelten (ATT) för­dern, und "unver­zerr­ten Erzählungen", die einem Verbraucher unse­rer Forschung hel­fen, bes­ser zu ver­ste­hen, was wir als unver­zerr­te Schätzung des ATT präsentieren.
        https://www.weforum.org/agenda/2015/01/how-narratives-influence-human-behaviour
        auch: http://www3.weforum.org/docs/WEF_Citizen_Perspectives_on_a_Just_Great_Reset_2021.pdf

        Die algo­rith­mi­schen Tentakel der sozia­len Medien benö­ti­gen erstaun­lich weni­ge Aufforderungen, um Menschen in eine Kaskade von frem­den­feind­li­chen, ras­sis­ti­schen, anti­se­mi­ti­schen und reli­gi­ös extre­mis­ti­schen Nachrichten zu zie­hen. Die rea­len Ergebnisse haben sich ange­häuft, und obwohl eini­ge Inhalte nur eine indi­rek­te Auswirkung hat­ten, waren sie nicht weni­ger töd­lich, wie die Anti-Wissenschafts-Propaganda, die für den Tod von Tausenden ver­ant­wort­lich gemacht wird.
        https://www.weforum.org/agenda/2021/04/are-we-at-a-turning-point-for-tackling-online-extremism?utm_source=twitter&utm_medium=social_scheduler&utm_term=&utm_content=12/04/2021+14:00

        Ziemlich geschickt, oder? Wesentlich ist die Umarmung lin­ker Narrative wie Gender, LGBT…, racism. Sie machen sehr und stän­dig klar, dass sie auf der Seite der Guten sind und des­we­gen die andern böse sein MÜSSEN. Ganz neben­bei wird dann den og. nega­ti­ven Attributen die Wissenschaftsfeindlichkeit bei­gesellt, die angeb­lich auch nur und immer bei den Bösen zu fin­den sei und tötet. Suggeriert wird auch, dass der nega­ti­ve Cocktail immer zusam­men auf­tre­ten wür­de, dass also ein Nicht-Gender auto­ma­tisch auch ein Wissenschaftsfeind sei usf.

        Man müss­te mal … tat­säch­lich Ideologie und Methoden in einem Aufklärungsblatt zusam­men­stel­len, so ähn­lich wie die Profile, die Sektenbeauftragte von den ent­spre­chen­den Organisationen und deren Methoden anfertigen …

  2. Im Netz pro­tes­tie­ren ist eine Super-Idee: kann gleich alles kon­trol­liert und weg­zen­ziert oder mit gekauf­ten Trollen tot­ge­hau­en wer­den. Siehe Youtube.

  3. Was die Emblematik des "Street Fighting Man" betrifft lag der KBW immer schon näher bei der Katholischen Lehre als bei irgend­wel­chen Rebellen. Das erklärt mög­li­cher­wei­se (nicht nur) im Falle Kretschmanns die­sen bruch­lo­sen Wechsel. Wie weit man mit katho­li­scher Rückenstärkung gehen mag kann man viel­leicht beim Pilgern auf dem Jacobsweg beob­ach­ten. Was sich dort die Partido Popular (Francos Spurenhalter) leis­tet wird sogar von der noch rech­te­ren (geht das?) "Vox" abgelehnt.
    https://www.wochenblick.at/bedrohliches-vorbild-so-brutal-ist-die-gesundheitsdiktatur-in-spanien/

  4. Rechtliche Unterstützung

    ".. Die Kanzlei Mingers & Partner umfasst ein sehr gro­ßes Netzwerk von Fachanwälten unter ande­rem auch Familienschutz.
    Wir haben eben eine Zusage erhal­ten, dass für alle Eltern die ein Kindesschutzverfahren ein­lei­ten wol­len, jedoch dies viel­leicht mit anwalt­li­cher Unterstützung machen möch­ten, sich bei ihnen mel­den können. .."

    https://t.me/s/wirmachenauf_de/943

  5. Ich kann mir gar nicht vor­stel­len dass irgend­ei­ne Wahl legi­tim sein kann in die­sem Jahr, unter die­sen demo­kra­tie­feind­li­chen Bedingungen.

  6. @info
    Ich kann mir nicht vor­stel­len, dass es in ande­ren Grundschulen sehr viel anders sein wird.
    Familiengerichte schei­nen dazu auch eine ein­deu­ti­ge Meinung zu haben.
    Wie war das mit "las­se mir nicht anhän­gen, dass ich Kinder quäle"
    „Die Herren machen das sel­ber, dass ihnen der arme Mann feind wird. Die Ursache des Aufruhrs wol­len sie nicht weg­tun. Wie kann es die Länge gut wer­den? So ich das sage, muss ich auf­rüh­re­risch sein.“

    1. @B.M.Bürger

      Die Bundesregierung hat heu­te erfolg­reich die Lockdown been­den UND die har­ter Lockdown Fraktion gegen sich aufgebracht.

      Die Schulen /Kitas und Eltern/Lehrer ste­cken mit drin, da wird es inter­es­san­te Gespräche geben und ich kann mir vor­stel­len, das weder die einen noch die ande­ren Tests und Masken noch viel län­ger tra­gen werden.

      Und zwar ganz ein­fach des­halb weil auch die har­ter Lockdown Fraktion selbst recher­chiert und fest­stellt, das die Ansteckungsgefahr in Innenräumen hoch ist und 2 Tests pro Woche nicht aus­rei­chen für ZeroCovid.

  7. Klagen beim nächs­ten Verbot! Jetzt aber die kom­plet­te Virustheorie angrei­fen. Sie hal­ten es nicht durch, weil sie es nicht durch­hal­ten kön­nen ohne hier sofort ein Nordkoreanisches System zu errichten.

  8. Mein Problem ist, dass die vor­geb­li­che Schutznotwendigkeit auf unbe­wie­se­nen und oft sogar wider­leg­ten Behauptungen beruht. 

    Sich in der fri­schen Luft anzu­ste­cken ist fast nicht mög­lich, wie die deut­schen Aerosolforscher gera­de erst in einem Offenen Brief an die Kanzlerin dar­ge­legt haben (https://www.zdf.de/nachrichten/politik/corona-aerosol-forscher-ansteckungen-brief-merkel-100.html). Selbst das RKI bestä­tigt das in sei­ner Risikotabelle mehr oder weniger. 

    Also was spricht da gegen Demonstrationen? Es kann nur die Angst davor sein, dass sich auf die­se Weise zeigt, wie vie­le Menschen von den maß­lo­sen Maßnahmen nichts (mehr) halten!

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