"Lasst Euch auf keine Diskussionen ein"

Die GEW Thüringen schlägt ein bewähr­tes Mittel zum Umgang mit dem Weimarer Urteil vor (Angst fres­sen Prinzipien auf):

https://www.gew-thueringen.de/aktuelles/detailseite/neuigkeiten/proteste-gegen-maskenpflicht-abstand-und-testen-vor-den-schulen/

»Liebe Kolleg:innen,

mor­gen und in den nächs­ten Tagen wer­det Ihr auf­grund des Beschlusses des Amtsgerichtes Weimar womög­lich mit Aktionen vor den Schulen rech­nen. Auch wenn der Beschluss unmit­tel­bar nur für die bei­den Schüler:innen der bei­den Weimarer Schulen gilt, schei­nen eini­ge Eltern das nut­zen zu wol­len, um gegen Maskenpflicht, Abstand und Testen zu protestieren.

      • Bleibt mög­lichst gelassen.
      • Lasst Euch auf kei­ne Diskussionen ein.
      • Informiert Euch gegen­sei­tig, stärkt Euch.

Ihr seid mehr und seid ver­nünf­tig. Ihr schützt Euch und die Schüler:innen mit der Einhaltung der Maßnahmen.

Wenn Euch die Situation vor der Schule ver­un­si­chert, sprecht mit Euren Schulleitungen und dem Personalrat.

Informiert Eure zustän­di­ge Polizeidienststelle. Das kos­tet nichts, sorgt aber für Aufmerksamkeit bei der Polizei und letzt­lich für Eure Sicherheit.

Die Landesvorsitzende«

65 Antworten auf „"Lasst Euch auf keine Diskussionen ein"“

  1. Elterngespräche ?uner­wünscht! Diskurs ?uner­wünscht. Probleme im Arbeitsumfeld eigen­stän­dig lösen ?uner­wünscht. Zuhören uner­wünscht. Sein Tun in Frage stellen?
    Polizei zu nöti­gen aus­zu­ru­ecken bei einer Situation ,wo kei­ne Gefahrenlage erkenn­bar ist? Ausdrücklich erwünscht.
    ihre gelenk­te Gewerkschaft Erzieher für Willkür

    1. Die Lehrer sind auch nur arme Wichte, die die Vorgaben umset­zen mues­sen. Die koen­nen nichts dafu­er, egal was sie sel­ber daru­e­ber den­ken. Bringt also nichts, die blo­ed anzumachen.

        1. O‑Ton einer Lehrerin, die aus Angst vor Infektion gegen Präsenzunterricht remons­triert hat : "Diese klei­nen undis­zi­pli­nier­ten Pestschleudern mit ihren Grabbelfingern machen mir inzwi­schen Angst"

      1. @Someone:
        "arme Wichte"? – Teils. Teils auch nicht. 

        In der Klasse mei­nes Sohnes ver­kün­de­te die KL ver­gan­ge­nen Sommer eine "Maskenpflicht", die sich bei Nachfrage im Sekretariat und bei der Schulleitung am Folgetag als "unbe­kannt" herausstellte.

        Ich bat dar­auf­hin die KL per Mail, das zu veri­fi­zie­ren (könn­te ja eine Fehlaussage mei­nes Kindes gewe­sen sein), und falls dem so sei, die Rechtsgrundlage zu nennen.

        Antwort bekam ich nicht von ihr, son­dern vom Schulleiter, der
        1) sei­ne Kollegin höchst ver­ant­wor­tungs­voll fand;
        2) sag­te, es sei gar kei­ne Pflicht, son­dern eine "Vereinbarung mit der Klasse auf Grundlage ver­stän­di­ger Freiwilligkeit"

        Von einem Vereinbarungsprozess weiß mein Kind (14) nichts zu berich­ten – es wur­de oktroyiert.

        Dem Schulleiter mel­de­te ich dar­auf­hin zurück, dass wenn für ihn eine erklär­te Pflicht kei­ne sei, ich ggF die Schulpflicht auch als Vereinbarung auf Grundlage ver­stän­di­ger Freiwilligkeit" betrach­ten werde.
        Seit dem Schulentzug von oben (November, bis heu­te anhal­tend) hal­te ich das auch so, und blei­be so höf­lich, die betref­fen­den Personen nicht Lügner zu nen­nen, obgleich sie es objek­tiv sind.

        Schulversäumnisanzeige erfolg­te im Februar. Zwei Drohbriefe von Schul- und Jugendamt bekom­men, beant­wor­tet, seit­dem nichts mehr gehört.

    2. Dies Fassungslosikeit über die spin­nen­netz­ar­ti­ge Verbreitung, derer, die Mitmachen, Befürworten, Durchsetzen, ist es, die alle Kräfte auf­zeh­ren kann und bei vie­len Menschen am Ende die Kräfte auch auf­zeh­ren wird!
      Das Land ist jetzt schon mit einem Leichentuch über­zo­gen und es stinkt erbräm­lich, aus Schulen, Arztpraxen, Anwaltskanzleien und den Versammlungsstätten sämt­li­cher Politiker. Es gibt den Begriff Kadavergehorsam:

      "Als Kadavergehorsam bezeich­net man einen Gehorsam, bei dem sich der Gehorchende einem frem­den Willen unein­ge­schränkt, wie ein wil­len­lo­ser Kadaver, unter­wirft." (aus Wikipedia)

      Ich fra­ge mich, wer ist hier das Kadaver und wer hat sich wem wil­len­los unterworfen?

      1. Die Staatschefs der Bill & Melinda Gates WHO etc.
      2. Die lan­des­wei­ten Akteure Kommunalpolitik, RKI, Ärzte,
      Lehrer, Juristen, den Staatschefs
      3. Der ein­fa­che Bürger, den Berufspolitiken auf Länder- und
      Kommunalebene, dem RKI, den Ärzten, Lehrern usw.

      Das ist nur eine sehr ver­ein­fach­te Darstellung, aber m.E. muss das Kadaver, sofern es nicht schon völ­lig tot ist, im über­tra­ge­nen Sinne, sehen das es die­ses erkennt und auf­wacht, bevor und ich ahne schlim­mes, das gan­ze Land in den geis­ti­gen und leib­li­chen Tod getrie­ben wird!

      Wenn man davon aus­geht das die Gruppe 1 und 2 so gut wie geis­tig tot ist, bleibt nur noch die Gruppe 3 übrig, die aktiv wer­den kann und ich bin der Meinung, außer dem Meinungsaustausch gibt es durch­aus viel­fäl­ti­ge Möglichkeiten vom Bürger sich zu trau­en, gegen den Kadavergehorsam vor­zu­ge­hen. Schade, dass es schwie­rig ist hier nütz­li­che Tipps zu geben, weil der Feind mit­liest, aber wer wirk­lich ernst­haft erkannt hat, wohin die "Reise" gehen soll, weiß um die Kreativität, die Menschen ent­fal­ten kön­nen, wenn es sein muss!
      Eine gute Woche mit vie­len krea­ti­ven Ideen!

    3. Netzwerk kri­ti­scher Richter:

      https://netzwerkkrista.de/2021/04/11/pressemitteilung‑2–21-gericht-ordnet-rueckkehr-zur-normalitaet-an-schulen-an-netzwerk-krista-begruesst-paukenschlag-von-weimar/

      Besonders inter­es­sant ist der letz­te Absatz:

      "Nölken rief den Freistaat Thüringen und sei­ne betrof­fe­nen Behörden und Schulen auf, die Gerichtsentscheidung zu befol­gen. In einer ers­ten Stellungnahme hat­te das Bildungsministerium in Erfurt die prak­ti­sche Relevanz des Weimarer Beschlusses ange­zwei­felt und zudem ange­kün­digt, gegen die Entscheidung vor das Oberlandesgericht Jena zie­hen zu wol­len. Bei sorg­fäl­ti­ger Prüfung der Rechtslage wer­de der Staatsregierung aber sicher auf­fal­len, dass nach § 57 des Gesetzes über das Verfahren in Familiensachen und in den Angelegenheiten der frei­wil­li­gen Gerichtsbarkeit (FamFG) gar kein Rechtsmittel gegen eine einst­wei­li­ge Anordnung des Familiengerichts gege­ben sei. „In einem Rechtsstaat muss man Gerichtsentscheidungen auch dann respek­tie­ren, wenn sie einem nicht gefal­len. Das gilt auch für die Thüringer Staatsregierung“, stell­te KRiStA-Sprecher Oliver Nölken klar."

  2. Wichtige Info:
    Beginnt die Phase der Attacken jetzt?
    1. 2020News wird mas­siv ange­grif­fen nach Artikel zu Sensationsurteil
    https://2020news.de/2020news-wird-massiv-angegriffen-wegen-der-weimarer-entscheidung-was-steckt-dahinter/

    2. Gerade jetzt wird ein loka­ler Querdenken-tele­gram-Kanal mas­siv mit übels­ten Fotos und gifs voll gemüllt: abge­säg­te Köpfe, aus­ge­wei­de­te Menschen, Pornos übels­ter Art…
    Mindestens 400 posts inner­halb einer hal­ben Stunde, von jemand namens "Nick".
    Ist wohl auch fahr­läs­sig administriert.
    Das erst­mal als Warnung, und Hat jemand eine Idee, was tun?

    1. @Bri: Ich den­ke die­se Art Attacken sind gesteu­ert in einer Kooperation von Geheimdiensten und NGOs. Das ist nicht nur Getrolle, das sind kla­re Drohungen. Diese Leute zei­gen nicht nur, zu was sie fähig sind, son­dern was ihr täg­li­ches Geschäft über­all auf der Welt ist.
      Es ist kein Kampf 'links' gegen 'rechts' oder gegen den Kapitalismus, es ist ein Kampf gegen das Böse, gegen die durch­ge­knall­ten Götzenanbeter von Bohemian Grove bzw. deren aktu­el­le Ausgabe: https://www.neopresse.com/politik/bohemian-grove-unheimliche-zentrum-westlicher-macht/

      Tut mir leid, aber das Ganze hat ein­fach eine reli­giö­se Dimension:

      "Finally, be strong in the Lord and in his migh­ty power. Put on the full armor of God, so that you can take your stand against the devil’s sche­mes. For our strugg­le is not against fle­sh and blood, but against the rulers, against the aut­ho­ri­ties, against the powers of this dark world and against the spi­ri­tu­al for­ces of evil in the hea­ven­ly realms. Therefore put on the full armor of God, so that when the day of evil comes, you may be able to stand your ground, and after you have done ever­ything, to stand.
      Stand firm then, with the belt of truth buck­led around your waist, with the bre­ast­pla­te of righ­te­ous­ness in place, and with your feet fit­ted with the rea­di­ness that comes from the gos­pel of peace."

    1. @fabianus I

      Stimmt. Danke! Insbesondere die Beschreibung von Frau Häusler über den Anwendungsbereich von Tests. 

      Chaotische Hypochondrie als neue Gesellschaftsideologie.

  3. Meine Gewerkschaft hat sich in der Krise ent­fal­tet: "GEWehr bei Fuß!" statt "Wehret den Anfängen!" Ich wer­de sie ver­las­sen, eben­so eine ihr nahe­ste­hen­de sozi­al­de­mo­kra­ti­sche Partei.

  4. Uff. So sieht die nack­te Angst bei päd­ago­gi­schem Personal aus.

    Ich bin in den 70er Jahren auf­ge­wach­sen. Da gab es eine Kindersendung im Fernsehen, die begann mit dem Lied: „Der, die, das. Wer, wie, was. Wieso, wes­halb, war­um? Wer nicht fragt, bleibt dumm.“ 

    Wer ängst­lich durchs Leben geht, stellt kei­ne Fragen… schon gar nicht nach Sinn und Unsinn von Maßnahmen.

  5. Mmmh…
    Was das wohl gibt? Fragen über Fragen.
    "Ihr seid mehr…"? Mehr als wer? Es gibt in Thüringen mehr Lehrer als Schüler? Mehr Lehrer als Eltern? Oder mehr Lehrer als GEW-Landesvorsitzende?
    "Informiert Eure zustän­di­ge Polizeidienststelle". Über was? Dass die Lehrer gelas­sen sind, sich auf kei­ne Diskussionen ein­las­sen und sich gegen­sei­tig stärken?
    Klar! Das Überprüfen der Gelassenheit der Lehrer war schon immer eine der vor­dring­lichs­ten Aufgaben der Polizei.
    "Wenn Euch die Situation vor der Schule ver­un­si­chert, sprecht mit Euren Schulleitungen und dem Personalrat." Vor den Schulstunden oder danach?
    Was ist wenn die Situation im Klassenzimmer ver­un­si­chert? Wenn alle Schüler eine Maske auf­set­zen müs­sen und Lisa neben­an nicht. Sagen sich die Schüler dann womög­lich: Lisa hat einen Beschluss des Amtsgerichts Weimar wegen objek­ti­ver Gefährdung des „Kindeswohls“ i.S.d. §§ 1666 BGB, 157 FamFG erreicht und ich nicht?. Ist halt Pech für uns, aber so ist eben die Rechtslage. Daran müs­sen wir uns halten.
    Oder wie stellt sich die Landesvorsitzende Kathrin Vitzthum das vor?

  6. Ja genau ihr schlau­en links­grü­nen Lehrer hört nicht auf das was die Eltern wol­len. Hört auf den Staat! Belügt und beru­higt euch gegen­sei­tig, damit ihr bloß nicht anfangt kri­tisch zu den­ken. Das könnt ihr sowie­so nicht gebrau­chen, weil euer Job ist den Schülern das Denken abzu­er­zie­hen. Außerdem bekommt ihr wenn es "Homeschooling" gibt euer Geld für noch weni­ger Nichtstun, also auf auf ihr fau­len Schweine! Und nicht die Impfung mit dem guten AstraZeneca Impfstoff ver­ges­sen! Was für für den Staat gut ist das ist auch gut für euch!

    1. @Martin: "Die" LehrerInnen gibt es genau so wenig wie "die" DemonstrantInnen. Daß die GEW-Funktionärin es nötig hat, ihre Mitglieder so ein­zu­n­or­den, spricht dafür, daß die nicht ohne wei­te­res mit­zie­hen. "Linksgrün" ist da schon mal gar nichts, denn – wie @Anne Helga sagt – die Funktionärin stellt kei­ne Fragen mehr. Ohne Fragen kann man weder links noch grün sein. Generalisieren und über einen Kamm sche­ren, ist immer unklug: Diejenigen, die ihren Lehrauftrag noch ernst neh­men, haben durch "Homeschooling" erheb­lich mehr Aufwand als sonst. Wie gesagt, nicht alle sind so, wie die Funktionärin sie ger­ne hät­te. Das wur­de nicht zuletzt an den pein­lichst gerin­gen Zahlen des #zero­co­vid-Aktionstages deutlich.

      1. @aa:
        Lehrer haben immer mehr Aufwand und ächt­zen unter der Arbeitslast und sind unter­be­zahlt… Ich habe hier schon­mal geschrie­ben, dass ich von Lehrerinnen das dümms­te Gesabber zu den Impfstoffen gehört habe und alle sind an Bord mit der Covid Panik. Wie schon immer, das waren sie schon als der Kaiser die Jungen in den Tod geschickt hat und bei den Nazis waren die Lehre auch ein­ge­fleisch­te Spitzel und Befürworter. Ich habe selbst genug Zeit im Schulsystem ver­bracht um sehr wohl sagen zu kön­nen es gibt "die Lehrer". Ach ja und übrigens:

        https://www.welt.de/wams_print/article3835659/Unsere-linken-Lehrer.html

        Ja ja ist von 2009. Bestimmt hat sich da nichts geän­dert, bei dem Linksgrünruck der durch Deutschland geht. Die meis­ten Lehrer sind inkom­pe­ten­te Ökos und Linke.

          1. @aa:

            Ich wer­de übri­gens nicht mehr kom­men­tie­ren. Nicht, weil ich pikiert bin, son­dern weil ich Ihnen nicht mehr traue, Herr Aschmoneit.

        1. @Martin

          Es ist lei­der wirk­lich so.
          Ich habe durch mei­ne Mutter immer noch Einblick ins Lehrerkollegium eines Gymnasiums.
          Die haben mei­ne Mutter ange­fein­det und nie­der­ge­macht, als sie mal etwas von Wodard oder Bhakdi in einen Gruppenchat pos­te­te. Jetzt beglück­wün­schen sie sich gegen­sei­tig zu ihren Impfterminen! Es ist sur­re­al, dass Leute, die bspw. Deutsch und Biologie unter­rich­ten, sich zu einem regel­rech­ten Hass gegen (Anders)Denkende auf­sta­cheln las­sen. Diese dum­men Hennen behan­deln die teil­wei­se die Welle und 1984 als Schullektüre. "Bildung" ist nutz­los, wenn sie in der Praxis sol­che Ergebnisse liefert.

          Meine Vermieterin (Lehrerin) hat sich das Zeug auch schon rein­ja­gen las­sen. "ABER die MUTANTEN!"

          Die älte­ren Lehrer ste­cken ganz tief drin und die jun­ge Generation ist teil­wei­se schon rich­tig dumm UND ungebildet.

        2. @Martin

          Die weni­gen (Anders)Denkenden trau­en sich schon nicht mehr, sich zu äußern, weil die Coronoiker geschlos­sen auf ers­te­re los­ge­hen. Selbiges Bild in einem Chor, in dem mei­ne Mutter singt. Als mei­ne Mutter (die über­haupt kei­ne beson­ders extro­ver­tier­te oder muti­ge Person ist) ein­mal bei­läu­fig eine kri­ti­sche Bemerkung zum Maskenwahn fal­len ließ , sag­te eine ande­re Teilnehmerin dann erst unter vier Augen zu ihr: "Toll, dass du mal was gesagt hast. Ich hät­te mich das nicht getraut." Es ist alles wie immer.

    1. @Soufrière:
      Man beach­te, dass alle Menschen aus der Gefahrenzone eva­ku­iert wer­den. Nur für ein Verlassen des Staatsgebiets gilt die Impfregel.

      Die Südhälfte von St. Vincent ist sicher, und ande­re Inseln der Gruppe zu klein und ohne Infrastruktur, eine Evakuierung dahin nicht sinnvoll*.

      (* : die sind mit "ano­t­her island" auch nicht gemeint)

      1. @aa: der Verfasser schließt die Verfasserin mit ein. Und im übri­gen auch die soge­nann­ten "nicht­bi­nä­ren Lebensformen". 

        Man kann natür­lich die Verfasserin extra bezeich­nen, so es sich um eine han­delt. Aber die Binnen-Is, Klicklaute und Sternchen stö­ren gewal­tig den Lesefluß und sind Luxus-Probleme einer "links-grü­nen" Gender- und Besserwissergesellschaft die sich nicht mehr um wirk­li­che Probleme küm­mern will son­dern sich in der Rechtschreibung und Grammatik austobt.

        1. @Hier: Ihnen ist schon auf­ge­fal­len, daß die Landesvorsitzende eine Frau ist, oder?
          Ich bin jetzt mal männ­lich auto­ri­tär und been­de die Diskussion um Grammatik und Gendern an die­ser Stelle. Wie Sie zu recht sagen, wir soll­ten uns um den Inhalt des­sen küm­mern, was die Frau sagt.

      1. @Emma G.
        nein, Sprache schafft eben kein Bewusstsein, da Bewusstsein jen­seits der Sprache liegt. Sprache ist nur ein Modell und ver­kürzt alles. Auch die Wahrnehmung. Wahrnehmung macht Bewusstsein bewusst.

        Mit Bewusstsein ist klar zu erfas­sen, was "Verfasser" alles inclu­diert. Wem das Bewusstsein dazu fehlt, kann sich sprach­wis­sen­schaft­lich behel­fen um wenigs­tens eine Ahnung davon zu bekom­men. Der land­läu­fi­ge Feminismus hilft dabei nicht, der ver­kürzt, als wei­te­res Modell, nochmal.

        Weibliche Grüße, Sinne und Herz öff­nen und auf­neh­mend wahr­neh­men, auch das Bewusstsein, das ist näm­lich schon da.

      2. @ Emma G.

        Sprache schafft aller­dings Bewusstsein, aber die­se Sprache ist nicht gerech­ter, die ist nur unle­ser­li­cher, lenkt vom Wesentlichen ab und ver­deckt das rea­le Unrecht und die wah­re Ungerechtigkeit; Recht und Gerechtigkeit wer­den dadurch allen­falls erra­tisch suggeriert.

        Und genau das geschieht gera­de – wie wir an den Kommentaren sehen. Darum bedie­nen sich die Herrschenden die­ses Begriffsapparats mit Vorliebe.

        Mit anar­chis­ti­schen Grüßen

  7. Soweit ich weiß, sind Regeln stets zu beach­ten – auch wenn sie von einem Gericht auf­ge­stellt wer­den. Insbesondere sind Regeln nicht zu hin­ter­fra­gen. War doch so oder ver­wechs­le ich da was?

  8. An Dogmatismus und for­mal­ju­ris­ti­scher Sturheit pral­len alle Argumente ab, auch die Expertisen der WissenschaftlerInnen, auf die sich das Weimarer Gericht stützt. Die Überzeugung, dass die Maßnahmen nüt­zen und drin­gend nötig sind, ist genau­so uner­schüt­ter­lich wie der Glaube an die Jungfräulichkeit der Mutter Gottes, mit dem Unterschied, dass die neu­en Gläubigen behaup­ten, ihr Aberglaube stüt­ze sich auf wis­sen­schaft­li­che Erkenntnisse. Und wenn dann eine Hygienikerin, ein Psychologe und eine Biologin, die tat­säch­lich die exis­tie­ren­den Studien kri­tisch gele­sen haben, in ihren Gutachten das Gegenteil von dem behaup­ten, was all­ge­mein zu glau­ben vor­ge­schrie­ben ist, kön­nen das nur Ketzer sein, die mit Verachtung bestraft wer­den müs­sen, denn die Scheiterhaufen sind ja außer Mode gera­ten. Und die Formaljuristen gehen auf die Expertisen gar nicht erst ein, denn das Urteil bezieht sich ja nur auf die bei­den Kinder der kla­gen­den Mutter und deren zwei Schulen, also ist es dar­über hin­aus recht­lich nicht rele­vant, egal, ob die wis­sen­schaft­li­chen Argumente stim­men oder nicht, egal, ob die Maßnahmen für die Kinder in allen Schulen schäd­lich sind oder nicht. Dabei wäre der ein­zig juris­tisch und wis­sen­schaft­lich kor­rek­te Weg, gegen das Urteil Rekurs ein­zu­le­gen und von ande­ren Wissenschaftlern ein über­zeu­gen­de­res Gegengutachten anzu­for­dern: Die Frage ist nur, ob es dafür bes­se­re wis­sen­schaft­li­che Argumente gibt und ob sich ande­re Wissenschaftler dafür her­ge­ben wür­den, ihre Reputation in einem Expertenstreit vor Gericht aufs Spiel zu set­zen. Solange das Urteil nicht durch eine höhe­re Instanz ent­kräf­tet ist, kann es wohl als Präzedenzfall gel­ten und von ande­ren Gerichten nicht so ein­fach igno­riert wer­den. Es müss­ten also nur alle Eltern, die gegen die Maßnahmen sind, eben­falls kla­gen und sich auf die­ses Urteil beru­fen. Dann wür­de man sehen, wie­vie­le Richter mit­zie­hen und wie­vie­le sich stur stellen.

  9. Verwunderlich? Nein.

    Das sind Menschen, die glau­ben, dass die Gegenwart von ande­ren Menschen ohne Maske, ohne Abstand und ohne Test TÖDLICH für sie sein kann oder wird! D.h. die­ser Beschluss bzw. die, die ihn befür­wor­ten und umset­zen wol­len, trach­ten ihnen und den ande­ren nach dem Leben aus deren Sicht!

    Das ist etwas, das kein Mensch "ver­zeiht": wer ums Leben rennt, es ange­grif­fen sieht, greift selbst­ver­ständ­lich zu allen Mitteln.

    Es ist wich­tig das zu begrei­fen. Es war im Nationalsozialismus sehr ähn­lich: auch damals war es ein "Schädling", der das gute rei­ne Volk angeb­lich bedroht hat. Die Mehrheit der Deutschen hat­te ent­we­der Angst vor die­sem Schädling – und sei es nach dem Motto "etwas wird schon dran sein.…", die ande­ren vor denen, die vor dem Schädling Angst hat­ten. Es ist heu­te nicht anders.

    Der ein­zi­ge Unterschied scheint die Gewichtung der Identitätspolitik: damals wur­de pri­mär das Sein ver­folgt, heu­te das Attribut. Menschen SIND kei­ne Schädlinge mehr, son­dern HABEN schäd­li­che Körper und Gedanken. Das gilt es zu ver­bes­sern oder aus­zu­mer­zen. In bei­den Fällen gab die Wissenschaft die Hure, die dem "höhe­ren" Zweck der Rettung nicht mehr der "Arier", son­dern nun dem ÜBERLEBEN des mensch­li­chen Gattung selbst die Methoden liefert.

    1. @some1
      Der Grund war­um Analogien im Verhaltens von Menschen in
      z.B. faschis­ti­schen, demo­kra­ti­schen oder ande­ren Gesellschaftsformen beob­acht­bar sind, resul­tiert aus Regeln der Gruppendynamik bzw. psy­cho­lo­gi­schen Konstanten.
      Die Mechanismen inner­halb einer Gruppe, Regeln für Gruppenbildung, ‑bin­dung und ‑füh­rung sind unab­hän­gig vom
      System in dem sie wir­ken. (sozio­lo­gi­scher Kontext) .

  10. "Ihr seid mehr". Interessanter Duktus. Aspekte: A) Quantitative Überlegenheit macht Auseinandersetzung obso­let. B) Ihr, die Mitglieder… Wir? C) Bildungsziel Demokratiefähigkeit beinhal­tet auch das Vermitteln rechts­staat­li­cher Gewaltenteilung. Ein Gerichtsurteil aus­zu­blen­den? Interessantes Demokratieverständnis der GEW Thüringen.
    Kollektivismus ist der ers­te Wegbegleiter des Totalitarismus. Wissen sie, was sie tun?
    Ich den­ke an die bei­den Schüler. Die sind 8 und 14. Wie es denen wohl erge­hen wird. Aber, das sind Einzelschicksale, die sind nicht rele­vant. Geht ja gegen den Feind. Sportpalast, ick hör Dir toben.

  11. 11.04.2021
    Bahn ver­bie­tet Maskenverweigerern die Zugfahrt
    Hartnäckige Maskenverweigerer müs­sen jetzt damit rech­nen, bun­des­weit aus Regional- und Fernverkehr der Bahn aus­ge­schlos­sen zu werden.

    Quelle: FAZ

      1. Zum Thema Maske tra­gen in Zügen weiß Ines Kappstein in ihrem Gutachten für das Weimarer Gericht zu berichten:
        "Von der Deutschen Bahn AG (DB) und dem Deutschen Zentrum für Luft und Raumfahrt (DLR) wur­de aus Anlass der Corona-Pandemie das Projekt ‚Luftqualität in Schienenfahrzeugen‘ durch­ge­führt. (…) Eine Verbreitung im gan­zen Waggon oder eine indi­rek­te über das Belüftungssystem gab es nicht. Interessant ist (1) das Ergebnis, dass ein an einem Tisch der Erregerquelle unmit­tel­bar gegen­über­sit­zen­der Fahrgast (also naher face-to-face-Kontakt mit ca. 1 – 2 m Abstand) nur mit 0,2% der frei­ge­setz­ten Partikel in Kontakt kommt, an den Sitzplätzen davor und dane­ben auf der ande­ren Gangseite kamen dage­gen nur 0,01% an. Mit ande­ren Worten: Selbst für die direkt gegen­über­sit­zen­de Person bestün­de prak­tisch kein Risiko, mit einem frei­ge­setz­ten Erreger in Kontakt zu kommen."

  12. Irgendwer hat die­se lea­der gewählt, irgend­je­mand ist immer noch in der Gewerkschaft.
    Nicht die Politiker sind schuld, die Wähler/(früher geWählenden) sind es!
    Also lei­be Onkel/TAntne/Großeltern, eure Abgeordneten freu­en sich auf Mails zum Thema!

    "Lockdown könn­te bis Ende Mai oder Mitte Juni dauern

    Berlin rech­net noch meh­re­re Wochen mit einer ver­schärf­ten Infektionslage. Die per Bundesgesetz geplan­ten Maßnahmen könn­ten län­ger gel­ten als bis­her gedacht." 

    https://www.tagesspiegel.de/politik/nach-schaetzungen-des-kanzleramts-lockdown-koennte-bis-ende-mai-oder-mitte-juni-dauern/27086232.html

    1. @Schuldfrage geklärt: "Raus aus der Gewerkschaft!" hal­te ich für eine fal­sche Option. Ich wäre in mei­nem Berufsleben an eini­gen Stellen auf­ge­schmis­sen gewe­sen ohne mei­ne Gewerkschaft. Ob das bei Rechtsstreiten mit mei­nem "Arbeitgeber" war oder bei mei­ner Tätigkeit als Betriebsrat, mal ganz abge­se­hen davon, daß von vie­len Menschen ganz selbst­ver­ständ­lich Lohn- und Gehaltserhöhungen mit­ge­nom­men wer­den, die die Gewerkschaften erkämp­fen. Nein, wir müs­sen da lei­der durch, nicht nur in den Gewerkschaften. Überzeugen und stand­haft blei­ben, ist das ein­zi­ge, das hilft und das in mei­ner Beobachtung auch immer mehr wirkt. Wir kön­nen nicht aus der Gesellschaft aus­stei­gen. Ich will es übri­gens auch nicht.

      1. @aa:
        Also egal wie schlecht man reprä­sen­tiert ist, man muss in der Gewerkschaft blei­ben, weil sonst steigt man aus der Gesellschaft aus? Das ist übels­ter Unsinn. Nur aus Ideologie eine Organisation zu unter­stüt­zen die einen nicht reprä­sen­tiert. Gewerkschaften sind sowie­so kei­ne legi­ti­men Entitäten mehr, da sie ihre ursprüng­li­che legi­ti­me Aufgabe über­lebt haben und jetzt ille­gi­ti­me Aufgabe über­neh­men. Inklusive poli­ti­schem Aktivismus und dann natür­lich immer links. Ach ja, und dann waren da noch die voll­ge­fres­se­nen Gewerksdchaftsbosse die enor­me Gehälter kas­sie­ren. Aber das ist ja ok, anders als bei dem bösen Managern. Die sit­zen ja nur rum, rau­chen Zigarre und über­le­gen sich wen sie als nächs­tes ent­las­sen kön­nen. Weil Personal = Kosten, naja, zumin­dest im lin­ken Hirn.

        1. @Martin: Meine Gewerkschaftssekretärin war eine Frau, die sich den A… auf­ge­ris­sen hat, um uns als Betriebsräte zu unter­stüt­zen. Sie war dabei, als es gegen Massenentlassungen ging und um Überwachungsprogramme und vie­les mehr. Ohne die Gewerkschaft wären wir auf­ge­schmis­sen gewe­sen. Natürlich müs­sen sich Gewerkschaften poli­tisch posi­tio­nie­ren. Sollen sie etwa nicht gegen Rentenkürzungen und Hartz IV agie­ren? Und ja, Binnen‑I hin oder her, um glei­che Entlohnung für glei­che Arbeit?

      2. Ein Freund von mir (Lehrer) hat nach prak­ti­schen Erfahrungen mit dem "Rückhalt" durch sie die GEW verlassen.

        Sein Fazit: Das ist KEINE Gewerkschaft, eine (bil­li­ge­re) beruf­li­che Rechtsschutzversicherung arbei­tet bes­ser, und bie­tet mehr.

        1. Und wenns unbe­dingt gewerk­schaft­li­che Organisation sein muß, die DGB-Gewerkschaften sind ja durch­aus auch nicht die ein­zi­gen ihrer Art! 

          Persönlich habe ich mit Vertretern von DGB-Gewerkschaften auch nur die aller­schlimms­ten Erfahrungen gemacht, mir sind die zutiefst zuwi­der und die Reaktion der GEW sowie auch daß der DGB noch die Testpflicht in Betrieben for­dert, bestä­ti­gen mich in mei­ner Meinung über die­se Organisation.

  13. Mask Force V – Zum Beschluss des Amtsgerichts Weimar vom 08.04.2021

    https://www.youtube.com/watch?v=QIRxLEUGBDw

    "Aus Anlass des Beschlusses des Amtsgerichts Weimar vom 08.04.2021 (Az.: 9 F 148/21) erläu­tern Rechtsanwältin Antonia Fischer und Rechtsanwalt Dr. Justus Hoffmann als Teil der Mask Force aus Berlin die Konsequenzen. Das Amtsgericht Weimar hat in einem Verfahren wegen Kindeswohlgefährdung nach § 1666 BGB zwei Schulen u. a. Masken und Testen unter­sagt und gleich­zei­tig auf­ge­ge­ben, den Präsenzunterricht auf­recht zu erhalten."

  14. Thema Corona-Test in Nordrhein-Westfalen (NRW)

    12.04.2021 t‑online

    Abi-Prüfungen in NRW auch ohne Corona-Test mög­lich

    Abiturienten, die kei­nen Corona-Test machen wol­len, dür­fen trotz­dem an den schu­li­schen und Berufsabschlussprüfungen teil­neh­men. Das geht aus der neu­en Corona-Betreuungsverordnung her­vor, die ab dem 12. April gilt. So sol­len die Prüfungen nicht Getesteter "räum­lich getrennt von den Prüfungen getes­te­ter Schülerinnen und Schüler durch­ge­führt" werden. 

    Wie Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP) bereits bekannt gab, wird ab dem heu­ti­gen Montag mit Ausnahme der Abschlussklassen wie­der Distanzunterricht für alle Schülerinnen und Schüler statt­fin­den. Allerdings gel­te der Distanzunterricht vor­erst nur eine Woche lang bis zum 16. April. Die Abschlussklassen hin­ge­gen sol­len auch nach den Osterferien Präsenzunterricht in den Klassenräumen erhal­ten. Die Abiturprüfungen star­ten am 23. April. 

    Außerhalb der Prüfungen soll wei­ter­hin die Testpflicht mit Coronaselbsttests für alle Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte gel­ten. Nur mit nega­ti­vem Testergebnis kann am Präsenzunterricht teil­ge­nom­men wer­den. Für alle Lernenden sowie Lehrkräfte und sons­ti­gen Schulmitarbeiter wer­den laut Verordnung "wöchent­lich zwei Coronaselbsttests (…) durchgeführt." 

    Die Ergebnisse der Coronaselbsttests oder vor­ge­leg­ten Testnachweise "wer­den von der Schule erfasst und doku­men­tiert. Sie wer­den nicht an Dritte über­mit­telt und nach 14 Tagen ver­nich­tet", heißt es wei­ter in der neu­en Verordnung. 

    https://www.t‑online.de/region/koeln/news/id_89826778/koeln-nrw-abiturpruefungen-in-nrw-auch-ohne-corona-test-moeglich.html

  15. Na, die GEW stärkt nicht nur ihren Genossinnen den Rücken, sie denkt auch in alt­be­währ­ten Mustern:

    "Wir set­zen uns der­weil wei­ter­hin für ein Betretungsverbot unge­tes­te­ter Menschen ein. Denn als wich­ti­ger Baustein, Eure Schulen ein biss­chen siche­rer zu machen, gehört, dass sich mög­lichst alle tes­ten las­sen. Wer das nicht will, soll­te wenigs­tens die ande­ren schüt­zen, in dem die Schule nicht betre­ten wird. "

    https://www.gew-thueringen.de/aktuelles/detailseite/neuigkeiten/wichtiger-baustein-2x-pro-woche-testen-von-schuelerinnen-und-lehrerinnen/

    Man fragt sich, ob die Dame eine über­zeug­te Antidemokratin ist oder ob es an man­geln­dem Geist liegt. Ich kann mich nicht ent­schei­den, möch­te aber als Indiz für letz­te­res einen von ihr an Schüler gerich­te­ten Rundbrief aus dem Jahr 2017 verlinken. 

    https://www.gew.de/index.php?eID=dumpFile&t=f&f=52276&token=9b6ee8bd766d66de0b5e2484ae80575079738b64&sdownload=&n=Schuelerbrief_02-02–2017_Erfurt.pdf

      1. Keineswegs. Ich per­sön­lich hal­te Streiks zwar für ein oft fal­sches Mittel, weil die­se in einer Dienstleistungsgesellschaft in der Regel nicht die rich­ti­gen Adressaten tref­fen; auch das Ritual des "Stärke zei­gen" und "einen kräf­ti­gen Schluck aus der Lohnpulle" zu for­dern erscheint mir eher über­holt. Dennoch respek­tie­re ich den Ansatz, für sei­ne Rechte auch mit kaum treff­si­che­ren Mitteln ein­zu­ste­hen, wenn man sich anders nicht zu hel­fen weiß. Das Streikrecht ist nicht ver­han­del­bar, selbst ein gele­gent­li­cher in mei­ner rein per­sön­li­chen Sicht "sinn­lo­ser" Streik wie eben beschrie­ben ändert dar­an gar nichts. 

        Mein "anti­de­mo­kra­tisch" bezog sich vor allem auf die Äußerungen der Frau Vorsitzenden zu Diskussionen, dem fak­tisch fal­schen und zudem arro­gan­ten, abqua­li­fi­zie­ren­den und dis­kurs­tö­ten­den "Ihr seid mehr und ver­nünf­tig und müsst euch folg­lich nicht mit ande­ren Meinungen abge­ben". Bei einer Privatperson ist eine sol­che Einstellung akzep­ta­bel, aber nicht bei einer Gewerkschaft, die ihr Scherflein zur demo­kra­ti­schen (Willens-)bildung bei­tra­gen soll. Umso weni­ger, wenn die Mitglieder die­ser Gewerkschaft mit der Bildung jun­ger Menschen befasst sind.
        Das habe ich zuge­ge­be­ner­ma­ßen nicht hin­läng­lich herausgearbeitet.

    1. Trau, schau, wem .… 😀

      Ein tief dis­kri­mi­nie­ren­des Schreiben:

      "Besitzer" kommt 3 x vor und ist – anders als alle ande­ren genann­ten Personengruppen – nicht gegen­dert?

      Warum?

      Ist die unter­schwel­li­ge Botschaft am Ende gar, dass es sich bei den "bösen" Besitzern nur um MÄNNER (*igitt*) han­deln kann??

      Niemals um BesitzerINNEN? (Hallo Friede, good morning Susanne .…)

  16. Passiver Widerstand gegen eine Übermacht

    - lass die über­mäch­ti­ge Seite nie­mals wis­sen was du wirk­lich denkst

    -sei freund­lich und höre zu, um Informationen zu erhalten

    -gebe selbst so wenig Informationen wie mög­lich preis

    -Hinhalten, Ablenken, Ausweichen, Interpretatonsspielraum lassen

    -suche Verbündete indem du stets freund­lich ins Gespräch gehst. Verbündete sind über­all, du weißt es nur noch nicht.

    >>>Die Maßnahmen sind vor­bei, wenn die Menschen anfan­gen dar­über zu lachen<<<

  17. Ist viel­leicht etwas weit her­ge­holt, aber ich muss bei dem gan­zen Theater immer an den Film "Fail Safe" (https://de.m.wikipedia.org/wiki/Fail_Safe_%E2%80%93_Befehl_ohne_Ausweg) den­ken. Die sind alle auf einer Mission. Man hat denen gesagt, dass mit Widerstand zurech­nen ist. Man wird ver­su­chen, die Mission zu gefähr­den. Dabei ist die Mission wich­tig und rich­tig. Die posi­ti­ven Effekte der Mission über­wie­gen die Schäden. Es ist an der Zeit sei­ne Pflicht zu tun. Jetzt darf nicht nach­ge­las­sen wer­den. So kommt mir das vor. Tunnelblick. Auf der Rückseite des Mondes ohne Funkkontakt zur Bodenstation.

  18. „… Auch wenn der Beschluss unmit­tel­bar nur für die bei­den Schüler:innen der bei­den Weimarer Schulen gilt, …“
    Woher hat die GEW die­se Information?
    Im Beschluss steht unter I.
    „Den Leitungen und Lehrern der Schulen der Kinder A, geb. am …, und B, gebo­ren am …, näm­lich der Staatlichen Regelschule X, Weimar, und der Staatlichen Grundschule Y, Weimar, sowie den Vorgesetzten der Schulleitungen wird unter­sagt, für die­se UND ALLE WEITEREN AN DIESEN SCHULEN UNTERRICHTETEN KINDERN UND SCHÜLERN fol­gen­des anzu­ord­nen oder vorzuschreiben:
    1. im Unterricht und auf dem Schulgelände Gesichtsmasken aller Art, ins­be­son­de­re Mund-Nasen-Bedeckungen, sog. qua­li­fi­zier­te Masken (OP Maske oder FFP2-Maske) oder ande­re, zu tragen,
    2. Mindestabstände unter­ein­an­der oder zu ande­ren Personen ein­zu­hal­ten, die über das vor dem Jahr 2020 Gekannte hinausgehen,
    3. an Schnelltests zur Feststellung des Virus SARS-CoV‑2 teilzunehmen.“
    Hervorhebung von mir.

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