Lauterbach: Masken im Backofen dörren, bei exakt 80 Grad, aber nicht Umluft!

Bekanntlich liest KL in der Regel nur Überschriften der von ihm emp­foh­le­nen Papiere. So auch hier.

https://twitter.com/Karl_Lauterbach/status/1350248804654718976

Was ist dort zu erfahren?

»Die als Einmalprodukt kon­stru­ier­ten FFP2-Masken sind nach der Nutzung zur Vermeidung wei­te­rer Infektionsrisiken zu ent­sor­gen… Die Belastung durch Bakterien und Viren wie SARS-CoV‑2 ist ein wich­ti­ger Punkt bei einer Wiederverwendung von Masken. Jeder Träger hin­ter­lässt in der Maske Erreger der eige­nen Nasen‑, Rachen- und Hautflora. Diese las­sen sich mit ein­fa­chen Verfahren nicht voll­stän­dig inaktivieren…

Stabilität von SARS-CoV‑2 auf/in FFP2-Masken
Für eine Zertifizierung als FFP2-Maske wer­den die Masken über 24 Stunden bei 70 °C gela­gert und im Anschluss muss die Funktionsfähigkeit gewähr­leis­tet blei­ben. Unsere Untersuchungen haben gezeigt, dass SARS-CoV‑2 auf und in FFP2-Masken bei 70 °C nach über einer Stunde noch infek­ti­ös bleibt. Erst bei 80 °C tro­cke­ner Hitze sind nach 60 Minuten kei­ne infek­tiö­sen SARS-CoV‑2 nachweisbar…

Daher darf eine bereits ver­wen­de­te und erhitz­te Maske auch nur von Ihnen selbst erneut getra­gen wer­den. Für den glei­chen Träger der Maske sind die­se (eige­nen) Keime im Vergleich zu den (dann inak­ti­vier­ten) Corona-Viren weit­ge­hend unge­fähr­lich. Um alle Erreger abzu­tö­ten, wäre eine höhe­re Temperatur nötig, was jedoch die Filterleistung und Stabilität der Maske beein­träch­ti­gen kann. Insbesondere form­sta­bi­le Masken („Körbchenmodelle“) zei­gen ab 90 °C äußer­li­che Verformungen. Die Temperatur von 80 °C tro­cke­ner Hitze soll daher weder unter­noch über­schrit­ten werden…

Vorbereitung
Aufhängen an Nägeln oder Haken: Legen Sie pro Aufhängungsreihe (pro Person) sie­ben Nägel/Haken bereit. Suchen Sie einen tro­cke­nen, von wei­te­ren Gegenständen frei­en Platz, der von der Breite und Höhe für sie­ben neben­ein­an­der hän­gen­de Masken aus­reicht (z. B. Flur, Wohnzimmer, Büro – nicht Küche oder Bad wegen der Luftfeuchtigkeit). Halten Sie mit der ers­ten 7er-Reihe für die ers­te Person genü­gend Abstand zu der Reihe für die nächs­te Person. Kennzeichnen Sie die PerTrocknen bei Raumluft Nehmen Sie Ihre FFP2-Maske (z.B. die „Montags-Maske“) nach dem Tragen vor­sich­tig ab – ohne die Vorderseite zu berüh­ren. Hängen Sie die­se zum Trocknen an den ers­ten Haken (z.B. an den „Montags-Haken“). Die Maske muss nun bis zum nächs­ten Montag dort hän­gen blei­ben und trock­nen, bis sie von Ihnen wie­der getra­gen wird. Am nächs­ten Tag ver­wen­den Sie eine neue Maske, wel­che Sie im Anschluss an den zwei­ten Haken – den „Dienstags-Haken“ zur 7‑Tages Trocknung hän­gen. So ver­fah­ren Sie eine gan­ze Woche – also sie­ben Tage son und Wochentage. So kön­nen Sie immer genau sehen, wel­che Maske als nächs­te getra­gen wer­den darf. Wenn Sie ohne Haken und Nagel arbei­ten möch­ten, kön­nen Sie z. B. auch eine Wäscheleine span­nen und die Masken dort mit genü­gend Abstand zuein­an­der mit Klammern auf­hän­gen. Achten Sie dar­auf, dass der Aufbewahrungsort unzu­gäng­lich für Kinder ist. Die Inaktivierung der Viren braucht eini­ge Zeit und die Masken kön­nen in die­ser Zeit infek­ti­ös sein.«

https://www.fh-muenster.de/gesundheit/images/forschung/ffp2/01_ffp2_info11012021_doppelseiten.pdf
https://www.fh-muenster.de/gesundheit/images/forschung/ffp2/01_ffp2_info11012021_doppelseiten.pdf

»Trocknen im Ofen bei 80 °C bei Ober- und Unterhitze 

Mit dem Verfahren „Trockene Hitze 80 ° C für 60 Minuten“ kann SARSCoV‑2 voll­stän­dig inak­ti­viert wer­den. Außerhalb des Backofens ist das sau­be­re Backofenrost/Gitter mit Backpapier zu bele­gen. Legen Sie die tro­cke­ne Maske und ein Braten- bzw. Backofenthermometer auf das Backpapier, belas­sen es aber noch außer­halb des Ofens. Stellen Sie den Backofen auf 80 ° C Ober- und Unterhitze (es ist nicht bekannt, ob sich bei Umluft/ Heißluft Erreger von der Maske lösen kön­nen) ein. Nach der Vorheizzeit schie­ben Sie das Rost samt Maske(n) in den Ofen. Achten Sie auf aus­rei­chend Abstand der Masken zu Ober- und Unterboden des Ofens (ca. 10 cm; klei­ne Öfen sind unge­eig­net). Belassen Sie die FFP2- Maske 60 Minuten im geschlos­se­nen Ofen, öff­nen Sie die­sen bit­te nicht zwi­schen­durch. Stellen Sie den Ofen nach 60 Minuten ab und las­sen die Maske anschlie­ßend auf dem Rost außer­halb des Backofens abküh­len. Die Maske soll­te auf die­se Art nur fünf Mal wie­der auf­be­rei­tet und dann im Hausmüll ent­sorgt wer­den. Aufgrund der uner­war­tet gro­ßen Temperaturschwankungen unter­su­chen wir der­zeit alter­na­ti­ve Methoden zur Behandlung der Masken mit „Haushaltsmitteln“. Sobald ver­läss­li­che Ergebnisse vor­lie­gen, wer­den wir die Infobroschüre aktualisieren.«

29 Antworten auf „Lauterbach: Masken im Backofen dörren, bei exakt 80 Grad, aber nicht Umluft!“

  1. Kurz vor Ende der Backzeit kön­nen die Masken noch mit hal­bier­ten Kirschen und Mandelsplittern belegt wer­den. Nach dem Abkühlen sor­gen lus­ti­ge Muster mit Lebensmittelfarbe auf­ge­tra­gen für fröh­li­che Momente bei der Nutzung und Kindern macht das Maskentragen noch mehr Spaß!
    Kopfschüttel!!!

  2. Das Rezept

    FFP2-Masken – Scheiben geschnit­ten 7
    Stange Lauch 1
    Champignons in Scheiben geschnit­ten 250 gr.
    Tomaten gewür­felt 2
    Crème fraîche 150 gr.
    Pfizer Impfstoff 150 gr.
    Eier Freiland 3
    Senf 1 EL
    Salz , Pfeffer etwas
    Käse gerie­ben 100 gr.

    Die FFP2 mit den cham­pis abwech­selnd in eine gefet­te­te auf­lauf­form schich­ten . lauch­stan­ge in schei­ben schnei­den und in etwas but­ter andüns­ten u.mit den toma­ten in die auf­lauf­form geben. mit salz u. pfef­fer würzen.

    2.creme frai­che , imfp­stoff, eier u. den senf ver­rüh­ren u. mit salz u. pfef­fer wür­zen über den auf­lauf gie­ßen und mit dem käse bestreu­en , für 35–40 min im back­ofen bei 200 grad umluft über­ba­cken las­sen .…… guten appe­tit

    (abge­wan­del­tes Rezept hier: https://www.kochbar.de/rezept/296609/Aus-dem-Backofen-Kartoffel-Pilz-Auflauf.html)

      1. @aa: gute Antwort! Man muß der Gegenseite genü­gend Darstellungsraum zu Selbstdemontage ein­räu­men. Das erspart Argumentation.
        Zum Artikel selbst. Als ich die Überschrift las, schoß mir spon­tan durch den Kopf: bes­ser Klabauterbach dörren …

  3. Wollen die­se Leute wirk­lich ernst genom­men wer­den? Man schaue dem KL mal in die Augen. Da kann man nur das Frösteln bekom­men. Der ist, glau­be ich, krank und zwar rich­tig krank.

  4. Ist der Maulkorb nun zum zen­tra­len Element unse­res Lebens gewor­den? Was muss man an Platz, Geld und Zeit inves­tie­ren, um etwas zu haben, was nur als äuße­res Zeichen des Gehorsams zu tra­gen ist und einem in allen Bereichen des Lebens nur Erschwernisse und Beeinträchtigungen bringt.

    Der Herr Lauterbach ist ja ein Beispiel für "Wasser pre­di­gen und Wein sau­fen". "Dauerlockdown" und immer wei­te­re Verschärfungen sind sei­ne täg­li­chen Forderungen. Er ist täg­lich in allen mög­li­chen Fernsehstudios prä­sent, reist dem­zu­fol­ge auch sehr viel, ver­langt aber genau das Gegenteil von dem, was der sel­ber pro­pa­giert. Er ist einer, der noch von der "Pandemie" pro­fi­tiert, sowohl von sei­ner Präsenz in den Medien, als auch dem Fehlen jeg­li­cher wirt­schaft­li­cher Einbußen.

  5. Ernsthaft, das kann doch nicht jemand ernst­haft empfehlen.
    Einige Filterschichten der FFP Maske sind aus einem spe­zi­el­len Vließ was bei nied­ri­ger Hitze qua­si flach aus­ge­bla­sen wird und somit hauch­fei­ne Poren bil­det die Luft aber kei­ne Keime durch las­sen. Hitze von 80C lässt die­ses Vließ zusam­men­schrump­fen und die Poren immer grö­ßer wer­den, auch wenn äußer­lich kei­ne Veränderung zu sehen ist. Das ist nur mini­mal aber spä­tes­tens beim 2. Mal hat es defi­ni­tiv Auswirkungen. Sind die eigent­lich alle GAGA gewor­den? Warum schrei­ben Hersteller drauf NICHT zur Mehrfachverwendung geeig­net? Ich möch­te mei­nen Kopf auf die Schreibtischplatte schlagen…mehrfach.…. außer­dem machen auch zu hohe Feuchtigkeitswerte die FFP Unbrauchbar, wes­halb man nor­ma­ler­wei­se (sofern es nicht nur um Staubschutz geht) nur FFP mit Ventil trägt.
    Diese Maskenscheiße ist so unglaub­li­cher Verblödung entsprungen.…denn da man mit FFP2 wirk­lich schlech­ter Luft bekommt (beson­ders ohne Ventil was die CO2 BIlanz ver­bes­sert) wer­den die Leute sie mit oben auf­ge­bo­ge­nen Metallteilen tra­gen, dann kann man mit den Masken nahe­zu frei atmen und das zwei­te ist, weil sie teil­wei­se teu­rer als Stoffmasken sind, wird eine Maske bis zum St.Nimmerleinstag getra­gen wer­den und als Viren Bakterien und Pilzsammelstelle in der Hosentasche verweilen.…
    Ich bin durch­aus dafür das gefähr­de­te Leute FFP2 Tragen, aber dann rich­ti­ge und rich­tig mit allen Sicherheitsmaßnahmen, wie rich­ti­ges an und aus­zie­hen, Entsorgung und Transport.
    Der Rest lässt das mal ganz. Bringt näm­lich nix.
    Guckt EUch mal die Studie des CDC dazu an und die däm­li­che Ausrede mit der sie ver­sucht haben das Ergebniss schön zu reden.
    Von 200 Leuten mit Maske haben 169 Corona bekom­men (oder PCR Positiv) von 200 Leuten ohne nur knapp über 40…oder so ähn­lich hab die Zahlen nicht mehr genau im Kopf. Die Studie fin­det man im Netz eben­so wie den Faktenscheck.
    Ich will hier nicht spoileren.….aber ist amüsant!

  6. @Josef: Eher nicht infor­miert. Wie könn­ten sonst 24/7 die­se tol­len Tweets kommen? 

    Bald ist ja Karneval. Da muss er sich aber schon noch etwas stei­gern, damit dies als adäqua­ter Ersatz für jetzt aus­fal­len­de Veranstaltungen bei den Närrinnen und Narrhalesen durch­geht. Eine vir­tu­el­le Büttenrede wäre selbst­ver­ständ­lich auch in Erwägung zu ziehen.

  7. Gibt es den Kalle wirk­lich, oder ist das so ein „Horst Schlemmer“ von jemanden?
    Dass ein Mensch so unend­lich blöd sein kann, ver­mag ich nicht zu glauben!

    1. Der Einflüsterer (2004)

      Lauterbach gilt als Einflüsterer der Gesundheitsministerin Ulla Schmidt, als jemand, der ganz nah dran ist an der Macht. Den Standesvertretern der Ärzteschaft ist er, der sich inzwischen als größter Kritiker des medizinisch-industriellen Komplexes gibt, wohl noch verhasster als die Gesundheitsministerin selbst.

      Dabei war er vor wenigen Jahren noch dafür bekannt, dass er im Auftrag der Pharmaindustrie Medikamentenstudien durchführte. Über 800 000 Euro an Drittmitteln heimste er dafür allein im Jahr 2000 ein.

      So war er auch an einer Studie über den Fettsenker Lipobay beteiligt - jenem Medikament, das die Herstellerfirma Bayer wegen tödlicher Zwischenfälle im Jahr 2001 vom Markt nahm. Die frühen Hinweise darauf, dass Lipobay möglicherweise gefährlich war, nahm Lauterbach damals ebenso wenig wahr, wie es seine Auftraggeber taten.
      https://www.spiegel.de/spiegel/print/d-30346862.html

      Das Gedächtnis der Menschen ist kurz. Ein gewisser Herr Drosten hatte sich schon mit der Schweinegrippe einen Namen gemacht.

  8. Frage: wie ist die Atemschutzwirkung eines 30 Sekunden lang getoas­te­ten, vor die Nase gebun­de­nen Vollkorntoastes?

    Und bei der Gelegenheit fällt mir ein: war­um nicht die FFPs2X-Klauterbruch-Maske ein­fach im Toaster dör­ren. Wäre prak­ti­ka­bler. Amazon lie­fert sicher ger­ne einen Lithiumionen-Akku-Toaster für unterwegs …

    Spaß muss sein 😉 trotz­dem schlie­ße ich mich der durch eine Frage von "Allerweltsname" aus­ge­drück­ten Ansicht an: war­um Irren noch mehr Verbreitungsplattformen für deren Wahn geben? Gesund ist das ab einer gewis­sen Dosis nicht mehr. Und Überdosis haben wir doch eh schon ;-(

  9. Der FFP2-Wahn spie­gelt doch die Linie der Politik 1:1 wider: Statt dort anzu­grei­fen und nach­zu­jus­tie­ren, wo es wirk­lich hilft und mög­lichst wenig Schaden anrich­tet, wird die Holzhammermethode nach dem Gießkannenprinzip ange­wandt und das im Stundentakt – Ergebnis sehen/erleben wir ja.

    FFP2 soll­te dort getra­gen wer­den, wo es wirk­lich nötig ist, also bei­spiels­wei­se beim Besuch von Einrichtungen mit "Alten" bzw. Krankeneinrichtungen usw. Das ist ört­lich und zeit­lich begrenzt und ist auch für alle nach­voll­zieh­bar und trans­pa­rent. Da wird auch kein "Corona-Leugner" Einwände haben.
    Aber die Dinger nahe­zu infla­tio­när den Bürgern zwangs­ver­ord­nen und bei Ungehorsam gleich kräf­tig abkas­sie­ren, ist nicht nur als "leich­te Grundrechtseinschränkung" zu sehen, son­dern eine Entmündigung und Bevormundung son­ders­glei­chen. In spä­tes­tens einer Woche ist das nicht nur in Bayern, son­dern in ganz DL befohlen.
    Wenn es angeb­lich um den rei­nen Eigenschutz gehen soll, kann man nicht Masken mit Ausatemventil ver­bie­ten. Der pri­mä­re Zweck eines Atemschutzmittels ist immer der Schutz des Trägers/Anwenders. Das wird aller­dings nun anders gese­hen und die Person gilt als Schadstoffquelle.

  10. Also ich schla­ge fol­gen­des Vorgehen mit den benutz­ten Masken vor:
    1) Recycling als Kaffeefilter oder Teefilter.
    Dabei wer­den durch die Temperatur des Wassers (100 Grad) alle rele­van­ten Keime abgetötet.
    2) Trocknung auf der Heizung
    3) Tragen beim nächs­ten Supermarktbesuch

    So kann man im Supermarkt immer die Kaffetrinker von den Teetrinkern unterscheiden.

    Wenn die Farbe voll­kom­men in Schwarz umge­schla­gen ist, wird der Tee- oder Kaffeegenuss erst sein Optimum entfalten.
    So kommt man mit 7 Masken durchs Jahr.

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