Liberale WissenschaftlerInnen organisieren Plattform „CoronaStrategie“

Gegenwind für die Hardliner um Drosten, Priese- und Brinkmann:

»Die Mitwirkenden haben sich unter der Plattform „CoronaStrategie“ zusam­men­ge­fun­den um für einen stär­ke­ren wis­sen­schaft­li­chen Diskurs und inter­dis­zi­pli­nä­re Risikoeinschätzung in Vorbereitung von poli­ti­schen Entscheidungen in der Pandemiebekämpfung zu werben.

      • Prof. Dr. Klaus Stöhr Coordinator
      • Prof. Dr. Martin Exner, Prof. Dr. Walter Popp, Dr. Peter Walger Deutsche Gesellschaft für Krankenhaushygiene
      • Prof. Dr. Reinhard Berner Deutsche Gesellschaft für Kinder und Jugendmedizin
      • Prof. Dr. Arne Simon Deutsche Gesellschaft für päd­ia­tri­sche Infektiologie
      • Prof. Dr. Gerd Antes, Medizinstatistiker
      • Prof. Dr. Rene Gottschalk Gesundheitsamt Frankfurt
      • Prof. Dr. Ursel Heudorf MRE-Netzwerk, Rhein-Main
      • Prof. Dr. Jonas Schmidt-Chanasit Universität Hamburg
      • Prof. Dr. Matthias Schrappe, Hedwig François-Kettner Autorengruppe Thesenpapiere«

So heißt es auf der Seite covid-strategie.de. In meh­re­ren Papieren wird eine Abkehr von den gegen­wär­ti­gen Maßnahmen gefor­dert. Unter "Unsere Positionen" ist zu lesen:

»…

        • Es ist aber die Verantwortung der Politik, eine trag­fä­hi­ge und durch­halt­ba­re Bekämpfungsstrategie im bes­se­ren Kompromiss zwi­schen den gesund­heit­li­chen Auswirkungen einer Erkrankung, den Kollateralschäden für ande­re Gesundheitsbereiche, für die Gesellschaft und den Einzelnen durch die ver­ord­ne­ten Maßnahmen, die wirt­schaft­li­chen Effekte und not­wen­di­gen frei­heit­li­chen Einschränkungen zu finden.
        • Angesichts der Aufwendungen für die Pandemiebekämpfung im Vergleich zu ande­ren Gesundheitsproblemen müs­sen die Fragen nach der Verhältnismäßigkeit der Bekämpfungsmaßnahmen beant­wor­tet und gesamt­ge­sell­schaft­li­chen ein­schließ­lich gesund­heits­öko­no­mi­scher Bewertungen unter­zo­gen wer­den. Die Bundesregierung muss einen Prozess der brei­ten Einbeziehung fach­li­cher Kompetenzen in die Entscheidungsvorbereitung zum Risikomanagement eta­blie­ren. Politische Entscheidungen auf der Grundlage der Risikobewertung von ein­zel­nen Vertretern weni­ger Fachgebiete sind unzu­rei­chend und haben zur Polarisierung in der Pandemiebekämpfung beigetragen.
        • Besprechungen nur mit ein­zel­nen Wissenschaftlern aus Spezialdisziplinen genü­gend nicht, ergeb­nis­sof­fen Präventions- und Kontrolloptionen zu erar­bei­ten und ihre Vor- und Nachteile abzu­wä­gen. Es exis­tiert zu wenig oder kein Platz für den wis­sen­schaft­li­chen Diskurs im Vorfeld der Entscheidungsfindung. Wesentliche Bereiche der Gesellschaft sind nicht ver­tre­ten. Es herrscht der Eindruck, dass Positionen, die nicht zum fest gepräg­ten Standpunkt der Entscheidungsträger pas­sen, nicht berück­sich­tigt wer­den auch wenn sie die Entscheidungsfindung schär­fen und die Suche nach der bes­ten Lösung beför­dern kön­nen. Ein offe­ner Diskurs mit allen wesent­li­chen Fachbereichen ist aber ent­schei­dend zur Überwindung der Krise.
        • Ein unab­hän­gi­ges Expertengremium fehlt, das Risikoeinschätzungen für die Bundesregierung oder ‑insti­tu­te vor­nimmt, z.B. der SARS-CoV‑2 Varianten, Kita/Schulen. Deren Aufgabe muss es sein, Empfehlungen nach einem struk­tu­rier­ten Prozesse der Risikoabschätzung für die Politik zu geben. 
          Konkret für die Entwicklung der Stufenpläne bedeu­tet das jetzt, drin­gend den Beitrag von bestimm­ten Lebensbereichen für Infektionen von Risikopersonen und in sta­tio­nä­ren Einrichtungen zu eva­lu­ie­ren. Priorität haben hier: Kitas, Grundschulen und der Einzelhandel. Einzelmeinungen, der­zeit von ein­zel­nen Experten vor­ge­tra­gen, erfül­len nicht annä­hernd die Anforderungen an eine struk­tu­rier­te Risikoregulierung und genü­gen nicht, um die brei­te Wissenskompetenz, die Meinungsvielfalt und die Komplexität der Risikoregulierung zu COVID-19 abzu­bil­den…«

24 Antworten auf „Liberale WissenschaftlerInnen organisieren Plattform „CoronaStrategie““

    1. Diese Wissenschaftler reden davon, daß es bis 2022 dau­ern wird,
      bis wir die Krankheit Corona über­wun­den haben werden.
      Was soll das.? Wir haben eine ganz nor­ma­le Erkältungswelle wie jedes Jahr, außer das nicht mehr getes­tet wird wel­ches der Viren z.B. Adenoviren, Rhinoviren, Influenzaviren, Coronaviren dar­an betei­ligt sind. Es ist ein­fach alles Corona und wie nennt man eine Pandemie, bei der es kei­ne Übersterblichkeit gibt. Kein iso­lier­tes Virus , also braucht man auch kei­ne Impfung. An allem darf man ster­ben nur nicht an Corona.
      Ich emp­feh­le die­sen Artikel um zu ver­ste­hen, wes­sen Kind Corona ist.
      https://peds-ansichten.de/2021/02/coronavirus-gen-protein-pcr-mrna-manipulation/
      Dazu die neu­en Technologien von Big Pharma. Patende auf Krankenheiten haben sie sich auch schon gesichert.
      https://www.modernatx.com/mrna-technology/mrna-platform-enabling-drug-discovery-development
      Ich habe geweint und bedau­ert, über­haupt Kinder in die­se Welt gebo­ren zu haben. Ich will jeden­falls kei­ne Computerplattformen gespritzt bekom­men, bei denen ich dann Software kau­fen muss um, nicht abge­schal­tet zu wer­den, wenn ich mir das nicht leis­ten kann. Leute wer­det end­lich wach.
      Es hat sich doch eine demo­kra­ti­sche Bewegung in Gang gesetzt. Die Partei die Basis ist in fast allen Bundesländern vertreten.
      Leute enga­giert Euch end­lich poli­tisch. Wer soll denn das für Euch tun. Es geht doch nur aus einer brei­ten Basis heraus.
      https://diebasis-partei.de/aktuelles/

  1. Schöne Idee.
    Aber ohne Wirkung.
    Dem GG-Staat geht es nicht
    um die Fakten zur Bekämpfung
    der Corona-Pandemie.

    Der GG-Staat hat die Pandemie
    recht­lich befoh­len, die tat­säch­lich kei­ne Pandemie ist.

    Hier geht es um Macht – nicht
    um eine Pandemie.

    Wann wer­den es – gera­de die
    Akademics – end­lich begreifen ?

  2. na ja, ihnen schwant ja schon, dass da Absicht im Spiel ist. ("Es herrscht der Eindruck, dass Positionen, die nicht zum Standpunkt pas­sen, nicht gehört wer­den..) Das ist aber viel zu vor­sich­tig for­mu­liert. Bei Merkel und co hilft kein fili­gra­nes Argumentieren mehr, da hilft nur noch der Vorschlaghammer. Das Verfassungsgericht im Rücken, kennt die Dreistigkeit kei­ne Grenzen mehr. Generalstreik, Millionen auf die Strasse, Läden öff­nen, was ande­res kommt bei denen nicht mehr an.

  3. Zehn Monate haben die dafür benötigt???
    Andere haben schon vor Monaten (Fehl-)alarm geru­fen und wur­den als rechts­ra­di­ka­le Aluhutträger verschrien…
    Aber den­noch – viel Glück

    1. @Dr. SB: Das ist nicht rich­tig. Wenn Sie auf die­sem Blog nach den Namen der UnterzeichnerInnen suchen, wer­den Sie vie­le Vorstöße in eine ver­nünf­ti­ge Richtung seit vie­len Monaten finden.

      1. Die Äusserungen, die ich von Prof. Dr. Klaus Stöhr bis­her gehört habe, las­sen mich schlies­sen, dass er zumin­dest mit den Wölfen heult.
        Ich ver­mu­te sogar , dass er die­se Politik unterstützt.
        Das ist für mich eher Ablenkung, Beruhigungspille, in Richtung Desinformation.
        Jeder soll­te sich die Werdegänge der Menschen anse­hen und selbst denken.
        Wenn die geäus­ser­ten Thesen, Meinungen und Vorschläge aber von Wichtigem ABLENKEN, wäre ich wachsam.

      2. Fang den bun­ten Ball!
        Wir sind doch die Guten!
        Das ist ein wei­te­rer und zwar äußerst heim­tü­cki­scher Ansatz, die aktu­el­len gesell­schaft­li­chen Zustände ver­bal und somit psy­chisch wei­ter zu eta­blie­ren, Oppositionelle "abzu­grei­fen", Kräfte zu ver­brau­chen und den gewalt­sam errich­te­ten Ausnahmezustand gleich­sam im Mäntelchen eines "demo­kra­ti­schen" Prozess schließ­lich zum Normalzustand zu lega­li­sie­ren. NGO Taktik.
        Mit Orwell gespro­chen: Freiheit ist Sklaverei!
        Tu ein­fach so, als sei­est Du auch oppositionell!
        Stell Dich an die Spitze der Opposition!
        Tatsächlich: U‑Boote, Schläfer; – und wenn es ja anders her­um kommt – warst Du ja bei den Guten. Allenfalls Mitläufer! Aber immer schon dagegen!!
        Eine Art Plan B C D .… für Wunschdenker und Gutgläubige zur wei­te­ren Zersetzung wirk­li­chen Widerstandes.
        Sichert gleich­zei­tig die wei­te­re Deutungshoheit. Und die Strukturen, aus denen das kroch. Einfach von Zeit zu Zeit Personalaustausch. Kommt immer gut an beim Pöbel.

        False Flag.
        Interessant aller­dings wird sein, wer das heut und mor­gen alles so bejubelt.

  4. So wenig wie die Zeugen Jehovas las­sen sich die Zeugen Coronas durch ver­nünf­ti­ge Argumente über­zeu­gen. Den Coroschismus in sei­nem Lauf hal­ten weder Ochs noch Esel auf, nicht ein­mal ech­te Wissenschaftler(innen)…

  5. Das möch­te ich auch wis­sen. Gerade unter den Akademikern gibt es eine Menge von Blauäugigen, was mich immer wie­der ver­wun­dert, den sie haben doch ein wenig mehr Grips – soll­te man mei­nen – als das Pack aus dem Volk.

    1. @ Weißer Rabe

      Die meis­ten Akademiker in die­sem System sind mäßig intel­li­gent, aber maxi­mal indok­tri­niert. Das ist so gewollt und eben sys­te­misch bedingt: Wer intel­lek­tu­ell zu unab­hän­gig ist, wird nicht geför­dert und bekommt erst Recht kei­ne Stelle. Wer also dabei blei­ben will, passt sich in der Regel an, wer sich nicht anpasst bleibt meist nicht dabei. So funk­tio­niert Wissenschaft in die­sem von Obrigkeitshörigkeit und Drittmittelprostitution gepräg­ten System – die höri­gen Systemnutten behaup­ten natür­lich etwas anderes.

      1. Ja, FS ich stim­me dir voll und ganz zu … Was du schreibst, erle­be ich (lei­der schon seit Jahren – also ein nicht Corona-beding­tes Thema, son­dern der­zeit nur noch mehr in der Öffentlichkeit sicht­bar) live und in Farbe … ich kann ein trau­ri­ges Lied davon sin­gen. Meine Wenigkeit gehört zu den Unbequemen und Ausgeschlossenen … Auch eine Taktik, die Menschen erpres­sen zu wol­len – aber wie pri­mi­tiv … unkrea­ti­ver geht es schon gar nicht mehr !!! … Sicher über­le­ge ich auch (Reflexion gehört immer zu einem wachen Geist!): Denke ICH falsch ??! – Aber dann rech­ne ich 1 und 1 zusam­men und kom­me auf 2 … Aber wie­so füh­le ich mich mit die­sem Ergebnis in mei­nem Umfeld oft allein ?? Warum muss ich mir ande­re Plattformen suchen, die mir das Gefühl geben, es gibt sie noch: die selb­stän­dig den­ken­den Menschen … Ich ver­ste­he eben nicht, war­um die meis­ten Studierten um mich her­um – mei­ner Meinung nach – lei­der nicht auf 2 kom­men … Stellt sich jetzt natür­lich die Frage: Bin ICH ein­fach nur blöd?? … Vielleicht sehe ICH ganz ein­fach die Dinge falsch … Wer sagt denn, dass mei­ne Sichtweise die rich­ti­ge ist ??? … Aber dann sage ich mir wie­der, ich sehe es so, wie es in den Büchern steht, aus denen ich gelernt und stu­diert habe … somit wür­de es also hei­ßen, dass es dort falsch steht und ich Quatsch stu­diert habe ??? … Aber dann folgt der nächs­te Gedanke: Warum sehen die ande­ren "Hoch-Studierten" nicht das, was man sel­ber sieht? … Tja, weil sie Ihre Komfortzone nicht ver­las­sen wol­len??? Angst um ihren Job haben??? … Wie ? Beamte ?? … … Eines hat sich im ver­gan­ge­nen Jahr mit Sicherheit offen gezeigt (obwohl ich per­sön­lich die­ses Schwache und Opportunistische bei vie­len Menschen schon vor Corona gese­hen habe) : Die Mitläufer gab es, gibt es und wird es lei­der immer geben … Und heu­te ist es um so schlim­mer !!!!, da der Druck und die Angst nicht ansatz­wei­se so groß ist, wie es zwi­schen '33 – '45 war … Die mit den Wölfen heu­len, ster­ben lei­der nie aus – nur dass es unter heu­ti­gen Bedingungen noch so vie­le sind – das macht die Sache erschre­ckend und traurig!!!

    2. Das „Pack aus dem Volk“ hat einen gesun­den Menschenverstand und gute Instinkte- die Akademiker sehen oft nicht über ihren Tellerrand, und wei­gern sich, eins und eins zusam­men zu zählen.

  6. Umso mehr Quellen mit wis­sen­schaft­lich aner­kann­ten Menschen umso eher kann man ande­re über­zeu­gen und gericht­lich vor­ge­hen. Man darf die Außenwirkung nicht unterschätzen.

  7. Aldous Huxley`s pro­phe­ti­sche Aussagen zur "Mutation" der Geselschaft in eine Wissenschafts-Diktatur.
    In der Schule hat mich "Schöne neue Welt" gelangweilt,
    heu­te bin ich froh das wir es durch­ge­kaut haben.
    Damals hat­te ich Huxleys Erzählung als über­zeich­ne­te Reflektion des Zeitgeistes inter­pre­tiert – lei­der lag ich daneben. 

    https://youtu.be/KeDitnxGchc

  8. Die "Antwort" auf die "libe­ra­len" Wissenschaftler ist bereits ges­tern erfolgt : "Seehofer" und Co. haben Dr. Lange aus dem Hut gezaubert … 

    Eine sel­ten bemer­kens­wer­te "Studienperle" :
    https://www.zew.de/presse/pressearchiv/mehr-covid-19-infektionen-nach-querdenken-demonstrationen
    (ein Download der Studie "lohnt" … wenn man Spass an men­ta­ler Immunität hat …)

    Auch der Tagesspiegel brach­te bereits die­se ein­stein­ähn­li­che "Formel" aus AFD sup­port, regio­nal mea­sel vac­ci­na­ti­on rates and Honk for Hope bus stops unter das Volk :
    https://www.tagesspiegel.de/politik/studie-aus-berlin-und-mannheim-querdenken-demos-fuer-bis-zu-21–000-infektionen-verantwortlich/26896996.html

    1. @Günter Adams – habe gera­de auch die­se Desinformation als "Faktenlink" erhalten.
      Manche Menschen sen­den aktu­ell – aus Angst? – nur noch Offizielles durch Kopieren und Einfügen weiter.
      Besonders ver­trau­ens­wür­dig wir­ken dann schein­bar auch die offi­zi­el­len "Faktencheck" Portale.
      Es wird nicht selbst der Inhalt und die WORTWAHL über­prüft, son­dern geglaubt, ver­traut und blind kopiert.
      Das sind Personen, die sich selbst eine KRITISCHE Haltung zuschreiben.
      Wo ist da der Widerspruch?
      Angst vor Kontrollverlust?
      Vielleicht ein­fach Hilflosigkeit, auf die eige­nen Denkschemata zu schauen?
      Zu zweifeln? 

      Nur Schauen, was geschieht – ohne gleich nach Lösungen – oder Hilfe von Aussen zu suchen.

      Schritt zurück:
      – Änderung der Definition WHO für Pandemie
      – Test, der nicht taugt für Diagnostik
      – Todeszahlen, die im Verhältnis nicht über­höht sind
      – Massnahmen und GESETZE, die NUR poli­tisch moti­viert sind und NICHTS mit dem Virus zu tun haben

      Grüße aus der ana­lo­gen Welt

  9. Ich bin zwie­ge­spal­ten. Auf der einen Seite ist es gut und unbe­dingt nötig, mehr Meinungsvielfalt und Diskussion zu haben gegen­über dem jet­zi­gen System. Auf der ande­ren Seite kann ich die­sen genann­ten Wissenschaftlern nur bedingt trau­en, da sie zwar sehr ver­nünf­ti­ge Meinungen geäu­ßert haben zu Lockdown, PCR-Tests oder all­ge­mei­nem Infektionsgeschehen, aber zumin­dest eini­ge sich als gro­ße Fans der Impfung geoutet haben.

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