Lindner bezeichnet Biontech-Impfstoff als „Triumph über grüne und schwarze Ideologien“

»Diese Ideologien hät­ten „bei­na­he ver­hin­dert“, dass eine sol­che Innovation mit segens­rei­chen Wirkungen für die Menschen ent­ste­hen konn­te, sag­te Lindner beim poli­ti­schen Aschermittwoch der FDP des Saarlandes.

Die Grünen hät­ten immer Gentechnik zurück­drän­gen wol­len und sei­en stolz dar­auf gewe­sen, die gen­tech­ni­sche Forschung von BASF aus Deutschland ver­trie­ben zu haben. Die CDU wie­der­um habe sich „immer dem Gedanken hin­ge­ge­ben, Deutschland sei gar kein Einwanderungsland“. Die Gründer von Biontech sei­en mit ihrer Zuwanderungsgeschichte „das leben­de Gegenbeispiel dafür, dass Deutschland, wenn es offen ist für Spitzentalente, davon pro­fi­tie­ren kann“.«
rnd​.de

Schon der 18-jäh­ri­ge Lindner woll­te mit Marktwirtschaft die Welt verbessern:

Quelle: you​tube​.com

29 Antworten auf „Lindner bezeichnet Biontech-Impfstoff als „Triumph über grüne und schwarze Ideologien““

    1. Uns so ging es weiter:

      "Düsseldorf FDP-Chef Lindner hat als jun­ger Mann ein Start-up gegrün­det, das schon nach kur­zer Zeit Insolvenz anmel­den muss­te und dabei Millionen ver­lor. Besonders hei­kel: Ein Großteil des Kapitals stamm­te aus öffent­li­chen Fördergeldern."

      https://​rp​-online​.de/​n​r​w​/​l​a​n​d​e​s​p​o​l​i​t​i​k​/​c​h​r​i​s​t​i​a​n​-​l​i​n​d​n​e​r​-​u​n​d​-​d​i​e​-​w​u​t​r​e​d​e​-​w​i​e​-​w​a​r​-​d​a​s​-​m​i​t​-​d​e​r​-​s​t​a​r​t​-​u​p​-​p​l​e​i​t​e​_​a​i​d​-​2​1​5​5​9​825

  1. Politik ist TOT in Deutschland, egal ob mit Marktwirtschaft oder Kollektiv:

    Linke: Debatte um Impfpflicht ist grotesk

    Bartsch sieht in fehlendem Impfstoff das eigentliche Problem - Freigabe der Patente gefordert

    Osnabrück. Die Linken im Bundestag sehen in der Diskussion um eine Impfpflicht für einzelne Berufsgruppen ein Ablenkungsmanöver. Fraktionschef Dietmar Bartsch sagte der "Neuen Osnabrücker Zeitung": "Die aktuelle Impfpflichtdebatte ist grotesk. Wir haben weiter vor Ort zu wenig Impfstoff, das ist unser Problem. Der implizite Vorwurf, der dem Pflegepersonal mit der Impfpflichtdebatte gemacht wird, versucht Verantwortung zu verschieben."

    Bartsch kritisierte in diesem Zusammenhang, die aktuellen Impfzahlen würden schöngeredet. "Dass Deutschland im ersten Quartal nur etwa sieben Millionen Bürgerinnen und Bürger wird impfen können, kann nicht ernsthaft die Planung der Bundesregierung gewesen sein. Großbritannien will 40 Millionen, die USA wollen 100 Millionen Menschen bis dahin impfen."

    Bartsch betonte, die Frage der Impfungen sei ein wesentlicher Schlüssel der Pandemiebekämpfung. Im Sommer schon hätte die Bundeskanzlerin sie zur Chefsache machen sollen, so der Fraktionsvorsitzende. Er forderte, jetzt brauche es die Freigabe der Patente für Impfstoffe, um maximal produzieren zu können - nicht nur hierzulande. "Sonst wird der missglückte Impfstart den Lockdown immer weiter verlängern."
    https://www.presseportal.de/pm/58964/4810011

  2. Da zeigt sich der wah­re Geist der FDP. Dies war immer so, dies ist so und dies wird sich wohl nicht mehr ändern. Die Innovationen wer­den jetzt an frei­wil­li­gen oder nicht ganz so frei­wil­li­gen Teilnehmern gete­stet ohne wirk­li­ches Risiko für die Pharmaunternehmen. Ein wahr­li­cher Innovationssprung für die Pharmaindustrie und Biotech, eine ver­nich­ten­de Niederlage für jeg­li­che Moral und Ethik. Der Rest sind Kollateralschäden, auch die Abschaffung der ver­fas­sungs­mä­ßi­gen Grundrechte.

  3. "Schon der 18-jäh­ri­ge Lindner woll­te mit Marktwirtschaft die Welt verbessern:"
    Ob man nun die Marktwirtschaft mag oder nicht, sie kann 1. nix für Christian Lindner und 2. hat der noch BionTech-Hype und über­haupt die gan­ze Impfkampagne mit Marktwirtschaft null kom­ma nix zu tun.

  4. Ich habe grund­sätz­lich nicht gegen ideo­lo­gi­sche Ansätze und kann auch gut damit leben, wenn ande­re ver­su­chen, ihre Idoelogien mehr oder weni­ger erfolg­reich unters Volk brin­gen, das ist ihr gutes Recht.

    Aber hat schon mal jemand ver­sucht, die drei Buchstaben F, D und P auf einen gemein­sa­men Nenner mnit dem Wort Ideologie zu brin­gen. Das funk­tio­niert nicht und sagt damit auch alles über das Geschwafel von Herrn Lindner zum Impfstoff und sei­ner par­tei­po­li­ti­schen Konkurrenz aus.

    Negativ ist, dass er sich im Gegensatz zu frü­her nicht viel ver­än­dert hat. War damals schon so etwas wie der Super-Vollpfosten – und ist er heu­te immer noch. Dies ist aber ver­mut­lich das Rezept, wie man zu einem "erfolg­rei­chen" Politiker wer­den kann.

    @aa: Bring jetzt bit­te nicht auch noch Bilder oder Videos vom Söder in Strumpfhosen oder Drosten im Strampelanzug!

  5. Aha, daher muss unbe­dingt bis zur Bundestagswahl geimpft wor­den sein. Denn die aktu­el­len Impfstoffe zei­gen ihre hohe Wirksamkeit ins­be­son­de­re in der poli­ti­schen Dimension. Sie immu­ni­sie­ren sozu­sa­gen gegen freie Radikale.

  6. Derweil bei den Grünen:

    "Astrazeneca-Impfstoff ist sicher"

    Auf die Frage, ob sich Dahmen auch mit dem Impfstoff der Firma Astrazeneca impfen lassen würde, sagte der Grünen-Politiker: "Auf jeden Fall." Der Impfstoff biete einen 70-prozentig höheren Schutz, was "sehr viel wert" sei, so Dahmen. Weiter: "Der Impfstoff ist wirkungsvoll und er ist sicher."

    Allerdings sagte Dahmen auch, dass die Mutationen des Coronavirus dazu führten, dass alle Impfstoffe "noch mal sehr genau" angeschaut werden müssten. Dies sei ein normaler Vorgang, um im weiteren Verlauf einen effektiven Schutz bieten zu können.

    Dahmen betonte, wie wichtig die Vorbildfunktion von Ärztinnen und Ärzten beim Impfen sei: "Wichtig ist, dass gerade Ärztinnen und Ärzte und andere Menschen im Gesundheitswesen als Vorbildfunktion jetzt geimpft werden und Überzeugungsarbeit leisten."
    https://www.n-tv.de/politik/Wir-haben-eine-neue-Pandemie-article22369746.html

    Das wären dann so die Staffagen der Opposition: FDP, Grüne und Linke. Eine fehlt, auch wenn das nicht auf dem Wunschzettel steht.

  7. Ich weiß nicht was die FDP eigent­lich will. Aufklären oder auch nicht. Systemwechsel nur was und wie ???
    Hautpsache in der Komfortzone blei­ben, das mag nur kein Wähler.

  8. Warum kön­nen lin­ke nicht ver­ste­hen, dass unser System nicht von frei­er Marktwirtschaft und Kapitalismus geprägt ist. Der ech­te freie Markt wür­de uns ret­ten. Viel mehr als der ech­te Kommunismus, den ja lei­der noch kei­ner hin­be­kom­men hat.
    Gewinne pri­va­ti­sie­ren, Verluste sozia­li­sie­ren ist eben kei­ne freie Marktwirtschaft. Wenn die Unternehmer ihre Risiken selbst tra­gen müss­ten, wür­de so eini­ges anders lau­fen. Der Staat ist es der den Unternehmen die Freischeine gibt und das System ist grund­sätz­lich an den Problemen schuld, weil es sich offen­sicht­lich seit Jahrzehnten immer wei­ter in die­se Richtung wei­ter­ent­wickelt. Die Idee, dass man durch Stimmabgabe etwas ändern kann ist Augenwischerei und lin­ke sind beson­ders anfäl­lig für die­se Beruhigungspille. Alles was gera­de schief läuft ist vom Staat ver­ur­sacht. Die Impfstoffe wären nicht auf dem Markt wenn Unternehmer für Schäden selbst haf­ten wür­den. Der Staat droht mit Impfpflicht.
    Aufgewacht! Das Rechts-Links Paradigma ist tot und soll­te end­lich begra­ben wer­den. Es dient nur dazu die Bevölkerung zu spal­ten damit sie nicht gegen die herr­schen­de Klasse auf­steht son­dern sich selbst zerfleischt.

    1. @Martin: Aufstehen gegen die herr­schen­de Klasse anstatt sich mit Wahlen abspei­sen zu las­sen, klingt gut. Mir scheint aller­dings, daß die­se Klasse die der Besitzenden ist, die sich schon immer staat­li­che Strukturen zunut­ze gemacht haben. Viele Linke haben in der "Pandemie-Frage" in der Analyse ver­sagt, weil sie eben nicht mehr die Fragen nach Klassen und Macht stel­len. Für Rechte ist das aller­dings per se unin­ter­es­sant. Gerade heu­te sehen wir, wie dank der Intervention der Staaten rie­si­ge wirt­schaft­li­che Umverteilungen hin zu Konzernen und gleich­zei­tig Verarmung von Arbeitenden und klei­nen Unternehmen stattfindet.
      Meldung von heu­te: "Daimler hat am Donnerstag exzel­len­te Zahlen ver­kün­det. Der Konzern hat im Coronajahr 2020 6,6 Milliarden Euro Gewinn vor Steuern und Abgaben erzielt. Das ist sogar mehr als im Vorjahr, da waren es noch 4,3 Milliarden Euro." (https://www.msn.com/de-de/finanzen/top-stories/daimler-chef-k-c3-a4llenius-e2-80–9eelektro-und-software-werden-in-zukunft-dar-c3-bcber-entscheiden-wer-gewinner-und-wer-verlierer-ist-e2-80–9c/ar-BB1dNTzw).

      1. Ich habe gehört, Daimler hat vor Weihnachten im Bremer Werk kräf­tig auf die Tube gedrückt und die Leute im Januar wie­der in Kurzarbeit geschickt. Irre. Als Daimler-Aktionär kann ich nichts dage­gen sagen, aber als mei­ne ord­nungs­po­li­ti­sche Überzeugung ist dage­gen. Für Ordnungspolitik ist aber Daimler nicht zustän­dig, son­dern die Politik. Und davon ver­ste­hen die nichts. Die sind wirt­schaft­lich­po­li­tisch näher an Ulbricht und Hitler als an Ludwig Erhard und Wilhelm Röpke.

        1. @Johannes Schumann: Von Hitlers Beratern kennt man Ähnliches wie das Nachstehende, bei Ulbricht eher nicht:
          Eckart von Klaeden (CDU) Vizechef von Daimler, war Staatsminister im Bundeskanzleramt.
          Dieter Spöri (SPD): Vom baden-würt­tem­ber­gi­schen Wirtschaftsminister (bis 1996) zum Cheflobbyisten (1999–2008)
          Daimler hat 5 offi­zi­ell bei der EU akkre­di­tier­te Lobbyisten, allein 2917 gab es 31 Treffen von ihnen mit der EU-Kommission
          Quelle: https://​lob​by​pe​dia​.de/​w​i​k​i​/​D​a​i​m​ler
          Und über den Verkehrsminister und sei­ne Vorgänger müs­sen wir nicht reden, oder?

    2. @Martin: Schon nach dem zwei­ten Weltkirieg hat die CDU immer von sozia­ler Marktwirtschaft gespro­chen, was letzt­end­lich "Gewinne pri­va­ti­sie­ren, Verluste sozia­li­sie­ren" bedeu­tet. Aber wie auch bei Corona muss man alles nur schön "ein­packen" – hier vor die Marktwirtschaft das Adjektiv "sozi­al" set­zen, und schon fin­den es die mei­sten gut.

      Wenn das Corona-Geschehen etwas gutes hat, ist es das Demaskieren sämt­li­cher Parteien – egal was man auch wählt, man ent­schei­det sich ent­we­der für die Pest oder gegen Colera und kann sich somit noch nicht ein­mal mehr das eige­ne Übel aussuchen.

      Leider mer­ken es die mei­sten Bürger nicht.

    3. Der ech­te freie Markt wür­de uns retten.

      Genau, bei den einen ist es der "Impfstoff", bei den Anhängern der Sekte, die an die "unsicht­ba­re Hand" glaubt, ist es ähnlich.

      Aber so kennt man das von den #ZeroStaat-Apologeten, den Enkeln der Chicago-Boys: Wenn die segens­rei­chen Wirkungen des "frei­en Marktes" kei­ne oder eine ent­ge­gen­ge­setz­te Wirkung ent­fal­ten, lie­ge dies natür­lich nur dar­an, dass der Markt immer noch nicht frei genug sei. Damit waren die Chicago-Boys schon beim 1. Großexperiment in Chile unheim­lich erfolgreich.

      Heute haben wir Corona ja immer noch nur nicht besiegt, weil es da immer eini­ge weni­ge Querdenker gäbe, die das alles wie­der zunich­te machen.

      Der "freie Markt", der u. a. dafür gesorgt hat, dass ein Psychopath wie Gates so eine gewal­ti­ge finan­zi­el­le und damit auch poli­ti­sche Macht erlangt hat, hat uns erst in die­se Scheiße geführt.

  9. Die Folgen der Grünen Gentechnik auf dem Acker kann Herr Lindner in Amerika bestau­nen: kaput­te Böden, krank­heits­an­fäl­li­ge, pesti­zid­be­la­ste­te gene­tisch ver­än­der­te Nutzpflanzen, Zerstörung der Biodiversität, paten­tier­tes Saatgut, von Saatgutfirmen in die Abhängigkeit getrie­be­ne Farmer. Ich bin Hobby-Imkerin und befürch­te, dass die Grüne Gentechnik auch in Europa dem­nächst wie­der ein Thema sein wird – mit den abseh­bar nega­ti­ven Konsequenzen für mei­ne Bienen.

    Was erwar­tet uns Menschen denn mit die­ser unsäg­li­chen Gentherapie? Ein kaput­tes Immunsystem, das stän­dig auf Impfungen ange­wie­sen sein wird, weil es ver­lernt hat, Erkältungsviren abzu­weh­ren? Von der Pharmaindustrie abhän­gi­ge Junkies? Mir graut vor die­ser Welt. Mir graut vor Menschen, die glau­ben, sie könn­ten die Natur beherrschen.

  10. Ja, der Lindner. Was kann man von einer Demokratie hal­ten, in der der Chef einer Oppositionspartei beim Gesundheitsminister zur Miete wohnt. Seit den Ermittlungen des Tagesspiegels zu den Immobilien von Jens Spahn wis­sen wir, dass Lindner in einer Wohnung wohnt, die dem Gesundheitsminister gehört. Kann man von Lindner sub­stan­zi­el­le Kritik an sei­nem Vermieter erwarten?

  11. Liebe Leute, eure poli­ti­schen Vereine schen­ken sich doch gra­de alle nix:

    CDUCSUSPD bil­den eine Einheitsregierung, die Davos vertritt.

    Grüne set­zen auf Wissenschaft statt auf Selbstbestimmung – wie Davos.

    Linke set­zen auf Wissenschaft statt auf Selbstbestimmung- wie Davos.

    (Neo)Liberale set­zen auf Wissenschaft statt auf Selbstbestimmung – wie Davos.

    Es ist der­zeit eben die Wahrheit, dass der ein­zi­ge Verein, der nicht auf Davos setzt, die Rechten und ein paar "Spirituelle" sind. 

    Da kann sich nun jeder Wellen ins Haar flech­ten, war­um die Oppositionsparteien kei­ne mehr sind: wahr ist doch, dass nahe­zu alle der Davosschen Ideologie frö­nen und sich selbst das auch noch als Sieg zurecht­le­gen: die Grünen bigott um Gesundheit besorgt wie eh, die Linken ver­tei­len alles nur anders als das Kapital, aber das glei­che wie die­ses, und die Neolibs fei­ern die unter­neh­me­ri­sche Kreativität der Giftmischer. Wie däm­lich muss man sein, um sich da noch irgend­wie wiederzufinden??

    Lasst es ein­fach sein, es ist PEINLICH.

  12. Lindner ist ein Paradebeispiel für einen Systemzwerg, der nichts rich­tig kann, außer recht elo­quent reden und PR (Propaganda) anzuwenden. 

    Genau nach die­sem Muster wer­den sog. "Leader" schon früh ins Auge gefasst. 

    Dass er inhalt­lich selbst­ver­ständ­lich nie etwas zu bie­ten hat steht außer Zweifel. Das geht aller­dings in den lee­ren Worttiraden für die Masse der Verbekloppteten unter. 

    Einige Mütterchen, mit denen ich gespro­chen habe, sind auch von sei­nem Aussehen der­art ange­fixt, dass sie damit "sei­ne Stimme" haben. 

    Zum Themenkomplex Covid trägt die­se Diskussion trotz­dem nichts bei, weil es kei­nen Grund gibt, sich über sol­che lächer­li­chen Figuren zu echauf­fie­ren. Personalisierter Empörungssensationalismus wird dem Ernst der Sache nicht gerecht.

  13. OT
    Aber den­noch pas­send, wie ich finde.

    LABORVIRUS
    Aufmerksam gewor­den dar­auf bin ich durch die­sen Titel der Bild-Zeitung:
    https://​www​.bild​.de/​b​i​l​d​-​p​l​u​s​/​r​a​t​g​e​b​e​r​/​g​e​s​u​n​d​h​e​i​t​/​g​e​s​u​n​d​h​e​i​t​/​p​r​o​f​e​s​s​o​r​-​s​i​c​h​e​r​-​c​o​r​o​n​a​-​k​a​m​-​d​o​c​h​-​a​u​s​-​e​i​n​e​m​-​l​a​b​o​r​-​i​n​-​w​u​h​a​n​-​7​5​4​3​0​7​3​8​,​v​i​e​w​=​c​o​n​v​e​r​s​i​o​n​T​o​L​o​g​i​n​.​b​i​l​d​.​h​tml
    Der Artikel befin­det sich aller­dings hin­ter einer Bezahlschranke.
    Die Uni-Hamburg gibt eine Zusammenfassung der Studie hier:
    https://​www​.uni​-ham​burg​.de/​n​e​w​s​r​o​o​m​/​p​r​e​s​s​e​/​2​0​2​1​/​p​m​8​.​h​tml
    Die Studie selbst hier:
    https://​www​.rese​arch​ga​te​.net/​p​u​b​l​i​c​a​t​i​o​n​/​3​4​9​3​0​2​4​0​6​_​S​t​u​d​i​e​_​z​u​m​_​U​r​s​p​r​u​n​g​_​d​e​r​_​C​o​r​o​n​a​v​i​r​u​s​-​P​a​n​d​e​mie

    Diese Frage steht ja schon lan­ge im Raum. Und nach kur­zem Überfliegen der Studie habe ich fest­ge­stellt, dass ich sehr vie­le der Argumente/Hinweise für/auf eine Laborcreation von SarsCov schon eine gan­ze Weile ken­ne aus Veröffentlichungen einer Chinesisch/amerikanischen Wissenschaftlerin und ihrer Kontakte. Ob in die­ser Studie etwas Neues hin­zu gekom­men kann ich noch nicht sagen.
    Drei Punkte erschei­nen mir dabei adhoc wich­tig zu sein, bedacht zu werden.
    1. Vorausgesetzt, die ange­zeig­te Herkunftsbestimmung von SarsCov2 ent­spricht der Realität, könn­te gera­de die Brisanz die­ser Tatsache und die Unklarheit der genau­en Wirkung solch eines Frankenstein-Produkts zu die­ser ein­heit­li­chen Reaktion sei­tens der mei­sten Regierungen welt­weit geführt haben? Nachdem die­se Information unter Geheimhaltung an sie wei­ter gege­ben wor­den ist? Eine Frage, die mir schon seit län­ge­rem durch den Kopf geht. Ich weiß, es gibt eini­ges, was dage­gen spricht, will aber trotz­dem die­se Überlegung mal so ste­hen lassen.
    2. Auf jeden Fall befeu­ert die­se Aussage die Haltung der­je­ni­gen, die schon seit län­ge­rem in der Corona-Krise ein Komplott einer Chinesisch-Merkel-Biden-Sozialistischen Gang sehen, so absurd wie das klingt. Auch bei Schwabs „Reset“ sehen die­se Leute ja einen „links-grü­nen“ Hintergrund. Das jeden­falls brei­tet sich Netz immer mehr aus. Man den­ke dabei auch an die Rolle, wel­che die bei­den Produzenten des BMI-Panikpapiers mit ihrerun­de­fi­nier­ten Expertise und ihren chi­ne­si­schen Bezügen gespielt haben sol­len (Sorry, habe gera­de die Namen nicht parat, kann aber nach­lie­fern, falls nötig). Das wie­der­um ver­tieft nicht nur die Gräben zu allem, was sich als links geriert, mit mög­li­chen Folgen auch inner­halb der Corona-Kritiker-Szene.
    3. Vielleicht ist das auch gewollt. Denn die herr­schen­de Klasse (und bäh, ich bezie­he mich ja bloß auf Warren Buffett) dürf­te nach innen der­zeit vor nichts mehr Respekt haben als vor einer Verbindung von Sozialem Aufruhr und demo­kra­tisch-wider­stän­di­ger Grundrechte-Verteidigung. Von daher heißt es für sie, die Spaltung vor­an zu trei­ben. Wobei ich die üble Rolle, die das Wuhan-Labor offen­sicht­lich inne hat­te, nicht her­un­ter spie­len möchte.
    Nach aussen stellt für das west­li­che Kapital das chi­ne­si­sche Modell die größ­te Bedrohung dar. Das Land, von dem die „Seuche“ aus­ging, ist gera­de wie­der im wirt­schaft­li­chen Aufschwung begrif­fen, wäh­rend all die west­lich-kapi­ta­li­sti­schen Länder noch nicht mal die Talsohle erreicht haben.
    Zusammen mit den rea­len Vorbereitungen krie­ge­ri­scher Art gegen­über China (und Russland) kön­nen die pro­pa­gan­di­sti­schen Vorstöße gegen die Volksrepublik und der über­lan­ge Lockdown (nach chi­ne­si­schem Vorbild, wie vie­le mei­nen, was nicht stimmt) mit den ande­ren Maßnahmen die Grundlage für eine men­ta­le Vorbereitung auf einen ech­ten Krieg bil­den. Auch ein schwer ver­wun­de­tes Raubtier kann noch ziem­lich töd­lich sein.
    Deshalb ergibt sich für mich die Frage aus die­ser Studie, ob sie gezielt lan­ciert wur­de zu die­sem Zweck. Was beson­ders auf­fällt ist die Sprache: die­se Studie ist nur in Deutsch ver­öf­fent­licht wor­den. Können die Wissenschaftler kein eng­lisch? Ist ihnen die inter­na­tio­na­le Reputation und Begutachtung sei­tens ande­rer Wissenschaftler egal? Nach all den vie­len wis­sen­schaft­li­chen Studien, die man so in den letz­ten Monaten durch­ackern durf­te, springt das ins Auge. Nur sel­ten sind die­se in der Landessprache ver­fasst wor­den. Was mag das also bedeuten?
    Was dazu noch unter­schla­gen wird ist die Rolle eines Anthony Fauci in dem Zusammenhang, der dort auch mal enga­giert war im Wuhan-Labor mit einer US-Beteiligung. Das hör­te – zumin­dest offi­zi­ell – auf nach­dem unter der Obama-Regierung die Gelder gekappt wor­den sind.
    Allerdings will ich hier auch nicht behaup­ten, dass die in der Studie erwähn­ten Bezüge falsch sei­en. Wie erwähnt, sie kur­sie­ren im Netz schon seit dem letz­ten Frühjahr. Vielleicht spielt auch der Zeitpunkt der Veröffentlichung des Hamburger Professors eine Rolle dabei.

    Um den noch Bezug zum Eingangsbeitrag etwas her­zu­stel­len: zu Lindner passt die­se Meldung dann doch wie­der inso­fern, als auch er zu den Kreisen zählt, bei denen die Grünen nach wie vor unter der Marke ‚links‘ fir­mie­ren, die er eigent­lich aus­ge­schal­tet wis­sen will. Dennoch kann man es gou­tie­ren, wenn er die­ser Partei ihre Bigotterie unter die Nase reibt, einer­seits gegen Genmais zu sein und ande­rer­seits zu befür­wor­ten, die Menschen selbst einem gene­tisch wirk­sa­men Medikament aus­zu­set­zen. Wobei man sich nach gestern auch fra­gen muß, wann die Grünen sich für die Atomkraft aus­spre­chen wer­den. Also, nach Bill Gates bei Maischberger…
    Das wäre dann ein ande­res Feld, das beackert wer­den müßte
    https://​www​.weser​-kurier​.de/​d​e​u​t​s​c​h​l​a​n​d​-​w​e​l​t​/​d​e​u​t​s​c​h​l​a​n​d​-​w​e​l​t​-​v​e​r​m​i​s​c​h​t​e​s​_​a​r​t​i​k​e​l​,​-​b​i​l​l​-​g​a​t​e​s​-​o​h​n​e​-​a​t​o​m​k​r​a​f​t​-​s​e​i​-​k​l​i​m​a​w​a​n​d​e​l​-​n​i​c​h​t​-​z​u​-​s​t​o​p​p​e​n​-​_​a​r​i​d​,​1​9​6​0​0​8​8​.​h​tml

    1. @Bri: Na ja. "Bild" schreibt:
      "Wie kommt gera­de ein Nanowissenschaftler dazu, sich in einer Studie mit dem Ursprung von SARS-CoV‑2 zu befas­sen? Prof. Wiesendanger zu BILD: 'Die wis­sen­schaft­li­che Neugier hat mich eben­so dazu gebracht wie ein Pflichtgefühl. Als Wissenschaftler muss ich nach dem Ursprung all des Leidens fra­gen, den das SARS-CoV-2-Virus ver­ur­sacht hat.'…
      Der Virologe Prof. Bernhard Fleckenstein von der Uni Erlangen ord­net die Studienergebnisse von Prof. Wiesendanger kri­tisch ein: 'Der Physiker kann kei­nen kon­kre­ten Sequenzbeweis vor­le­gen. Hunderte ande­rer Wissenschaftler haben die­se Stelle nicht gefun­den. Deshalb ist das alles nur Theorie und nicht überzeugend.'"
      Ich habe – nicht aus­führ­lich – in die Studie rein­ge­se­hen. Da ist nichts peer-review­ed und sogar kon­sta­tiert, daß es "kei­ne wissenschaftsbasierten
      Beweise im strik­ten Sinne" gibt. Mir erscheint es wie eine "Haltet-den-chinesischen-Dieb"-Spiel.

      1. @aa
        Es gibt /gäbe noch min­de­stens 2 ande­re – die eine
        https://​www​.rese​arch​ga​te​.net/​p​u​b​l​i​c​a​t​i​o​n​/​3​4​4​2​4​0​0​0​7​_​U​n​u​s​u​a​l​_​F​e​a​t​u​r​e​s​_​o​f​_​t​h​e​_​S​A​R​S​-​C​o​V​-​2​_​G​e​n​o​m​e​_​S​u​g​g​e​s​t​i​n​g​_​S​o​p​h​i​s​t​i​c​a​t​e​d​_​L​a​b​o​r​a​t​o​r​y​_​M​o​d​i​f​i​c​a​t​i​o​n​_​R​a​t​h​e​r​_​T​h​a​n​_​N​a​t​u​r​a​l​_​E​v​o​l​u​t​i​o​n​_​a​n​d​_​D​e​l​i​n​e​a​t​i​o​n​_​o​f​_​I​t​s​_​P​r​o​b​a​b​l​e​_​S​y​n​t​h​e​t​i​c​_​R​o​ute
        Aussage im Abstract:
        The alter­na­ti­ve theo­ry that the virus may have come from a rese­arch labo­ra­to­ry is, howe­ver, strict­ly cen­so­red on peer-review­ed sci­en­ti­fic journals. 
        Schutzbehauptung oder nicht? Drostens Studie zum PCR IST JA peer-review­ed.… Denkverbot? TABU?
        Und es GAB den hier, Luc Montagnier:
        https://​www​.sued​ti​rol​news​.it/​c​h​r​o​n​i​k​/​n​o​b​e​l​p​r​e​i​s​t​r​a​e​g​e​r​-​s​a​g​t​-​c​o​r​o​n​a​v​i​r​u​s​-​e​n​t​s​t​a​n​d​-​i​m​-​l​a​bor
        Das sind nur SPUREN. Soll man sie tabuisieren?

        Sollte man das alles TABUISIEREN, denn es ist ja kei­ne "aner­kann­te" Theorie, erscheint nicht in einem "aner­kann­ten" Medium, ist nicht von "aner­kann­ten" Wissenschaftlern bestä­tigt – deren FAKTENCHECK hat ja "bewie­sen", dass all das nur VZ ist??

        Mögen Sie chi­ne­si­sche Lebensart? Mit dem PCR-Test ist übri­gens alles in Ordnung, genau­so wie mit der Demokratie – Sie wer­den es LIEBEN … 3‑D

      2. Noch ein Nachtrag zu Denkverboten und zum (zuneh­men­den..) Vergessensollen und ‑müs­sen:
        Ich habe mich erin­nert, dass "einst" auch ein Beitrag auf Telepolis erschie­nen war, der sich kri­tisch mit dem Ursprung des Virus aus­ein­an­der­setz­te (der Anlass soll hier gar nicht zur Debatte ste­hen son­dern die METHODE, die immer mehr um sich greift…):
        ich habe den Artikel noch gefunden:
        https://​www​.hei​se​.de/​t​p​/​f​e​a​t​u​r​e​s​/​p​L​a​i​3​-​e​n​v​L​u​c​2​-​W​u​r​d​e​-​m​i​t​-​H​I​V​-​P​s​e​u​d​o​v​i​r​u​s​-​d​a​s​-​C​o​r​o​n​a​v​i​r​u​s​-​f​u​e​r​-​d​e​n​-​M​e​n​s​c​h​e​n​-​g​e​f​a​e​h​r​l​i​c​h​-​4​7​0​5​6​3​2​.​h​tml
        Die Überschrift sieht selt­sam aus …
        War das von Anfang an so?
        Ich weiß es nicht .…
        Verschwörung? Zufall??
        Ich weiß es nicht … und wer­de es ver­mut­lich nie erfahren.

        Was wird gesche­hen, wenn erst die Landesmedienanstalten gem. neu­em Medienstaatsvertrag den alter­na­ti­ven Informationen die Verwirkung der Grundrechte gem. Art. 18 GG aus­spre­chen, weil sie die gel­ten­de FDGO ver­let­zen und damit das System gefährden?

        Wird es geschehen …
        Darf man dran denken .…
        Darf man dann über­haupt noch denken …
        Kann man es noch, wenn das neue Netz zer­schla­gen würde …
        Oder irren dann die Zweifelnden rat- und kon­takt­los umher und wer­den eingesammelt.…

    2. Bei die­ser "Studie" ist in mei­nen Augen eini­ges faul: 

      - wie kann man eine Studie über ein Ereignis machen? Das ist nicht wis­sen­schaft­lich. Eigentlich müss­te da Kriminalistik ran: wel­che Fakten, wie gesi­chert, wie zuver­läs­sig, wie vertrauenswüdig, …
      – tat­säch­lich ist das, was da ver­mit­telt wird eine Verschwörungstheorie (nichts gegen Verschwörungstheorien wenn sie Hand und Fuß haben): ein Unfall, der auf höch­ster Ebene ver­tuscht wer­den würde
      – Sie erwäh­nen den wich­ti­gen Punkt: das Labor in Wuhan ist kei­nes­wegs ein "Chinesisches Labor", die Amis sind da mas­siv betei­ligt. Welche Rolle spiel­ten also die Amis?
      – was ist mit ande­ren Theorien, wenn man schon so weit ist: das "künst­li­che Virus" könn­te in den USA erzeugt wor­den sein und bei dem Militärsport-Event durch die US-Mannschaft ver­brei­tet wor­den sein. Wurde die­se Theorie in der "Studie" auch überprüft?
      – eine Grundannahme, die die­se "Studie" anschei­nend befeu­ert: "ein Hochsicherheitslabor von Chinesen kann ja nur schlam­pig sein, kein Wunder dass da Viren ent­wei­chen (kann den Amis ja nie pas­sie­ren)" hal­te ich für regel­recht ras­si­stisch, auf kei­nem Fall für wissenschaftlich.

      Alles in allem ist das doch sehr dubi­os. Eine Idee von mir: den West-Oligarchen wird ihre Zusammenarbeit mit dem KPCh inzwi­schen etwas unheim­lich, der Einfluss der Chinesen auf die Entwicklung zu groß, also muss man umsteu­ern, Plan B: "die Chinesen haben ja pan­de­mie­mä­ßig alles rich­tig gemacht (insb. Lockdown) aber letzt­lich sind sie eben doch die Bösen (näm­lich die Ursache des gan­zen Ungemach)" könn­te das neue Narrativ sein.

  14. In einem Punkt hat Lindner recht: Die sel­ben Grünen, die sich mit Händen und Füssen gegen gene­tisch ver­än­der­te Nahrungsmittel gewehrt haben, haben nun kei­ne Bedenken sich einer Gentherapie zu unter­zie­hen. Die Gene der gen­tech­nisch ver­än­der­ten Pflanzen wer­den im Magen zer­stört, wäh­rend die künst­lich her­ge­stell­ten Virusgene direkt in die grü­nen Zellen auf­ge­nom­men werden.
    Tja, die grü­nen Hosen sind voll. Da kann auch schon mal das oeko­lo­gi­sche Gehirn die die Hose rutschen.
    Was mich als ehe­ma­li­gen Wähler der Grünen betrifft, so haben sie seit der Zustimmung zum Kosovokrieg ver­schis­sen. Ein paar Jahr vor­her woll­ten sie aus der NATO aus­tre­ten. Aber dann war der Machterhalt als Koalitionspartner von Schröders SPD wohl wichtiger.
    Den glei­chen Opportunismus zei­gen sie jetzt wieder.

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