Maskenpflicht in Schulen. PolitikerInnen befreien sich davon

Kindern wer­den angeb­li­che Schutzmasken auf­ge­zwun­gen, auf Parteitagen von CDU und SPD in Sachsen-Anhalt ging man mit dem Thema locke­rer um.

ardmediathek.de: CDU-Landesparteitag Sachsen-Anhalt

Es war schein­hei­li­ges popu­lis­ti­sches Gerede, als man dafür vor Wochen die AfD gei­ßel­te, und es macht deut­lich, wel­che Gefahr die­se PolitikerInnen dem Virus und sei­nen Mutanten wirk­lich bei­mes­sen. n‑tv.de berich­tet heute:

»Die CDU hat­te am Samstag auf einem Landesparteitag ihre Listen zur Bundestagswahl und zur Landtagswahl auf­ge­stellt. In einem Video des MDR ist zu sehen, dass auf dem Parteitag von den Delegierten kei­ne Masken getra­gen wer­den. Die CDU recht­fer­tig­te dies damit, dass alle Teilnehmer vor Betreten der Halle einen Corona-Test machen muss­ten. Nur am eige­nen Sitzplatz durf­te die Maske abge­nom­men werden.

Die SPD Sachsen-Anhalt tag­te eben­falls am Samstag. Auch dort wur­den an den Plätzen nicht durch­gän­gig Masken getra­gen, wie ein wei­te­rer MDR-Bericht zeigt.«

Erheiternder als dies ist die Meldung, die erscheint, wenn der letz­te Link auf­ge­ru­fen wird:

Es fragt sich, war­um bei Lauterbach-Videos nicht die Standard-Qualität über­prüft wird.

11 Antworten auf „Maskenpflicht in Schulen. PolitikerInnen befreien sich davon“

  1. Kinder kom­men nach der Schule rei­hen­wei­se mit Kopfschmerzen nach Hause und über­ge­ben sich. Oder kip­pen um.
    Ich ver­ste­he nicht, dass Eltern sich das bie­ten lassen.

    Und dann zusätz­lich immer wie­der der­ar­tig bigot­te Vorkommnisse.

    Horrorfilm.

    1. "Kinder kom­men nach der Schule… nach Hause"
      Also hier bei mir nicht. Die kom­men gar nicht nach­hau­se, die blei­ben dort. (Hamburg) Die über­ge­ben sich höchs­tens, weil sie den gan­zen Tag nur mit den Eltern zu tun haben oder vor irgend­wel­chen digi­ta­len Geräten hän­gen. Umkippen tun sie manch­mal auch, das aus lei­der noch bru­ta­le­ren Gründen.
      So trau­rig, wie es ist, aber die meis­ten Kinder, die ich ken­ne, wür­den eher die Maske ertra­gen als auf die Schule ver­zich­ten, vor allem die jüngeren.
      Auf die müs­sen sie in Hamburg auch bis zum 15.3. noch ver­zich­ten, denn kom­men­de Woche sind erst ein­mal Frühlings-"Ferien". Die wur­den in der guten alten Zeit gern als Lehrerschiferien beti­telt. Klingelt da was?
      Richtig, Bad Ischgl.

      1. @Bri:
        die Qualität Ihres Beitrags lässt sich sehr schnell an "Bad Ischgl" erkennen.
        Gibt es nicht.
        Es gibt ent­we­der "Ischgl" oder "Bad Ischl".
        q.e.d.

  2. Ich ken­ne vie­le, die Angst haben, aber wohl nie­man­den, der die Lage für wirk­lich gefähr­lich hält. Das Ganze ist ein Plan einer belieb­ten Bundeskanzlerin, den nie­mand durch­kreu­zen mag, viel­leicht ist ja dich was dran, ich will mei­ne Ruhe haben. Wir haben all unse­re Kompetenz in die­sen Dingen wohl den gewähl­ten Politikern über­las­sen. Ein kla­res Demokratiedefizit, vom Mann auf der Straße bis zum Parlamentarier. Wir wagen kei­ne Demokratie. Aber die Merkel aus dem kolos­sa­len Politbüro, die angeb­lich mäch­tigs­te Frau der Welt, hält das ja gar nicht durch. Und dann müs­sen wir. Wie gut!

    1. Ein Verfassungsrechtler sag­te die Tage, die Massnahmen in ihrer Gesamtheit sei­nen völ­lig irre und gegen das Grundgesetz. Aber die Einzelmassnahmen, zeit­lich befris­tet, für sich iso­liert gese­hen, nicht. Ein Riesenfehler der Verfassung, dass so etwas mög­lich ist. Und der Politiker, dass sie das gna­den­los ausnützen.

      1. Wer hat das denn erzählt? Allein schon die Schaffung eines Krankheits-Generalverdachts in Verbindung mit der Umkehrung der (gesund­heit­li­chen) Unschuldsvermutung ent­behrt jeg­li­cher grund­recht­li­chen Grundlage. Das ver­stößt auf jeden Fall gegen die Artikel 1, 19 und 20 GG – und damit sind sämt­li­che Verordnungen nich­tig; von ande­ren "Mängeln" braucht man dann eigent­lich gar nicht mehr anfangen.

        Okay, sie wären nich­tig. Man hat Harbarth ja nicht umsonst in Karlsruhe plat­ziert. H.-J. Papier hät­te das nie­mals mit sich machen las­sen. Die ein­zi­ge Hoffnung, die ich habe, liegt bei den Landes-Verfassungsgerichten. Mir ist aller­dings nicht bekannt, ob Füllmich, Ludwig, Haintz und Co. das bis­lang über­haupt mal pro­biert haben?

  3. Ich frag mich, war­um die bei­den Parteien das gemacht haben, sie hät­ten ja auch wie­der online, sie hät­ten ja auch mit Masken …
    Die Fotos und die PR waren absehbar.
    Ich wür­de mal sagen, die set­zen sich ab.
    P.S. Die Maske will inzwi­schen so gut wie jeder absetzen.

  4. Im Bundestag sieht es aber schon lan­ge ähn­lich aus. Maske ab am Platz, Maske ab beim Reden, aber Maske unbe­dingt auf für die drei Schritte zwi­schen Platz und Rednerpult.

  5. Die Schulen sind vie­ler­orts wie­der geöff­net und die Maskenpflicht im Unterricht, galt schon vor den Schließungen. In den Notbetreuungen, war sie durch­ge­hend gül­tig. Auch für Erstklässler!
    Und nun geht es mun­ter wei­ter, trotz­dem die Inzidenz von 50, ab der sie galt, z.B. in mei­nem Landkreis nicht mehr erreicht wird; sie ist niedriger.

    Es ist mir bewusst, wie sehr ganz vie­le Kinder aus pre­kä­ren Verhältnissen lei­den. Das war im 1. Lockdown so, das ist im 2. so.
    Bis auf ein ver­lo­ge­nes Lob von Steinmeier an die tap­fe­ren Kinder, kam nichts. Die, die Gewalt und Vernachlässigung und Bildungsverlust aus­ge­lie­fert sind, kann er nicht gemeint haben, denn die gehen der Politik offen­sicht­lich am Arsch vor­bei, abge­se­hen von ein paar Lippenbekenntnissen.

    Nichtsdestotrotz ver­ste­he ich nicht, dass Eltern, die die kör­per­li­che Not ihrer Kinder ganz klar erken­nen und benen­nen, so still halten.

    Meine Kinder schi­cke ich nicht in die Schule, solan­ge sie dort unter die Maske gezwun­gen wer­den und ihnen schwin­de­lig oder schlecht wird. Würde die Schule ihnen des­halb Teilhabe an der Bildung ver­weh­ren, ich wür­de LAUT dage­gen vorgehen.
    In einem Land, in dem eine Kanzlerin sich medi­en- und wäh­ler­wirk­sam, nicht vor­wer­fen las­sen will, sie wür­de Kinder quä­len, haben Eltern es eigent­lich in der Hand, auf­zu­be­geh­ren und sich zum Wohl ihrer Söhne und Töchter zu wehren.

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