„Medizinische Ethik“ stand im Dritten Reich auf dem Lehrplan

Das wuß­te 2017 aerz​te​blatt​.de:

»Berlin – Auch im Nationalsozialismus haben sich faschis­tisch gepräg­te Ärzte mit dem Fach „Medizinische Ethik“ befasst und ent­spre­chen­de Lehrveranstaltungen gehal­ten. Das zeigt eine Studie von Florian Bruns vom Institut für Geschichte der Medizin und Ethik in der Medizin der Charité und Tessa Chelouche von der israe­li­schen Universität Haifa, die jetzt in der Fachzeitschrift Annals of Internal Medicine erschie­nen ist (2017; doi: 10.7326/M16-2758). 

Laut Studie wur­den im Jahr 1939 an allen medi­zi­ni­schen Fakultäten im Deutschen Reich Pflichtvorlesungen über ärzt­li­che Ethik ein­ge­führt. Als Dozenten wur­den Ärzte ausge­wählt, die früh der NSDAP bei­getre­ten waren und daher als ideo­lo­gisch zuver­lässig gal­ten. Ziel der Vorlesungen war, den ange­hen­den Ärzten die mora­li­schen Grund­sätze na­ti­o­nalsozialistischer Medizin nahe­zu­brin­gen. Dazu gehör­te die Annahme, dass Menschen einen unglei­chen Wert besä­ßen und die Gesundheit des Volkskörpers stets wich­ti­ger sei als die des ein­zel­nen Patienten. Auch die Anerkennung der auto­ri­tä­ren Rolle des Arztes, die Exklusion frem­der Rassen sowie die per­sön­li­che Pflicht zur Gesunderhaltung zähl­ten zu den mora­li­schen Imperativen, die in den Vorlesungen ver­mit­telt wurden.

„Unsere Forschungen zei­gen, dass auch die ärzt­li­che Ethik letzt­lich nur den gesell­schaft­lichen Zeitgeist wider­spie­gelt und ihre huma­ne Ausrichtung nicht selbstver­ständlich ist, son­dern stets neu ver­han­delt und ver­tei­digt wer­den muss“, sag­te Bruns.«

(Hervorhebungen nicht im Original.)

12 Antworten auf „„Medizinische Ethik“ stand im Dritten Reich auf dem Lehrplan“

    1. Dem Vernehmen nach, lie­ge bei Klabauterbach eine extre­me psy­chi­sche Störung vor, die eine Psychose sei. Dazu pas­sen Klabauterbchs öffent­li­che Aussagen, er neh­me kein Salz zu sich, esse alles salz­los (=Phobie und zwang­haf­te Störung) und er trin­ke jeden Abend ein Glas Wein (Psychose = Aufpeppen des Tagesabschlusses mit­tels Genuss' von stär­ke­rem Alkohol. Es ist nicht bekannt, ob Klabauterbach in sei­ner Aussage unter­trie­ben hat und tat­säch­lich jeden Tag mehr als ein Glas Wein pichelt).
      Klabauterbachs in der Tat äußerst unge­sun­des Aussehen (fah­le Haut, extrem dünn vom Körperbau her, glanz­lo­se Augen) las­sen auf nicht nur eine psy­chi­sche erheb­li­che Störung Klabauterbachs schlie­ßen, son­dern auch auf erheb­li­che kör­per­li­che Störungen Klabauterbachs.

  1. Manche Ideen erhal­ten sich offen­bar über ver­schie­dens­te poli­ti­sche Herrschaftsverhältnisse hin­aus. Mysteriös, mys­te­ri­ös. Wie das wohl kommt … 😉
    »Dass auch die ärzt­li­che Ethik letzt­lich nur den gesell­schaft­li­chen Zeitgeist wider­spie­gelt« hal­te ich nicht für falsch, aber ledig­lich für einen Teil der Wahrheit.

    1. Na, ja. Die Vergleiche füh­ren nicht so schreck­lich weit.
      "Ziel" der Nazis war die Züchtung einer krie­ge­ri­schen Herrenrasse.
      "Ziel" des der­zei­ti­gen Übernahmeversuchs von Tech und Pharma ist Profit. Den Krieg soll Tech gewinnen.
      Man wird zwar als unge­impf­ter Träger eines Schnupfenvirus ver­folgt. Das mit der Impfung als Abo – die Fabriken sind ja gebaut, die Investitionen getätigt?

  2. Es gibt den Nürnberger Kodex, ande­rer­seits gibt es auch den Hippokratischen Eid, bei zu befürch­ten­den Risiken und Nebenwirkungen fra­gen Sie vor­sichts­hal­ber bes­ser die
    ( erfah­rungs­ge­mäß coro­nat­au­ben) Juristen!!

  3. Aus dem o. g. Text, wörtlich:
    „…und die Gesundheit des Volkskörpers stets wich­ti­ger sei als die des ein­zel­nen Patienten.“

    Die Formel heißt damals:
    Gesunder Volkskörper
    statt (vor)
    Gesunder Körper.

    Mit den Nürnberger Prozesse – genau­er Nürnberger Ärzteprozesse – hat sich die Formel umgekehrt:

    Gesunder Körper
    statt
    Gesunder Volkskörper.

    Wer sich nicht imp­fen lässt – der / die / das opfert nicht sei­nen gesun­den Körper zuguns­ten eines gesun­den Volkskörper.
    Gesunder Körper heißt: ich bestim­me, ob mein Körper
    gesund ist oder nicht – kein Arzt, kein Staat. Das alles steckt im Nürnberger Ärztekodex drin.

    Ich argu­men­tie­re daher mit dem Nürnberger Ärztekodex.

  4. Ethik unter­wirft sich Monetik.
    Aber wer sind genau die­se "Geschäftemacher", pro­fi­tie­ren auf Leben der Menschen?
    Hat das was zu tun mit den Young/Global Leader/Shaper, die angeb­lich vom WEF/Klaus Schwab "aus­ge­sucht" und trainiert/geschult wur­den und wer­den, ua Merkel, Sarkozy, $pahn, Trudeau, Macron, Ardern, BAERBOCK ‑wie­so aus­ge­rech­net die­se lichtspa­ren­de Kerze?-, uva.… ? Was beinhal­tet eei­gent­lich deren "Curriculum", gibt es Incentives mit Verpflichtungsbedingungen?
    Nach deren angeb­li­cher Ideologie sollen/wollen die einen Planeten mit max. 500.000.000 Menschen haben? Wie aber redu­ziert man eine Bevölkerung von der­zeit 8.000.000.000 auf 500.000.000, ohne welt­wei­te mas­si­ve Zerstörungen? Wer bestimmt wer über­le­ben, sich fort­pflan­zen, und wel­che Gesellschaften/Religionen/Kulturen sich wie/wohin ent­wi­ckeln dürfen?
    Wird es Eliten und Heloten geben?-> Elysium" von Jodie Foster, "Soilent Green", "F 451", Handsmaid Tale" uva.…..
    Angeblich sol­len sich seit Jahrzehnten "Eliten" sowas aus­ge­daccht haben, sog. "€ugeniker"osä., zu denen auch Gates, Rockefeller ua. Verbindungen haben sol­len? ->> Ernst Wolff, et al.

    1. @H.Milde: Das ist hier nicht das geeig­ne­te Forum für Thesen, daß sich "angeb­lich" Eliten irgend­et­was zur Bevölkerungsreduzierung aus­ge­dacht hätten.

      1. Zu Ihrem Komentar zu H. Mildes Kommentar:
        D, was H. Milde schreibt, hat was mit Ethik zu tun. Denn es wird doch (wenn auch unter­schwel­lig) von den selbst­er­nann­ten "Eliten" behaup­tet, es sei ethisch, die gesam­te Welt abzu­sprit­zen, auch wenn sich für die Ergebnisse des Abgespritzt-wor­den-Seins nicht inter­es­siert wird.

  5. Jede Gesellschaft schmückt sich mit dem Label der Ethik bezie­hungs­wei­se damit, ethisch zu han­deln. Frau Buyx vom Nationalen Ekelrat sagt von sicher­lich von sich sel­ber, ethisch zu argu­men­tie­ren und zu han­deln, auch und ins­be­son­de­re ist es für Frau Buyx ethisch (recht­lich ver­tret­bar), dass die, die sich nicht haben "gegen" "Corona" absprit­zen las­sen, ent­rech­tet sind.
    Ethik ist nach allen Seiten hin und jeder­zeit unend­lich dehn- und interpretierbar.

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