Müller gratuliert Professor Christian Drosten zur Auszeichnung als Hochschullehrer des Jahres

Zwar hat Drosten in Berlin noch nie gelehrt, aber juckt das wen? Frau Giffey hat nie eine gül­ti­ge Doktorarbeit ver­faßt und ist den­noch aus­er­se­hen als Müllers Nachfolgerin. Das bewe­gen­de Video von der Preisverleihung gibt es unten.

»Pressemitteilung vom 31.05.2021

Der Regierende Bürgermeister von Berlin und Senator für Wissenschaft und Forschung, Michael Müller, gra­tu­liert Prof. Dr. Christian Drosten, Direktor des Instituts für Virologie an der Charité – Universitätsmedizin Berlin, zur Auszeichnung als Hochschullehrer des Jahres durch den Deutschen Hochschulverband. 

Er erhält die Auszeichnung gemein­sam mit Prof. Dr. Sandra Ciesek, Direktorin des Instituts für Medizinische Virologie am Universitätsklinikum Frankfurt, mit der er gemein­sam in einer Podcast-Sendung des Norddeutschen Rundfunks Fragen rund um das Corona-Virus erklärt. Die Preisverleihung fin­det am heu­ti­gen Montagabend, den 31. Mai 2021, im Rahmen einer digi­ta­len Gala der Deutschen Wissenschaft 2021 statt.

Der Regierende Bürgermeister von Berlin und Senator für Wissenschaft und Forschung, Michael Müller: „Herzlichen Glückwunsch an Professor Christian Drosten und Professorin Sandra Ciesek zur Auszeichnung als Hochschullehrer und Hochschullehrerin des Jahres. Ich freue mich natür­lich ganz beson­ders, dass mit Professor Drosten ein exzel­len­ter Berliner Wissenschaftler und enga­gier­ter Botschafter der Forschung geehrt wird. Seine Stimme ist gefragt und geschätzt, sowohl als Ratgeber für poli­ti­sche Entscheidungsfindung, als auch bei tau­sen­den Podcast-Hörerinnen und ‑Hörern. Und sie hat Gewicht, nicht nur auf­grund sei­ner her­aus­ra­gen­den Expertise, son­dern weil es ihm auf beson­de­re Weise gelingt wis­sen­schaft­li­che Erkenntnisse auch jen­seits der Fachwelt zu erklä­ren und dabei die Prozesse der Erkenntnisgewinnung ver­ständ­lich zu machen. Mit ihrer trans­pa­ren­ten und nah­ba­ren Vermittlung von Wissen leis­ten Professor Drosten und Professor Ciesek gera­de jetzt in der Corona-Krise einen unschätz­ba­ren Beitrag, um den Verbreitern von Fehlinformationen und Verschwörungserzählungen den Boden zu ent­zie­hen.“«


Der Deutsche Hochschulverband erklärt:

hochschulverband.de

Gewonnen hat in bei­den Fällen die Familie Quandt, auf deren Sponsorenliste bei­de ste­hen (s. Auch Sandra Ciesek von Quandt-Stiftung gespon­sert).

Quelle: youtube.com

18 Antworten auf „Müller gratuliert Professor Christian Drosten zur Auszeichnung als Hochschullehrer des Jahres“

  1. Welcher Glanz in der tris­ten Pandemiezeit, alles über­strah­lend und wun­der­bar. Die Mühsal und Qual ist ver­ges­sen, den Weltrettern gebührt die Ehre, Halleluja!
    Alle Viren erzit­tern vor die­sen Helden.
    Ich bin zu Tränen gerührt.
    Herzlichen Glückwunsch!

  2. Man kann nicht stän­dig Max Liebermann bemü­hen, dar­um las­se ich es. In jedem Fall ist "Prof. Dr." Pfosten para­dig­ma­tisch für die real exis­tie­ren­de Wissenschaftslandschaft Deutschlandistans.

  3. Christen Drosten (der aktu­ell gar nicht an einer Hochschule lehrt) den Preis fuer den bes­ten Hochschullehrer des Jahres zu geben, ist an Absurditaet kaum zu ueber­bie­ten. Das ist, als ob man Thomas Gottschalk als bes­ten Geschichtslehrer Deutschlands aus­zeich­nen wuer­de, weil er popu­la­er ist und in sei­nen jun­gen Jahren mal Geschichte auf Lehramt fuer Grund- und Hauptschulen stu­diert hat.
    Wenn man jemand mit einem sol­chen Preis aus­zeich­net, soll­te die­ser auch aktu­ell an einer Hochschule leh­ren, sprich Vorlesungen hal­ten und nicht nur von einer Talkshow zur naechs­ten tin­geln und medi­zi­ni­schen Laien sei­ne eige­ne Meinung ueber die von einem Virus aus­ge­loes­te Erkrankung unter die Nase rei­ben, obwohl er von Immunologie und Epidemiologie nicht die gerings­te Ahnung hat.

  4. Hoffentlich ist die Vitrine groß genug, in der Dr. Osten alle sei­ne lächer­li­chen Auszeichnungen aus­stellt. Das gan­ze ist an Pein- und Lächerlichkeit kaum noch zu über­bie­ten. Toppen könn­te es nur noch die Berufung Steinmeiers oder Merkels zum UN-Generalsekretär und Spahns als neu­er WHO-Boss.

    1. @Fietje… aber nach­her nicht jam­mern, wenn die Wunschliste wahr wird… Dass unse­re Protagonisten alle­samt zu Höherem gebo­ren sind, bewei­sen sie ja nun seit über einem Jahr. Ich schaue die Pressekonferenzen oder Talkshows nur unter der Fragestellung: „für wel­che Anschlussverwendung tau­gen Herr X oder Frau Y mit die­sem Bewerbungsvideo?“

  5. Highlight;
    "Mit ihrer trans­pa­ren­ten und nah­ba­ren Vermittlung von Wissen leis­ten Professor Drosten und Professor Ciesek gera­de jetzt in der Corona-Krise einen unschätz­ba­ren Beitrag, um den Verbreitern von Fehlinformationen und Verschwörungserzählungen den Boden zu entziehen".
    Komisch: eben­die­se "trans­pa­ren­te und nah­ba­re Vermittlung" leis­te­te auch bei mir einen "unschätz­ba­ren Beitrag" um (mit gerin­gem Rechercheaufwand aus offi­zi­el­len Quellen) eben die­sen DrOsten als noto­ri­schen "Verbreiter von Fehlinformationen" zu enttarnen.
    "Verschwörungserzählungen" aller Arten waren ein will­kom­me­ner Beifang.

  6. "Ein Herzensanliegen ist es mir als Regierender Bürgermeister von Berlin und Senator für Wissenschaft und Forschung, zu zei­gen, wie inno­va­tiv die Wissenschafts- und Forschungslandschaft in den ost­deut­schen Ländern ist. Neben den bekann­ten Leuchttürmen gibt es auch vie­le Hidden Champions, die weit über ihre Region hin­aus von Bedeutung sind."
    Das steht hier auf Müllers Seite: https://michael-mueller.de/ueber-mich/
    Wie bla­ma­bel für den Bürokaufmann Müller, wie blamabel.
    Weiß der denn nicht, dass Drosten kein Professor ist, weil er nie habi­li­tiert hat, son­dern Stefan Quandt ihm zwei Lehrstühle gekauft hat? Weiß Müller nicht, dass Drosten nie gelehrt , son­dern viel­mehr geleert hat, näm­lich sei­nen letz­ten Rest an Glaubwürdigkeit. Aber so gesellt sich Flachzange zu Flachpfeife – um ein böse­res Wort zu vermeiden.

  7. Ein grö­ße­res Armutszeugnis kann sich der Deutsche Hochschulverband kaum aus­stel­len. Ich lache mich schlapp, wenn raus­kom­men soll­te, dass die wis­sen­schaft­li­che Laufbahn Fake ist.

  8. Unverzeihlich. Was für eine Schande für Deutschlands Hochschulen. Was für ein ent­setz­li­cher Niedergang des deut­schen Bildungswesens. Gut, der Schillerpreis war ein noch schlim­me­res und trau­ri­ge­res Missverständnis. Aber dies­mal haben Professoren über die Vergabe ent­schie­den. Sind die alle geimpft oder wie? Wie ist so etwas mög­lich? Hat die kri­mi­nel­le Panikstrategie der Regierung auch die­sen Hochschullehrern das Hirn ver­dreht? Das Zustandekommen des empö­ren­den Fehlgriffs ist unbe­dingt gründ­lich zu ana­ly­sie­ren: Wer war haupt­ver­ant­wort­lich? Wurde poli­ti­scher Druck aus­ge­übt? Kaum vor­stell­bar, dass ein Professorengremium Drosten und Ciesek aus frei­en Stücken gewählt hat. Oder doch? Lieber Gott, hilf uns und sei uns gnädig.

  9. oba­ma bekam damals den frie­dens­no­bel­preis im voraus..dass jetzt tenor und neu ent­deck­te sopra­nis­tin der plan­de­mi­schen regie­rungs­ari­en öffent­lich gebauch­pin­selt wer­den, ver­wun­dert da eher nicht. 

    die­se bei­den sind mit­ver­ant­wort­lich für den tod von men­schen, genau­so wie bür­ger­meis­ter micha­el mül­ler. der deut­sche hoch­schul­ver­band bekennt far­be und zeigt, wo er steht. die aka­de­mi­sche reprä­sen­tanz des wis­sen­schaft­li­chen bil­dungs­sys­tems schmeisst sich den olig­ar­chen ans bein und erklärt den plebs den krieg.

    nicht neu, nicht lus­tig, ein­fach nur erschre­ckend, dass es wie­der soweit ist..

  10. "Preise" ent­wer­ten sich pro­por­tio­nal zur Absurdität/Lächerlichkeit ihrer "Bepriesenen". Im post­fak­ti­schen Zeitalter ist wenigs­tens das ein ver­läß­li­cher Automatismus mit Erfolgsgarantie. 

    Echte Hochschullehrer kön­nen sich da nur ange­wi­dert abwenden.

    @AA: Gibt es eine stets fort­ge­schrie­be­ne Sammlung der Irrungen und Wirrungen, der Panikschübe und Relativierungen, der Attacken und 180-Grad-Wenden des wer­ten Herrn Hochschullehrer des Jahrtausends? Falls ja: Bitte anpin­nen oder rechts pro­mi­nent verlinken.

  11. Preise schmü­cken vor allem den Auszeichnenden, nicht den Ausgezeichneten. Also: Warum ver­lei­hen wir dem Drosten nicht ein­mal einen schö­nen Preis? Den Claas-Relotius-Gedächtnisorden. Oder den Jan-Hendrik-Schön-Akademiepreis. Oder die Robert-Gallo-Ehrennadel. Oder einen Ehrendoktor der Karl-Theodor-zu-Guttenberg-Universität. Der Drosten scheint den Preisen jeden­falls nicht so leicht aus­wei­chen zu können.

  12. Das hat was von Truman Show . Mindestens müs­sen Gause und Kempen Deepfakes sein. Unfassbar.

    Der Preis wird mit Unterstützung des ZEIT-Verlags ver­ge­ben, Drostens Hofberichterstatter ( https://idw-online.de/de/news765449). Gehört wohl alles zur PR-Strategie und dem ,"Durchimpfen" der Journaille. Zeigen, wer hier bit­te­schön wis­sen­schaft­li­che Relevanz hat. Damit sich das dann in den ent­schei­den­den Kreisen auch ein für alle mal festsetzt. 

    Allerdings – hat Drosten eine Vorahnung?:

    "&L: Sehnen Sie sich bis­wei­len zu Ihrem Leben vor Corona zurück?

    Christian Drosten: Dazu müss­te ich erst wis­sen, wie mein Leben nach Corona wird."

    (aus dem Interview zum Preis : https://www.forschung-und-lehre.de/karriere/jeder-sollte-seinen-beitrag-leisten-3688/)

    Hoffen wir, DASS er sich zurück­seh­nen wird.

  13. Deutscher Hochschulverband

    Der Verein wur­de am 4. März 1950 in Hannover gegrün­det. Historischer Vorläufer war der Verband der Deutschen Hochschulen, der 1920 in Halle (Saale) gegrün­det und nach der „Selbstgleichschaltung“ 1933 mit ande­ren hoch­schul­po­li­ti­schen Vereinigungen und Verbänden zu einer Einheitsorganisation mit dem Namen „Reichsverband der Deutschen Hochschulen“ zusam­men­ge­schlos­sen wur­de. […] Gemessen am tra­di­tio­nel­len Anspruch der deut­schen Professorenschaft, die geis­ti­ge Elite des Landes zu reprä­sen­tie­ren […] war das enttäuschend […].

    Die Hochschulverbände haben schon immer gebu­ckelt. Wenigstens haben sie jetzt unzwei­fel­halft klar gestellt, was man dort unter "geis­ti­ger Elite" versteht.

  14. Absolut ver­dient, was für ein Einsatz für die wis­sen­schaft­li­che Aufklärung in Deutschland!
    Weil die bei­den uns die fal­schen Antworten gege­ben haben, haben wir gelernt, nach den rich­ti­gen Antworten zu suchen. Ein rie­sen Erfolg. Leider funk­tio­niert das noch nicht bei allen Menschen, aber das krie­gen die bei­den bestimmt auch noch hin.

    Anderes Thema, war­um sit­zen die bei­den da eigent­lich zusam­men ohne Abstand und ohne Masken? Wäre mir nicht bekannt, daß die ein Hausstand sind.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.