Nach BioNTech-Spritze: Heidelberger (60) erleidet Herzkrankheit – „Zweitimpfung auf keinen Fall“

So ist ein Artikel auf hei​del​ber​g24​.de am 6.5. überschrieben.

»Während die Corona-Impfstoffe von Astrazeneca und Johnson & Johnson auf­grund von ver­mehr­ten Berichten über schwe­re Nebenwirkungen wie poten­zi­ell töd­lich ver­lau­fen­den Hirnvenenthrombosen in der Vergangenheit für reich­lich Verunsicherung unter den Impfwilligen in Deutschland gesorgt hat­ten, genießt das Vakzin des Mainzer Herstellers BioNTech einen weit­aus bes­se­ren Ruf. Doch der hat jüngst vor allem durch zahl­rei­che Fälle von Herzmuskelentzündungen in Israel in unmit­tel­ba­rem zeit­li­chen Zusammenhang mit einer Impfung mit „Comirnaty“ einen Riss bekommen.

Während das israe­li­sche Gesundheitsministerium die Fälle prüft, hat das Mainzer Unternehmen bereits ver­kün­det, kein höhe­res Aufkommen von soge­nann­ten Myokarditis-Fällen in Verbindung mit der Verabreichung des BioNTech-Impfstoffs beob­ach­tet zu haben. Wie HEIDELBERG24 berich­tet, wer­den nun auch in Deutschland immer mehr Fälle von Herzmuskelentzündungen bekannt – dar­un­ter auch in Heidelberg.

Impfung mit BioNTech: Über 60 Fälle von Herzmuskelentzündungen in Israel – auch in Deutschland häufen sich die Fälle

In einer vor­läu­fi­gen Studie wur­den in Israel bei über 5 Millionen Geimpften ins­ge­samt 62 Fälle von Herzmuskelentzündungen ermit­telt. Bei den Betroffenen han­delt es sich in erster Linie um Männer unter 30 Jahren, eine Myokarditis wur­de haupt­säch­lich nach der zwei­ten Impfung fest­ge­stellt. 60 Patienten muss­ten sta­tio­när behan­delt wer­den, konn­ten das Krankenhaus aber im Anschluss wie­der gesund ver­las­sen. Für eine 22-jäh­ri­ge Frau und einen 35-jäh­ri­gen Mann aus Israel ende­te die Erkrankung töd­lich – bei­de sol­len Medienberichten zufol­ge bis zur Impfung gesund gewe­sen sein.

In Deutschland wur­den dem Paul-Ehrlich-Institut bis­lang 7 Myokarditis-Fälle (Stand: 27. April) nach einer Impfung mit dem Vakzin von BioNTech gemel­det – dabei han­delt es sich um Patienten im Alter zwi­schen 23 und 89 Jahren. Einer Sprecherin des Paul-Ehrlich-Instituts zufol­ge trat bei die­sen die Herzmuskelentzündung „weni­ge Stunden bis vier Tage nach der Impfung auf.“

Während für die fina­le Bewertung, ob es tat­säch­lich einen Zusammenhang zwi­schen den Herzproblemen und einer Impfung mit dem BioNTech-Impfstoff gibt, noch wei­te­re Informationen aus­ste­hen, erklär­te das Mainzer Unternehmen gegen­über der BILD, dass es aktu­ell kei­ne Hinweise dar­auf gäbe, dass Myokarditis ein Risiko im Zusammenhang mit der Anwendung des Impfstoffs dar­stel­le: „Nebenwirkungen wer­den kon­ti­nu­ier­lich und gründ­lich über­prüft. Wir haben beim Vergleich mit der Allgemeinbevölkerung kein höhe­res Aufkommen von Myokarditis-Fällen nach der Impfung mit unse­rem COVID-19-Impfstoff beob­ach­tet. Ein kau­sa­ler Zusammenhang mit dem Impfstoff ist nicht nach­ge­wie­sen worden.“

Nebenwirkung nach BioNTech-Impfung? Weitere Myokarditis-Fälle in Deutschland

Unterdessen wur­den in Baden-Württemberg min­de­stens zwei wei­te­re Myokarditis-Fälle bekannt – neben einem 18-jäh­ri­gen Schüler aus Heilbronn, der mit Herzproblemen auf der Intensivstation behan­delt wer­den muss­te, wur­de auch bei Thomas G. (60) aus Heidelberg im Anschluss an die Impfung mit dem Wirkstoff von BioNTech eine Herzmuskelentzündung festgestellt.

Der 60-Jährige wur­de am 16. März im Zentralen Impfzentrum Heidelberg mit „Comirnaty“ gegen das Coronavirus geimpft – wie er gegen­über HEIDELBERG24 erklärt, zähl­te er als Kontaktperson zu sei­nen pfle­ge­be­dürf­ti­gen Eltern zu den Impfberechtigten. Trotz Vorerkrankungen wie einem leich­ten Herzinfarkt vor sechs Jahren und sei­ner Non-Hodkin-Lymphom-Diagnose vor zwölf Jahren, hat­te der Heidelberger im Vorhinein kei­ne Bedenken wegen der bevor­ste­hen­den Corona-Impfung: „Ganz im Gegenteil, ich war froh, dass ich end­lich einen Impftermin bekam und auch noch mit BioNTech, wel­ches ich Astrazeneca wegen den bekann­ten Nebenwirkungen natür­lich bevorzugte.“

Doch nur zwei Tage nach der BioNTech-Impfung habe er Druck­schmerzen im gesam­ten Brustbereich ver­spürt und dar­über hin­aus einen extre­men Leistungsabfall festgestellt.

Nach BioNTech-Impfung: 60-jähriger Mann aus Heidelberg erleidet Herzmuskelentzündung

Weil G.‘s Schmerzen über das Wochenende schlim­mer wur­den und laut eige­nen Aussagen auch noch typi­sche Infarktssymptome hin­zu­ka­men, ging er am Montag dar­auf in die Notaufnahme der Uniklinik Heidelberg – dort wur­de schließ­lich mit­tels MRT eine Herzmuskelentzündung, eine Herzbeutelentzündung und ein leich­ter Herzinfarkt fest­ge­stellt (HEIDELBERG24 liegt der Ärztebrief vor). „Dem Schmerzverlauf nach zu beur­tei­len wur­de der Herzinfarkt durch die Herzmuskel‑, bzw. Herzbeutelentzündung aus­ge­löst“, ist sich Thomas G. sicher. Er habe sei­nen Fall dem Paul-Ehrlich-Institut gemel­det, war­te jedoch bis­lang noch auf eine Rückmeldung…

Auf die Frage, ob er Sorge oder gar Angst vor der Zweitimpfung habe, ant­wor­tet G. über­zeugt: „Für mich ist es ziem­lich ein­deu­tig, dass die Impfung die Ursache für die Myokarditis war, die Zweitimpfung wer­de ich auf kei­ne Fall machen.“«

6 Antworten auf „Nach BioNTech-Spritze: Heidelberger (60) erleidet Herzkrankheit – „Zweitimpfung auf keinen Fall““

  1. Das Israeli People Committee (IPC), hat eine abwei­chen­de Sicht auf die Nebenwirkungen die­ser "Impfkampagne" .
    Nach dem IPC Bericht wei­chen die Meldungen über Art und Häufigkeit der Nebenwirkungen deut­lich von den Biontech Behauptungen im dem Artikel ab.
    Die Daten über den Verlauf der Kampagne soll­ten, Pfizer/Biontech eigent­lich aus erster Hand bekannt sein!
    Gilad Atzmon, (Gründer der IPC) ein aner­kann­ter Schriftsteller und ehe­ma­li­ger Jazz Musiker, ist da erheb­lich glaubwürdiger.

    https://​gilad​.online/​w​r​i​t​i​n​g​s​/​2​0​2​1​/​4​/​2​1​/​t​h​e​-​i​s​r​a​e​l​i​-​p​e​o​p​l​e​-​c​o​m​m​i​t​t​e​e​s​-​a​p​r​i​l​-​r​e​p​o​r​t​-​o​n​-​t​h​e​-​l​e​t​h​a​l​-​i​m​p​a​c​t​-​o​f​-​v​a​c​c​i​n​a​t​i​ons

  2. Geht es nur mir so? Ich den­ke beim Impfstoff "Comirnaty" an Professor Moriarty, dem Gegenspieler von Sherlock Holmes.

  3. na, wenig­stens scheint G.lernfähig zu sein. Ich dach­te schon, jetzt kommt: "Natürlich las­se ich mich ein zwei­tes Mal imp­fen." Wäre ja bei der all­ge­mei­nen Verblödung nichts Ungewöhnliches.

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