Noch ein Abgrund. Diesmal der deutschen Biergeschichte

»Aktuelles Statement des Deutschen Brauer-Bundes zum Bierabsatz im Februar 2021

Obwohl erst zwei Monate ver­gan­gen sind, steht das Jahr 2021 in der deut­schen Biergeschichte bereits für einen abso­lu­ten Negativrekord. Aufgelaufen sum­miert sich das Minus der deut­schen Brauwirtschaft seit Jahresbeginn schon auf knapp 300 Millionen Liter. Die Menge ent­spricht umge­rech­net mehr als 900 Millionen Gläsern Bier, die nicht gezapft wor­den sind. Dies ist ein dra­ma­ti­scher Absturz, wie ihn die deut­sche Brauwirtschaft noch nicht erlebt hat.

Der Bierabsatz ist im frei­en Fall – und ein Ende der Krise nicht in Sicht… 

Die Situation der Betriebe wird immer ver­zwei­fel­ter. Viele Brauer wis­sen ein­fach nicht mehr wei­ter. Es gibt Familienunternehmen, die wer­den in der sechs­ten oder sieb­ten Generation geführt, haben Weltkriege und Wirtschaftskrisen über­lebt, und ste­hen durch Corona jetzt am Abgrund…

Was wir jetzt wirk­lich drin­gend brau­chen, sind wirk­sa­me Hilfen, die in der Breite ankom­men. Und die dem Umstand Rechnung tra­gen, dass die gesam­te Brauwirtschaft in die­ser Krise eine beson­ders schwe­re Last trägt.«
about-drinks.com

Wie wäre es mit ein­fach aufmachen?

Quelle: https://youtu.be/HFmzrCAocq8

Ja, ich weiß, auch die Hosen haben bei Corona versagt.

9 Antworten auf „Noch ein Abgrund. Diesmal der deutschen Biergeschichte“

  1. Selber schuld. Würden sich die Brauer infor­mie­ren, wüss­ten sie, dass sie ver­arscht wer­den. Um Geld bet­teln hilft euch nicht.

  2. Ja, FS, lie­ber Trinken und Saufen für die Konjunktur und Erhalt von Familienunternehmen und loka­len Brauereien, als sich Impfen und Testen las­sen für die Konjunktur.

    Weil Big Pharma und Politik machen nichts ande­res als die Zahlungsströme umleiten…und die Gesellschaft zu ver­skla­ven und zu mel­ken. Was Geheimdienste mit u.a. Heroinhandel machen, hier sol­len sich die Leute Dreck sprit­zen um die Profite und Machtstellung des Abschaums zu garantieren. 

    Prost! A vot­re sante…

  3. Ja, war­um nicht alle auf­ma­chen, nicht nur die Gaststätten – alle. 

    Was wür­de die Regierung tun ? 

    Die Bundewehr ein­set­zen und wenn ja – wozu?

  4. Irgendwann tra­ten die Toten Hosen mal als Vorgruppe von KingKurt in den Rheinterassen in Bonn auf. Campino stand vor dem Konzert neben mir an der Theke und (damals trank er noch Alkohol) hat­te ein Kölsch.
    Auf die Frage, ob er mir eins aus­gibt, kam nur "Nö".
    Tja, Düsseldorfer gehö­ren viel­leicht irgend­wie nicht ins Rheinland oder die Nähe zu Köln war ihm wohl zuwider.
    Wieviel Altbier unter der Summe der Biere des Brauerbundes ver­geu­det wird, bleibt wohl ein Geheimnis und inter­es­siert wah­re Biertrinker wohl auch nicht.
    Die Brauer jeden­falls haben die Zeichen der Zeit nicht recht­zei­tig erkannt.

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