Nur so läßt sich die Pandemie eindämmen

galileo.tv

Schließlich sieht die Erde ja auch so aus.

Da es in MV vie­le "Corona-beding­te Personalausfälle" gibt, muß jetzt wirk­lich end­lich mal die Pandemie ein­ge­dämmt wer­den. Wenn "Impfen" und Masken nicht hel­fen, dann muß man eben mehr "imp­fen" und mas­kie­ren, "ziel­ge­nau", meint die AOK Nordost.

»… Die Vorstandsvorsitzende der AOK Nordost, Daniela Teichert, nahm die hohen Krankenstände zum Anlass, von der Politik ein ziel­ge­rich­te­tes Konzept zur Eindämmung der Pandemie zu for­dern. "Die Bundesregierung soll­te sich nun zeit­nah auf eine neue Rechtsgrundlage für Corona-Schutzmaßnahmen eini­gen, damit im Hinblick auf den Herbst ziel­ge­naue Schutzmaßnahmen mög­lich sind", sag­te sie. An die Arbeitgeber appel­lier­te Teichert, die Erfahrungen der ver­gan­ge­nen Monate aus­zu­wer­ten und selbst Schutzmaßnahmen für ihre Belegschaften zu ergreifen…«
ndr.de (22.7.)

Personal wegdigitalisieren

Welche Art von Personalpolitik und "Schutz" Frau Teichert ver­tritt, hat sie 2020 in einem Interview ver­ra­ten: Personal ist eigent­lich über­flüs­sig, Digitalisierung macht's möglich:

»Anlässlich des MVF-Fachkongresses „Real-World-Evidenz“, der im November letz­ten Jahres im Scharoun-Saal der AOK Nordost statt­fand, erklärte Ihr Amtsvorgänger, dass die in den kom­men­den Jahren in Rente gehen­den Mitarbeiter der AOK Nordost „nicht per­so­nell ersetzt, son­dern durch digi­ta­le Lösungen sub­sti­tu­iert“ würden.

[Teichert:] Uns verlässt bis 2025 alters­be­dingt rund ein Drittel unse­rer Mitarbeitenden. Wir haben des­halb bereits vor Längerem damit begon­nen, arbeits­in­ten­si­ve Prozesse zu auto­ma­ti­sie­ren und zu opti­mie­ren, was uns natürlich auch in der Corona-Krise zugu­te­kommt. Den Versicherten wie­der­um spart es Zeit und unnötige Wege, wenn sie Bescheinigun­gen oder Anträge ein­fach über unser Online-Portal „Meine AOK“ oder die dazugehörige App ein­rei­chen können…

Den wirk­lich ent­schei­den­den Schritt auf die­sem Weg wer­den wir mit der Einführung der elek­tro­ni­schen Patientenakte (ePA) gehen. Unter dem Namen „AOK Mein Leben“ wird die AOK-Gemeinschaft ihre ePA ab 2021 anbie­ten und schritt­wei­se aus­bau­en…«
monitor-versorgungsforschung.de

24 Antworten auf „Nur so läßt sich die Pandemie eindämmen“

  1. Hat die Dame den inzwi­schen zurück­ge­zo­ge­nen Tweet vom BMG nicht gele­sen, muss man da nicht von mehr und ziel­ge­nau­er schä­di­gen reden?
    Egal wo man hin­schaut, Irrenhaus!

  2. Wie sieht denn eigent­lich der Personalausfall tat­säch­lich aus? Es wird stän­dig davon gere­det, aber man bekommt kei­ne ver­läss­li­chen Zahlen. Und da es ohne ver­läss­li­che Daten nicht geht, ist das Bonzengeschwätz sinn­los und substanzlos.

    Erfreulich wäre, wenn uns bis 2025 mehr als ein Drittel der Bonzen in jeder Kategorie ver­las­sen wür­den. Gerne ein­fach in den Ruhestand. Nur die Füße müs­sen sie still­hal­ten. Dann ist das schon ok.

  3. 22.07.2022

    „Belastungsgrenze über­schrit­ten“: Uniklinik Würzburg redu­ziert tages­ak­tu­ell Behandlungskapazitäten

    Der Grund liegt in der außer­ge­wöhn­li­chen Belastung durch die Versorgung von Patienten mit Corona-Nachweis und dem gleich­zei­ti­gen oft sehr kurz­fris­ti­gen Ausfall von Personal in nahe­zu allen Berufsgruppen.

    Würzburg. Am Universitätsklinikum Würzburg (UKW) kann es ab sofort in allen Klinikbereichen zur Verschiebung von plan­ba­ren und nicht dring­li­chen Behandlungen kom­men. Der Grund liegt in der außer­ge­wöhn­li­chen Belastung durch die Versorgung von Patienten mit Corona-Nachweis und dem gleich­zei­ti­gen oft sehr kurz­fris­ti­gen Ausfall von Personal in nahe­zu allen Berufsgruppen.

    Aktuell (Stand: 22.07.2022, 9 Uhr) wer­den 65 Patienten mit SARS-CoV-2-Nachweisen am UKW ver­sorgt, davon 59 auf Normalstationen, die übri­gen sechs Patienten inten­siv­me­di­zi­nisch. Das ist ein trau­ri­ger Höchststand für den Bereich der Normalstationen.

    https://www.ukw.de/presse/pressemitteilungen/

    https://www.ukw.de/ueber-das-ukw/das-klinikum-in-zahlen/

    1. @Bürstchen: Horror! Sechs (in Worten 6) posi­tiv Getestete auf Intensiv. Ach so, Personal fällt aus. "Impfstatus"? Oder haben die ein­fach die Nase voll und holen sich den gel­ben Schein?

      1. Wenn ich das wüsste…
        Als ich im ver­gan­ge­nen Jahrtausend mal über ein Jahrzehnt lang in der Intensivpflege gear­bei­tet habe, war nach mei­ner Erinnerung die Personaldecke dün­ner, die Ausstattung kärg­li­cher, und die Einstellung zu Patienten noch irgend­wie anders als in der mitt­ler­wei­le real exis­tie­ren­den Gesundheitswirtschaft, wel­che ich mir nach unfrei­wil­li­gem Seitenwechsel schon öfter mal aus dem Intensivbett her­aus ange­schaut habe.

  4. Mir fällt nichts ande­res mehr ein, als : Willkommen im Land der Behämmerten und Bekloppten … Für die­se Leute ist die Erde eine Scheibe. Wohl wahr.

    1. @MarekWojcik: Man muß nicht jeden Unfug, der seit 2 Jahren durchs Netz geis­tert, pos­ten. Wenn man es nicht als Satire lesen will, muß man sagen, da stimmt gar nichts.

      1. Es ist nur Ihre Meinung, die Sie nich begrün­det haben.
        Wenn Sie Recht haben, soll­te es nicht so schwie­rig sein, zum Beispiel zu bewei­sen, dass Mr. Soros kei­ne Beteiligung an Winterthur hat.
        Oder viel­leicht, dass Mr. Bill Gates kei­ne pri­va­ten Spenden in Höhe von meh­re­ren Millionen USD an die WHO geleis­tet hat.
        Diese Spenden habe ich vor zwei Jahren doku­men­tiert. Details:
        https://www.world-scam.com/de/archive/366

        1. @MarekWojcik: Zum Einfluß von Mr. Gates gibt es hier dut­zen­de Beiträge. Ich wer­de nicht über das Stöckchen sprin­gen und bewei­sen, daß aus der Luft gegrif­fe­ne Behauptungen falsch sind. Wie gesagt, der Text ist zwei Jahre alt, und es gibt nicht die Spur eines Beleges für das Gesagte. Überhaupt, wofür wäre das auch interessant?

          1. Wenn eine direk­te Abfrage von der offi­zi­el­len Seite der Bill & Melinda Gates Foundation zu Zahlungen kein Beweis ist (mit einem Link, um es selbst zu über­prü­fen), dann zei­gen Sie mir bit­te, was für Sie ein Beweis ist?
            Liebe Grüße
            Marek Wojcik

            1. @MarekWojcik: Niemand auf der Welt hat jemals Zahlungen der Gates-Stiftung an die WHO in Frage gestellt. Alle ande­ren Behauptungen sind Murks.

          2. Gibt es eigent­lich sowas wie selek­ti­ven nai­ven Realismus?
            *
            Ich habe heu­te einen Beleg im Baumarkt bekommen.
            Da steht auch nichts von Gates drauf.

            siehs­te.

  5. Jessica Hamed
    @jeha2019
    .@AudiField
    und @FCBayern
    , hier­auf hät­ten viel Menschen ger­ne eine Antwort.

    Quote Tweet
    Prof. Freedom
    @prof_freedom
    · 8h
    Hi @AudiField.

    could you plea­se exp­lain why the kids wore masks at the Audi Summer Cup @dcunited vs @FCBayern this week?

    Thank you.
    Show this thread
    https://pbs.twimg.com/media/FYQXqjIXoAABLb6?format=jpg&name=small
    8:54 AM · Jul 22, 2022
    https://twitter.com/jeha2019/status/1550403866662998016?cxt=HHwWgMC4rcaGkoQrAAAA

  6. Ich bin gar kein armer Wicht, der sich allei­ne vor dem Computer einen von der Palme wedelt. Ich habe ledig­lich mein Sexualleben digitalisiert. 😉

  7. "Shit hap­pens".
    In Göteborg machen sie sich bei "Inzidenzen" von 38
    (laut https://www.folkhalsomyndigheten.se/ für die gan­ze Provinz Västra Götaland)
    schon wie­der Sorgen!
    Nach dem Blick ins Klo und auf die "Reports from Europe" gibt es aber wie­der "hope that figu­res will fall again"
    https://sverigesradio.se/artikel/slight-increase-in-covid-levels-in-gothenburg

    Ach so:
    Man muss ein biss­chen danach suchen:
    https://experience.arcgis.com/experience/09f821667ce64bf7be6f9f87457ed9aa
    aber es lohnt sich, denn man fin­det, dass es die gesam­te letz­te Woche in ganz Schweden 11 (!) Einweisungen in Intensivstation gab (nur "wegen"? oder auch "mit"?), die Woche davor: 6 [die Rechtgläubigen könn­ten etwas von "Nachmeldungen" und "expo­nen­ti­el­lem Wachstum" unken].
    In BaWü waren's (bei unwe­sent­lich grö­ße­rer Bevölkerung) in den letz­ten bei­den Wochen (laut DIVI) TÄGLICH zwi­schen 10 und 26.
    Und das trotz "Basisschutzmaßnahmen".

    In der Scheiße sucht man übri­gens auch in Karlsruhe
    https://corona.karlsruhe.de/aktuell/abwassermonitoring-sagt-rasant-ansteigendes-infektionsgeschehen-voraus
    In Anlehnung an einen uralten IT-ler-Spruch (gar­ba­ge in, gar­ba­ge out): Shit in – shit out

    Ich fin­de die Zählung von Störchen zwecks Monitoring des­sen was bald pas­siert zwar genau­so "gar­ba­ge", aller­dings wesent­lich gesün­der. Und die Fotos, die man dabei machen kann sind viel schöner.

  8. Das Chaos bei der Deutschen Bahn, die Kunden wäh­rend der Hitzewelle eine beson­de­re Option anbot, kommt nicht völ­lig über­ra­schend. Seit Wochen fällt immer wie­der Personal krank­heits­be­dingt aus. Zudem fehlt es an Ersatzpersonal, um den Schienenverkehr auf­recht­zu­er­hal­ten. Laut einer Umfrage der Deutschen Presse-Agentur (dpa) sind die Krankheitsfälle beson­ders auf das Coronavirus zurück­zu­füh­ren. Zudem neh­men sich vie­le Arbeitnehmer wäh­rend der Sommerferien Urlaub.

    https://www.come-on.de/nordrhein-westfalen/zuege-nrw-ausfall-wochenende-sonntag-s-bahn-flughaefen-duesseldorf-koeln-bonn-ersatzverkehr-91682900.html

  9. Hier ist was schö­nes vom MDR-OnlineRedakteur
    Sommer 2022: Corona-Management passt hin­ten und vor­ne nicht …
    Noch immer gibt es in Deutschland durch­schnitt­lich etwa 100 Corona-Tote pro Tag. Werden wir im Herbst, Winter und danach wie­der noch höhe­re Zahlen hin­neh­men, indem wir auf deut­lich stren­ge­re Regeln ver­zich­ten? Ebenso wie eine Zukunft, in der Long-Covid-Patienten einen wach­sen­den Anteil an der Bevölkerung aus­ma­chen – mit ihren teil­wei­se per­sön­lich har­ten Schicksalen und den Kosten, die auf das Gesundheitssystem zurol­len? Derzeit sieht es genau danach aus. Aber als Gesellschaft haben wir uns nicht bewusst dar­auf ver­stän­digt, wir las­sen ein­fach laufen. …

    Es ist nicht aus­ge­macht, dass uns Corona in den kom­men­den Monaten hart tref­fen wird. Aber bei­na­he sicher ist, dass das Virus neue Varianten her­vor­bringt. Ob damit leich­te­re oder schwe­re­re Krankheitsverläufe ein­her­ge­hen, kann zum jet­zi­gen Zeitpunkt nie­mand vorhersagen.

    Doch soll­te uns eine hef­ti­ge Winterwelle erei­len, ist jetzt schon abzu­se­hen, dass über­stürz­te Entscheidungen getrof­fen wer­den. Statt in ent­spann­ter Sommerlaune schär­fe­re Maßnahmen für den Winter kate­go­risch aus­zu­schlie­ßen oder – noch schlim­mer – gar nicht dar­über nach­zu­den­ken, soll­ten sich die poli­ti­schen Entscheidungsträger schon jetzt ernst­haft damit befas­sen und die Möglichkeiten ehr­lich auf den Tisch legen. Die Maskenpflicht bei­spiels­wei­se ist ein wirk­sa­mes Mittel, bei ver­gleichs­wei­se gerin­gem Eingriff in die Persönlichkeitsrechte. Das Test- und Meldesystem war nie per­fekt, aber mitt­ler­wei­le ist es eine Katastrophe. Wer kei­ne brauch­ba­ren Daten hat, kann sich nicht zuver­läs­sig vor­be­rei­ten. Die Politik muss zu einem Pandemie-Management zurück­keh­ren, das die­sen Namen auch ver­dient. Ansonsten wer­den sich auch noch all jene frus­triert abwen­den, die bis­her Vorsicht haben wal­ten las­sen und Verständnis für Einschränkungen auf­ge­bracht haben.
    https://www.mdr.de/nachrichten/deutschland/gesellschaft/corona-pandemie-sommer-omikron-kommentar-100.html

    Redakteur Michael Frömmert ist für MDR THÜRINGEN stän­dig online – bei MDR.DE, Facebook, Twitter, Instagram… Auch er hat eini­ge per­sön­li­che Fragen aus unse­rem Fragebogen beantwortet. 

    Was ist Ihre Lebensphilosophie?

    Ich las­se mich von einem grund­sätz­li­chen Optimismus lei­ten. Wenn man dar­auf ver­traut, dass etwas gut wird, dann wird es auch sehr oft gut.
    Worüber kön­nen Sie nicht lachen?

    Überheblichkeit
    https://www.mdr.de/nachrichten/thueringen/service/landesfunkhaus/online-redakteur-michael-froemmert-100.html

    Pandemiemanagement das die­sen Namen auch ver­dient da war wann? Gab es das über­haupt schon mal – und lohnt es sich sich dahin zurück­zu­keh­ren? Fragen an den Online Redakteur des MDR …

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