Offener Brief an Eventim – Impfung als Zulassungsvoraussetzung

Ein Leser hat einen Offenen Brief an die KonzertTicketagentur ver­öf­fent­licht und auf sei­nem Blog viel Zuspruch gefun­den. Der voll­stän­di­ge Brief und die Textbaustein-Antwort kann hier gela­den wer­den. Auszüge:

»Hallo Eventim,

Ich lie­be Musik, sin­ge und spie­le lei­den­schaft­lich Gitarre. Auf Konzerten habe ich eini­ge der schöns­ten und unver­gess­lichs­ten Momente erlebt. Es sind Erinnerungen an tol­le Künstler und ein­ma­li­ge Abende, die ich mit ganz beson­de­ren Menschen geteilt habe. Diese Erinnerungen woh­nen für immer in mei­nem Herzen. Seit über 20 Jahren bin ich treu­er Kunde von Eventim.

Heute ist der 03. Februar 2021, der Tag, an dem ich beschlos­sen habe, nie wie­der ein Ticket über ihr Unternehmen zu erwer­ben. Der Tag, an dem ich beschlos­sen habe, ein Geschenk mei­ner gelieb­ten Eltern, einen Eventim-Gutschein, zu ver­bren­nen, statt den Gutschein für ein wei­te­res unver­gess­li­ches Erlebnis mit mei­ner Freundin einzulösen…

Ich dan­ke Ihnen für die vie­len wun­der­ba­ren Erinnerungen, die mir durch Ihr Unternehmen ermög­licht wurden.

Ich wün­sche Ihnen alles Gute und hof­fe für die ver­blie­be­nen Kunden, dass Herr Schulenberg sei­ne Entscheidung überdenkt.

Mit auf­rich­ti­gen Grüßen,

David Hartmann«

22 Antworten auf „Offener Brief an Eventim – Impfung als Zulassungsvoraussetzung“

  1. Genau rich­tig.
    Wer bei den men­schen­ver­ach­ten­den Regierungsaktionen mit­macht, soll­te aus der Erinnerung gelöscht werden.

    Ich lösche even­tim als Mittäter aus mei­ner Kartei.
    Die kom­men da auch NIE wie­der rein!

    1. @Dr.Dieter Langer: aus glei­cher Motivation haben wir (mei­ne Frau und ich) beschlos­sen: zukünf­tig kei­ne Buchung bei denen (egal, wie die sich noch ent­schei­den werden).

    2. Ich habe gera­de mit Verweis auf die "ange­kün­dig­te Akzeptanz von Impfzwang als Zugangsvoraussetzung für Veranstaltungen" um Löschung mei­nes Eventim Accounts gebe­ten, mal schau­en ob und wie die dar­auf reagieren.

      1. Du hast über die DSGVO Anspruch auf Auskunft auf über dich gespei­cher­te Daten. Du kannst also mit etwas zeit­li­chem Abstand bei Eventim anfra­gen, was sie für Daten über dich gespei­chert haben (hof­fent­lich keine).

  2. Ich glau­be, dass die Herren und Damen von "Eventim" sich durch­aus dar­über freu­en wer­den, dass für einen beträcht­li­chen Teil ihrer Gutscheine kei­ne Leistung mehr erbracht wer­den muss.
    Vermutlich ist das auch deren Kalkül.
    Bleibt zu hof­fen, dass eben­die­se Herren und Damen sich auch brav selbst imp­fen las­sen. Irgendwann wer­den sie dann von den ADE dahin­ge­rafft und durch resis­ten­te­re Systemsklaven ersetzt.
    Möglicherweise ist dann auch ein Grossteil der geimpf­ten Kundschaft an den ADE ver­stor­ben und die Firma "Eventim" sucht wie­der nach Möglichkeiten, den Kundenkreis aus­zu­wei­ten. Ganz ver­we­ge­ne Marketingexperten könn­ten dann auf die Idee kom­men, spe­zi­ell für die unge­impf­ten Schwarzschafe Konzerte im ABC-Vollschutzanzug anzubieten…
    Ich bin ja so gespannt, wie sich das wei­ter entwickelt…

  3. Hier fehlt doch ein Link zu einem Artikel über die kritisierten Pläne von eventim. Daher siehe z.Bsp.:

    Eventim will Corona-Impfung als Basis für Veranstaltungen –
    Etwa 28,5 Millionen Menschen jährlich betroffen

    "Zum Konzert nur noch mit Corona-Impfung – diese Möglichkeit hat der Ticketverkäufer CTS Eventim ins Spiel gebracht. Sobald sich jeder impfen lassen könne, solle es möglich sein, „eine Impfung zur Zugangsvoraussetzung für Veranstaltungen zu machen“, sagte Vorstandschef Klaus-Peter Schulenberg der „Wirtschaftswoche“.

    Der Showveranstalter S-Promotion lehnte den Vorstoß am Mittwoch ab. Laut Bundesjustizministerin Christine Lambrecht (SPD) wären solche Regelungen aber durchaus denkbar.

    In Schleswig-Holstein organisiert Eventim die Vergabe von Impfterminen

    Schulenbergs Aussage bezog sich auf einen Zeitpunkt, „wenn es genug Impfstoff gibt und jeder sich impfen lassen kann“. Dann sollten „privatwirtschaftliche Veranstalter“ die Möglichkeit haben, nur Geimpfte zu einer Veranstaltung zuzulassen. CTS Eventim habe bereits die technischen Voraussetzungen geschaffen: „Wir haben unsere Systeme so eingerichtet, dass sie auch Impfausweise lesen können.“

    Er verstehe, wenn Menschen wegen einer Impfung Bedenken hätten, sagte Schulenberg der „Wirtschaftswoche“. „Aber wenn man sieht, wie nun weltweit ohne relevante Nebenwirkungen geimpft wird, dann ist zu hoffen, dass diese Skepsis auch bald schwinden wird.“(. . .)" weiterlesen unter obigem Link
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    Die große Gefahr ist, dass die Künstler und Musiker, die bisher in dieser P(l)andemie mehrheitlich geschwiegen haben, nun zu freiwillig oder gezwungenermaßen dazu gebracht werden, die Impfung voranzutreiben.

    Hierzu auch diese Meldung :

    Andreas Gabalier will sich doch impfen lassen – für seine Fans

    "Im November hatte Gabalier, der unter seinen Fans auch für regelmäßige kritische Äußerungen zum Zeitgeist geschätzt wird, (...) er wolle sich nicht
    gegen Corona impfen lassen, wenn ein Präparat auf dem Markt wäre.

    Im „Kurier“ erklärte die Psychologin Ulrike Schiesser zur Frage, wie die Impfbereitschaft der Österreicher gesteigert werden könne:

    „Am meisten würde wahrscheinlich eine Kampagne mit Prominenten helfen: Wenn Andreas Gabalier sagt, ja, sicher lass ich mich impfen, hat das einen größeren Effekt als die tausendste Diskussionssendung. Wenn er sich nicht impfen lässt, haben wir wirklich ein Problem.“

    „Ich möchte wieder in Stadien stehen und Musik machen“

    Nun hat Gabalier (...) erklärt, sich doch an der Impfung zu beteiligen.
    Er sehe diese als den schnellsten Weg zurück in die Normalität auf der Bühne.(...)"
    Weiterlesen auf epochtimes

    oder weitere Berichte mit:
    https://duckduckgo.com/?q=Gablier+Impfung&t=canonical&ia=web

  4. Das ist gut und rich­tig. Wenn wir bei sol­chen Aktionen nicht mit machen, dann macht der Laden kei­nen Umsatz. Auch die Künstler wer­den dem Mann gewal­tig auf die Füße tre­ten. Die Sache ist ein­fach – kauft nix bei Unternehmen die sol­che Ansagen machen und dann regelt sich das.

  5. "Ich dan­ke Ihnen für die vie­len wun­der­ba­ren Erinnerungen, die mir durch Ihr Unternehmen ermög­licht wurden."
    Wow, so tief in den Enddarm eines Unternehmens krie­chen, widerlich.
    Bezweckt der Briefschreiber damit, dass das Unternehmen auf sei­ner Schleimspur aus­rutscht und sich das Genick bricht?

  6. Kann mich dem nur anschlie­ßen. Habe vie­le Konzertkarten seit Beginn von even­tim gekauft, aber so nicht! Ich hof­fe es wer­den vie­le Menschen die­sem Beispiel fol­gen und Herr Schulenberg sich irgend­wann vor lee­ren Hallen und einem Schuldenberg ste­hen sieht. Eventim ist sicher selbst unver­schul­det an der Krise und Situation, aber man muss ja nicht noch denen Vorschub leis­ten, die die­se mit­ver­schul­det haben und ande­re Opfer, die Kunden, noch zusätz­lich bestrafen.

  7. Genau so sol­len die Reaktionen sein bei ALLEN Anbietern jeglicher
    Dienstleistung und mit Auflagen Geimpfte zu bevorzugen ..
    Es wird Alternativen geben die jetzt an den Stsrt gehen.
    Auch Airlines wer­den sich ori­en­tie­ren müs­sen wen sie in naher Zukunft als ihre Gäste begrü­ßen wollen.
    TUI und Lufthansa sind ja bereits in staat­li­cher Hand ,da wird man vor­erst kei­ne ilbera­le Haltung erwar­ten können.
    Aber die ande­ren wer­den nicht alle mit­zie­hen, da es eine Marklücke geben wird. Wer die nutzt wird davon profitieren.
    Diese Schiene ist jetzt schon geschei­tet , weil es Propaganda ist um die Impfbereitschaft zu aktivieren.
    Es wird nicht gelingen !!
    Wie kann es sein eine siche­re Impfung als Zwang durch­zu­set­zen, bei einer angeb­lich töt­li­chen Erkrankung die man erst durch einen Test erken­nen kann ob man dar­an erkrankt ist.
    Absurd und völ­lig sinnfern.
    Sowas funk­tio­nert nur bei Bürgern deren Hirn gewa­schen ist. Nur auch das ist heil­bar durch Vezicht der ÖR Medien jeg­li­cher Art.

  8. Es wird nicht bei EVENTIM blei­ben. Die Kulturbranche ist nicht beson­ders cha­rak­ter­stark. – Ein Hohelied bit­te auf NENA, die sich ges­tern davon distan­ziert hat. .Klar, sie hat ver­mut­lich aus­ge­sorgt, aber den­noch MUTIG.

  9. Also mit dem Verbrennen des Gutscheins schenkt man der Firma Geld.
    Man könn­te das Vorhaben der Firma, nur noch Geimpften Konzertkarten zu ver­kau­fen, auch als groß­an­ge­leg­ten Betrug verstehen.
    Es gibt jetzt ver­mut­lich sehr vie­le Gutscheine aus abge­sag­ten Konzerten. Falls es jemals wie­der Konzerte im alten Stil (off­line) geben soll­te und dafür Karten aus­ge­ge­ben wer­den müs­sen, muss die Firma eine Weile lang die Gutscheine abar­bei­ten und ver­dient damit natür­lich kein neu­es Geld. Also hat man wohl beschlos­sen, einen Teil der Gutscheine ein­fach ver­fal­len zu las­sen. Und zwar den Teil, der den Impfunwilligen gehört.
    Ausweg 1: Gutschein ver­kau­fen oder verschenken
    Ausweg 2: Auf Vertragseinhaltung ver­kla­gen. Von irgend­wel­chen Nebenbedingungen (Impfzwang) war beim Gutscheinerwerb näm­lich nicht die Rede. Ansonsten Geld zurück!

    1. @RaKo62:
      Völlig rich­tig: Geld zurück­for­dern wg. geän­der­ter Vertragsbedingungen! Die Haltung "denen hab ich's aber gege­ben, weil ich den bezahl­ten Gutschein weg­ge­wor­fen habe!" ist nicht son­der­lich zielführend.

      Allerdings: Beim der­zei­ti­gen Panikstand der Bevölkerung ist doch jeg­li­che Ankündigung, Geimpften den Vorzug zu geben, eigent­lich nur der Nachweis, wie ver­ant­wor­tungs­voll man für die Gesundheit sei­ner Kunden sorgt – und damit ein ech­tes Marketinginstrument. Daß die Mehrheit das so wie wir hier sieht, ist sehr unwahrscheinlich.

  10. Im Frühjahr 2020 habe ich 4 Karten für ein Konzert am 28.3.20 im Scala Theater Ludwigsburg für Marina & The Kats (fan­tas­ti­sche Swing Band) zur Erstattung an die Firma reser­vix zurück­ge­ge­ben. Einen Teilbetrag von 11,60€ haben sie nicht erstat­tet. Daraufhin schrieb ich am 23.7.20 nach Eingang der Teilerstattung eine email an rueckabwicklung@reservix.de mit der Doku "Profiteure der Angst" (damals noch https://www.youtube.com/watch?v=ECO4FzFP6Nk) im Anhang und fol­gen­dem Text:
    "Sehr geehr­te Frau xxxx,
    wir behal­ten uns vor den Fehlbetrag von 11,60€ nach­zu­for­dern. Bereits im April habe ich dar­auf hin­ge­wie­sen, das die Veranstaltungsbranche sich zu einer Allianz zusam­men­schlie­ßen soll­te um eige­ne Gutachten über die Corona Viren zu erstel­len um die Regierenden in Ihre Schranken zu ver­wei­sen. So wur­de der Nutzen von Mund-Nasen-Masken von der WHO, Dr. Drosten und vie­len Ärzten rela­ti­viert. Wer nicht auf­steht geht unter und wird zum Mittäter.
    Mit freund­li­chen Grüßen
    Xy"
    Es kam kei­ne Anwort. Ist auch logisch, das Entertainment muss im Hintergrund wei­ter lau­fen um die Eingesperrten zu berie­seln und so ruhig zu stel­len. Meine 2 Karten der Fantastischen Vier schi­cke ich heu­te zurück (white lab­le eCommerce). Es ist trau­rig wie wenig Eier sol­che Stars in der Hose haben. Wenn sich 10 gro­ße Deutsche Bands zusam­men erhe­ben könn­ten sie den Spuck been­den. Arschkriecher in Lederjacke!

  11. Nein, es gibt kei­ne Impfpflicht…unisono die Politiker…
    Aber wenn die Privatwirtschaft von ihrem Hausrecht Gebrauch macht , nur gegen Impfnachweis Einlass zu gewäh­ren, ist das ja
    deren gutes Recht und die Politik kann dafür natür­lich nicht
    ver­ant­wort­lich gemacht werden…Nein, wir wol­len natür­lich keine
    chi­ne­si­schen Verhältnisse, in denen man nur noch mit dem
    Impf-QR-Code auf dem Smartphone am öffent­li­chen Leben
    teil­ha­ben kann.…man ist erstaunt (oder auch nicht) wie schnell
    das hier Fuß fasst..sh. Eventime ( und Clubs usw. wer­den bestimmt folgen)..2 Fliegen mit einer Klappe…
    pri­ma Kontrolle und die jun­gen gesun­den Menschen werden
    sich bestimmt zahl­rei­cher mit mRNA Behandeln las­sen, damit sie
    wie­der Spaß am Leben haben "dürfen"…fürchterliche Aussichten…

  12. Eventim ver­hält sich "sys­tem­re­le­vant", wird also folg­lich, kos­te es, was es wol­le, am Leben erhal­ten. Scheisszeiten sind das…

  13. Wir alle soll­ten einen Brief wie oben an Eventim schrei­ben! Sie soll­ten einen wah­ren Shitstorm erle­ben! Ich wer­den das heu­te noch erledigen!

    1. Auf https://de.trustpilot.com/review/www.eventim.de
      kann man einen Kommentar und maximal fünf Sternchen
      zu Eventim abgeben.

      Das Portal trustpilot leitet die Seite schon mit dem Hinweis ein:

      "Achtung!
      Auf diesem Profil ist ein deutlicher Anstieg der Bewertungen zu verzeichnen.

      Obwohl wir nachvollziehen können, dass Sie Ihre Meinung zu aktuellen Themen in den Nachrichten und sozialen Medien äußern möchten, ist Trustpilot ein Ort für Feedback zu eigenen Kauf- und Serviceerfahrungen.

      Sofern Sie sich also zu einer wirklichen Erfahrung mit Eventim äußern möchten, freuen wir uns, wenn Sie auf dieser Seite eine Bewertung abgeben."
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      Derzeit sind es 5.457 Bewertungen,
      wobei 60% die Note ungenügend vergaben.

  14. Also hier muss ich Eventim doch ver­tei­di­gen: Eventim ist kein Veranstalter und kann gar kei­ne Impfung zur Voraussetzung für die Teilnahme an einer Veranstaltung machen, da Eventim nur für die Veranstaltung die Tickez ver­scher­belt – die Rahmenbedingungen der Veranstaltung legt Eventim als rei­ne Ticket-Klitsche ganich fest und haDarauf kein Einfluss. Somit hat Eventim nur das Fakt fest­ge­stellt, dass ANDERE Firmen- näm­lich die Veranstalter- even­tu­ell die markt­wirt­schaft­lich freie Entscheidung tref­fen wer­den, nur noch Leute mit Impfschutz rein­zu­las­sen, was Eventim dann natür­lich beim Ticketverkauf wie bis­her etwa auch Altersgrenzen prü­fen muss, wenn es sich den Umsatz nicht ent­ge­hen las­sen will, denn wenn Eventim sich wei­gern wür­de, den Impfschutz zu prü­fen, wür­de der die Impfung vor­aus²et­zen­de Veranstalter natür­lich nicht Eventim mit der Ticket-Verscherbelung beauf­tra­gen, son­dern die Konkurrenz von Eventim. Des wei­te­ren hat Eventim der­zeit einen Marktanteil von ca 80% am dt. Ticketverscherbelunx-Business und wird sich die­ses nicht ent­ge­hen las­sen, Impfzwang hin oder her. Wer ande­res glaubt oder sich ein­bil­det mit lus­ti­gen Briefchen unter der pri­mi­ti­ven Anrede "Hallo Eventim" durch­set­zen zu kön­nen wie die­ser obig als heh­res Beispiel ange­führ­te D. Hartmann, ist ein welt­frem­der Phantast o.ä. OK

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