POL-PPWP: Angeblicher Kontrolleur will Corona-Regeln überwachen

»Kaiserslautern (ots)
Ein 20-Jähriger gab sich am Dienstagabend als Angehöriger der Bundeswehr aus. In einem Supermarkt im Barbarossaring woll­te er die Einhaltung der aktu­el­len Maskenpflicht kon­trol­lie­ren. Der Mann trug eine Schutzweste unter der ein Messer her­aus­schau­te. Ein Mitarbeiter des Lebensmitteldiscounters infor­mier­te die Polizei über den unge­wöhn­li­chen Kontrolleur. Gegenüber den Beamten gab der 20-Jährige an, dass er dar­über erbost sei, weil sei­ner Ansicht nach vie­le Menschen in Supermärkten kei­nen Mund-Nasen-Schutz tra­gen wür­den. In der Brusttasche sei­ner Schutzweste stell­te die Polizei ein ver­bo­te­nes Messer fest. Das Messer wur­de sicher­ge­stellt. Damit gedroht oder es ein­ge­setzt hat­te es der 20-Jährige nach dem aktu­el­len Stand der Ermittlungen nicht. Dem Mann wur­de ein Platzverweis erteilt. Ihn erwar­tet ein Strafverfahren wegen des Verdachts der Amtsanmaßung.

Rückfragen bit­te an:
Polizeipräsidium Westpfalz«
https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/117683/4816866

4 Antworten auf „POL-PPWP: Angeblicher Kontrolleur will Corona-Regeln überwachen“

  1. An die­sem Beispiel kann man ein­mal sehen, was ein Dreivierteljahr Gehirnwäsche (bei ein­fach Strukturierten) anrich­ten kann. Da stel­le sich noch ein­mal jemand hin und behaup­te, er kön­ne nicht ver­ste­hen, wie damals der Faschismus in DE Fuß fas­sen konnte.

    1. Völlig rich­tig. Nur das mit den „ein­fach­struk­tu­rier­ten“ Menschen leuch­tet mit mir nicht ganz ein. Einfältigkeit beob­ach­te ich vor allen bei auto­ri­täts­hö­ri­gen Akademikern. „Einfachstrukturierte“ haben da ten­den­zi­ell noch ein wenig mehr tat­säch­li­chen Lebensbezug und las­sen sich weni­ger häu­fig ein x für nen u vormachen.

  2. Als ich das gele­sen habe, hat­te ich das Bild eines total ver­ängs­tig­ten 20jährigen, iso­lier­ten Jugendlichen mit psy­chi­schen Problemen vor Augen, der seit fast einem Jahr mit Panik-Szenarien von schreck­li­chen Viren und ster­ben­den Menschen gefüt­tert wur­de und ein­fach Angst hat.
    Das kann natür­lich auch ganz anders gewe­sen sein – das ist nur mein Bild!
    Aber egal, wie er auf so eine Idee gekom­men ist – hat da nicht auch die Gesellschaft eine Mitverantwortung?
    Geht es wirk­lich um Gesundheit?
    Kümmert sich irgend­je­mand um die Menschen, die mit der Isolation nicht zurecht kommen?

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.