17 PROZENT UNGEIMPFT:
Thüringer Krankenhäuser sehen Impfpflicht kritisch

»Die Landeskrankenhausgesellschaft Thüringen (LKHG), weist mit heutigen Schreiben an Gesundheitsministerin Werner auf die drohenden Auswirkungen zur einrichtungsbezogenen Impfpflicht hin. Rund 17 Prozent der Beschäftigten sind ungeimpft, was zu Personal- und damit auch Versorgungsengpässen führen könnte...

Die LKHG fordert in ihrem heutigen Appell an Ministerin Werner, das Aussetzen der Sanktionen und Maßnahmen (Betretungs- und Beschäftigungsverbote) gegenüber den Beschäftigten in den Krankenhäusern, die nicht bis zum 15. März 2022 den nach §20a IfSG geforderten Immunitätsnachweis erbringen können. Einer Umfrage der LKHG unter ihren Mitgliedseinrichtungen zufolge können rund 17 % der Beschäftigten ihren Immunitätsnachweis nicht fristgerecht erbringen. Damit steht die volle Leistungsfähigkeit der Krankenhäuser als Bestandteil der kritischen Infrastruktur in Frage...

Landesweit würden kurzfristig 1.918 Betten, das sind rund 13% der vom Gesundheitsministerium zugewiesenen Planbetten in Thüringen, aufgrund des verschärften Personalmangels in den Krankenhäusern nicht mehr betrieben werden können, sofern dieses Personal infolge von Beschäftigungsverboten nicht mehr zur Verfügung steht.

„Das Ergebnis der Umfrage gibt Anlass zu großer Sorge“, so Dr. Gundula Werner weiter. „Insbesondere auch deshalb, weil wir aufgefordert sind alle verfügbaren Maßnahmen zur Sicherstellung unserer Krankenhäuser als kritische Infrastruktur in der auch in Thüringen zu erwartenden Omikronwelle sicherzustellen.“

Die LKHG fordert Frau Ministerin Werner zum Handeln auf und plädiert für einheitliche Empfehlungen seitens des Ministeriums an die Gesundheitsämter. Diese haben bei der Erteilung von Betretungs- und Beschäftigungsverboten einen Ermessensspielraum, welcher sorgsam ausgeübt werden müsse.«
kyffhaeuser-nachrichten.de (21.1.)

15 Antworten auf „17 PROZENT UNGEIMPFT:
Thüringer Krankenhäuser sehen Impfpflicht kritisch“

  1. https://www.tagesspiegel.de/politik/impfschaeden-absolute-einzelfaelle-nur-1400-antraege-auf-entschaedigung-bei-162-millionen-impfungen/28002074.html

    Diese Zahl wird stei­gen. Selbst der Tagesspiegel gibt in dem Artikel zu
    "Aus Berlin und Hessen lie­gen bis­her noch kei­ne Daten vor. ."
    Das sind – min­des­tens – 1400 Gesunde, die schwer geschä­digt wurden.
    "Den ins­ge­samt 1421 Anträgen auf Entschädigung ste­hen laut Gesundheitsministerium bun­des­weit 162,5 Millionen Impfungen gegenüber"
    Das ist egal, Tagesspiegel. Wenn ich krank bin, neh­me ich bei Medikamenten Nebenwirkungen in Kauf. Nicht bei einer Impfung vor einer für mei­ne Altersgruppe bzw. gesund­heit­li­chen Zustand unge­fähr­li­chen, gut behan­del­ba­ren Krankheit.

  2. OT

    Das Transnational Institute
    https://en.wikipedia.org/wiki/Transnational_Institute
    https://www.tni.org/en/page/history

    wuss­te schon im Jahr 2016, dass sich die Ideen des Klaus Schwab und sei­ne Äußerungen auf die Zerstörung von Demokratie richten:
    https://www.tni.org/en/article/davos-and-its-danger-to-democracy

    Sie haben nun ein Buch – The Great Takeover – online gestellt, das die Akteure zu unter­schied­li­chen SDGs ana­ly­siert und dar­stellt. Das Buch kann frei her­un­ter­ge­la­den wer­den – ohne Kosten oder Anmeldung -, und obgleich ich der­zeit noch nur den Health-Teil (auch im Annex) ange­se­hen habe, ist mein Eindruck der einer der voll­stän­digs­ten und fun­dier­tes­ten Analysen die auf dem Markt sind:

    https://www.tni.org/files/publication-downloads/great_takeoverbook_-_14_jan_2022.pdf

    Ich kann es jedem, der des Englischen mäch­tig ist, nur sehr empfehlen!

  3. Deutscher Bundestag: Vereinbarte Debatte zur Sars-CoV-2-Impfpflicht – Liveübertragung: Mittwoch, 26. Januar, 15.05 Uhr. Die Abgeordneten des Deutschen Bundestages befas­sen sich am Mittwoch, 26. Januar 2022, in einer Vereinbarten Debatte mit der mög­li­chen Einführung einer SARS-CoV-2-Impfpflicht. Für die Beratung ist eine Dauer von drei Stunden vor­ge­se­hen. (Anmerkung der Multipolar-Redaktion: Dazu ein Aufruf an unse­re Leser: Es ist anzu­neh­men, dass in die­ser Debatte auch Tatsachenbehauptungen und Argumente vor­ge­tra­gen wer­den, die objek­tiv falsch oder irre­füh­rend sind. Um die­se zusam­men­zu­tra­gen, bit­ten wir um Ihre Mithilfe. Wer sich die drei­stün­di­ge Debatte anschaut und dort Falschbehauptungen oder Irreführungen von Abgeordneten bemerkt, kann uns dar­auf auf­merk­sam machen, jeweils bit­te mit der prä­zi­sen Fundstelle im Video. Vielen Dank!)

    https://multipolar-magazin.de/

  4. Auszug:

    Während ande­re Länder aus gutem Grund ihre Corona-Verbote nach und nach auf­he­ben, droht in Deutschland eine gesetz­li­che Pflicht zur Impfung, derer es nicht bedarf und die unnö­tig für Wut, Empörung und Verbitterung sor­gen wird. Wir haben uns ver­rannt. Der Bundestag soll­te sich die Debatte um das Impfen sparen.
    https://www.bz-berlin.de/berlin/kolumne/der-bundestag-sollte-seine-finger-von-der-impfpflicht-lassen

  5. Leider kennt er das Bundesverfassungsgericht nicht, das ist in der Welt einzigartig…

    "Julius Betschka@JuliusBetschka

    Je län­ger die Debatte um die all­ge­mei­ne #Impfpflicht anhält, des­to kurio­ser wer­den die poli­ti­schen Argumente für sie. Geimpfte vor sich selbst zu schüt­zen (Lauterbach) oder "Jetzt sind die mal dran" (Wüst) hält vor kei­nem Gericht der Welt. Was ist das für ein Geist dahinter?"

    https://twitter.com/JuliusBetschka/

  6. Als unge­impf­ter Praxisinhaber mit eini­gen unge­impf­ten Mitarbeiterinnen sehe ich die Impfpflicht sehr gelassen.
    Die Impfpflicht nach § 20a des Infektionsschutzgesetzes wider­spricht ein­deu­tig dem in § 1 des Gesetzes defi­nier­ten Ziel des Gesetzes. Auch wider­spricht die Impfpflicht dem in der Begründung für die Impfpflicht genann­ten Ziel, näm­lich die vul­nerablen Patientengruppen vor Covid zu schützen.
    Der Gesetzgeber und die Bundesregierung haben die Impfpflicht offen­sicht­lich irr­tüm­lich beschlos­sen. Wie in
    http://www.freizahn.de/2021/12/die-virenzuechter/ ,
    http://www.freizahn.de/2021/11/sind-ungeimpfte-eine-gefahr/ und
    http://www.freizahn.de/2021/08/dumm-gelaufen/
    erklärt sind es näm­lich die Geimpften und ganz sicher nicht die Ungeimpften, die ihre Mitmenschen und damit auch vul­nerable Gruppen gefähr­den, weil sie beson­ders infek­tiö­se und impf­stoff­re­sis­ten­te Virusvarianten aus­brü­ten und damit dann ande­re anste­cken. Im Sinne des Infektionsschutzgesetzes wäre daher eher ein Berufsverbot für geimpf­te Beschäftigte im Gesundheitswesen ange­bracht, aber das wäre wegen der hohen Impfquote nicht praktikabel.
    Es ist sogar so, dass Ungeimpfte die Viruslast in ihrer Umgebung mit Hilfe ihres noch funk­tio­nie­ren­den ange­bo­re­nen Immunsystems redu­zie­ren, wie z.B. Dr. Vanden Bossche in sei­ner Antwort zu Frage 32 in http://www.freizahn.de/2021/10/dr-vanden-bossches-faqs/ und in http://www.freizahn.de/2021/10/covid-giganten/ erklärt, weil die Ungeimpften als "Virenstaubsauger" fungieren. 

    Dass man trotz­dem eine Impfpflicht für das Gesundheitspersonal gefor­dert und beschlos­sen hat passt dazu dass es sehr wirk­sa­me Mittel und Möglichkeiten zur Prävention und Behandlung von Covid gibt, deren Nutzung der Bundestag und das BMG bis­her der Bevölkerung vor­ent­hal­ten oder war­um auch immer ein­fach über­se­hen haben. Zur Prävention sie­he z.B.
    http://www.freizahn.de/2021/01/wirksame-coronapraevention/ ( ver­hin­dert „schwe­re Verläufe“ mit genau 100 % Wirksamkeit und das ohne nega­ti­ve Nebenwirkungen ) Zur Therapie sie­he die Methode von Dr. Chetty ( z.B. http://www.freizahn.de/2021/12/dr-chettys-covid-behandlung-teil1/ und http://www.freizahn.de/2022/01/dr-chettys-covid-behandlung-teil‑7/ ) der her­aus­ge­fun­den hat, dass die schwe­ren Verläufe und Todesfälle bei Covid die Folge einer nicht, zu spät oder falsch behan­del­ten Allergie gegen das Spike-Protein der Viren sind. Dr. Chetty hat­te mit die­sem Wissen schon bis Weihnachten 2021 mit sei­nen nur 2 bis 3 Mitarbeiterinnen ca. 8000 sym­pto­ma­ti­sche Covid-Patienten mit kon­ven­tio­nel­len, auch in der BRD erhält­li­chen Medikamenten ambu­lant behan­delt ohne dass es zu Krankenhauseinweisungen oder Todesfällen gekom­men ist und ohne das er den Patienten Sauerstoff geben oder die­se künst­lich beatmen musste.

    1. Hallo CB, dan­ke für Deine super Übersetzungen auf freizahn.de!
      Habe ich mehr­fach emp­foh­len und auch bei mir verlinkt.
      Falls Du mal nach Bonn kommst, wür­de mich über einen Kontakt
      oder gar Wortbeitrag freuen:
      ==============================================================================
      Keine Impfpflicht! http://www.corona-demo.de Soziale Zukunft statt Great Reset (WEF)!
      Bonn, jeden Samstag 14 Uhr Münsterplatz
      ==============================================================================
      Auch wür­de ich ger­ne wie­der Demos vor dem Bundesgesundheitsministerium
      orga­ni­sie­ren. Interesse?
      Es ist schön zu sehen, wie sehr auf­rich­ti­ge Wissenschaftler hand­fest zei­gen können,
      dass das Pferd schon lan­ge tot ist – nur die Reiter, wol­len es noch nicht einsehen.
      Es gibt vie­le Gründe aktu­ell sehr opti­mis­tisch zu sein!
      Gruß R.

  7. "25. 01. 2022 | Die etwas irre­füh­rend so genann­te „Impfpflicht“ im Gesundheitsbereich, die ab 16. März gilt, führt nicht direkt und nicht unbe­dingt zu einem Beschäftigungsverbot für nicht gegen Covid Geimpfte, so ein Rechtsgutachten für die Deutsche Krankenhausgesellschaft.

    In dem Gutachten der Kanzlei D+B Rechtsanwälte vom 10. Januar, das mir vor­liegt, wird klar­ge­stellt, dass es kei­ne Impfpflicht in dem Sinne gibt, dass jemand zur Impfung ver­pflich­tet wür­de und eine Ordnungswidrigkeit begeht, wenn er dem nicht nach­kommt. Das ist anders als bei der nun dis­ku­tier­ten all­ge­mei­nen Impfpflicht.

    Wer aller­dings im Gesundheitsbereich tätig ist oder tätig wer­den will, muss mit erheb­li­chen Nachteilen rechnen."

    https://norberthaering.de/news/pflege-impfpflicht-rechtsgutachten/

  8. "Ärztechef: "Eine Impfpflicht hal­te ich für äußerst schräg"

    Sachsens Ärztechef Klaus Heckemann über den Protestbrief von Ärzten in SOE und über die Grenzen einer Corona-Schutzimpfung. "

    https://www.saechsische.de/coronavirus/eine-impfpflicht-halte-ich-fuer-aeusserst-schraeg-sachsens-aerztechef-klaus-heckemann-protestbrief-5611087-plus.html

    "Alexander Kissler@DrKissler

    "Die Impfung hat eigent­lich aus­schließ­lich einen Wert als Eigenschutz. Damit wäre eine Pflicht Entmündigung, ganz nach dem Motto 'Du bist zu blöd, sel­ber rich­tig für dich zu ent­schei­den, also ent­schei­den wir für dich'." (Zitat Klaus Heckemann, kas­sen­ärzt­li­che Vereinigung Sachsen)"

    https://twitter.com/DrKissler/

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