Endlich ist sie da: Die Schnelltest-Test-App

Wer kennt das Problem nicht? Da hat man sich fünf Mal getes­tet, und jedes Mal kom­men ande­re Ergebnisse. Doch end­lich gibt es Abhilfe, wie am 24.1. auf antenne.com zu erfah­ren ist:

»Einfach per Smartphone
schnelltesttest.de: Dieses Tool zeigt, wie zuver­läs­sig euer Corona-Selbsttest ist

Corona-Schnelltests gibt es vie­le auf dem Markt. Aber wel­che der Schnelltests erken­nen das Virus zuver­läs­sig und wel­che nicht? Die Browseranwendung "schnelltesttest.de" kann hier helfen. 

Sie greift auf die vom Paul-Ehrlich-Institut (PEI) ver­wen­de­te "Vergleichende Evaluierung der Sensitivität von SARS-CoV-2-Antigenschnelltests" zurück: Das PEI hat eine gro­ße Anzahl von SARS-CoV‑2 Antigenschnelltests ver­schie­de­ner Hersteller dar­auf über­prüft, wie zuver­läs­sig die­se bei einer sehr hohen Viruslast eine Corona-Infektion erken­nen. Die Ergebnisse wur­den in einer ent­spre­chen­den Tabelle (Stand 12.01.22) ver­öf­fent­licht, die frei abruf­bar ist.«

Das PEI hat also nur unter­sucht, wel­che Tests "bei einer sehr hohen Viruslast eine Corona-Infektion erken­nen". Genauer gesagt: Es hat 326 von 593 Produkten eva­lu­iert. Darüber hin­aus sind von der EU zuge­las­se­ne Tests im Handel (sie­he Fast die Hälfte der 593 Antigen-Test-Produkte ist nicht eva­lu­iert).

»So funktioniert die Anwendung "schnelltesttest.de" auf eurem Rechner

        • Ruft die URL www.schnelltesttest.de auf.
        • Klickt auf den Punkt "Test durchsuchen" .
        • Sucht nach der Nummer unter dem Strichcode, dem Hersteller oder dem Namen eures Tests.
        • Euch wird ange­zeigt, mit wel­cher Wahrscheinlichkeit der Schnelltest eine Infektion mit dem Coronavirus erkennt.«

Das funk­tio­niert mehr schlecht als recht, weil vie­le Tests des PEI gar nicht auf­ge­führt sind, aber immer­hin bekommt man sol­che Warnungen:

Der Link zur Begründung der Omikrontauglichkeit bringt die­se Kaffeesatzleserei des PEI:

»SARS-CoV-2-An­ti­gen­tests für Nach­weis der Omi­kron-In­fek­ti­on geeignet

Die U.S. Food and Drugs Administration (FDA) hat mit­ge­teilt, dass ers­te Studien in den USA für zumin­dest eini­ge der SARS-CoV-2-Antigentests eine zu gerin­ge Empfindlichkeit (Sensitivität) beim Nachweis der Omikron-Variante andeu­ten. Das Paul-Ehrlich-Institut hat­te im Rahmen sei­ner ver­glei­chen­den Evaluierung der Sensitivität von SARS-CoV-2-Antigenschnelltests in Deutschland ange­bo­te­ne Antigentests unter­sucht. Die gro­ße Mehrheit der 245 Antigentests, die bis zum 14.12.2021 unter­sucht wur­den, wei­sen das Nukleo-Protein (N‑Protein) des Coronavirus nach. Die Mutationen der Omikron-Variante betref­fen aber pri­mär das S‑Protein. Auf der Grundlage der aktu­el­len Datenlage geht das Paul-Ehrlich-Institut davon aus, dass die aller­meis­ten der in Deutschland ange­bo­te­nen und posi­tiv bewer­te­ten Antigentests eine Omikron-Infektion nach­wei­sen können…

Für eine end­gül­ti­ge, qua­li­ta­ti­ve und quan­ti­ta­ti­ve Aussage sind aller­dings wei­te­re Untersuchungen, ins­be­son­de­re Vergleichsstudien mit Proben von Omikron-infi­zier­ten Personen erforderlich…«

5 Antworten auf „Endlich ist sie da: Die Schnelltest-Test-App“

  1. Und mit sol­chen Märchen-Tests sol­len Quarantänen und Impfmaßnahmen begrün­det wer­den? Ich lach mich weg. Wie PEInlich ist das denn. Und die Tests sind damit ganz offen­sicht­lich Teil der Korruption. Wird kei­nem ordent­li­chen Gericht stand­hal­ten. Ein klar ver­fas­sungs­feind­li­ches Verhalten der gegen­wär­ti­gen Politik.

  2. Der Code zum Geld drucken?

    Wenn die, wie jüngst ver­laut­bart wor­den, zu wenig PCR-Tests zur Verfügung haben wer­den, wird zwangs­wei­se auch "die Inzidenz" (die Lächerliche) sin­ken. Denn wir erin­nern uns, eine hohe I. hängt nicht bloss von der Zahl der posi­ti­ven Tests ab, son­dern auch von der Zahl der Testungen. Dann folgt auf eine hohe Inzidenz ver­mut­lich eine nied­ri­ge­re, wenn man nicht genug nach­be­stellt bekommt. Klar! Wie hoch der Krankenstand im Verhältnis ist, weiss seit zwei Jahren sowie­so kein Schwein. Es gab nie evi­den­te Zahlen und es wur­de nie ver­sucht wel­che zu bekom­men. Dafür erzeugt jed­we­de Schwurbelei von allen Seiten Umsätze um Umsätze. Bloss nicht bei mir – seufz 😀
    An deren Stelle wür­de ich mir auch eine "Schnelltest-App" pro­gram­mie­ren las­sen. Ist noch güns­ti­ger als PCR-Tests und bringt noch mehr mani­pu­lier­ba­re Umsätze. Am bes­ten nach Microsoft-Manier ohne jeg­li­che Quellcodeoffenheit. Uuhps, nicht so viel Geld, mei­ne Schubkarren lau­fen über .… Jaja, es wird Fasching, man merkt's!
    Scherz bei­sei­te. Man kann dann auch bes­ser die Quarantainen regeln und zum Personalabbau bei­steu­ern. Und jetzt das geils­te: Drosten ist dann raus. Es sei denn er lernt pro­gram­mie­ren. HäHä!

    [Jetzt komm' mir bloss kei­ner mit der "Evidenz". Es ist kurz vor Fasching. Das merkt kein Schwein mehr.]

  3. Das trau­ri­ge ist nur, dass die Mehrheit der „Bürger“ der­ma­ßen ver­blö­det ist, dass sie über­haupt nicht mehr mer­ken was das für ein Schwachsinn ist!
    Ok, muss man wohl ein­stei­gen in das Geschäft:
    1. Fake Testset auf den Markt bringen
    2. Test-App die den Fake-Test als sol­chen ent­larvt und sogleich den
    3 funk­tio­nie­ren­den (wahl­wei­se mit Ergebnis pos/neg, je nach Bedarf) vor­schlägt – auch von mir vertrieben 

    Ich brau­che nur noch ein paar Chinesen, gute App-Entwickler und ein Konto auf den Bahamas.
    Ich arbei­te dran 🙂

  4. Na sowas aber auch!
    Es ist für mich ein­fach nicht nach­voll­zieh­bar, für der­ar­ti­ge Sinnlos-Apps auch noch Ressourcen zu ver­schwen­den. Zum Einen hin­sicht­lich der gan­zen Entwicklung die­ser App, und dann auch noch bei der Nutzung die­ses Tools.
    Es ist den Strom und den Speicherplatz mei­nes Handys nicht wert, und die lie­be Zeit für den gan­zen Mist schon gar nicht. Was soll denn das? Dabei mag ich mir gar nicht vor­stel­len, wie­vie­le Leute bereits schon wie­der nach die­ser nutz­lo­sen Spielerei gie­ren und dabei bier­ernst erneut in den Angst-Modus verfallen.

    Beim Ringen um eine täg­li­che Arbeitserlaubnis muss ich eh 3x pro Woche ins Testzentrum gehen, und damit ist mein Pensum an aku­ter Sinnlosigkeit bereits aus­ge­schöpft. Aber ich bin (nicht mehr ganz) jung und brau­che das Geld…
    Dabei beob­ach­te ich jetzt in unse­rer Unternehmensgruppe, dass es aktu­ell reich­lich posi­ti­ve Fälle die­ser ach so töd­li­chen Seuche gibt. Das ist natür­lich offi­zi­ell kaum trag­bar, und so erfährt man dies auch nur hin­ter vor­ge­hal­te­ner Hand. Grund genug für mich, dann doch ein­mal mei­ne heim­li­che Freude und mei­nen Sarkasmus in offe­ne Betroffenheit zu ver­pa­cken: „Huuuch, na sowas! Komisch. Hmmm. Aber dabei seid ihr doch alle dop­pelt und drei­fach geimpft?“ Dem Ganzen folgt dann noch ein mit­lei­di­ger Blick aus gan­zem Herzen.
    Und wäh­rend ich mich dann völ­lig ent­spannt, kern­ge­sund und sym­ptom­frei wie­der in mei­nen Bürostuhl fal­len las­se, gras­siert auf der ande­ren die vol­le Panik.
    Na sowas aber auch…

  5. "Corona-Schnelltest mit PCR-Genauigkeit entwickelt"

    "Chinesische Forscher haben einen Corona-Schnelltest entwickelt, der so genau sein soll wie ein PCR-Test. Das Verfahren könnte Engpässe vermeiden helfen."
    berliner-zeitung"

    Mit Schnelltests lässt sich zukünftig also genau so seriös bescheißen wie mit PCR.

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