Pupsen mit Corona: Studie überrascht mit neuen Ergebnissen über Ansteckungsgefahr

Doch, doch: ruhr24.de meint das ernst.

»Corona-Infektion durch Pupsen: Ärzte war­nen vor Ansteckung durch Fürze

Wie das eng­lisch­spra­chi­ge Gesundheitsportal „News Medical“ berich­tet, könn­te sich das Coronavirus nicht nur durch Niesen und Husten ver­brei­ten, son­dern auch durchs Pupsen.

In einem Podcast der Australian Broadcast Corporation erzähl­te Dr. Norman Shaw, Moderator des „Coronacast“, dass sich eineInfektion tat­säch­lich durch Fürze ver­brei­ten könn­te. Scherzend warn­te er des­halb sei­ne Zuhörer: „Furzt nie­mals mit unbe­deck­tem Hinterteil!“

Corona-Ansteckung durch Fürze: Beim Pupsen wer­den krank­ma­chen­de Aerosole freigesetzt
„Glücklicherweise tra­gen wir die gan­ze Zeit eine Maske, die unse­re Fürze bedeckt“, so Shaw. Er spielt damit auf Kleider, Hosen und Unterwäsche an – also Stoffe, die unser Gesäß in der Öffentlichkeit nor­ma­ler­wei­se bede­cken. „Ich den­ke, was wir wegen der sozia­len Distanz und unse­rer Sicherheit nicht in der Anwesenheit von ande­ren Leuten pup­sen soll­ten – schon gar nicht mit frei­em Gesäß.“

Auf Twitter frag­te der aus­tra­li­sche Notarzt Dr. Andy Tagg, ob „Fürze von Leuten mit Corona still und töd­lich sein kön­nen“. Und ant­wor­te­te sich selbst – eben­falls auf Twitter: „Fürze kön­nen ein Aerosol-erzeu­gen­des Prozedere sein!“ Es könn­te also ähn­lich wie beim Niesen oder Husten zu einer Tröpfcheninfektion mit dem Coronavirus kommen.

Corona-Infektion über Kot: „Toilettenfahne“ soll Ansteckung mit dem Erreger begünstigen
Gestützt wird die­se Theorie durch eine erst vor kur­zem ver­öf­fent­lich­te Studie „Association for Professionals in Infection Control and Epidemiology“ (Verband für Infektionskontrolle und Epidemiologie), in der über das Infektionsrisiko von Fäkalien spe­ku­liert wurde.

Bei der Studie kam her­aus, dass nach dem Spülen eine soge­nann­te „aero­so­l­ier­te Toilettenfahne“ ent­steht, die sowohl Kot als auch das Coronavirus ent­hal­ten könn­te. Und schlim­mer: Diese Toilettenfahne könn­te das Virus sogar übertragen!

Corona-Infektion durch Kot ver­hin­dern: Toilette immer nur mit Deckel spülen
Deswegen rät Dr. Qingyan Chen, Professor an der Purdue University in Indiana (USA) dazu, vor dem Spülen immer den Toilettendeckel zu schlie­ßen. Dadurch wür­den nur noch 20 Prozent der Fäkalien in der Luft lan­den, was eine Infektion deut­lich ver­rin­gern wür­de. Gleichzeitig riet er dazu, sich nach dem Toilettengang aus­gie­big die Hände zu waschen.

Kritik an der Pupsen-Theorie kommt aus den eige­nen Reihen. So hat bei­spiels­wei­se Dr. Aaron E. Glatt, Professor für Medizin an der Icahn School of Medicine at Mount Sinai, deut­li­che Zweifel an den Forschungsergebnissen. „Studien haben gezeigt, dass Covid-19-Patienten beim ers­ten Auftreten ihrer Symptome durch­aus Probleme mit dem Magen-Darm-Trakt haben kön­nen. Allerdings gibt es kei­ne daten­ba­sier­ten Statistiken, die bewei­sen, dass Fürze das Risiko einer Corona-Infektion erhö­hen.“…«

13 Antworten auf „Pupsen mit Corona: Studie überrascht mit neuen Ergebnissen über Ansteckungsgefahr“

  1. Pandemische Übertragung durch: Nase, Mund, Arsch, Urin (?), Schweiß(?), Blut(?), Sperma(?), Gedanken(?), gleich­ge­schal­te­te Medien, Lobbyisten, staat­li­che Panikkultur, German Angst.…hab ich was vergessen?
    This Planet is too dan­ge­rous to live on!
    Es wird Zeit poli­tisch unkor­rekt zu werden!!!

  2. Sorry…habe Millionen Übertragungsarten ver­ges­sen: nahe­zu alle Oberflächen, Skigebiete, Restaurants, ÖPNV, Haustiere, Nerze, Tiere über­haupt(?) und wahr­schein­lich der Duft von Blumen(?) .…. die Risikoquellen mit (?) sind noch nicht offi­zi­ell bestä­tigt worden!
    Being poli­ti­cal incor­rect or no more being, that is the question!!!

  3. Was denn nun? Hat man jetzt Viren in Fürzen nach­ge­wie­sen, oder spe­ku­liert man ein­fach nur Furz = Aerosol und Aerosol (Mund/Nase) = Gefahr -> Furz = Gefahr? Weil man so schön Panik machen kann.
    Oder steckt schon wie­der Lauterbach mit sei­ner Hochhaustheorie dahinter?

  4. Na super. Dann gibt es jetzt bald noch die A…-Masken. Hat eigent­lich schon mal jemand nach­ge­forscht, ob wir nicht sogar über die Haut das Virus dif­fun­die­ren las­sen? Das bes­te wäre dann wohl ein Ganzkörper-Kondom. Wäre doch eine Eingabe zum RKI wert.

  5. Ich hat­te ges­tern einen Traum. Wir sit­zen alle mit Windeln am Strand und sagen die Maske war doch gar nicht so schlecht.….…. Zwischenzeitlich gibt es ja mehr Experten wie Viren.…..

  6. Soweit ich weiß, ver­brei­tet sich noch nicht ein­mal das höchst anste­cken­de (weit über das was SarsCov 2 kann) Noro Virus über Fürze. Aber wenn Sars Cov 2 das könn­te, wäre es eine wis­sen­schaft­li­che Sensation. Ich hät­te gern die vali­dier­te Studie dazu gesehen.…unglaublich für was für einen Dreck sich stu­dier­te Leute hergeben.…

  7. Eins, zwei, drei! Im Sauseschritt läuft die Zeit; wir lau­fen mit: Schon erstaun­lich, dass so eine Nachricht ca. 7 Monate braucht, um über das schnel­le Zwischennetz von Down Under nach Teutonien zu eilen, dabei dann 'mein lie­ber Herr Schwan' auch noch zu Dr. Shaw mutiert. Ursprung (April 2020) siehe

    https://www.abc.net.au/radio/programs/coronacast/no-bare-bottoms-norman-swan-weighs-in/12154256

    Viel hei­ße Luft um "[…] don't fart with your bot­tom bare!" 

    Übertragen ins ger­ma­ni­sche Idiom:
    "Ja, wis­sen­schaft­lich fun­diert, das ist ein Kernbeweis, über den wir hier spre­chen." – "Kein nack­ter Hintern." – "Kein nack­ter Furz."
    Dem ist nichts hinzufügen!

  8. Einer Studie des eng­li­schen Physikers J. Lindon zufol­ge (Journal of app­lied optics, 4/20), kön­nen sich Viren auch mit­tels elek­tro­ma­gne­ti­scher Wellen aus­brei­ten. Aufgrund der Dualität des Lichtes kön­nen die Viren ent­we­der an ein Photon 'ando­cken' oder qua­si mit der Welle 'rei­ten'. Dadurch erklärt sich auch, dass Brillenträger in sta­tis­tisch gese­hen weni­ger oft infi­ziert wer­den. Empfohlen wird in dem Artikel des­halb auch Nicht-Sehbehinderten das Tragen einer Brille mit Fensterglas. Ein ande­rer guter Schutz wäre daher auch das Schließen der Augen – wo immer mög­lich. Vermutungen, dass auch Schallwellen als Übertragungsmedium infra­ge kom­men, wer­den gera­de in einer groß ange­leg­ten Studie untersucht.

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