RKI gegen Schulschließungen – 2009

In einer Zeit, als 2009 die "Schwei­negrip­pe" von der WHO als Pan­de­mie aus­ge­ru­fen wur­de und über Erkran­kungs­ra­ten von etwa 10 % bis zu 60 % in Gemein­schafts­ein­rich­tun­gen und Schu­len berich­tet wur­de, for­mu­lier­te das Epi­de­mio­lo­gi­sche Bul­le­tin des Robert-Koch-Instituts:

"Als Fazit kann gesagt wer­den, dass in der aktu­el­len epi­de­mio­lo­gi­schen Situa­ti­on pro­ak­ti­ve Schlie­ßun­gen von Kin­der­ge­mein­schafts­ein­rich­tun­gen nicht als sinn­voll erach­tet wer­den. Ein nach­hal­ti­ger epi­de­mio­lo­gi­scher Effekt auf den Ver­lauf der pan­de­mi­schen Wel­le durch reak­ti­ve Schlie­ßun­gen, Teil­schlie­ßun­gen von Gemein­schafts­ein­rich­tun­gen oder ande­re vor­über­ge­hen­de Ein­schrän­kun­gen des Unter­richts kann nicht erwar­tet wer­den. Ent­spre­chen­de Ent­schei­dun­gen soll­ten daher von der loka­len Gesamt­si­tua­ti­on abhän­gig gemacht und zwi­schen Gesund­heits­amt und der Ein­rich­tung bespro­chen wer­den." Link

Eine Antwort auf „RKI gegen Schulschließungen – 2009“

  1. Nein, fol­gen­der Aus­spruch wur­de nicht vor einem Jahr gemacht, son­dern tat­saech­lich gestern.

    "Wer sich nicht imp­fen lässt, wird auf der Inten­siv­sta­ti­on enden und über die Patho­lo­gie nach Hau­se gehen. Das muss man, glaub ich, klar aussprechen."

    https://​www​.heu​te​.at/​s​/​e​x​p​e​r​t​e​-​a​n​-​i​m​p​f​-​s​k​e​p​t​i​k​e​r​-​w​e​r​d​e​t​-​a​u​f​-​i​n​t​e​n​s​i​v​-​e​n​d​e​n​-​1​0​0​2​2​3​841

    Wir Unge­impf­ten muss­ten uns ja in der Ver­gan­gen­heit schon vie­le furcht­ba­re Sachen an den Kopf wer­fen las­sen, aber die­ser offen zyni­sche Wunsch (ja, so inter­pre­tie­re ich das) ist an Abar­tig­keit wirk­lich kaum noch ertraeglich.

    Viel­leicht ist es ja eine Mel­dung in Ihrem Blog wert. Aber auch falls nicht, moech­te ich mich an die­ser Stel­le herz­lichst fuer Ihre Arbeit hier bedan­ken. Ich kann natuer­lich nur fuer mich spre­chen, aber ich glau­be, Sie haben sehr vie­len Men­schen durch die­se schwe­ren Zei­ten vol­ler Hass, Aus­gren­zung und Ent­mensch­li­chung geholfen.

    Vie­len lie­ben Dank!
    Grues­se, Poppy

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