Ruth Herzberg wurde geimpft und sagt jetzt allen, wie es war

Ruth Herzberg ist eine mir unbe­kann­te Schriftstellerin, was ver­mut­lich mehr über mich als über sie sagt. Ich habe nur her­aus­ge­fun­den, daß sie das Thema schon im August mit einem "Corona-Tagebuch" ver­mark­te­te. Nun hält die "Berliner Zeitung" es für erfor­der­lich, die Erfolgsgeschichte ihrer "Impfung" zu ver­brei­ten. Sie merkt selbst, daß das Ganze ein wenig pein­lich ist, aber auch Schriftstellerinnen müs­sen von etwas leben:

»Berlin – Woran erkennt man einen Veganer? Er sagt es dir. – Und wor­an erkennt man einen Geimpften? Er sagt es dir. Stimmt doch, oder? Geimpft-wor­den-Sein ist das neue Veganer-Sein. Und war­um erzäh­le ich das? Na, weil ich geimpft wurde.«

Die "Impfzentren" mied sie, es waren "tris­te Orte am ande­ren Ende der Welt". Dann aber fand sie ihr Glück "in einer klei­nen Arztpraxis im Berliner In-Bezirk Mitte". Seitdem läuft sie schul­ter­frei durch Berlins In-Bezirke und erlebt Bezauberndes:

»Beliebige Person mei­nes Bekanntenkreises trifft auf mich: die Frisch- Geimpfte. Person X beäugt gezielt mein Schulterpflaster: „Frisch geimpft, oder?“ Ich läch­le stolz: „Ja.“ Person X: „Erste oder zwei­te Runde?“ Ich: „Erste Runde, ges­tern!“ Person X: „Soso. Ich bekom­me ja mei­ne zwei­te Runde nächs­te Woche. Hast du Nebenwirkungen?“ Ich: „Nein, gar nichts bis­her. Vielleicht ein biss­chen müde und der Arm tut ein biss­chen weh.“ Person X: „Ich hat­te ja Schüttelfrost und konn­te drei Tage mei­nen Arm nicht bewe­gen. Aber trotz­dem. Ist schon ein gutes Gefühl, oder?“ Ich: „Ja. Es ist super.“ Person X: „Was hast du bekom­men?“ Ich: „Biontech.“ Person X: „Super. Ich auch.“ Ich: „Heyyyy.“

Person X und ich sehen ein­an­der lächelnd in die Augen und fal­len ein­an­der in die Arme. Oder falls wir noch weni­ger intim mit­ein­an­der sind, pres­sen wir kame­rad­schaft­lich die geschlos­se­nen Fäuste anein­an­der und füh­ren somit die Covid-Impf-Brofist aus…«

Auch hier geste­he ich mei­ne Ignoranz. Den Begriff "Brofist" muß­te ich erst recher­chie­ren. Gefunden habe ich:

»Das Faustschlagverhalten wur­de auch bei Schimpansen beob­ach­tet, wie aus einem Buch von Margaret Power aus dem Jahr 1991 hervorgeht.

Die COVID-19-Pandemie hat den Faustschlag zu einer offi­zi­el­len Begrüßung gemacht, da vom Händeschütteln abge­ra­ten wur­de.«
en.wikipedia.org

30 Antworten auf „Ruth Herzberg wurde geimpft und sagt jetzt allen, wie es war“

  1. Ich hof­fe sie schreibt bis zum bit­te­ren Ende … die Reue auf dem Sterbebett, den Erkenntnisprozess wie "fatal" die Lemmingen-Haltung war .… extern syn­the­tisch zufüh­ren und hof­fen, dass im Inneren dann alles parat, gefi­xed und repa­riert ist … statt aufs Leben zu bli­cken, hin­ein füh­len, spü­ren wie unnö­tig exter­nes, mensch­li­ches Tun doch tat­säch­lich ist …

  2. Müssen sie nicht ken­nen. Hat bis dato 2 völ­lig unbe­deu­ten­de Bücher über ihre Beziehungsunfähigkeit ver­öf­fent­licht und eins über ein inhalts­lo­ses Leben in der Plandemie.

    Das wird nun mit reak­tio­nä­rem Sektierertum ausgefüllt.

    Typisches Beispiel einer geschei­ter­ten Existenz in einem Failed State mit flä­chen­de­cken­der Schmierpresse.

  3. Ohne je Frau Ruth Herzberg gekannt, noch das von ihr Geschriebene gele­sen zu haben, habe ich, nach­dem ich das hier ("Impf"-"Erlebnis"-Story) bei corodok.de gele­sen habe, mich ent­schlos­sen, nie etwas zu lesen, was Frau Ruth Herzberg bis­her geshrie­ben hat und in Zukunft noch schrei­ben und ver­öf­fent­li­chen wird.

    Es widert mich regel­recht an, was Frau Ruth Herzberg von sich in Sachen der "Impfe" öffent­lich von sich gege­ben hat.

        1. Ohne Ihnen zu nahe tre­ten zu wol­len, aber ich kann die­sen ange­le­se­nen Blödsinn nicht mehr hören. Bin seit Jahren Veganer, ernäh­re mich aus­ge­wo­gen, lebe ansons­ten auch
          ziem­lich gesund und neh­me kei­ner­lei Medikamente oder
          Nahrungsergänzungsmittel zu mir. Und, komisch, ich bin immer
          noch gesund.

          1. @aa
            Ich fin­de, daß die­ser "Streit", den ich gar nicht als solchen
            bezeich­nen wür­de, auf einer bestimm­ten Ebene durchaus
            hier­hin passt. Nicht unbe­dingt vom Inhaltlichen her, aber
            schon in dem Sinne, daß man Dinge, die man nur vom
            Hörensagen kennt, nicht ein­fach unhin­ter­fragt wiederkäut.

      1. @fabianus I

        Vitamin D ent­steht sogar, wenn man Milch mit UV-Licht bestrahlt. Ansonsten kommt Vitamin D eben nur in tie­ri­schen Fetten vor, also in den Zellen die auch Cholesterin pro­du­zie­ren. Und ja das kön­nen auch mensch­li­che Zellen.

        Bei einer aus­ge­wo­ge­nen Ernährung ist ein Vitamin D Mangel prak­tisch aus­ge­schlos­sen. Wobei die Qualität heu­ti­ger Lebensmittel wie­der ein ande­res Thema wäre 😉

        Im Übrigen ist die­se Impfung genau­so über­flüs­sig wie Vitamin D Präparate.

        Leute lest die rich­ti­gen Bücher 😉

  4. Brofist
    Ich geste­he, ich ken­ne die­sen Begriff nicht. (*)
    Und ich geste­he noch was, ich will die­sen Begriff gar nicht kennen.

    Ich muss nicht jeden Schwachsinn ken­nen, den jemand erfun­den hat.
    So wie die­sen Schwachsinn, der hin- und wie­der auf­taucht: entschleunigen.
    Hat wahr­schein­lich auch so ein Superhirn eines Schriftstellers erfunden.

    Wenn mich dem­nächst jemand fragt, wie's mir geht, sage ich nicht, ich kann mich nicht beschwe­ren, son­dern ich kann mich entschweren.

    (*) übri­gens: Googles Books Ngram Viewer gibt auch nichts her beim Begriff "Brofist"
    https://books.google.com/ngrams
    https://books.google.com/ngrams/graph?content=Brofist&year_start=1800&year_end=2019&corpus=31&smoothing=3&direct_url=

    1. Slang, soll­te klar sein. 

      bro-fist, wobei "bro" für Kumpel (Kurzform für "bro­ther") steht, und
      "fist" das eng­li­sche Wort für "Faust" ist.

      Ein ghet­to-style des hand­shakes und der­zeit eine der "emp­foh­le­nen" Begrüßungsformen im "new-nor­mal".

      Hier gibt's Bekleidung mit sol­chen einem Emblem:

      https://www.redbubble.com/de/i/hoodie/Bro-Fist-Coole-Beste-Freunde-Spruch-von-onicon/40781574.YFBT8

      (Man auch min­des­tens eine ame­ri­ka­ni­sche Musikgruppe mit dem Namen.)

  5. …und füh­ren somit die Covid-Impf-Brofist aus…hahaha, ich brech' zusam­men, eyy :))
    Das Geäußerte sagt viel mehr über den psy­chi­schen Zustand der Dame aus als über den "Impfstoff".

  6. Mir fällt bei sol­chen Geschichten wie die­ser "bezau­bern­den" Begegnung regel­mä­ßig ein uralter Vortrag von Otto Waalkes ein.
    Er wirbt dar­in für das neue Brechmittel ZUM KOTZEN aus dem Hause Reihermann und Söhne. Am Ende lau­tet sei­ne Aufforderung: "Aber ver­lan­gen Sie nicht irgend­ein Brechmittel, ver­lan­gen sie ZUM KOTZEN, ein­fach ZUM KOTZEN!"
    Ottos krö­nen­der Schlussgesang: "Komm nach Haus ins Reiherland!"
    Ich weiß wirk­lich nicht, wie ich immer wie­der dar­auf komme…

    1. Du Mutti, ich mag mein Brechmittel nicht essen!
      Du magst dein Brechmittel nicht essen? Ich hau dir gleich …
      Stop! Warum mag Gabi ihr Brechmittel nicht essen? Fragen wir dazu Kinderpsychologen Dr. Prügelpeitsch.

  7. Wie kann man so einen Unsinn von sich geben.
    Schriftsteller die­ser Art gibt es wie Sand am Meer.

    Auch wenn sich einer als Künstler bezeich­net, ist das mit Vorsicht zu genießen.

    Jeder Depp nennt sich doch heu­te Künster.
    Die Erfindung einer rosa Klobürste reicht da chon.

    1. @ Weißer Rabe

      Sie schrei­ben: "… Jeder Depp nennt sich doch heu­te Künster.
      Die Erfindung einer rosa Klobürste reicht da chon."

      🙂

  8. Auch ich ken­ne die Dame nicht. Und bei dem, was sie von sich gibt, habe ich auch nicht das Bedürfnis, die­sen Zustand zu ändern.

    Allerdings… ein Faustschlag zur Begrüßung… hmm… darf man sich die Stelle aus­su­chen? (Frage für einen Freund)

  9. @Erfurt: bin vegan. Supplementiere Vitamin D. Erwähne das nur, wenn es zum Thema passt. Möchte mit die­ser Dame nicht in einen Topf gewor­fen wer­den! Habe ansons­ten nichts mit ihr gemein­sam! Bin fleis­si­ge Corodok-lese­rin und Fan die­ser Seite. Auch Veganer kön­nen auf die Impfung verzichten :))
    P.S.: eine Freundin von mir ist Vegetarierin und denkt genauso 🙂

  10. Hach, war­um soll eine Rechtgläubige auch nicht das Leben der Rechtgläubigen "erklä­ren"?
    Man kann sogar, wenn man will, einen Hauch von Selbstironie rauslesen.

    In mei­nem recht­gläu­bi­gen Umfeld glau­be ich (neben den beschrie­be­nen Verhaltensweisen) der­zeit beob­ach­ten zu kön­nen, dass der Frust der "Impflinge" sich all­mäh­lich gegen die SchreibtischtäterInnen richtet.
    Die via Impfung angeb­lich wie­der zu erwer­ben­de Freiheit wird schließ­lich mit­tels (z.T.) uner­füll­ba­rer Nachforderungen (mal sol­len 60%, dann 80% und dann "die gan­ze Welt" geimpft sein) immer wei­ter in den nächs­ten Mutantenherbst verschoben.

    Ich bin trotz­dem pes­si­mis­tisch: wer über ein Jahr in einem kol­lek­ti­ven Wahn gefan­gen war, ten­diert dann wohl doch eher zu einer Mischung aus Selbsthass und Stockholmsyndrom als zu Wunsch und Wille, sich von den Geiselnehmern zu befreien.

    Immerhin akzep­tiert man (noch) mei­ne defä­tis­ti­schen Äußerungen zum Thema ("Nö, bin nicht geimpft – die Menschenversuche lau­fen doch noch!").

  11. Ich geste­he, dass ich "Schriftsteller" gru­se­lig fin­de, die über nichts ande­res schrei­ben als über sich, ihre Krankheit, ihr unglaub­lich inter­es­san­tes Leben oder die super-tol­len Einsichten und Begegnungen, die ihr Leben ent­schei­dend verändert/bereichert haben – weil das meist nur eine Selbstbeweihräucherung ist, die man ande­ren nicht zumu­ten soll­te. Aber Frau Herzberg hat ja eigent­lich gar nichts zu sagen?

  12. Muss man die­se „Schriftstellerin“ wohl nomi­nie­ren, oder? Die Vollidioten bekom­men doch übli­cher­wei­se eine Auszeichnung.
    Solch geis­ti­gen Dünn…. Würde ich nicht mal im Vollsuff schaffen.

    1. @Manfred
      Die gol­de­ne Stinkmorchel hat sie sich alle­mal verdient…
      Man könn­te ja mal ver­su­chen, sich die Dame intel­li­gent zu saufen
      (oder weni­ger infan­til), aber ich glau­be, das schafft mei­ne Leber
      nicht…

  13. "Studie: Weniger Fälle von Autismus, Allergien bei unge­impf­ten Kindern

    Eine Studie, die die­sen Monat im Journal of Translational Science ver­öf­fent­licht wur­de, fand her­aus, dass bei Kindern, die voll­stän­dig oder teil­wei­se geimpft waren, häu­fi­ger Autismus, schwe­re Allergien, Magen-Darm-Störungen, Asthma, wie­der­keh­ren­de Ohrinfektionen und ADD/ADHD dia­gnos­ti­ziert wur­den als bei Kindern, die voll­stän­dig unge­impft waren.

    https://childrenshealthdefense.org/defender/fewer-cases-autism-allergies-unvaccinated-children/
    Übersetzt mit http://www.DeepL.com/Translator (kos­ten­lo­se Version)
    Dies ist kein ärzt­li­cher Ratgeber. Bitte immer einen Arzt kon­sul­tie­ren! Keine Haftung! "

    https://t.me/s/friedensrike/4012

  14. ""Hast du Nebenwirkungen?“ Ich: „Nein, gar nichts bis­her. Vielleicht ein biss­chen müde und der Arm tut ein biss­chen weh.“ Person X: „Ich hat­te ja Schüttelfrost und konn­te drei Tage mei­nen Arm nicht bewe­gen. Aber trotz­dem. Ist schon ein gutes Gefühl, oder?“ Ich: „Ja. Es ist super.""
    Klingt ein wenig nach fol­gen­dem Witz:
    Stehn sich zwei, mit Springerstiefeln an, gegen­über. Der eine holt aus und tritt dem ande­ren voll zwi­schen die Beine. Der legt sich nie­der und krümmt sich. Nach einer Weile geht es dann wie­der. Jetzt holt der ande­re aus und tritt dem ers­ten voll zwi­schen die Beine. Auch der legt sich und krümmt sich, bis es wie­der geht. Dann steht er auf und holt wie­der mäch­tig aus. …
    Eine Oma schaut sich das eine Weile an und fragt dann ganz erstaunt, war­um die bei­den das machen. Antwort: "Es ist so schön, wenn der Schmerz nachläßt."

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