Sajid Javid hat eine andere Erfolgsgeschichte hingelegt als Jens Spahn. Zwar sind beide Bankangestellte gewesen und haben Politikwissenschaft studiert, und auch ein gewisser Hang zu wenig legalen Machenschaften verbindet sie. Doch während Spahn schon frühzeitig für eine Karriere vorbereitet wurde ("Young Leader" des World Economic Forum, Bilderbergkonferenz), mußte sich Javid als eines von fünf Kindern eines busfahrenden Einwanderers und einer Mutter ohne Schulbildung hocharbeiten.
Dann ging er, nicht untypisch für AufsteigerInnen, ganz in die Vollen beim Klassenverrat:
»… Er stieg im Bankgeschäft schnell zu einem Managing Director der Deutschen Bank auf. Als Investmentbanker bei der Deutschen Bank hatte er mit einem Jahresgehalt von drei Millionen Pfund die hochriskanten Derivate mitzuverantworten, die zum globalen Finanzcrash 2007/2008 führten…
Am 13. Juni 2019 unterzeichnete er das Auslieferungsgesuch der USA, um Julian Assange dorthin ausliefern zu können. Ein britisches Gericht muss dem noch zustimmen. Javid sagte, es sei „richtig, dass er hinter Gittern ist“; er selber wolle „stets Gerechtigkeit“…«
de.wikipedia.org
Diese Informationsschnipsel sind selbstredend nicht geeignet, ein umfassendes Bild von Javid zu zeichnen. Andererseits will nicht schlüssig erscheinen, was ihn – die Frage muß man zu Jens Spahn ebenfalls stellen – für den Job eines Gesundheitsministers qualifiziert. Sind es diese Erfahrungen, die ihn zu Betrügereien mit Fallzahlen, Tests und "Impfstoffen" befähigen, welche auf manager-magazin.de 2019 zu lesen waren?
»… Beschäftigt war er im Geschäft mit strukturierten Kreditderivaten wie Collateralised Loan Obligations (CDOs), die in der Finanzkrise als "finanzielle Massenvernichtungswaffen" (Warren Buffett) notorisch wurden – mit der Deutschen Bank als einem der größten Dealer. Die meiste Zeit amtierte Javid als Managing Director, ab 2006 von Singapur aus für den asiatischen Kredithandel.
"Die Investoren bekommen einen großen Hebel, und sie gehen das Risiko gern ein", gab Sajid Javid damals dem Magazin "Euromoney" zum Besten. Zuvor hatte er als weltweiter Chef für die Strukturierung von Krediten aus Schwellenländern noch ein 500 Millionen Dollar teures Paket namens Craft EM CLO 2006–1 geschnürt (wegen der großen Nachfrage auf eine Milliarde Dollar verdoppelt).
Später berichtete das Blatt von einem Finanzinvestor, der wegen der hohen Verluste klagte, die Deutsche Bank habe vertragswidrig faule Kredite in dieses Paket gepackt. Das passt zu Aussagen von Bank-Insidern über ähnliche Produkte, man habe den Kunden "Schrott" angedreht – wegen solcher Bekenntnisse musste die Bank schließlich mehrere Milliarden Dollar teure Vergleiche mit Aufsichtsbehörden schließen. Die Klage wegen Javids Deal jedoch wurde von einem New Yorker Gericht 2013 als verjährt abgewiesen.
Auch ein weiterer Vorwurf, auf den sich McDonnells Brief bezieht, hinterließ Javid zunächst unbeschadet. Der Politiker habe zu einer Gruppe von 300 Bankmanagern gehört, die sich 2003 für ein Schema namens "Dark Blue" bewarben, enthüllte die "Daily Mail" 2014. Die Boni, die einen Großteil von Javids Millioneneinkommen ausmachten, wurden demnach in Form von Anteilen an einer Briefkastenfirma auf den Cayman Islands ausgezahlt – mit der Folge, dass in Großbritannien nur die Kapitalertragsteuer von 10 Prozent statt der persönlichen Einkommensteuer anfiel.
Javids Sprecher erklärte dazu, der damals als Kulturminister ins Kabinett aufgestiegene Politiker habe keinen persönlichen Steuervorteil gehabt. "Dark Blue" sei eine Angelegenheit zwischen der Deutschen Bank und dem Finanzministerium. Die "Daily Mail" wiederum zitierte Bankinsider mit der gegenteiligen Aussage, der Konzern habe nichts davon gehabt, sondern nur im Nutzen der Angestellten gehandelt. Geklärt wurde die Frage nie.
Als Kultur‑, Industrie- oder zuletzt als Innenminister war sie für den Margaret-Thatcher-Fan wohl auch nicht so drängend. Nun aber ist er selbst der Hüter der Staatsfinanzen.«
Und heute Hüter der nationalen Gesundheit. Oder der AstraZeneca-Profite.
Das Wesentliche des heutigen Kapitalismus ist die Verschmelzung von Staatskapital mit Privatkapital. Unternehmen Staat kann man auch sagen. Bei einer Verstaatlichung, etwa des gesamten Gesundheitswesen samt seiner Einrichtungen ändert sich nicht einmal der Besitzer. Im Übrigen sind Minister deswegen Minister weil sie austauschbar sind.
Fehlt noch seine Beratertätigkeit bei JPMorgan Chase.
Als ausgebildeter Bankster der Kabale ist er genau wie die deutsche Spahnplatte dafür prädestiniert, die öffentliche Daseinsvorsorge in Sachen Gesundheit aus dem Weg zu räumen.
Psychologisch kann man das als Rache am System verstehen, eine besonders perfide Art der Soziopathie, die auch ein Merkelmonster verkörpert.
Einen besseren Verbündeten hätte sich Big Pharma nicht wünschen können. Es keimt der Verdacht, dass Hancock gehen muss, um einem geschäftstüchtigen und gut vernetzten Karrieristen Platz zu machen, der weiß, wie man Euros scheffelt.
Mehr zum Rücktritt von Matt Hancock am 25. und 26.6 auf https://t.me/s/disclosetv
Dort ist auch ein Photo des neuen Gesundheitsminister Sajid Javid auf der WEF-Bühne, d.h. mit dem Logo im Hintergrund: https://t.me/disclosetv/3111
Untertitel:
"NEW – Former Home Secretary, former Managing Director of Deutsche Bank, and ex-JP Morgan adviser Sajid Javid appointed as UK Health Secretary after the resignation of Matt Hancock."
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Der Begriff "bankster" findet sich inzwsichen im Duden.
Hier packt ein Whistlerblower aus: https://bewusst.tv/bankster/
Ist Javid zusammen gesetzt aus 'coVID JAb' ('Covid Impfung')?
Weiteres Detail aus wiki:
'2019 entzog Javid der 19-jährigen schwangeren ehemaligen Anhängerin der Terrormiliz „Islamischer Staat“ Shamima Begum die britische Staatsbürgerschaft, um ein Rückkehrbegehren Begums in das Vereinigte Königreich zu verhindern. Wenige Wochen danach starb das Baby in einem syrischen Gefangenenlager.'