Schnelltests, ja bitte!

Die Regierenden ver­hed­dern sich zuneh­mend in ihrer eige­nen Logik. Die Drohszenarien pas­sen nicht mehr zuein­an­der. Über den digi­ta­len Impfausweis ver­su­chen sie, Sonderrechte zu eta­blie­ren. Wer wird ihnen glau­ben, daß die EU aus­ge­rech­net das in drei Monaten auf die Kette bekommt? Und gehen sie wirk­lich davon aus, daß Einzelhandel, Restaurants und Fitneß-Studios durch mas­sen­haft ein­keh­ren­de geimpf­te SeniorInnen geret­tet wer­den kön­nen? Will jemand ernst­haft an Stränden sit­zen, die fast aus­schließ­lich von LehrerInnen bevöl­kert sind, die dem­nächst den "klei­nen Pieks" (ger­ne von AstraZeneca) erhalten?

Nun also die "Do-it-yourself-Schnelltests". Da hat aus­nahms­wei­se Karl Lauterbach Erhellendes beizusteuern:

»Es gab Vorbehalte, auch zum Beispiel bei den Gesundheitsämtern, aber auch beim Robert-Koch-Institut, muß man ja offen sagen, daß Folgendes pas­sie­ren wür­de, daß also die Menschen sich selbst tes­ten… und wenn sie sich getes­tet haben und sind posi­tiv, gehen die trotz­dem zur Arbeit und war­nen niemanden… 

So haben wir dann sozu­sa­gen ZeroCovid, weil sich nie­mand mehr tes­ten läßt. [Gelächter bei Lanz] Und wie kam man dar­auf? Wir haben es zum Beispiel gese­hen, bei der Corona-Warn-App. 50 Prozent der­je­ni­gen, die jetzt die Mitteilung bekom­men, sie sind posi­tiv, war­nen noch nicht ein­mal anonym die­je­ni­gen, also denen sie begeg­net sind.«

So am 24.2. bei Lanz im ZDF.

Was soll die Menschen dar­an hin­dern, das Spiel mit­zu­spie­len? Her mit den Schnelltests! (Es wird weni­ger schmerz­haf­te geben müs­sen als die Nasennadeln.) Und dann wird solan­ge getes­tet, bis die Anzeige nega­tiv ist. Danach geht es auf ins Café, ins Kino, über­all hin. Diejenigen, die bei der­art unzu­ver­läs­si­gen Tests ein posi­ti­ves Ergebnis ernst neh­men, kön­nen sich ja anders verhalten.

26 Antworten auf „Schnelltests, ja bitte!“

  1. RKI ver­schärft wegen Virus-Mutationen Vorgaben für Ärzte

    Angesichts der Ausbreitung anste­cken­de­rer Varianten des Coronavirus in Deutschland ver­schärft das Robert Koch-Institut (RKI) eine Empfehlung für Ärzte. Bei einer Infektion mit einer der Varianten oder dem Verdacht dar­auf soll­ten Patienten – unab­hän­gig von der Schwere, dem Alter oder einem Krankenhausaufenthalt – vor­sorg­lich 14 Tage iso­liert wer­den, heißt es in einer am Freitag aktua­li­sier­ten Empfehlung des Bundesinstituts. Vor dem Verlassen der Isolierung soll­te außer­dem ein Antigentest oder ein PCR-Test gemacht werden.

    Hintergrund sei eine noch unzu­rei­chen­de Datenlage zur Ausscheidung von Erregern. Zuvor ent­hielt die Empfehlung zu besorg­nis­er­re­gen­den Virus-Varianten kei­ne Angabe zur Dauer einer Isolierung, wie das RKI auf Anfrage erläuterte. 

    https://www.t‑online.de/nachrichten/panorama/id_89411274/++corona-news++-rki-verschaerft-wegen-virus-mutationen-vorgaben-fuer-aerzte.html

  2. 22.02.2021 The Guardian

    All coun­tries must be vac­ci­na­ted to end pan­de­mic, says World Bank chief

    David Malpass says deli­very sys­tems must be impro­ved in poo­rer nati­ons as world pre­pa­res for next crisis 

    https://​www​.the​guar​di​an​.com/​b​u​s​i​n​e​s​s​/​2​0​2​1​/​f​e​b​/​2​2​/​a​l​l​-​c​o​u​n​t​r​i​e​s​-​m​u​s​t​-​b​e​-​v​a​c​c​i​n​a​t​e​d​-​t​o​-​e​n​d​-​p​a​n​d​e​m​i​c​-​s​a​y​s​-​w​o​r​l​d​-​b​a​n​k​-​c​h​ief

    26.02.2021 ÄrzteZeitung

    EU-Gipfel: Müssen uns auf jah­re­lan­ge Corona-Impfkampagne ein­stel­len

    Der EU-Sondergipfel zu Corona hat auf die vie­len Fragen nur weni­ge Antworten gefun­den. Deutlich wird aber: Ein digi­ta­ler Corona-Impfpass soll und ein Exportstopp für COVID-19-Impfstoffe könn­te kommen. 

    […] Wir müs­sen in der Lage sein, die Vakzine zu den Menschen zu brin­gen“, appel­lier­te Bundeskanzlerin Angela Merkel an ihre 26 Amtskollegen. […] 

    Gleichzeitig wur­de die EU-Kommission beauf­tragt, ihr Projekt „Hera Inkubator“ so straff durch­zu­zie­hen, dass eine Kooperation aus öffent­li­cher Hand, Wissenschaft und Unternehmen bereit ist, falls wei­ter ent­wi­ckel­te Vakzine gegen mutier­te Viren zur Verfügung ste­hen, wenn die­se die Oberhand gewin­nen. Man müs­se sich auf eine jah­re­lan­ge Impf-Kampagne ein­stel­len, hieß es in Brüssel – wie bei der Grippe. […] 

    Lösung Impfausweis?

    Bis dahin brau­che man aber die „vol­le Freiheit“, erklär­te der öster­rei­chi­sche Bundeskanzler Sebastian Kurz. Die Lösung heißt: Impfpass. Ein Dokument nach dem Vorbild der grü­nen Karte in Israel, mit dem Geimpfte wie­der rei­sen, shop­pen oder ins Restaurant gehen können. […] 

    https://​www​.aerz​te​zei​tung​.de/​P​o​l​i​t​i​k​/​E​U​-​G​i​p​f​e​l​-​M​u​e​s​s​e​n​-​u​n​s​-​a​u​f​-​j​a​h​r​e​l​a​n​g​e​-​C​o​r​o​n​a​-​I​m​p​f​k​a​m​p​a​g​n​e​-​e​i​n​s​t​e​l​l​e​n​-​4​1​7​4​9​1​.​h​tml

  3. Statt die­se nutz- und sinn­lo­se Massen- Testerei und Steuergeld- Verschwendung sofort zu stop­pen, wird wei­ter dar­an fest­ge­hal­ten, um die ande­ren Maßnahmen immer noch für plau­si­bel zu verkaufen.
    Sonst wür­de das gan­ze Lügengebäude wie ein Kartenhaus zusam­men­bre­chen, wenn der Glauben dar­an abfiele!

  4. Robert Koch-Institut @rki_de

    COVID-19: Entlassungskriterien aus der Isolierung 

    RKI emp­fiehlt ab sofort 14-tägi­ge Isolierung und Testung vor Entisolierung von SARS-CoV-2-Infizierten mit Verdacht auf oder nach­ge­wie­se­ner VOC (vari­ant of con­cern, besorg­nis­er­re­gen­de SARS-CoV-2-Variante) 

    https://​twit​ter​.com/​r​k​i​_​d​e​/​s​t​a​t​u​s​/​1​3​6​5​2​9​0​2​2​9​4​6​9​4​8​3​015

    26.02.2021

    COVID-19: Entlassungskriterien aus der Isolierung

    Änderungen gegen­über der Version vom 2.2.2021:

    Empfehlung zur 14-tägi­gen Isolierung von SARS-CoV-2-Infizierten mit V.a. oder nach­ge­wie­se­ner VOC 

    (…) Ebenso ist die Datenlage zur Ausscheidungskinetik von besorg­nis­er­re­gen­den SARS-CoV-2-Varianten (vari­ants of con­cern, VOC) noch unzu­rei­chend. Bei Verdacht auf (z.B. ent­spre­chen­de Auslandsanamnese) oder nach­ge­wie­se­ner Infektion mit einer die­ser Varianten (VOC) wird daher vor­sorg­lich und unab­hän­gig von Schwere der Erkrankung, Hospitalisierung und Alter eine 14-tägi­ge Isolierung und eine Testung mit­tels Antigentest oder PCR-Untersuchung vor Entisolierung empfohlen.

    https://​www​.rki​.de/​D​E​/​C​o​n​t​e​n​t​/​I​n​f​A​Z​/​N​/​N​e​u​a​r​t​i​g​e​s​_​C​o​r​o​n​a​v​i​r​u​s​/​E​n​t​l​a​s​s​m​a​n​a​g​e​m​e​n​t​.​h​tml

    Die Infografik ist als PDF-Datei zum Selbstausdrucken verfügbar:

    COVID-19: Entlassungskriterien aus der Isolierung: 

    Orientierungshilfe für Ärztinnen und Ärzte (26.2.2021) (PDF, 419 KB, Datei ist nicht barrierefrei)

    https://​www​.rki​.de/​D​E​/​C​o​n​t​e​n​t​/​I​n​f​A​Z​/​N​/​N​e​u​a​r​t​i​g​e​s​_​C​o​r​o​n​a​v​i​r​u​s​/​E​n​t​l​a​s​s​m​a​n​a​g​e​m​e​n​t​-​I​n​f​o​g​r​a​f​i​k​.​p​d​f​?​_​_​b​l​o​b​=​p​u​b​l​i​c​a​t​i​o​n​F​ile

  5. So lus­tig wird das aus mei­ner Sicht mit den Schnelltests nicht!

    https://www.kvbawue.de/praxis/aktuelles/coronavirus-sars-cov‑2/abrechnung-honorar/?tx_kvbwfaq_pi1%5BshowUid%5D=1250&cHash=92ebe2fcd2b4d699b2ee91a79f8850e0
    "Positive Antigen-Schnelltests müs­sen durch einen PCR-Test bestä­tigt wer­den. Positive Nachweise eines SARS-CoV-2-Erregers sind immer – auch bei Antigen-POC-Tests – nament­lich meldepflichtig."

    https://​www​.ver​brau​cher​zen​tra​le​-bawue​.de/​e​n​/​n​o​d​e​/​4​5​054
    Was tun, wenn der Test posi­tiv anschlägt?
    Jeder posi­ti­ve Corona-Test muss an das Gesundheitsamt gemel­det wer­den. Ein posi­ti­ves Antigen-Testergebnis muss mit­tels PCR bestä­tigt wer­den. Bis das nega­ti­ve Testergebnis vor­liegt, besteht Quarantänepflicht.
    Im Falle eines posi­ti­ven Testergebnisses bege­ben Sie sich bit­te in Quarantäne.

    https://​www​.swr3​.de/​a​k​t​u​e​l​l​/​n​a​c​h​r​i​c​h​t​e​n​/​c​o​r​o​n​a​-​w​a​s​-​b​r​i​n​g​t​-​d​e​r​-​n​e​u​e​-​s​c​h​n​e​l​l​t​e​s​t​-​1​0​0​.​h​tml
    Auch wer bei einem Schnelltest posi­tiv auf das Virus getes­tet wur­de, soll­te wegen der höhe­ren Verlässlichkeit auf jeden Fall noch einen PCR-Test vor­neh­men lassen.

    Wenn jemand – mög­li­cher­wei­se ein Denunziant und/oder ein ARD- oder ZDF-Fan – gese­hen hat, dass der Schnelltest posi­tiv war, hat man wahr­schein­lich umge­hend das Gesundheitsamt am Hals.
    Da der Schnelltest auf alles mög­li­che anschla­gen kann (Cola, Essig, Zitroneneis, sau­re Drops) könn­te es für vie­le ziem­lich Stress geben.

    1. Wie tes­tet man auf etwas was es gar nicht gibt?

      Was ist das für eine Krankheit die sich nicht kör­per­lich mel­det, die man umständ­lich Testen muss um zu wis­sen das man erkrankt ist ohne jeg­li­che Symptome einer Krankheit.

      Das kann nur eine Psychische nicht Physische Krankheit sein.

  6. Das habe ich mich auch gefragt, ob die Impfstoffunversehrten Senioren aus­rei­chen wer­den, die Cafés und Restos zu fül­len. Es könn­te der Gastronomie noch­mals scha­den, wenn sie zwar öff­nen, aber kei­ner den pas­sen­den Impfstatus an der Backe hat und sie ihre Leute für zero-Kundschaft zah­len müßten.

  7. Ich habe beim inter­ak­ti­ven Impf TerminTest der Süddeutschen mitgemacht.
    Ergebnis:
    falls es "genug Impfstoff" gibt, Mai 2021
    wenn es wei­ter­geht wie es gera­de läuft, Mai 2022.
    Es besteht also Hoffnung

  8. Angedachte Schnelltest-Strategie für Baden-Württemberg:
    https://​www​.baden​-wuer​t​tem​berg​.de/​d​e​/​s​e​r​v​i​c​e​/​a​l​l​e​-​m​e​l​d​u​n​g​e​n​/​m​e​l​d​u​n​g​/​p​i​d​/​m​e​h​r​-​f​r​e​i​h​e​i​t​-​d​u​r​c​h​-​s​c​h​n​e​l​l​t​e​s​ts/
    "Voraussetzung für eine test­ba­sier­te Öffnung ist ein ent­spre­chen­des Hygienekonzept der Betreiberinnen und Betreiber der Einrichtungen. Hier soll­ten die Branchenverbände mit Musterkonzepten unter­stüt­zen. Die Einrichtungen müs­sen dafür Sorge tra­gen, dass nur Besucherinnen und Besucher mit nega­ti­vem Testergebnis Zutritt erhal­ten. Dies kann ent­we­der ein zer­ti­fi­zier­ter Test sein, der durch eine auto­ri­sier­te Stelle für Schnelltests (Apotheke, Testzentrum oder Arztpraxis) durch­ge­führt wur­de und nicht älter als zwölf Stunden ist oder ein vor Ort durch­ge­führ­ter Test, für des­sen Durchführung die Einrichtungen ver­ant­wort­lich sind. Ein posi­ti­ver Schnelltest bedeu­tet für den Getesteten, dass er oder sie sich unmit­tel­bar in Quarantäne zu bege­ben müs­sen und das Ergebnis durch einen PCR-Test abklä­ren müs­sen. Die Einrichtungen sind ver­pflich­tet ein posi­ti­ves Ergebnis dem Gesundheitsamt zu melden."

    1. @aa:
      Die Verwendung des Namens "IchBinIch" durch jemand ande­ren als mich ist ein Fall von IRREM PLAGIAT MEINER SELBST.
      Ich bit­te hier um HARTES DURCHGREIFEN gegen die hin­ter den Namen "IchBinIch" ste­cken­de Person, denn ich selbst bin ja schon ich.

  9. Nächstes Problem mit den Schnelltests: Entsorgung.

    https://www.kvbawue.de/praxis/aktuelles/coronavirus-sars-cov‑2/diagnostik-testungen/?tx_kvbwfaq_pi1%5BshowUid%5D=1383&cHash=fd413556a24fb061b57cad3eecc98b23

    Wie ent­sor­ge ich sach­ge­recht einen PoC-Schnelltest nach der Anwendung?

    Die Entsorgung der Schnelltests erfolgt nach Vorgabe der Bund/Länder-Arbeits­gemein­schaft Abfall als infek­tiö­ser Abfall. Alle Bestandteile, die mit Probematerial in Berührung gekom­men sind, wer­den auf die­se Weise ent­sorgt. Dabei ist es uner­heb­lich, ob das Testergebnis posi­tiv oder nega­tiv aus­ge­fal­len ist.

    In der Regel geschieht die Entsorgung in fes­ten Kunststoffboxen, ähn­lich denen für spit­ze und schar­fe Gegenstände. Diese müs­sen vor der Abholung irrever­si­bel ver­schlos­sen und mit dem Biohazard-Symbol sowie dem Abfallschlüssel-Nr. 180103 ver­se­hen wer­den. Zu Fragen über Beschaffung, Kennzeichnung sowie Abholung der Kunststoffboxen neh­men Sie bit­te Kontakt mit Ihrem Abfallentsorgungsunternehmen auf. 

    Das funk­tio­niert bestimmt ganz beson­ders gut mit Schnelltests, die von Privatpersonen in Apotheken gekauft werden.

  10. Zu Schnelltests und Reisebeschränkungen die­se aktu­el­le Meldung inner­halb: https://​www​.welt​.de/​p​o​l​i​t​i​k​/​d​e​u​t​s​c​h​l​a​n​d​/​a​r​t​i​c​l​e​2​2​7​1​5​0​5​1​3​/​D​i​e​s​e​-​L​o​c​k​e​r​u​n​g​e​n​-​v​e​r​f​o​l​g​e​n​-​d​i​e​-​L​a​e​n​d​e​r​-​v​o​r​-​d​e​m​-​C​o​r​o​n​a​-​G​i​p​f​e​l​.​h​tml

    "(…)So hält es Daniel Günther, Ministerpräsident von Schleswig-Holstein, für denk­bar, Inlandsreisen jenen Bürgern zu ermög­li­chen, die ihre Corona-Impfung mit einem Impfpass nach­wei­sen kön­nen. „Ich kann mir das auf jeden Fall vor­stel­len“, sag­te der CDU-Politiker in der RTL/ntv-Sendung „Frühstart“ am Freitag. „Ich glau­be ohne­hin, dass Öffnungen in dem Bereich nur mög­lich sind, wenn wir bestimm­te Restriktionen machen“, sag­te er wei­ter. Den von der EU geplan­ten euro­päi­schen Impfpass bezeich­ne­te er als sinn­vol­les Instrument. Sobald allen Bürgern ein Impfangebot gemacht wor­den sei, kön­ne man mit­hil­fe eines sol­chen Passes wei­te­re Öffnungsschritte verantworten.

    Der Ministerpräsident sprach sich dafür aus, Lockerungen außer­dem an den Einsatz von Schnelltests zu knüp­fen. „Wenn die Schnelltests jetzt alle zuge­las­sen wer­den, wenn das ein­fach hand­hab­bar ist, kann das defi­ni­tiv eine Möglichkeit sein, um wei­te­re Öffnungsschritte über­haupt zu ermöglichen.“(…) "
    – – – – –

    Der voll­stän­di­ge Bericht zu Günthers Interview im RTL/ntv "Frühstart":

    Ostsee-Urlaub nur mit Impfpass?

    1. @ dich­ter­pabst

      Ich find's gut, Lauterbach hat einen hohen Unterhaltungswert.
      Scheinbar ja auch bei Ihnen, sonst hät­ten Sie ihn nicht umge­tauft, oder?

      1. Kirsten, das erklärt doch end­lich (zumin­dest mir) war­um die­ser Kalauerbach stän­dig in Talkshows ein­ge­la­den wird: die Deutschen müs­sen echt Comedy-Süchtig sein!

        Aber mal im Ernst: dass Sie da ein selt­sa­mes Phänomen extrem ver­harm­lo­sen fällt Ihnen nicht viel­leicht doch noch auf?

    2. Panikonkel Lauterbach redet schlimm und twit­tert gru­se­lig, das stimmt, aber beim Dokumentieren der Big-Pharma-freund­li­chen und men­schen­feind­li­chen, "Corona" genann­ten Pseudopandemie soll­ten nicht weg­schau­en. KL ist ein wich­ti­ger deut­scher Coronastrippenzieher, wes­halb man ihn von Zeit zu Zeit zitie­ren sollte. 

      "So haben wir dann sozu­sa­gen Zero-Covid, weil sich nie­mand mehr tes­ten lässt" nut­ze ich frech anders und fin­de es dann rich­tig pri­ma, denn: 

      Stell dir vor es ist Teststation und kei­ner geht hin …

  11. Dass die Regierenden sich ver­hed­dert haben, ist klar: Jetzt sol­len es u. a. Schnelltests rich­ten, womög­lich als Voraussetzung für Restaurant- , Geschäfts- oder Schwimmbadbesuche etc.…..

    Das lie­fert wei­te­re wert­vol­le Munition für den Demonstrationsfrühling. Es gibt bereits und wird immer mehr Menschen geben, die den Schwachfug der Testeritis durch­schau­en und nicht bereit sein wer­den, als kern­ge­sun­de Menschen mit höchst unge­nau­en und letzt­lich nur pan­de­mie­auf­recht­erhal­ten­den Zwangsmaßnahmen sich ein nor­ma­les Leben zurück­ho­len zu müssen.

    Dann wird eben vor Lokalen, vor Geschäften, vor Museen und Konzerthäusern demons­triert. Die elen­di­ge und immer durch­schau­ba­re­rer Pandemielüge fliegt auf. Ich wer­de jeden, egal ob von Dritten oder von mir durch­ge­führ­ten Schnelltest ver­wei­gern bzw. noch nicht mal ignorieren.

  12. Jetzt wird es inter­es­sant: in einem Land in wel­chem immer noch nicht ehr­lich und trans­pa­rent PCR-getes­tet wird sol­len die­se schrä­gen Manipulationen Voraussetzung der Bewegungsfreiheit werden?

  13. Ruhig Blut. Digitale Impfausweise sind ein theo­re­ti­sches Konstrukt, wel­ches am rea­len Leben schei­tern wird. Das glei­che gilt für diver­se Lebensereignisse nur für Geimpfte. Absolut rea­li­täts­fremd. Gegenwärtig wird halt ver­sucht mit­tels mas­si­vem psy­cho­lo­gi­schen Druck auf die Gesellschaft ein­zu­wir­ken, weil die Impfbereitschaft wei­ter­hin sehr nied­rig ist.

    1. @ PK
      Eigentlich stim­me ich Ihnen zu, jeden­falls was die Lebensereignisse angeht. Ich kann mir kein Szenario vor­stel­len, bei dem gan­ze Wirtschaftszweig auf einen gro­ßen Teil ihrer poten­ti­el­len Kunden verzichten.
      Wenn es die Möglichkeit gibt, wird es immer Unternehmen geben, die sagen: die Ungeimpften sind unser Markt, und lang­fris­tig wird sich die­ses Konzept durchsetzen.

      Aber: das gilt nur, wenn es kei­ne dau­er­haf­te gesetz­li­che Regelung gibt, die den Unternehmen und den Verbrauchern die­se Möglichkeit der frei­en Entscheidung nimmt. Ich will die­se Möglichkeit nicht aus­schlie­ßen, zumin­dest nicht für einen gewis­sen Zeitraum. 

      Sie sehen ja, was für tota­li­tä­re feuch­te Träume Leute wie Herr Günther haben. Und ob sol­chen Subjekten recht­zei­tig klar wird, dass Staatsschulden mit­tel- und lang­fris­tig kei­ne Wirtschaftsleistung erset­zen kön­nen? Ich bin mir nicht mehr so sicher wie ich es vor eini­gen Monaten noch war.

    2. Ich bin da nicht so opti­mis­tisch. Wenn man berück­sich­tigt, was inner­halb eines Jahres schon alles gesche­hen ist, kön­nen die auch das durch­drü­cken. Und zwar des­halb, weil es lei­der genug Menschen geben wird, die sich imp­fen las­sen, um ihre Ruhe zu haben und ihre Freiheit zurück­zu­be­kom­men. Die Dummen sind dann die Ungeimpften wie ich. Ich wer­de mich dann selbst mar­kie­ren mit einer Armbinde oder einem Stern…

  14. Okay, jetzt mal Butter bei die Fische. Vorausgesetzt man wol­le das wirk­lich so machen: wie­viel Schnelltests wür­de das pro Tag so grob gerech­net erge­ben? 2 Millionen Schüler, 15 Millionen Menschen in Freizeiteinrichtungen und Handel? Nehmen wir ein­fach mal 10 Millionen Schnelltests und eine Positivquote von 5 Prozent (der­zeit etwas über 6). Das hie­ße, man wür­de 500.000 PCR-Tests pro Tag sym­ptom­un­ab­hän­gig dafür ver­ju­xen, dass Leute eine Currywurst essen, ein­kau­fen oder ins Kino gehen? Bei einer (theo­re­ti­schen!) Labor-Kapazität von täg­lich 300.000?

    Anders aus­ge­rech­net: bei einer opti­mis­ti­schen Verjux-Kapazität von 100,000 PCR-Tests pro Tag könn­te man pro Tag bei der genann­ten Positivquote gera­de ein­mal 2 Millionen Schnelltests mit anschlie­ßen­der Meldung der Auffälligen bei den Schnüffel- äh, Gesundheitsämtern machen.
    Das könn­te eng wer­den, denn das reicht gera­de mal für die Schulen…

  15. Ich möch­te auf eine ekla­tan­te Nebenwirkung der Ausweitung der Schnelltests auf­merk­sam machen, ich hof­fe der Kommentar wird noch gele­sen, da Thema schon "alt" 😉

    Die Schnelltests stel­le ja eine gigan­ti­sche Ausweitung der Testanzahl dar, sind ja eine Art Such-/Vortest für die PCR.

    Effektiv steigt die Testanzahl also ekla­tant an, wird aber in der RKI Testanzahl nicht mit­er­fasst und ist ver­mut­lich sowie­so unbekannt.

    Da man aber mit stei­gen­der Testanzahl mit einer stei­gen­den Fallzahl rech­nen muss, wer­den dadurch auch Inzidenz und R Werte sowie dann sogar schein­bar der Anteil posi­ti­ver Tests ansteigen.

    Es wird also min­des­tens eine, durch Schnelltests indu­zier­te 3. Welle geben!

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