Schwangere mit Vorerkrankungen sollen sich doch impfen lassen

Das ist jeden­falls die Empfehlung des Schweizer Bundesamts für Gesundheit BAG. Selbst das bri­ti­sche Gesundheitsministerium hat­te im Rahmen der Notzulassung befun­den: "Der COVID-19 mRNA-Impfstoff BNT162b2 wird wäh­rend der Schwangerschaft nicht emp­foh­len." (sie­he Aus dem Beipackzettel eines Impfstoffs). Auf srf.ch ist heu­te zu lesen:

»Eine schwan­ge­re Frau mit chro­ni­schen Erkrankungen wie Bluthochdruck, Übergewicht oder Diabetes soll sich neu gegen Covid-19 imp­fen las­sen können.

Empfehlung trotz fehlender Datenlage

Diese neue Impfempfehlung gilt also vor­erst für wer­den­de Mütter mit zusätz­li­chen gesund­heit­li­chen Risiken und nicht für alle Schwangeren. 

Aber auch bei den vor­be­las­te­ten Fällen müss­ten zuerst die Vor- und Nachteile der Impfung abge­wägt wer­den. Auf dies haben sich das BAG und die Fachgesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe geeinigt.

Die ers­te Zurückhaltung gegen­über einer sol­chen Impfempfehlung ist laut Vorstandsmitglied der Fachgesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe und Chefarzt der Frauenklinik am Berner Inselspital, Daniel Surbek, dar­auf zurück­zu­füh­ren, dass es kaum Daten zu mög­li­chen Nebenwirkungen der die­ser Impfung wäh­rend einer Schwangerschaft gibt.

Weiterhin Vorsicht geboten

So gilt auch in Zeiten ohne Pandemie: Keine Impfungen im ers­ten Drittel der Schwangerschaft. Bis im Frühling erhofft sich Surbek des­halb ver­läss­li­che­re Daten über die Nebenwirkungen einer Covid-19-Impfung bei Schwangeren.

Wenn die­se Daten kei­ne Hinweise auf uner­wünsch­te Nebenwirkungen zei­gen wür­den, dann sei es sogar mög­lich, dass alle Schwangeren die Wahl hät­ten, sich imp­fen las­sen zu kön­nen, so der Chefarzt.«

Das bri­ti­sche Gesundheitsministerium hat­te auch mitgeteilt:

»Wechselwirkung mit ande­ren Arzneimitteln und ande­re Formen der Wechselwirkung
Es wur­den kei­ne Interaktionsstudien durchgeführt.

Die gleich­zei­ti­ge Verabreichung des COVID-19-mRNA-Impfstoffs BNT162b2 mit ande­ren Impfstoffen ist nicht unter­sucht wor­den.«

7 Antworten auf „Schwangere mit Vorerkrankungen sollen sich doch impfen lassen“

  1. »…"Eine schwan­ge­re Frau mit chro­ni­schen Erkrankungen wie Bluthochdruck, Übergewicht oder Diabetes soll sich neu gegen Covid-19 imp­fen las­sen können."
    Könnte es viel­leicht sein, dass dies ein Tipp- oder Übersetzungsfehler ist?
    Denn anstel­le des Wörtchens "neu" hät­te doch vielleicht
    >>>>>>>>>>>>>>>>>>>> "nicht" <<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<
    ste­hen müs­sen, im Englischen "not".
    Das wäre jeden­falls logi­scher und ent­sprä­che dem Beipackzettel von Biontec, der hier schon zitiert wurde.
    Auch sinn­mä­ßig ist das Wort "neu" im Satz nicht schlüs­sig, weil ja bis­her zuvor nie­mand gegen Covid geimpft wor­den ist!

    1. @DD
      Entspricht aber nicht dem Kontext der Originalmeldung. Dort ist die Rede davon, dass das Risiko einer Erkrankung mit Covid bei einer schwan­ge­ren Risikopatientin höher sei als durch die Impfung.
      https://www.srf.ch/news/schweiz/neue-impfempfehlung-des-bag-schwangere-mit-vorerkrankungen-sollen-sich-doch-impfen-lassen

      Da es ohne­hin den Anschein hat, dass eine Impfung einer Infektion in den Auswirkungen ent­spricht – sogar der Goldstandard vom Goldjungen tes­tet Geimpft "plötz­lich" posi­tiv – könn­te man auch sagen: "Infizieren sie sich lie­ber recht­zei­tig frei­wil­lig mit Hilfe unse­res Impfstoffs, dann haben Sies hin­ter sich – so oder so."

  2. Ausgerechnet in der Schwangerschaft, wo jeg­li­che nicht zwin­gend not­wen­di­ge phar­ma­zeu­ti­sche Intervention unter­las­sen wer­den sollte. (!)
    Ausgerechnet gegen Corona, obwohl Schwangere ein Risiko von < 0,1% haben, dar­an zu versterben.
    Ausgerechnet mit einer kaum für die­se Personengruppe getes­te­ten Substanz.
    Ausgerechnet mit einem mRNA Impfstoff, bei dem noch nicht ein­mal klar ist, ob der "Impfschutz" dazu führt, das der Geimpfte nicht mehr anste­ckend für ande­re ist.
    Ausgerechnet mit einem Impfstoff, bei dem Genotoxizität noch nicht sicher aus­ge­schlos­sen ist.
    Die sind ja kom­plett irre geworden.

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