Seit 5:45 Uhr wird jetzt zurückgeschossen!

»Seit 5:45 Uhr wird jetzt zurück­ge­schos­sen!… Ich wer­de die­sen Kampf, ganz gleich, gegen wen, so lan­ge füh­ren, bis die Sicherheit des Reiches und bis sei­ne Rechte gewähr­leis­tet sind.« A.H., 1.9.1939

So sieht Schleierfahndung aus? Sorry, Irrtum mei­ner­seits. Die Schleierfahndung wer­de an allen deut­schen Grenzen in einem Radius von 30 Kilometern inten­si­viert, erklär­te Seehofer ja.

Was die Nachbarstaaten wohl sagen wer­den, wenn BundespolizistInnen 30 km in ihr Land ein­drin­gen? Was macht die Bundespolizei eigentlich?

"Das macht die Bundes-Polizei" erklärt sie selbst in ein­fa­cher Sprache:

»Die Bundes-Polizei hat vie­le Aufgaben:

        • Sie schützt die Grenzen von Deutschland.
          Sie ist zustän­dig für Straf-Taten, die über die Grenzen von Deutschland hinaus-gehen.
        • Sie passt auf die Sicherheit bei der Bahn auf.
          Zum Beispiel auf den Bahnhöfen.
          Aber auch an den Schienen und in den Zügen.
        • Sie ach­tet auf die Sicherheit beim Flug-Verkehr.
          Damit die Flugzeuge sicher flie­gen können.
          Damit die Flug-Häfen sicher sind.
        • Sie schützt wich­ti­ge Ämter und Behörden in ganz Deutschland.
          Zum Beispiel:
          Das Bundes-Kanzler-Amt.
          Die ver­schie­de­nen Bundes-Ministerien.

Wir suchen nach Straf-Tätern
Die Bundes-Polizei ist beson­ders für den Schutz an den Grenzen von Deutschland zuständig.
Dazu gehö­ren die Grenzen zu den Nachbar-Ländern von Deutschland.
Aber auch die Flug-Häfen und die Bahn.

Wir pas­sen auf die Grenzen auf.
So kön­nen wir auch Straf-Täter aus ande­ren Ländern fangen.
Die sich in Deutschland ver­ste­cken wol­len.«

Da steht nix von Fangen von Lockdown-Brechern. Das wäre auch ver­fas­sung­wid­rig. Siehe "Gesetz über die Bundespolizei (Bundespolizeigesetz – BPolG)". Macht nichts, wir haben Notstand.


»Laut Horst Seehofer hat die Polizei kein struk­tu­rel­les Problem mit Rechtsextremismus. Wie das die Beamten selbst sehen, erklärt Sebastian Fiedler vom Bund Deutscher Kriminalbeamter.«

Und er erzählt gru­se­li­ge Geschichten auf zdf.de.

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