Sie pfiffen auf Corona, den Senat und die Welt

https://www.tagesspiegel.de/berlin/bei-20-grad-sonnenschein-menschenmassen-unfassbare-corona-szenen-in-berlin-/27057700.html (31.3.)

»Es waren unfass­ba­re Szenen, die sich ges­tern in Berlin abspiel­ten. Der Tag begann mit der für­sorg­li­chen Meldung „Bundesregierung rät zur Gartenarbeit“ – als Ersatz für die geschlos­se­nen Sportstudios. Da öff­ne­ten die Betonstädter ihre Türen und ver­sam­mel­ten sich bei 20 Grad und Sonnenschein über­all in den Parks.

Die Berliner:innen umarm­ten und küss­ten sich, lie­ßen die Flaschen krei­sen und pfif­fen auf Corona, den Senat und die Welt…«

»Das Verweilen in Parks sei aktu­ell – anders als vor dem 8. März – „nicht mehr unter­sagt“, teil­te die Polizei mit. Gleiches trifft auf Straßen, Wege und Plätze zu. In Parks und Grünanlagen gilt ein Alkoholverbot. Auf sons­ti­gen Plätzen und Gehwegen darf dage­gen jeder zur Dose Bier oder zur Flasche Wein grei­fen, unter­sagt ist nur der Ausschank zum sofor­ti­gen Verzehr. 

Dennoch dür­fen nicht belie­big gro­ße Gruppen zusam­men­kom­men. Es gel­ten die all­ge­mei­nen Kontaktbeschränkungen. Maximal dür­fen sich zwei Haushalte tref­fen, wobei nicht mehr als fünf Personen zusam­men­kom­men dür­fen. Kinder unter 14 Jahren zäh­len nicht. Was oft über­se­hen wird: Zu ande­ren Leuten als den eige­nen Mitbewohnern, Partnern und Kindern muss auch inner­halb die­ser Gruppe 1,5 Meter Abstand gewahrt werden.«

Schweigen angesagt

»Auch unter frei­em Himmel soll­te man Abstand halten

„Wenn man sich län­ger als weni­ge Minuten gegen­über­steht oder ‑sitzt und sich dabei unter­hält, soll­te man auch unter frei­em Himmel eine Maske tra­gen und zuein­an­der den Mindestabstand von 1,50 Meter ein­hal­ten“, sagt Asbach [Präsident der Gesellschaft für Aerosolforschung, AA]. Denn gera­de beim Sprechen ent­stün­den vie­le Aerosolpartikel. „Das Gegenüber kann dadurch in einer Aerosolwolke ste­hen und damit die mög­li­cher­wei­se vor­han­de­nen Viren in einer für eine Infektion aus­rei­chend hoher Zahl aufnehmen.“…

Doch Aerosole sind nicht die ein­zi­ge Gefahr der Ansteckung. In den Parks führt der Alkoholkonsum – obwohl ver­bo­ten – auch dazu, dass die Menschen sich zuneh­mend ent­hemmt ver­hal­ten. Getränkeflaschen krei­sen, Chipstüten und ande­re Snacks, Menschen umar­men sich. Die Polizei hat des­halb ange­kün­digt, am Osterwochenende mit zusätz­li­chen Einsatzkräften unter­wegs zu sein, die sich bei Kontrollen um die „Einhaltung der Infektionsschutzmaßnahmen“ küm­mern sol­len, sagt eine Sprecherin. Die Polizei beglei­te die Mitarbeiter der Ordnungsämter, wer­de aber auch Hinweisen nachgehen…«
https://www.tagesspiegel.de/berlin/sonne-20-grad-und-volle-parks-ansteckender-fruehling-wo-der-leichtsinn-beginnt/27059940.html (31.3.)

17 Antworten auf „Sie pfiffen auf Corona, den Senat und die Welt“

  1. Das uns damals ange­droh­te Schreckensszenario, wenn die Taliban ein­mal die Weltherrschaft über­neh­men und uns alle zu spaß­be­frei­ten Islamisten bekeh­ren soll­ten, wirkt gegen das, was die Zeugen Coronas hier seit nun­mehr 12 Monaten den Menschen antun, eher wie Disney-Land.

  2. Das glei­che Bild – nur ohne Rasen – heu­te Abend (31.03.) gegen 19.00 Uhr auf dem Postplatz in Hennigsdorf 🙂 Ziviler (Jugend) Ungehorsam… es tut so gut!!!

  3. Widerstand gegen Zwangstestung an Schulen – RA Dirk Sattelmaier zum Thema – KPTV #41

    "Zuschauer mel­den uns in den letz­ten Tagen, dass ihre Kinder gegen ihren aus­drück­li­chen Willen in den Schulen getes­tet wer­den. Das ist ein Skandal, auf den wir hier zusam­men mit Rechtsanwalt Dirk Sattelmaier reagieren.
    Wir erklä­ren, wie ihr euch gegen die­se über­grif­fi­gen Maßnahmen weh­ren könnt."

    https://klagepaten.eu/2021/03/31/%f0%9f%94%b4-widerstand-gegen-zwangstestung-an-schulen-ra-dirk-sattelmaier-zum-thema-kptv-41/

  4. Unfassbar ist allein, dass sich Journalisten dar­über empö­ren, dass im Frühling die Menschen in den Parks an der fri­schen Luft sit­zen und mit Freunden plau­dern, was mit Sicherheit gesün­der ist als das Tragen von FFP2-Masken.

  5. Realitätenverweigerer bei den Medien .… immer wie­der schön … die mit dem erho­be­nen Zeigefinger. Ich den­ke das weder die Berliner Menschen/ Polizei noch irgend etwas auf das gesül­ze gibt was aus Politik oder Medien abge­son­dert wird. Ich freu mich wenn es gutes Wetter gibt und ich bin rel. sicher das die Polizei sich nicht groß ein­mi­schen wird .… wäre mit Sicherheit dann auch Brandgefährlich. Ick lie­be Berlin

  6. Komisch: Aus irgend­ei­nem Grund ist mir gera­de das Datum 9. November 1989 und der Name Günter Schabowski eingefallen.
    Ob die jüngs­ten Äußerungen der Kanzlerin wohl ähn­lich "miss­ver­stan­den" wurden?

  7. Ausgerechnet Berlin! Dort schau­en bekannt­lich Karl Lauterbach und Angela Merkel aus ihren Bürofenstern. Wenn die das mit­krie­gen – wie kann man nur so unver­nünf­tig sein 😀

    Ich war ges­tern nach Feierabend auch bass erstaunt – auf dem Bremer Marktplatz waren zwar kei­ne maro­die­ren­den und sich ent­hemmt umar­men­den Horden unter­wegs, aber zumin­dest hat­ten mehr als die Hälfte der Menschen kei­ne Filtertüte vor dem Gesicht. Gut, die meis­ten die­ser ver­ant­wor­tungs­lo­sen Massenmörder waren der Sprache nach zu urtei­len aus­län­di­sche Touristen, aber immer­hin. Und es war kein ein­zi­ger Meckermensch unter­wegs, der das kri­ti­siert hät­te. Das darf ger­ne so weitergehen.

  8. Unfassbar. Während alle nor­ma­len Menschen seit einem Jahr in Isolation auf die erlö­sen­de Impfung war­ten, grin­sen die­se Vitamin-D-Rebellen mit ihrer guten Laune auch noch frech.
    Wo sind die Wasserwerfer ?

  9. Die Artikelüberschrift betreffend:
    Diese gan­zen neu­en Wortschöpfungen aus dem Brainwashing-Reservoir wer­den auch immer "unfass­ba­rer".
    Was sind denn bit­te schön "Corona-Szenen" ??
    … Tzzzz

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.