Spahn und Scheuer sollen es richten. Auf das Impfdesaster folgt das Testdebakel

»Das Öffnungskonzept von Bund und Ländern basiert vor allem auf einer umfas­sen­den Teststrategie. Bis zu 150 Millionen Schnell- und Selbsttests könn­ten dafür monat­lich nötig wer­den, rech­net Kanzlerin Merkel vor. Eine Taskforce soll sich jetzt um die Bestellungen küm­mern – unter der Leitung von Spahn und Scheuer.«

Das berich­tet am 4.3. n‑tv.de. Wenn wirk­lich die Besten der Besten für die­se Aufgabe ver­wen­det wer­den sol­len, fehlt aber noch Hartmut Mehdorn. Die "Welt" sieht das Ergebnis voraus:

»80 Millionen Schnelltests pro Woche – jetzt dro­hen Zettelwirtschaft und Fax-Chaos

Es ist nur ein Halbsatz in der neu­en Beschlussvorlage der Ministerpräsidentenkonferenz – der aller­dings gro­ße Sprengkraft hat. Die von den Kommunen betrie­be­nen Testzentren sol­len für jeden Schnelltest einen Nachweis ausstellen.

Das mag sinn­voll sein – Experten for­dern seit Monaten, dass Ergebnisse doku­men­tiert wer­den, allei­ne schon, um dem Überblick über das Pandemiegeschehen zu behal­ten. Nur: Zur Umsetzung fehlt jede Idee.

In der Praxis dürf­te das zunächst vor allem eins hei­ßen: Zettelwirtschaft. Eine Strategie zum Einsatz der Tests wur­de bis­lang nicht aus­ge­ar­bei­tet.«

Das wäre nach einem Jahr "Pandemie" auch zu viel verlangt.

»Nun soll bald jeder Bürger zumin­dest einen Test pro Woche machen, sie sol­len die „Öffnungsschritte“ beglei­ten – fragt sich nur, wie und wo mehr als 80 Millionen Ergebnisse pro Woche erfasst werden.

Wer stellt nun Nachweise aus? In wel­cher Form? Sind sie fäl­schungs­si­cher? Auf all die­se Fragen hat die Politik bis­lang kei­ne Antworten.«

Dabei kennt die "Welt" auch hier ein Startup-Unternehmen, das die Lösung parat hat und sogar eine Schnittstelle zum pro­prie­tä­ren säch­si­schen Gesundheitssystem bereitstellt.

»Nutzen Apotheken und Testzentren „pass4all“, kön­nen sie Ergebnisse direkt über­mit­teln. Großveranstalter aus Kultur, Gastronomie und Sport kön­nen zwi­schen Tarifen zwi­schen 20 und 350 Euro pro Monat wäh­len, für pri­va­te Nutzer ist die App kostenlos.«

Das Blatt weiß noch von ande­ren Trittbrettfahrern der IT-Branche. Das RKI hält sich bedeckt:

»Theoretisch könn­ten die Testergebnisse und Nachweise auch in der Corona-Warn-App des Bundes inte­griert wer­den – ein Update wür­de wohl genü­gen. Doch ein der­ar­ti­ger Schritt ist zunächst nicht geplant.

Das für die App ver­ant­wort­li­che Robert-Koch-Institut schreibt auf Nachfrage: „Wir kom­men­tie­ren gene­rell kei­ne Maßnahmen, schon gar nicht sol­che aus Beschlussvorlagen.“«

21 Antworten auf „Spahn und Scheuer sollen es richten. Auf das Impfdesaster folgt das Testdebakel“

  1. Was für ein Chaos, wie furcht­bar schön und viel zu teu­er. Ich habe mich bis­her nicht testen las­sen, denn die Ergebnisse bedeu­ten für mich nichts. Wenn ich krank bin, blei­be ich zu Hause, das reicht in die­sem Fall, das nennt man Eigenverantwortung. Auch wenn unse­re Ex DDR-Chefin das alles anders haben möch­te. Mir egal. Soll sie doch ver­su­chen, das durch­zu­set­zen, was der Große Bruder will. Kommen ihr Ende und das der Plandemie noch im März? Wird sie vor Gericht erschei­nen müs­sen? Hoffentlich.

    1. @Roseberry Frau Merkel vor Gericht und das noch im März.…welch wun­der­vol­ler Traum! Aber wo kein Kläger da kein Richter.
      Und Stefan Harbarth ist auf Merkels Seite. Es wird nichts von alle­dem pas­sie­ren. Die Deutschen wer­den sich zu 90% brav imp­fen las­sen und wei­ter die Altparteien wählen!

      1. @SabineB

        Es ist natür­lich scha­de für uns arme HanswürstInnen in die­sem wür­de­lo­sen Trauerspiel, aber das geht vor­bei. Dank der Geburtenraten in Europa ist das alles bald nicht mehr unser Problem. Die wer­den schauen.

  2. Ich wür­de in die­sem Fall nicht von "vor­aus­se­hen" spre­chen, da sämt­li­che Indizien auf einen kon­kret abzu­ar­bei­ten­den Stufenplan hindeuten. 

    Das selbst insze­nier­te Chaos (sie­he order out of cha­os) und das dar­aus resul­tie­ren­de Produkt (was man nicht vor­her­se­hen muss, son­dern ziem­lich kon­kret im Vorfeld ermit­teln kann) füh­ren am Ende dazu, dass die trau­ma­ti­sier­te Herde ihrer "Rund-um-die-Uhr-Überwachung" zustim­men wird. Und zwar DIGITAL.

    "Es ging ja nicht anders." Genudgtes TINA-Prinzip wür­de ich dazu sagen. 

    Übergeordnetes Ziel ist das per­ma­nen­te Monitoring (per­ma­nent record, s. Snowden) jedes Menschen zu jedem Zeitpunkt an jedem Ort – ein all­ge­gen­wär­ti­ger Überwachungsterror mit allen Konsequenzen, die sich dar­aus für den ehe schon in sei­nen Rechten kastrier­ten Erdenbürger ergeben.

  3. Wer bezahlt den gan­zen Mist eigent­lich? Hier kann jeder Geld zum Fenster raus­wer­fen ohne jemals zur Rechenschaft gezo­gen zu wer­den? Da fällt mir nur das Bild von dem Jungen ein, der das Geld mit vol­len Händen zum Fenster raus­wirft. Und das wegen der alten Menschen die ent­sorgt wer­den müs­sen? Nur weil sie zu teu­er wer­den? Geld für etwas, was in Zahlen bedeutet:
    https://​www​.abso​lu​te​-zah​len​.com/

    1. Wer bezahlt den gan­zen Mist – das fra­ge ich mich auch schon die gan­ze Zeit. Wo ist der Bund der Steuerzahler, wenn man ihn braucht? Wer hat Frau Merkel eigent­lich erlaubt, mal eben so 1,5 Milliarden für Impfungen ande­rer Länder an die WHO raus­zu­hau­en, damit die­ses Geld dann in die Taschen der Pharmakonzerne ver­scho­ben wird, für Produkte, deren Entwicklung wir bezahlt haben und für deren Folgeschäden wir finan­zi­ell haften?
      Wieso kann die­se Frau unkon­trol­liert die Taschen der Testhersteller fül­len? Ist die eigent­lich nie­man­dem hier­für Rechenschaft schul­dig? Kann man sie nicht wegen Untreue drankriegen?

  4. Ich hof­fe das alles steht dann auch so wie es wirk­lich war in den Geschichtsbüchern mit allen Tätern die gera­de am Start sind. Wäre blöd wenn es spä­ter mal wie­der die Lüge wird auf die sich eini­ge geei­nigt haben. Mir ist es wie sicher­lich vie­len ande­ren auch kom­plett egal was die mei­nen, den­ken oder wol­len. Da ist glau­be ich nicht mehr viel Luft bis das nach hin­ten losgeht .…

    1. "Da ist glau­be ich nicht mehr viel Luft bis das nach hin­ten losgeht .…"
      Ich hof­fe, dass Sie recht haben, aber ich bin mir ziem­lich sicher, dass die so wei­ter machen und zwar, weil die­se kri­mi­nel­le Horde einen Plan hat.
      Wie erklä­ren Sie es sich sonst, dass in Ägypten, Korea Taiwan, sogar in China und gro­ßen Teilen Amerikas alles wie­der sei­nen gewohn­ten Gang geht, obwohl die Inzidenzwert (?) in Amerika zum Teil höher ist, wenn man an die­sen Scheiß glaubt.
      Ich bin der Überzeugung, wenn man gar nicht mehr testet, erle­digt sich das von selbst.
      Jetzt will man die Leute aber sogar zwin­gen, sich regel­mä­ßig testen zu las­sen. Dagegen müss­te man sofort Klage erheben.

  5. Die Tests sind Plastikmüll, die Impfdosen sind Sondermüll und die Masken sind auch nur Müll. Und zwar Tonnenweise und das ist genau das was von denen ihren Gaunergeschäften an der Börse übrig­bleibt: Haufenweise Müll, zer­stör­te Existenzen, zer­stör­te Umwelt. Menschen wer­den krank und verrecken.

    Und jetzt kommt die Überraschung: Das ist nichts Neues. Das ist stin­ken­der fau­len­de Kapitalismus!

  6. Als flan­kie­ren­de Maßnahme schla­ge ich zusätz­lich Intelligenztests vor, denn je mehr gete­stet wird, desto mehr Idioten fin­det man. Möglicherweise ist näm­lich asym­pto­ma­ti­sche Dummheit ansteckend. Falls ja, wie lang? Was pas­siert bei leich­ter Dummheit? Ist man nach 14 Tagen wie­der intel­li­gent? Oder zumin­dest schlau­er? Was mache ich, wenn mein Kind blöd ist, oder ich Kontakt zu Blöden hat­te? Ist Dummheit chro­nisch? Sind Männer häu­fi­ger blöd als Frauen oder Diverse? Ist ein nega­ti­ver Intelligenztest posi­tiv für die Gesundheit? Saublöd, aber gesund? Wie gesund ist Herr Spahn? Ist Herr Scheuer heim­lich schlau oder unheim­lich blöd? Beide soll­ten einen IQ-Schnelltest machen. Einfach mehr­mals täg­lich ein Maßband um die Stirn legen und mes­sen, ob sich das Bewußtsein erwei­tert. Dann den Wert in der "Wie blöd muss man sein Tabelle" able­sen und das Ergebnis in die App stel­len. Ein Wert unter null wäre extrem blöd.

    1. GANZ GANZ Grosses Kino die­ser Beitrag von MILO. Wie schön dass ech­ter Humor mit ech­ter Intelligenz untrenn­bar ver­knüpft sind. Danke für die 10 Sekunden herz­li­chen Lachens!

  7. Known Traveller, elek­tro­ni­scher Impfpass und DSGVO:
    Alles schon vorbereitet

    4. 03. 2021 | Schaut man sich die Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) der EU von 2018 genau­er an, so fin­det man Regelungen, die einen elek­tro­ni­schen Impfpass vor­be­rei­ten und sehr schön mit dem Known Traveller Prinzip von Weltwirtschaftsforum, Accenture und Co. harmonieren.

    Die DSGVO wur­de im Mai 2018 ver­ab­schie­det. Das Known Traveller Digital Identity-Konzept wur­de zu Jahresanfang 2018 auf der Jahrestagung des Weltwirtschaftsforums in Davos vor­ge­stellt. Die Roadmap der EU-Kommission zum EU-wei­ten elek­tro­ni­schen Impfpass stammt eben­falls aus dem Jahr 2018.
    https://​nor​bert​haer​ing​.de/​d​i​e​-​r​e​g​e​n​t​e​n​-​d​e​r​-​w​e​l​t​/​d​s​g​v​o​-​i​m​p​f​p​a​ss/

    1. Danke für den Hinweis.

      Ich hat­te unzäh­li­gen Naivlingen erläu­tert, war­um die DSGVO gera­de NICHTS zu unse­ren Gunsten ent­hält. Hat kei­nen inter­es­siert. "Kommt von der EU. Und EU ist toll!"

      Die haben denen das Märchen abge­kauft, dass man damit jetzt Facebook, Google und Co. auf Millionen ver­kla­gen könn­te. Dafür darf man jetzt kei­ne Fotos mehr auf Schulaufführungen machen und muss sich vor dem Besuch jeder Webseite durch 200 Cookie-Unterformulare durch­klicken. Und wenn das klei­ne Bloggerlein einen Fehler in sei­ner "Datenschutzerklärung" oder erst gar kei­ne hat, freu­en sich die Abmahnanwälte.

      Die Schafe waren eben schon immer Schafe.

  8. In eini­gen Situationen ist es zwar vor­tei­haft vom Gegner als dumm, unfä­hig oder harm­los ein­ge­schätzt zu werden -
    ins­be­son­de­re dann, wenn die Fähigkeiten des Gegners unbe­kannt sind.
    Allerdings scheint mir bei die­sen Kandidaten ein struk­tu­rel­les Unvermögen wahr­schein­li­cher als eine stra­te­gi­sche Inkompetenz.
    Für Merkel ist es wohl egal, Haupsache Chaos um Argumente zur Maßnahmenerhaltung abzuleiten …
    Das Stimmvieh (Impfvieh ist wohl aktu­el­ler) kann sich dann emo­tio­nal am Versagen der Task Force abar­bei­ten – die wirk­lich Verantworliche ist zufäl­li­ger­wei­se nicht in der Kritik.

  9. Dann wol­len wir mal hof­fen, das die (kei­ne Infektionen nach­wei­sen­den) Tests genau so ein Ladenhüter wer­den wie die Giftspritzen.
    Ansonsten geht der Irrsinn fröh­lich wei­ter, mit zuneh­men­den (nicht exi­stie­ren­den) Infektionen wird der Lockdown wie­der vollzogen.

  10. Es scheint nie­mand so recht zu bemer­ken, was die kom­plet­te Durchtestung der Bevölkerung wirk­lich bedeutet.
    Die Dunkelziffer der "Infektionen" wird – je nach Experte – mit dem Faktor 5 bis 10 beziffert.
    Wenn näch­ste Woche tat­säch­lich mas­sen­haf­te Schnelltests durch­ge­führt wer­den, wird sich die Fallzahl (und damit die Inzidenz) ohne Änderung des tat­säch­li­chen Infektionsgeschehens kurz mal ver­fünf­fa­chen bis verzehnfachen.
    Mit den Schnelltests wird gera­de die "drit­te Welle" produziert.
    Die "Lockerungen" wer­den nie stattfinden.

    1. @Mark
      Also, bei den Zahlen an Schnelltests, die da durch die Hirne gei­stern, wür­den inner­halb kür­ze­ster Zeit sämt­li­che PCR-Testlabore voll­stän­dig über­la­stet sein. Derzeit zumin­dest muss jeder posi­ti­ve Schnelltest durch einen PCR-Test veri­fi­ziert wer­den. Mal abge­se­hen von dem zeit­li­chen Aufwand. 150 Millionen Tests, Einzelaufwand inkl. Ergebniserfassung opti­mi­stisch geschätzt 15 Minuten, das wären 37,5 Millionen Stunden pro Monat oder 9,425 Millionen Stunden pro Woche – und zwar nur für den "Schnell"-Test. Das Äquivalent von 250.000 Vollzeitstellen auf­wen­den, um ein teil­va­li­des Ergebnis zu erzie­len? Da müss­te man schon eine ehe­ma­li­ge Physikerin aus der DDR sein und vom Helmholtz-Zentrum bera­ten wer­den … oh, verdammt 🙁

      Das gan­ze kann aller­dings auch ein wun­der­ba­res Eigentor wer­den, falls signi­fi­kan­te Unterschiede zwi­schen Schnell- und PCR-Tests (wobei bei­de auf­grund ihrer Konstruktion als Messinstrument unge­eig­net sind) in der Trefferquote offen­bar wer­den soll­ten und ggf. auch noch eine spür­ba­re Zahl unbrauch­ba­rer Testergebnisse vor­liegt, wovon man getrost aus­ge­hen darf.

  11. Irgendwie muss man doch das sog. "Gesundheitssytem" wenig­stens mit Sinnlosigkeit völ­lig über­for­dern, wenn schon nicht genü­gend "Pandemie"-Kranke da sind.

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