Sticker für ungeimpfte Spital-Mitarbeitende?

Am 18.7. ist dies in einem Artikel mit der Überschrift "Der Präsident der Impfkommission hält Nachteile für Ungeimpfte für ethisch ver­tret­bar" der "Neuen Zürcher Zeitung" zu lesen, hier zitiert nach msn.com:

»In der Schweiz stei­gen die Corona-Fallzahlen expo­nen­ti­ell an, doch die Impfquote sta­gniert. Wie Ruth Humbel (Mitte), Präsidentin der Gesundheitskommission des Nationalrats, gegen­über der «Sonntags-Zeitung» sag­te, könn­ten des­halb die Spitäler im Herbst wie­der an die Belastungsgrenze kom­men. Humbel und wei­te­re Politiker for­dern nun Privilegien für Geimpfte, was indi­rekt eine Benachteiligung für Ungeimpfte mit sich brin­gen würde.

Laut «Sonntags-Zeitung» ver­langt GLP-Präsident Jürg Grossen, dass der Bund die Zertifikatspflicht auf klei­ne­re Veranstaltungen wie Theater und Kinos oder auch für Bankette in der Gastronomie aus­wei­tet. Das fän­de auch Impfkommissionspräsident Christoph Berger sinn­voll. Eine Ausweitung der Zertifikatspflicht kön­ne hel­fen, die Impfquote zu stei­gern. Ungeimpften müs­se man gewis­se Nachteile zumu­ten, lässt er sich zitieren.

Berger und Grossen ver­lan­gen, dass die Schnelltests, die es für das Zertifikat braucht, künf­tig kos­ten­pflich­tig wer­den. Noch bes­ser fän­de der Impfkommissionspräsident, wenn gewis­se Veranstaltungs-Tickets für Geimpfte etwas ver­güns­tigt wür­den. Die Subvention von Eintritten kön­ne sei­nes Erachtens zumin­dest teil­wei­se die öffent­li­che Hand übernehmen.

Sticker für ungeimpfte Spital-Mitarbeitende?

Berger und meh­re­re Politiker gehen noch einen Schritt wei­ter: Krankenpfleger, Lehrerinnen, Kita-Betreuer und das Servicepersonal sol­len nur noch zur Arbeit dür­fen, wenn sie nach­wei­sen, dass sie geimpft, getes­tet oder gene­sen sind.

Geht es nach GLP-Präsident Grossen, sol­len unge­impf­te Mitarbeitende in Spitälern, Altersheimen und Kindertagesstätten künf­tig einen Sticker tra­gen müs­sen, der sie für jeder­mann als unge­impft erkenn­bar macht. Sinnvoll fän­de er dies in öffent­li­chen Einrichtungen, wo Leute betreut wür­den, die sich anste­cken könn­ten. Ruth Humbel for­dert, Geimpfte auch im Gesundheitswesen von der Maskentragpflicht zu befrei­en, sofern es medi­zi­nisch und epi­de­mio­lo­gisch gerecht­fer­tigt sei. So sei­en Ungeimpfte am Mundschutz erkennbar.

Laut der «Sonntags-Zeitung» sehen die Politiker kein ethi­sches Problem dar­in, Ungeimpfte zu benach­tei­li­gen. Eine Aufhebung der Schutzmassnahmen sei weder für Berger noch für Humbel eine Option.«


Ich habe das Tragen von gel­ben Sternen auf "Corona-Demos" immer für geschichts- und geschmack­los gehal­ten. Wenn dies rich­ti­ger­wei­se als bewußt oder unbe­wußt anti­se­mi­tisch kri­ti­siert wur­de, stellt sich nun im Gegenzug die Frage, wie die vor­ge­schla­ge­ne Markierung von Bevölkerungsgruppen zu bewer­ten ist.

Auch wenn gewiß nicht die Absicht besteht, "unge­impf­te" Pflegekräfte zu ermor­den, ist die Stigmatisierung von Menschen mit einer bestimm­ten Meinung in die Tradition der deut­schen Nazis zu stellen.

Im Bayerischen Viertel in Berlin wird dan­kens­wer­ter­wei­se mit zahl­rei­chen Schildern im öffent­li­chen Raum erinnert:

»Dieses Denkmal im Bayerischen Viertel soll an die schritt­wei­se Diskriminierung und Entrechtung der Berliner Juden erin­nern, die sich teil­wei­se in Demütigungen des Alltags wider­spie­gel­te. Es soll gezeigt wer­den, dass die Vernichtung der jüdi­schen Einwohner ein schlei­chen­der Prozess war, der in Deportationen und Massenmord ende­te.«
wirwarennachbarn.de

wirwarennachbarn.de

Noch ein­mal: Eine Parallele, die eine Vernichtung von "ImpfverweigerInnen" impli­ziert, ist törich­ter Unfug und ver­harm­lost die Zielsetzung der dama­li­gen Maßnahmen. Dennoch soll­te der "schlei­chen­de Prozess" zur "Diskriminierung und Entrechtung" nach­denk­lich machen. Zumal der Schoß, aus dem das kroch, noch immer frucht­bar ist.

49 Antworten auf „Sticker für ungeimpfte Spital-Mitarbeitende?“

  1. Ich hal­te es für arro­gant und igno­rant, wenn man davon aus­geht, dass wir heu­te in irgend­ei­ner Weise bes­ser sind als jene Menschen, die zum Zeitpunkt der Machtübernahme durch die Nazis, Kommunisten oder Siedler in Amerika (den Kontinenten) leb­ten. Es gibt in der Geschichte der Menschheit uner­träg­lich vie­le Beispiele dafür, dass Regime Widerstand durch Mord nie­der­ge­schla­gen haben. Libyen ist ein Beispiel dafür, wie die Superreichen (ins­be­son­de­re in den USA) ihren Alleinanspruch an die Kontrolle des welt­wei­ten Währungssystems durch­set­zen. Die haben mit Massenmord über­haupt kein Problem.

    1. @Dieter Müller: Es gibt zum Glück auch vie­le Beispiele für Widerstand. Sie sind schon ziem­lich emp­fäng­lich für die Mainstream-Sage "rot_braun", oder?

  2. Ich sehe den Stern mit der Inschrift "Geimpft" sehr kri­tisch, aber den­noch nicht als anti­se­mi­tisch. Die woll­ten nur aus­drü­cken und war­nen: "Bald mar­kiert man uns." – Instrumentalismus der Judendiskriminierung ist nicht auto­ma­tisch ein Antisemitismus. Dieses Markieren fand aber im Dritten Reich schon vor­her statt, da die Juden durch durch Eintragungen in der Kennkarte erkenn­bar waren. Es kommt eine Maßnahme zur ande­ren, das Netz wird immer enger geschnürt. Am Ende ging es im Dritten Reich nur noch dar­um, Juden im öffent­li­chen Straßenbild schnell zu erken­nen und ihnen letz­te Fluchtmöglichkeiten zu nehmen.

    1. @Johannes Schumann: Und doch führt die Markierung nicht stets zum Massenmord. Bis in die 80er Jahre wur­den die Materialien der „Rassenhygienischen Forschungsstelle“ als Quellen für Forschungsarbeiten genutzt. Die Täter der Nazizeit saßen in den Landespolizeien und nutz­ten die Akten wei­ter­hin gegen Sinti und Roma. Auch Homosexuellen-Verzeichnisse wur­den über­nom­men und wei­ter­ge­führt. Das ist schau­er­lich, und den­noch haben die­se Markierungen zu viel­fäl­ti­ger Diskriminierung geführt, aber nicht zu plan­mä­ßi­ger Liquidation.

      1. Ach, Zigeuner und Schwule muss­ten in der BRD Markierungen tra­gen, die sie öffent­lich als Angehörige einer eth­ni­schen bezie­hungs­wei­se sexu­ell devi­an­ten Gruppe kenn­zeich­nen? Wusste ich noch gar nicht.

        1. @FS: Markierungen müs­sen nicht unbe­dingt öffent­lich getra­gen wer­den, das war beim Judenstern auch so. Die Erfassung in "ras­se­hy­gie­ni­schen" Verzeichnissen gab es bereits viel frü­her. Zur Fortführung von Zigeuner- und Schwulenverzeichnissen nach dem Krieg gibt es leicht auf­find­ba­re Literatur.

          1. @ aa

            Für jeman­den, der sonst bei jedem Vergleich nicht das Gemeinsame, son­dern das Trennende, das Differente und nicht Identische her­vor­hebt, ist es schon erstaun­lich, dass Sie in die­sem Fall über den ent­schei­den­den und offen­sicht­li­chen Unterschied hin­weg­se­hen: Als ob es uner­heb­lich wäre, ob "nur" – schlimm genug – Angestellte ein­zel­ner Behörden Einsicht in gege­be­nen­falls jus­ti­zia­ble Lebensumstände haben, oder ob das – noch viel schlim­mer – jeder­zeit jeder in der Öffentlichkeit erken­nen kann.

            Und selbst­ver­ständ­lich kön­nen Menschen behörd­lich nach bestimm­ten Kriterien erfasst wer­den, ohne dass das öffent­lich sicht­bar ist, aber Markierungen müs­sen sicht­bar sein; andern­falls ver­feh­len sie ihren Sinn.

            Genau das war auch beim Judenstern, sobald er gesetz­lich ver­pflich­tend war, der Fall: Die "Polizeiverordnung über die Kennzeichnung der Juden" vom 1. September 1941, die zum 19. September 1941 in Kraft trat – par­al­lel übri­gens zum Beginn der Massenvernichtung in Auschwitz -, sah vor, dass alle Menschen, die nach den "Nürnberger Gesetzen" als Juden gal­ten, von ganz weni­gen Ausnahmen abge­se­hen, ab dem sechs­ten Lebensjahr einen Judenstern „sicht­bar auf der lin­ken Brustseite des Kleidungsstückes […] fest auf­ge­näht zu tra­gen“ hat­ten, wobei Zuwiderhandlungen straf­be­wehrt waren. Das fin­det sich in jeder Chronologie zum "Dritten Reich". Siehe etwa Christoph Studt, Das Dritte Reich in Daten, München 2002, S. 165.

    2. Alle Vergleiche, die für das Regime unbe­quem sind und Leute zum Nachdenken bewe­gen könn­ten, wer­den von den Qualitätsmedien in Deutschland bevor­zugt als "anti­se­mi­tisch" bezeich­net. Man soll­te das Vorgehen der Qualitätsmedien eben­so wenig über­neh­men wie deren SprachregelungInnen.

  3. Ja, vie­les erschien undenk­bar und ist nun Realität. Warten wir ein­fach ab, bis der ers­te Markierte "Volksschädling" geprü­gelt oder erschla­gen wird.
    Hoffen wir, dass das jetzt pes­si­mis­tischs­te Schwarzmalerei ist.

    1. "Warten wir ein­fach ab.…." und
      "Hoffen wir, dass das jetzt pes­si­mis­tischs­te Schwarzmalerei ist."
      Dann hof­fen Sie mal und wenn die Hoffnung nicht funk­tio­niert, kommt der Glaube.

      Halleluja

    2. @Chico
      Die Presse hat die Bevölkerung ja bereits auf ver­meint­li­che "Notwehr"-Aktionen vorbereitet:
      "Maskenverweigerer" und "bru­tal" in die Suchmaschinenleiste ein­ge­ben und z.B. 20700 Ergebnisse fin­den – nicht weni­ge in soge­nann­ten "seriö­sen Medien".
      Bei "Impfverweigerern" ist das natür­lich nicht so einfach.
      Musste mir aller­dings schon von einem "Freund" anhö­ren, dass man die­se alle in den Knast …

  4. Wobei die Idee, geimpf­te Menschen auto­ma­tisch von der Maske zu befrei­en, doch kei­ne so schlech­te ist. Menschen, die ehh schon Maskenbefreit sind, rei­hen sich dann ein. Die Schwelle der immer­noch ver­bit­ter­ten Maskentrager*innen, wenn sie auf Maskenlose tref­fen, wür­de zuneh­mend auch gerin­ger werden.
    Und Jede/r der Nicht-geimpft und Nicht-befrei­te kann nun muti­ger wer­den, und "ohne Berechtigung" eben­falls die Maske able­gen. Kontrollen gibt es jetzt schon fast nicht mehr, geschwei­ge dann spä­ter… oder?

  5. Versteh ich nicht: "Eine Parallele, die eine Vernichtung von "ImpfverweigerInnen" impli­ziert, ist törich­ter Unfug und ver­harm­lost die Zielsetzung der dama­li­gen Maßnahmen." Aber: "Dieses Denkmal im Bayerischen Viertel soll an die schritt­wei­se Diskriminierung und Entrechtung der Berliner Juden erin­nern, die sich teil­wei­se in Demütigungen des Alltags wider­spie­gel­te. Es soll gezeigt wer­den, dass die Vernichtung der jüdi­schen Einwohner ein schlei­chen­der Prozess war, der in Deportationen und Massenmord endete."
    Ich den­ke eine ein­drucks­vol­le­re Warnung kann es kaum geben, wohin der Weg der schlei­chen­den Diskriminierung führt, wenn man ihn nur kon­se­quent zu Ende geht. Törichter Unfug mag es sein, Anfang und Ende zu ver­wech­seln – ein "weh­ret den Anfängen" ist es nicht. Es ist das Gebot der Stunde!

    1. Die Markierung bzw. Stigmatisierung oder das Brandmarken von Menschen ist gene­rell abscheu­lich. Das gab es bereits vor den Nazis und nach den Nazis. Das hat mit dem Holocaust an sich also über­haupt nichts zu tun. Es ist eine von vie­len Formen des Faschismus und er muss nicht jedes Mal in der Weise enden wie im Dritten Reich.

      Wirklich, es macht mich krank. Diese per­ma­nen­te Verharmlosung des­sen, was hier seit 1,5 Jahren vor sich geht. Nur, weil wir noch nicht am Punkt des maxi­mal mög­li­chen Schreckens – der sowie­so nicht 1:1 irgend­ei­ner his­to­ri­schen Begebenheit ent­spre­chen wird – ange­langt sind, müs­sen wir wei­ter die Klappe hal­ten, anstatt aus unse­rer Geschichte zu ler­nen. Um uns nicht des – was für ein kran­kes Argument – der "Relativierung des Holocaust" schul­dig zu machen.

      Früher oder spä­ter wird der ers­te "Ungeimpfte" (ein Unwort son­der­glei­chen!) gelyncht. In Spanien war es bei­na­he soweit; weil sich ein jun­ger Mann wei­ger­te, sich die Hakenkreuz-Gesichtsbinde der Coronazis – ohwei, ein Vergleich! – ins Gesicht zu hängen.

      1. @DS-pektiven: Niemand stellt Dein Recht in Frage zu mei­nen, hier wer­de per­ma­nent ver­harm­lost und auf­ge­ru­fen, die Klappe zu hal­ten. Im Gegenzug neh­me ich mir das Recht, genau die­se Argumentation für eine Verharmlosung des Faschismus zu hal­ten: Wenn Maskenzwang Faschismus ist, dann kann er in die­ser Logik so schlimm ja nicht gewe­sen sein. Wir müs­sen alles tun, um uns Maskenzwang und ande­ren tota­li­tä­ren Maßnahmen ent­ge­gen­zu­stel­len. Den Eindruck zu erwe­cken, als ste­he für jeden von uns der Galgen schon bereit oder wir müß­ten zumin­dest mit unse­rem Abtransport ins Lager rech­nen, ist weder rea­li­täts­nah noch für irgend­wen über­zeu­gend. Mir ist klar, daß das für Dich Verharmlosung ist.

        1. Lieber @aa, bit­te was noch­mal ist Faschismus? Können wir uns dann wenigs­tens auf den B. Mussolini zuge­schrie­be­nen Begriff Korporatismus eini­gen? Und wol­len wir wenigs­tens die nicht exak­ten Parallelen (im mathe­ma­ti­schen Sinne) dazu in der Jetztzeit (an)erkennen?

          1. @covid-ugly: Liebe® covid-ugly, ich den­ke, es wird unter den LeserInnen hier kei­ne gemein­sa­me Definition geben. Leute, die mit einem Judenstern und der Aufschrift "Ungeimpft" rum­lau­fen, haben gewiß kei­nen ita­lie­ni­schen Korporatismus im Sinn. Wer in die­sem Land außer­halb von wis­sen­schaft­li­chen Diskussionen von Faschismus spricht, meint in aller Regel den deut­schen Nationalsozialismus. Der ist nicht los­zu­lö­sen von der plan­mä­ßi­gen Vernichtung von Millionen Menschen. Aus die­sem Grund hal­te ich die Parole, unse­re Zeit sei damit zu ver­glei­chen, ent­we­der für his­to­risch naiv oder bewußt die Greueltaten relativierend.

            Ich bin sehr dafür, neue und tref­fen­de Begriffe zu ent­wi­ckeln für das, was heu­te geschieht. Dabei wer­den Parallelen und Unterschiede zum his­to­ri­schen Faschismus her­aus­zu­ar­bei­ten sein. Die weit ver­brei­te­te Autoritätshörigkeit, die Bereitschaft zur Denunziation, das weit­rei­chen­de media­le und sozia­le Niedermachen abwei­chen­der Stimmen auch aus der Wissenschaft, der Bezug auf ein ver­meint­li­ches "Volksinteresse" bis in lin­ke Kreise hin­ein wer­den dabei abzu­wä­gen sein gegen den Umstand, daß wir hier unbe­hel­ligt die­se Diskussion füh­ren kön­nen und noch keinE KritikerIn im Lager sitzt.
            Zudem gilt es zu ana­ly­sie­ren, wel­che Pläne im Windschatten von Corona gedei­hen (Überwachung per Digitalisierung, Ausschalten demo­kra­ti­scher Institutionen, Kriegsvorbereitung, "Festung Europa" usw.). Es wer­den die Kräfte zu benen­nen sein, die ein Interesse an die­ser Entwicklung haben, und gleich­zei­tig die­je­ni­gen, mit denen man sich dage­gen ver­bün­den kann und muß. Hauptangriffspunkte neben Kindern und Eltern sind zur Zeit die Beschäftigten im Gesundheitswesen und im Bildungsbereich. Es wäre eine wich­ti­ge Aufgabe, hier Solidarität zu orga­ni­sie­ren. Dafür muß die Sprachlosigkeit, ja mit­un­ter Feindschaft über­wun­den wer­den. Das erfor­dert auf bei­den Seiten viel Toleranz. Hier die Bereitschaft, die Beschäftigten gegen die "Impfpflicht" auch dann zu unter­stüt­zen, wenn sie ihrer­seits Masken für eine sinn­vol­le Erscheinung hal­ten und vom Weltwirtschaftsforum (zunächst) nichts hören wol­len. Dort die Akzeptanz einer ins­ge­samt kri­ti­sche­ren Beurteilung des Corona-Themas.
            Es gibt Beispiele dafür, daß objek­ti­ve gemein­sa­me Interessen gewich­ti­ger sein kön­nen als tren­nen­de Auffassungen. Der frü­he­ren Friedensbewegung ist es gelun­gen, ins Gespräch mit Beschäftigten der Rüstungsindustrie zu kom­men. Zaghafte Ansätze gibt es zwi­schen Umweltbewegung und Gewerkschaften. Bei den Aktionen von "Freiheit statt Angst" und ihren Nachfolgern fin­den sich Menschen von Linkspartei bis FDP, die sich gegen digi­ta­le Überwachung enga­gie­ren, obwohl ihre sons­ti­gen poli­ti­schen Ideale mei­len­weit von­ein­an­der ent­fernt sind. Warum soll­te das bei Corona nicht gelin­gen? Das erfor­dert gro­ße Sprünge über lan­ge Schatten, aber gibt es eine Alternative? Für mich ist Auswandern keine.

  6. WEHRET DEN ANFÄNGEN ! 🙁
    Das war die Mahnung der Überlebenden!!! Die Tendenz ist ja schon deut­lich erkenn­bar, auch die Drohung der "Fake"- Antifa war auf Gegen-Demos nicht zu überhören:
    "Wir imp­fen Euch alle!"
    Man soll­te nicht mehr war­ten, bis es so weit kommt; der Vergleich mit dem Judenstern ist für die Tendenz der Diskriminierung und Hetze durch­aus rele­vant, für die ver­bun­de­ne Demütigung und Exposition. Der Gedanke an Absonderung, Lager/ Erzwingungshaft bis zur Gewaltanwendung ist dann nur eine logi­sche Fortsetzung, zu der es hof­fent­lich nicht kom­men wird.

  7. Entrechtung, Diskriminierung, Ausgrenzung : mit "denen" hat ein ordent­li­cher Deutscher nichts zu tun! Dafür stand der zu tra­gen­de Judenstern, auf dass man sie mit gesun­dem Gewissen beschimp­fen, anspu­cken oder ver­prü­geln konn­te. Der gel­be Stern stand nicht für Vernichtung. Als dies dann soweit war, brauch­te man den Stern nicht mehr.
    Insofern haben die­je­ni­gen, die gewis­se Parallelitäten sehen, so viel Unrecht nicht.
    Man blei­be aber bei Differenzierungen und wer­fe nicht alles auf den­sel­ben Haufen, nur um den Gegner mit einer fal­schen Gleichsetzung auf das Übelste zu dis­kri­mi­nie­ren, sprich ihn zum Bösen schlecht­hin zu stem­peln. Das haben wir nicht nötig!

    1. @Zaphod B.
      Ich den­ke nicht, dass es nach der Einführung des
      https://de.wikipedia.org/wiki/Judenstern
      (im September 1941!!)
      im "Reich" sehr vie­le von des­sen Trägern "mit gesun­dem Gewissen beschimpft, ange­spuckt oder ver­prü­gelt" wur­den. Der orga­ni­sier­te Mob benö­tig­te die­se Kennzeichnung 1938 schließ­lich auch nicht.

      Insofern stimmt es wohl schon, dass der Stern west­lich von Oder oder Weichsel "nicht für Vernichtung" stand – son­dern eher für die Diskriminierung der weni­gen ver­blie­be­nen "Reichsjuden" (schön nach­zu­le­sen z.B. bei Klemperer), die sich eine Auswanderung ent­we­der nicht leis­ten konn­ten, oder aus ande­ren Gründen (z.B. "Mischehe") ausschlossen.

  8. Alle Ärzte sind Pro-Corona?
    Nein:

    "Offener Brief an den Präsidenten der Bundesärztekammer,
    Arbeitsgemeinschaft der Landesärztekammern,
    nicht rechts­fä­hi­ger Verein.

    Betreff: „Immer mehr Nachteile für Ungeimpfte“

    Sehr geehr­ter Herr Reinhardt,

    auf­grund Ihrer Äußerungen zur Kostenübernahme für Corona-Tests bei nicht geimpf­ten Gesunden – die schon längst ein­ge­stellt wer­den müss­ten (sie­he Singapur) – stellt sich die Frage, ob Sie – wie die meis­ten von uns – ihre Tassen in einem Schrank auf­be­wah­ren und ob Sie in letz­ter Zeit ein­mal Ihren Bestand nach­ge­zählt haben.

    Sind Sie etwa der Meinung, ein Bürger kön­ne – mit wel­chen Mitteln auch immer – dazu gedrängt wer­den, an einer Phase IIIb-IV-Studie von Biontech-Pfizer oder ande­ren Impfstoffherstellern teil­zu­neh­men? Wollen Sie die Impfpflicht „durch die Hintertüre“ als staats­hö­ri­ger Befehlsempfänger ein­füh­ren? Wollen Sie, dass in Kenntnis der explo­die­ren­den Zahl der Impftoten in den WHO- und VAERS-Datenbanken die­ser Massen-Genozid (97,8 Tote pro Tag im Nachgang einer COVID-19-Impfung, Gesamttote zwi­schen 30 000 und 50 000) zwangs­wei­se wei­ter­ge­führt wird? Und dies in Kenntnis der Europarat-Resolution 2361, die Diskriminierung und Sanktionen gegen Menschen ver­bie­tet, die sich auf­grund ihres frei­en Willens nicht imp­fen las­sen möchten?

    Legen Sie Wert auf die Fortführung eines Verbrechens gegen die Menschlichkeit? Der PCR-Test kann kei­ne Infektionen nach­wei­sen. Wieso sol­len ihn dann Ungeimpfte bezah­len? Sind Ihnen die neben den Todesfällen nach Impfung auf­tre­ten­den hun­dert­tau­sen­den Nebenwirkungen wie Autoimmunerkrankungen (z.B. Myocarditis), Fehlgeburten, Unfruchtbarkeit, Neurologische Schäden (z.B. Guillain-Barré-Syndrom, Sinusvenenthrombosen) und unzäh­li­ge wei­te­re Komplikationen voll­kom­men egal?

    Angesichts von aber­tau­sen­den Impftoten eine uner­träg­li­che Haltung, die sich offen­sicht­lich nicht gegen Körperverletzung mit anschlie­ßen­der Todesfolge wen­det, son­dern die Menschen sogar zur Einwilligung drängt, sich die­ser Körperverletzung zu unterwerfen.

    Oskar Lafontaine am 8.7.2021: „Mittlerweile fällt das Wort Covidioten auf die zurück, die es erfun­den haben, um ande­re her­ab­zu­set­zen. […] Dabei zeigt sich immer mehr, dass die soge­nann­ten Experten Arm in Arm mit der Pharmaindustrie den Teufel an die Wand malen, um mög­lichst vie­le Leute mit den Impfstoffen mit ‚beding­ter Marktzulassung‘ zu imp­fen und den nächs­ten Lockdown vorzubereiten.“

    Wer töd­li­che Nebenwirkungen in Kauf nimmt, macht sich der Mitwirkung an Tötungshandlungen schul­dig. Der inter­na­tio­na­le Strafgerichtshof in Den Haag bear­bei­tet der­zeit eine Klage gegen die israe­li­sche Regierung und die Firma Pfizer wegen Verstoß gegen den Nürnberg-Kodex. Über die­se Klage hin­aus bleibt zu hof­fen, dass sich alle an die­sem Verbrechen gegen die Menschlichkeit Beteiligten in Kürze einem Prozess „Nürnberg II“ stel­len müssen.

    Ihr Dr. med. Rüdiger Pötsch"

    https://www.wochenblick.at/arzt-an-aerztepraesident-sind-ihnen-die-hunderttausenden-nebenwirkungen-egal/

    Bin gespannt, wel­che Solidarität Dr. Poetsch von denen, für die er kämpft, erfah­ren wird.
    Erfahrungsgemäß deut­lich weni­ger als ange­mes­sen wäre…

    1. @Dürfte Ärger geben: Dann ist es wohl end­lich mal an der Zeit,Kante zu zei­gen und cou­ra­gier­ten Ärzten wie Dr.Pötsch
      bei­zu­pflich­ten, alles zu tun, um sei­nen Äktivitäten den Rücken zu stär­ken und damit sol­che unwür­di­gen Ideen men­schen­ver­ach­ten­der Ignoranten wie die des Herrn G… ad absur­dum zu führen.
      Ich fra­ge mich , wo der­ar­ti­ge Subjekte 1933 wohl ihre Profession fanden????

    2. @dürfte Ärger geben. Prozess „Nürnberg II“

      Nein bit­te nicht! Einfach mal Ralph Giordanos Buch Die Zweite Schuld lesen. Er arbei­tet ab, war­um in D weder Gesellschaft noch Justiz die NAzizeit wirk­lich auf­ge­ar­bei­tet haben. Und wenn ich Titel wie "Größte Naturkatastrophe sseit dem 2. Weltkrieg" bspw bei SWR aktu­ell RLP (in Bezug auf die Überflutung des Ahrtales) lese, dann fra­ge ich seit wann ein Angriffskrieg und Welteroberungsfanatismus inkl. Vernichtuntswillen gegen alles "undeut­sche" eine Naturkatastrophe darstellen.

  9. Ich fin­de, eigent­lich müss­te die Frage eher lau­ten wie lan­ge man bedenk­li­che Zusammenhänge, die auf Fakten basie­ren, unter­drü­cken kann, ohne dass es ins öffent­li­che Bewusstsein durch­si­ckert, dass sich die Medien und Politik die Realität schön reden. 

    Mit der Spritzerei wird jeden­falls eine Sicherheit sug­ge­riert, die es gar nicht gibt, da das Virus sich ja schliess­lich wei­ter ausbreitet:
    https://tkp.at/2021/07/18/zusammenhang-impfungen-und-faelle-je-weniger-impfungen-desto-weniger-faelle-je-mehr-impfungen-desto-mehr-faelle/

    So stel­len die sog. "Geimpften", die man gar nicht mehr tes­tet, ein Risiko für die Allgemeinheit dar und gera­de ins­be­son­de­re für die Schwachen und Gebrechlichen, für die man das eigent­lich angeb­lich macht.

  10. ich möch­te dar­an erin­nern, dass natür­lich nicht nur Juden gekenn­zeich­net wur­den. In den Lagern kann­te man Winkel als Kennungen ( Sticker!?) für:
    Politische = rot
    Berufskriminelle= grün
    Emigranten= blau
    Bibelforscher = lila
    Homosexuelle = rosa
    Asoziale= schwarz

    Ea gab dann je nach dem auch Kombinationen von ver­schie­de­nen Winkeln.
    https://de.wikipedia.org/wiki/Kennzeichnung_der_H%C3%A4ftlinge_in_den_Konzentrationslagern

    Dem per­fi­den Einfallsreichtum sind dem­nach kei­ne Grenzen gesetzt, es ist ein­fach nur noch widerlich.

  11. Nun wird doch ein Schuh draus (was natür­lich auch immer demen­tiert und als Verschwörung bezeich­net wurde):

    Man möch­te eine Kennzeichnung der Personen, die natür­lich nicht in Form des his­to­risch vor­be­las­te­ten Sterns oder einer Plakette erfolgt. Ebenso sind Tätowierungen nicht immer sofort erkenn­bar. Was liegt also nahe und ist auch für den Tierarzt nichts Unbekanntes? Das Chippen der Personen! Einfacher geht es ja nicht, wenn es um Aussortieren bei Zugangskontrollen zu Gebäuden, Veranstaltungen und Einrichtungen geht. Keiner muss irgend­wel­che Zettel oder Bücher zeit­auf­wän­dig durch Personal kon­trol­lie­ren las­sen oder irgend­was zum Scannen vor­hal­ten. Man braucht nicht viel mehr, als ent­spre­chen­de Lesegeräte. Dann hät­te man auch sofort immer im Blick, wer sich wo auf­hält usw. Das ist längst kei­ne Utopie oder Phantasterei mehr, son­dern nur eine Frage der Zeit, da die­se Lösung ja tech­nisch seit vie­len Jahren zur Verfügung steht.

  12. Vielleicht soll­ten wir anfan­gen auf­zu­zei­gen wo der Unterschied zu damals ist.

    Wenn ich Spahns Worte neh­me: "Wir müs­sen die gan­ze Welt imp­fen." Nicht zuletzt als Selbstzweck. Vorher geht die Pandemie nicht zu Ende. Denn ist klar woher die übels­ten Mutanten her­kom­men, oder?

    Hoffentlich bleibt der Mann dem Amt in Zukunft fern. Seine Worte offen­ba­ren das Totalitäre Deutschland. Sie neh­men noch mehr Einfluss auf die WHO und auch die EU. Treffen in Slowenien den Ratpräsidenten auf Linie getrimmt. 

    Wieder mal soll wohl am deut­schen Wesen die Welt gene­sen. Und all­zu­vie­le Regierungen gehen mit im Gleichschritt oder teil­wei­se vor­an. Wir soll­ten uns auf die ande­ren kon­zen­trie­ren. Internationeler Gedanken und Ideenaustausch.

  13. Also, haben wir doch mal ein schö­nes Thema…

    Was eben nicht recht passt als Einstieg: sie zitie­ren einen Schweizer Politiker und es geht um die Schweiz. Nicht um Deutschland.

    Ansonsten möch­te ich zur Schweiz nicht wei­ter kommentieren. 

    Zur Sache nur fol­gen­des: '…sol­len unge­impf­te Mitarbeitende in Spitälern, Altersheimen und Kindertagesstätten künf­tig einen Sticker tra­gen müs­sen, der sie für jeder­mann als unge­impft erkenn­bar macht. Sinnvoll fän­de er dies in öffent­li­chen Einrichtungen, wo Leute betreut wür­den, die sich anste­cken könnten.'

    Was sol­len denn dann die Patienten oder Pflegefälle in Altenheimen oder Kinder machen, wenn sie jeman­den mit einem sol­chen Sticker sehen? Aus dem Fenster sprin­gen? Um Hilfe rufen? Die Luft anhalten?

    Auf mehr möch­te ich gar nicht eingehen…wie zum Beispiel das Geimpfte auch 'wei­ter­hin ande­re anste­cken' kön­nen und das man schon immer auf dem fal­schen Pfad ist mit dem ver­geb­li­chen Versuch den 'Virenkontakt' zu ver­hin­dern, wäh­rend man in den Altenheimen z.B. wo man mit Prophylaxe (z.B. Vitamin D) gear­bei­tet hat und das Immunsystem stärkt, 'gut gefah­ren war'.

    Nochmal hier ana­log 'Emil': in den Konzentrationslagern gab es Häftlingsgruppen, wel­che mit farb­lich unter­schied­li­chen Wimpeln auf der Kleidung gekenn­zeich­net wurden.

    'Lila für Bibelforscher, (Zeugen Jehovas, damals noch Bibelforscher genannt), aber auch für Mitglieder der Siebenten-Tags-Adventisten-Reformationsbewegung und freie Bibelforscher.' http://www.gelsenzentrum.de/kennzeichen_bildtafel.htm

    Mit Bezug auch auf den ande­ren Thread bzgl. 'Apartheit' und der Möglichkeit, etwas dar­an ändern zu kön­nen, 'betrof­fen' zu sein:

    'TrägerInnen die­ses Winkels wur­den wegen ihrem Glauben als Zeugen Jehovas ver­folgt. Die Bibelforscher oder Zeugen Jehovas – wie sie sich heu­te nen­nen – ver­wei­ger­ten den Hitlergruß, den Wehrdienst und auch jeg­li­che sons­ti­ge Arbeit, die dem Krieg hät­te die­nen können…Die Zeugen Jehovas waren die ein­zi­ge Häftlingsgruppe, die eine Freilassung hät­te erwir­ken kön­nen, wenn sie dem Glauben abge­schwo­ren hätten.'

    Es sei jedem anheim gestellt, wie pas­send jemand den Begriff 'Zeugen Coronas' findet…

    …aus mei­ner Sicht ist es aber so, neben den Buchreligionen inklu­si­ve klei­ner Gemeinschaften han­delt es sich auch beim Atheismus, Agnostizismus, der 'Aufklärung' mit 'Ich den­ke also bin ich' und der sog. Wissenschaftlichkeit (jeweils in real-exis­tie­ren­der Ausprägung) um die selb­se Grunddisposition. Aber so breit möch­te das wie­der kaum jemand sehen…

  14. "Auch wenn gewiß nicht die Absicht besteht, "unge­impf­te" Pflegekräfte zu ermor­den, ist die Stigmatisierung von Menschen mit einer bestimm­ten Meinung in die Tradition der deut­schen Nazis zu stel­len."

    Was sehen mei­ne schläf­ri­gen Augen ? Es gesche­hen tat­säch­lich noch Wunder. Sir Arthur von Aschmoneit erkennt, dass das Stigmatisieren von Menschen mit einer bestimm­ten Meinung oder bestimm­ten kör­per­li­chen Beschaffenheit, als eine vali­de Parallele, zur Tradition der deutsch/österreichischen Nazis, zu bewer­ten ist.

    Dass ich die­se Einsicht noch erle­ben durf­te ! Danke sehr vielmals !

    Wie auch immer
    MfG

  15. Verzeihung, sehr geehr­ter Herr Aschmoneit, 

    aber Sie schrei­ben: „Noch ein­mal: Eine Parallele, die eine Vernichtung von »ImpfverweigerInnen« impli­ziert, ist törich­ter Unfug und ver­harm­lost die Zielsetzung der dama­li­gen Maßnahmen. Dennoch soll­te der »schlei­chen­de Prozess« zur »Diskriminierung und Entrechtung« nach­denk­lich machen. Zumal der Schoß, aus dem das kroch, noch immer frucht­bar ist.“

    Es hat offen­bar auch Ihrer Ansicht nach schon längst ein »schlei­chen­der Prozess« der »Diskriminierung und Entrechtung« bestimm­ter Personengruppen durch die hie­si­gen Staatsorgane mit Unterstützung des ÖRR und der gro­ßen pri­va­ten Massenmedien eingesetzt.
    – Woher also neh­men Sie eigent­lich Ihren Sonntagskind-Glauben, der Sie immer noch (nach all dem, was jetzt seit über andert­halb Jahren WELTWEIT gesche­heh ist – und das war 1933–1945 voll­kom­men ANDERS!) dazu bringt zu behaup­ten, dass die „Vernichtung von »ImpfverweigerInnen« NICHT vor­ge­se­hen sei? 

    Die Planspiele zum Thema „Pandemie“, die seit mehr als 20 Jahren durch Rockefeller / Gates / JohnsHopkins / WHO / NSA / WEF und Konsorten durch­ge­führt wer­den und an denen so ziem­lich alle jeweils (und damit auch aktu­ell) ‚hoch­ran­gi­gen‘ Politclowns in Regierungen und regie­rungs­wei­sungs­ge­bun­de­nen Gesundheitsbehörden bzw. regie­rungs­wei­sungs­ge­bun­de­nen Medizinforschungseinrichtungen (Unikliniken inkl.) min­des­tens ein­mal teil­ge­nom­men haben, sehen alle­samt vor, dass die Gegner der „Pandemie-Regierungsmaßnahmen“ letz­ten­falls (sofern sie sich nicht ander­wei­tig von der Güte die­ser Maßnahmen über­zeu­gen las­sen) kaser­niert wer­den müssen.
    – Mehr nicht. [Falls Sie Bedarf haben, suche ich Ihnen aus Ihrer eige­nen Webseite und aus offi­zi­el­len Dokumenten die­ser Planspiele die Belege zusammen.]
    So, wie auch ab Mitte Oktober 1941 die deut­schen Juden in Lagern kaser­niert wur­den – bekannt­lich „zwecks Arbeit“ und mit­hin in soge­nann­ten „Arbeitslagern“, die meis­tens „im Osten“ lagen, so dass man das gan­ze „Deportation“ nannte.
    Offiziell blieb es bei die­sen „Arbeitslagern“. (Und sogar inof­fi­zi­ell wur­de erst drei Monate spä­ter die tota­le Vernichtung namens „Endlösung“ daraus.)

    Ich möch­te eine unmög­li­che Wette mit Ihnen abschlie­ßen, lie­ber Herr Aschmoneit – um eine Flasche Champagner, die wir dann gemein­sam leerten:
    Ich wet­te: Wenn wir ImpfgegnerInnen erst kaser­niert sind, wird a) nie­mand mehr nach uns fra­gen, weil wir (ja jetzt schon) als „Volksschädlinge“ gel­ten, und wird b) das Wachpersonal zu unse­rer gewünsch­ten „Ausmerzung“ bei­tra­gen, indem wir von des­sen Behandlung Wundbrand bekom­men und/oder durch die Lagerhaftbedingungen die übli­chen töd­li­chen Krankheiten (Thyphus, Cholera, Ruhr etc.).
    Unmöglich ist die­se Wette, weil für den Fall, dass ich sie gewin­nen soll­te, Sie Ihren Einsatz nicht mehr mit mir wer­den aus­trin­ken kön­nen. Und weil für den Fall, dass wir tat­säch­lich kaser­niert wer­den, kei­ne Wette mehr gül­tig sein kann.

    Dass jetzt ein Schweizer Grünen-Chef, sekun­diert von Impfkommissionspräsidenten und ande­ren Jeffes der Gesundheitsverwaltung, for­dert, dass Ungeimpfte deut­lich sicht­bar auf ihrer Kleidung ein Zeichen tra­gen müs­sen, das sie als Ungeimpfte aus­weist (https://www.corodok.de/sticker-spital-mitarbeitende/#more-20923) – tschul­di­gung, aber klar: die Schweiz war nie Hitlerdeutschland, doch Söder und Kretschmann ahmen jetzt schon Macrons prä­po­ten­ten Irrsinn nach – es dürf­te also nur noch eine Frage der Zeit sein, bis auch hier­zu­lan­de Politclowns for­dern, dass „Ungeimpfte“ ein Zeichen auf ihrer Kleidung applizieren.
    Und mit Verlaub, Herr Aschmoneit, wir wis­sen doch, wohin die­se Segregationsmechanismen führen. 

    Schon jetzt grei­fen die ja!
    Massenweise sind auch hier­zu­lan­de Menschen vor die Wahl gestellt: Arbeit&Impfung oder Kündigung (man lese nur Leserbrief Nr. 1: https://www.nachdenkseiten.de/?p=74362).
    Und Kündigung heißt – gera­de jetzt in die­sen Zeiten, in denen nor­ma­le Menschen kaum noch einen Job bekom­men (und nicht nur im Gesundheitswesen wg. man­geln­der Impf-Bereitschaft): sukkzes­si­ve Exklusion aus jeg­li­cher gesell­schaft­li­cher Partizipation, also Kasernierung in Armut.
    Dass dann da künf­tig noch die fak­ti­sche loka­le Kasernierung (mit all ihren o.g. Konsequenzen) hin­zu­kom­men wird – wen von den Grünen-WählerInnen (übri­gens zu fast 100% staat­lich ali­men­tiert: ent­we­der als Beamte oder als LeistungsempfängerInnen, und damit bis­lang bar jeg­li­cher leib­haf­ti­ger Corona-Erfahrung), SPD-WählerInnen oder CDU-WählerInnen inter­es­siert das, wenn wir fak­tisch kaser­niert werden?

    Also – ich wie­der­ho­le mich – sobald es an die fak­ti­sche Kasernierung von uns, den ImpfgegnerInnen, geht, wird nie­mand, NIEMAND mehr nach uns fra­gen. Sie wer­den mit uns machen kön­nen, was sie wollen.
    Das war immer so.
    Und die Menschen, die für die Durchschnittsbevölkerung in Nazi-Deutschland einst die „Juden“ waren, die in „Arbeitslager“ zum „Wohle aller“ „ver­schickt“ wur­den, sind in den inter­na­tio­na­len Skripten der Plandemie-Spiele für die Durchschnittsbevölkerung nun die „Impfgegner“.

    Bill Gates (und mit ihm ver­mut­lich sein gan­zer Club der Mega-Reichen) ist übri­gens fest davon über­zeugt, dass die Weltbevölkerung dezi­miert wer­den muss:
    https://www.youtube.com/watch?v=K7GmNePcLck.
    Gates ver­such­te u.a., sol­che Dezimierung schon über sei­nen HPV-Impfversuch in Indien zu tes­ten, bei dem im Jahre 2009 24.000 Mädchen im Alter bis 18 Jahren als unwis­sent­li­che Versuchsobjekte miss­braucht wur­den (https://www.ecchr.eu/fall/oberstes-gericht-fordert-von-unternehmen-stellungnahmen-zu-medikamententests/), etli­che starben.
    Dass all sei­ne „Philanthropie“ aus­schließ­lich sei­nen eige­nen Profit-Interessen dient (und logi­scher­wei­se mas­si­ven Betrug beein­hal­tet), wur­de 2017 noch von der Heinrich-Böll-Stiftung ‚auf­ge­deckt‘ (heu­te ist so etwas bei denen undenkbar!):
    https://www.boell.de/de/2017/11/20/milliardaere-bestimmen-globale-agenda.

    Bill Gates also, der größ­te Grundbesitzer der USA, einer der größ­ten Grundbesitzer in Afrika und einer der ganz gro­ßen Global Players beim wie auch immer gear­ten­ten ‚Impf-Business‘, will jetzt alle 7,8 Milliarden Menschen auf die­ser Erde „imp­fen“, erst­mal angeb­lich „gegen Corona“ und damit für­der­hin min­des­tens 2x pro Jahr.
    Der hat begrif­fen, dass dar­in und nicht in sei­nen bis­he­ri­gen Agrar-Gen-Massenversuchen oder Mensch-Gen-Mini-Massenversuchen sein Profit-Heil liegt.
    Der hat unzäh­li­ge Kinder in den Tod gespritzt – natür­lich nicht per­sön­lich, nur auf ferns­te Anweisung.
    Der wird auch uns Impfgegner so kaser­nie­ren, dass kei­ner von uns überlebt.
    Er ist nicht allein. Etwa ein paar zehn­tau­send Menschen (okay: mit Anhang ein paar hun­dert­tau­send) sind an sei­ner Seite.

    Trotzdem wür­de ich gern vor dem Menschengerichtshof in Straßburg den Antrag stel­len, dass Bill Gates und Angela Merkel, die lt. mehr­fach getä­tig­ter und bezeug­ter eige­ner Aussagen alle 7,8 Milliarden Menschen auf der Welt „gegen Corona imp­fen“ möch­ten, das tun mögen:
    Mit ihren eige­nen Händen. Alle noch übri­gen etwa 7,78 Milliarden Menschen – eigenhändig!

    Und mit allen Schadenshaftungspflichten und ohne jede sal­va­to­ri­sche Klausel.

    1. @Witwesk:
      A pro­pos Bevölkerungsreduktion oder Wachstumslimitierung:
      Nicht nur Gates ist der Meinung und 'die Mega-Reichen'.
      Aber das klärt nicht die Frage danach, wie man dies errei­chen könnte.

      Hier z.B. ein Vorschlag, sozia­lies Investment mit 120fachem Return, im Gegensatz zum 20-fachen lt. Gates durch Impfungen:
      https://www.infosperber.ch/wirtschaft/wachstum/jede-zweite-schwangerschaft-afrikanischer-maedchen-ist-ungewollt/

      'Jede zwei­te Schwangerschaft afri­ka­ni­scher Mädchen ist ungewollt

      Benno Büeler / 7.07.2021 Von Aufklärung, Verhütungsmitteln und siche­ren Abtreibungen kön­nen vie­le Mädchen und Frauen nur träumen.

      Red. Das Recht auf Familienplanung und die Selbstbestimmung über ihre Körper gibt es für Millionen von Frauen in Afrika nicht. Trotzdem set­zen sich selbst Entwicklungsorganisationen nur zöger­lich dafür ein. Nicht zuletzt unter Einfluss von Kirchen ist das Thema vie­ler­orts tabu.'

      Warum dann gera­de Impfungen? Ich sage weder, mit den Impfungen wür­de Bevölkerungsreduktion en pas­sant ver­sucht, noch das es nicht so wäre. Nur auch wenn man das Ziel hät­te, war­um dann mit Imfpungen?

      Und war­um ist z.B. die katho­li­sche Kirche für die Covid-Impfungen? Und war­um pro­mo­ted sie Kapitalismus und eine bestimm­te Agenda als 'inclu­si­ve capi­ta­lism' zusam­men mit Konzernen?

      Und war­um Impfungen hier, wo die Bevölkerung nicht wächst?

      1. @ A‑w-n
        "Warum Impfungen hier, wo die Bevölkerung nicht wächst?"
        Weil es ver­mut­lich irgend­wann auf­fal­len wür­de, wenn nur dort gespritzt wür­de, wo die Bevölkerung wächst.
        "Und war­um ist z.B. die katho­li­sche Kirche für die Covid-Impfungen" (die doch ansons­ten gegen Maßnahmen zur Bevölkerungsreduktion sei)?
        Meinen Sie das jetzt ernst? Sie argu­men­tie­ren mit der 'Haltung' einer der ver­lo­gens­ten Institutionen der Menschheitsgeschichte?

        1. @Witwesk:
          Ich argu­men­tie­re gar nicht und schon gar nicht 'dagegen'…mir geht es nicht um das 'ob' son­dern um das 'war­um'. Warum 'machen die gemein­sa­me Sache und war­um Impfungen und Genmanipulation'?
          Wie gesagt: woll­te man nur die Weltbevölkerung mini­mie­ren oder das Wachstum begren­zen gäbe es effek­ti­ve­re Methoden wie Nachwuchsplanung, wel­che sogar frei­wil­lig mit­ge­macht wür­de. Warum nicht dies? Und das kann per­fi­de Gründe haben…das kann auch über Bevölkerungsreduktion hin­aus­ge­hen. Ich frag nur 'war­um' und ob Ihnen dazu etwas einfällt?

          Was z.B. wenn 'sie' 95% Impfquote auch in der 1. Welt aus ande­ten Gründen errei­chen woll­ten? Gäbe es sol­che Gründe? Und was bewirkt die Impfung alles und was ist da drin?

        2. @Witwesk: Ich habe mir nun erneut zwei Mal den Link zu Bill Gates' "Bevölkerungsreduktionsplänen" ange­se­hen. Wir sind uns einig, daß er ein Halunke ist und ihm sei­ne Investitionen wie sein Machtwille wich­tig sind und er kaum das Wohlergehen der Menschheit im Sinn hat. Was er aber hier sagt, ist: Wenn es Menschen sozi­al gut geht, ihnen ein Bildungs- und Gesundheitssystem zur Verfügung steht, ent­fällt für sie der (in der Geschichte häu­fig unter Armen zu beob­ach­ten­de) Reproduktionszwang im Sinne von "Eines von 10 Kindern wird durch­kom­men". Ich kann an die­ser Beobachtung nichts Falsches erken­nen. Einig wer­den wir uns wie­der­um in der Ablehnung sei­ner These sein, daß die gegen­wär­ti­gen "Impfungen" etwas mit einer Verbesserung des Gesundheitswesens zu tun haben.

          1. @Witwesk:
            Auch wird ja zuerst und mit den teu­ren 'Fabrikaten' die ers­te Welt geimpft oder gen­mo­di­fi­ziert. Die Dritte mit dem Bevölkerungswachstum kommt nach­ran­gig dran und muss sehen sich in Russland und China zu ver­sor­gen so wie ich das mit­be­kom­men habe, trotz voll­mun­di­ger Ankündigungen von Gate, GAVI, CEPI, WEF, EU.

            Ob Inhaltsstoffe iden­tisch sind kann man wohl nicht sagen. Es könn­te auch nur um Konditionierung z.B. zu blin­dem Gehorsam gehen oder/und Auflösung der Nationalstaaten mit Ueberschuldung, Währungszusammenbruch und Spaltung der Gesellschaft für 'Teile und Herrsche' und Konditionierung für Lockdowns um dies durch­zu­set­zen, Zerfall in ande­re Einheiten mit stär­ker noch geknech­te­ter Gesellschaft und Stärkung der Oligarchen und der Kirche. Oder…warum und wor­um geht es?

          2. Ist die­ser ver­harm­lo­sen­de Begriff ("Halunke") für einen kran­ken Schwerverbrecher jetzt die offi­zi­ell frei­ge­ge­be­ne Sprechweise in Framingblogs wie diesem?

          3. ach und auch noch das: ich dach­te doch wirk­lich bis­her, dass sich AA für poli­tisch links hält.

            Aber die wirk­li­che Gesinnung schlägt dann doch durch.

            Jemand, der nur so unan­stän­dig reich sein kann, weil er Milliarden Menschen aus­beu­tet, mit einem nied­li­chen "Halunke" tät­scheln ist echt der Gipfel.

  16. Es gibt eine deut­sche Geschichte zu den Anfängen des deut­schen Faschismus mit all sei­nen Gräueltaten. Aller Anfang war der Sündenbock. Ich fin­de schon, dass wir erken­nen kön­nen, dass ein Südenbockszenario auf­ge­baut wird, wenn von Unsolidarität gespro­chen wird, weil Menschen kri­tisch gegen­über dem Impfen ein­ge­stellt sind. Das fing damals auch sub­til an, bis ein gewis­ses Milieu in der Bevölkerung eta­bliert war, die nächs­ten Schritte der Entrechtung mit­ge­hen zu kön­nen. Man erkennt doch ganz genau, das hier eine klei­ne Gruppe von Politik und Medien, das media­le Dauerfeuer auf­recht hal­ten. Es sind immer klei­ne Schritte am Anfang und dann kön­nen immer grö­ße­re Schritte gegan­gen wer­den. Das zei­gen doch auch die Versuche, wie das Standford-Prison, oder Milgram-Experiment, wozu Menschen fähig sind, wenn sie unter Beeinflussung stehen.

    1. @MO42, @DS-pektiven u. a.:

      Geben Sie sich kei­ne Mühe. Der Autor die­ses Blogs kann Faschismus nur im Endstadium erken­nen und nur, wenn er in exakt dem­sel­ben Gewand daher­kommt wie zur Mitte des 20. Jahrhunderts. Traurig.

      1. … aber all­zu wahr.

        Das ist lei­der typisch für die­se gan­zen Lifestile-Linken und deren Vorbeter.

        Und über­all Nazis sehen. Aber jeden, der auf Parallelen bei aktu­el­len Entwicklungen mit der Vornazi- und Nazizeit hin­weist als Verharmloser diffamieren …

  17. Hm. Wäre es nicht viel effek­ti­ver, die­je­ni­gen durch einen Sticker kennt­lich zu machen, die durch eine Ansteckung beson­ders gefähr­det wären? Dann kön­nen sowohl Ungeimpfte als auch besorg­te Geimpfte die­se Menschen ein­fach mei­den. Immerhin kön­nen auch Geimpfte das Virus wei­ter­ge­ben, mit­hin bedarf es des beson­de­ren Schutzes der beson­ders Bedrohten vor allen Mitmenschen unab­hän­gig vom Impfstatus. Dieser Schutz kann nur durch die Mitmenschen selbst erfol­gen, dafür müs­sen sie die Gefährdeten aber erkennen.
    Also: Sticker für die Schwächlinge. Ich schla­ge ein kränk­lich grü­nes "W" oder "P" für Weichei oder Panikelse vor.

    Wenn man schon abscheu­li­che Gedanken hat, dann soll­te man sie auch kon­se­quent und logisch den­ken, und nicht so wie die­se Aushilfs-Widerlinge auf hal­ber Strecke ste­hen bleiben. 

    Wie man hof­fent­lich erkennt: das war Sarkasmus bzw. Zynismus. Anders kann ich sol­chen Dingen nicht begegnen.

    Die Anfänge, die wir heu­te sehen, mögen nicht zu den glei­chen Zielen füh­ren wie der Nationalsozialismus. Nichts wird (aller Voraussicht nach) jemals zu glei­chen Zielen führen.
    Ich gebe ande­rer­seits zu beden­ken, dass wir in einer offe­nen, libe­ra­len, demo­kra­ti­schen Gesellschaft auf­ge­wach­sen sind bzw. min­des­tens seit 30 Jahren dar­in leben. Menschen, die den­noch fähig sind, ernst­haft so etwas aus­zu­spre­chen wie Berger, Grossen und Humbel begeg­ne ich daher eher mit mehr Verachtung als den­je­ni­gen Schergen, die vor 85 Jahren an den dama­li­gen Abscheulichkeiten betei­ligt waren.

  18. "Zumal der Schoß, aus dem das kroch, noch immer frucht­bar ist."

    Ach nee. Hat sich jetzt auch zu AA her­um­ge­spro­chen, dass Faschismus eine gän­gi­ge Form des Kapitalismus in der Krise ist?

    Oder sieht AA viel­leicht gar doch eher Querdenker-Demos mit AfD-Beteiligung als sol­chen Schoß? Ich bin mir da nicht so sicher.

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