Stiftungs-Inzidenz in Berlin gestiegen

Das ist kei­ne Satire. Der Bundesverband Deutscher Stiftungen, "das zen­tra­le Kompetenzzentrum des deut­schen Stiftungswesens", teilt (ohne Datum) mit:

»In Berlin gibt es 34 neue Stiftungen. Damit zählt die Hauptstadt ins­ge­samt 984 rechts­fä­hi­ge Stiftungen des bür­ger­li­chen Rechts.

Die Wachstumsrate lag mit 3,0 Prozent noch über dem guten Wert des Vorjahres (2,6 Prozent) und deut­lich über dem Bundesdurchschnitt von 2,1 Prozent. Nach Sachsen, das mit 4,9 Prozent klar an der Spitze liegt, was das Stiftungswachstum anbe­langt, und Hessen mit 3,1 Prozent, ist Berlin damit das Bundesland mit der dritt­höchs­ten Wachstumsrate in Deutschland.

Auch die Stiftungsdichte in Berlin steigt leicht auf 27 pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner (2018: 26). Die Hauptstadt liegt damit knapp unter dem Bundesdurchschnitt von 28 Stiftungen auf 100.000 Menschen.

Im bun­des­wei­ten Großstädtevergleich der Stiftungsdichte rutscht Berlin einen Rang nach hin­ten und belegt Platz 53. In abso­lu­ten Zahlen gemes­sen liegt Berlin jedoch mit 984 Stiftungen auf Platz 3, nach Hamburg (1.445) und München (1.038).«

Zu den in Berlin ansäs­si­gen Stiftungen gehö­ren neben eher harm­lo­sen dieBill & Melinda Gates Foundation, dieBMW Foundation Herbert Quandt, dieDeutsche Stiftung Eigentum, dieFriedrich August von Hayek-Stiftung für eine freie Gesellschaft, dieOpen Society Foundation gGmbH.

2 Antworten auf „Stiftungs-Inzidenz in Berlin gestiegen“

  1. Also allein in den drei Städten ins­ge­samt über 3.000 Stiftungen. Nun sitzt im durch­schnitt pro Stiftung ca. 10 Leute am Computer:

    damit haben wir schon allein da 30.000 Trolle exklu­siv für Deutschland (plus den in den USA, China, UK, FR und Russland für Deutschland als Ankerland für glo­ba­le Entwicklungen ein­ge­setz­te Trolle. Wahrscheinlich ist DE das meist betroll­te Land der Welt).

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