Tagesspiegel ganz vorn bei hohen Zahlen

Der Tages­spie­gel ver­öf­fent­licht seit gerau­mer Zeit Zah­len zu Coro­na, die er mit­tels "Schwarm­in­tel­li­genz Dut­zen­der Frei­wil­li­ger" zusam­men­stellt. Damit gelingt es ihm, die frag­wür­di­gen Zah­len der pri­va­ten Johns-Hop­kins-Uni­ver­si­tät noch zu toppen.

So wer­den in der gezeig­ten Gra­fik die Todes­fäl­le in Deutsch­land mit 7.382 ange­ge­ben, die JHU kommt auf 7.342, das RKI auf 7.119. Gilt hier die Hoff­nung, je höher die Zah­len, des­to höher die Auflage?

Schwe­den, das wider­bors­ti­ge Land ohne Lock­down, liegt zwar bei Toten pro 100.000 Einw. deut­lich über den Wer­ten von Däne­mark und Deutsch­land, ist aber bei wei­tem nicht Spitzenreiter.

Die Medi­en­welt soll­te sich den Rat von Prof. Schmidt-Cha­na­sit zu Her­zen neh­men: "Zu behaup­ten, das Land macht es bes­ser, jenes Land macht es bes­ser, das Land macht es schlech­ter – das wird man ganz am Ende wis­sen, weil man dann eben schlau­er ist. Aber jetzt zu sagen, das ist der bes­te Weg oder jenes, das wäre, glau­be ich, zu früh.“ (s. Zwei Rich­tun­gen in der Wis­sen­schaft)

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