Tausend Dank!

Jetzt weiß ich end­lich, woher die Redensart kommt. In etwas mehr als einer Stunde haben ges­tern 37 Menschen mit Beträgen zwi­schen 5 und 200 Euro die­se Summe zusam­men­ge­bracht, s. Nun doch eine (befris­te­te) Spendenbitte.

Ich bedan­ke mich ganz herz­lich und habe den Spendenlink wie ange­kün­digt wie­der entfernt.

Dafür wur­den die erbe­te­nen ca. 800 Euro verwendet:

Der "geg­ne­ri­sche" Anwalt stell­te in Rechnung:


Kurz dazu, war­um es kei­nen per­ma­nen­ten Spendenlink gibt. Der Hauptgrund ist, ich füh­le mich ein­fach bes­ser so. Niemand kann mir den Vorwurf machen, daß die Unabhängigkeit des Blogs gefähr­det sein könn­te durch finan­zi­el­le Zuwendungen. Ich fürch­te, daß man sich an flie­ßen­de Geldmengen gewöhnt und anpaßt. Mitunter erwi­sche ich mich dabei, wie ich auf die Zugriffszahlen sehe und mich fra­ge, ob ich etwas ändern muß, wenn sie sin­ken. Es gelingt mir dann doch, mich davon frei zu machen. Geld könn­te womög­lich eine grö­ße­re Wirkung entfalten.

Ich gebe zu, daß ich eini­gen Portalen mit Mißtrauen begeg­ne, wenn mich als ers­tes ein Spenden-Pop emp­fängt. In mei­ner Wahrnehmung wirkt dort manch­mal der beschrie­be­ne Mechanismus: Die Meldungen wer­den schril­ler, die Überschriften häu­fi­ger mit "BREAKING", "Jetzt ent­hüllt!", und "Skandal!!!" versehen.

Ich beob­ach­te, daß in dem Maße, wie sich die Coronalage halb­wegs nor­ma­li­siert, das Bedürfnis abnimmt, sich stän­dig mit dem Thema zu beschäf­ti­gen. Die täg­li­chen Zugriffszahlen auf den Blog betra­gen jetzt ca. 30.000, die Zahl der Telegram-Abos nimmt etwas ab. Für mich ist das ein gutes Zeichen, dafür, daß vie­le Menschen lang­sam aus einer Alarmstimmung her­aus­fin­den. Das heißt nicht, sich zurück­zu­leh­nen. Die Bedrohungen durch "Maßnahmen" und "Impfpflicht" sind ja nicht vom Tisch. Zunächst aber fin­den die Träume der Herrschenden durch den anhal­ten­den Widerstand ihre Grenzen. Sicher wird es zum Herbst hin erfor­der­lich sein, wie­der akti­ver zu wer­den. Bis dahin kön­nen wir viel­leicht etwas gelas­se­ner die Entwicklung beglei­ten, ohne blau­äu­gig zu werden.

(Wie ich mit dem Überschuß umge­he, muß ich noch überlegen.)

28 Antworten auf „Tausend Dank!“

  1. Lieber Herr Aschmoneit, mir war klar, dass die treu­en Leser zu Ihnen hal­ten. Auch Ihre Zukunftsbeschreibung kann ich tei­len und wir wer­den aktiv blei­ben, Sie, ich, wir alle!
    1000 Dank 

  2. Die klei­ne über­tref­fen­de Summe deckt ja nicht ein­mal die von Ihnen seit ca. 24 Monaten gezahl­ten Unkosten des Blogs ab! Dafür hät­ten Sie ruhig noch einen Tag län­ger den Spendenaufruf offen las­sen kön­nen! Nichts für ungut.

  3. Danke für die her­vor­ra­gen­den Informationen​.Es wird nicht ruhi­ger wer­den solan­ge Corona-Karl dabei ist ! Es wer­den ja durch den Krieg auch neue Probleme entstehen,wie Teuerungsrate,Lebensmittelknappheit uvm.

    1. Corona-Karl hat vor eini­ger Zeit in einem Interview bei Alfred Schier (Phoenix Persönlich) raus­ge­las­sen, dass man nach dem Corona-Lockdown, die Lockdowns wegen der noch gefähr­li­che­ren Klimakrise wird auf­recht erhal­ten müs­sen. Das Eine muss man ihm las­sen: er plap­pert offen das aus, was ande­re pro­mi­nen­te Mitspieler lie­ber noch für sich behalten.

      1. @Franz Simeth
        Es gibt natür­lich über den Sommer Grund zur Entspannung. Das brau­chen wir alle wohl auch . Die einen mehr, die ande­ren weni­ger. Allerdings lohnt es sich die WHO und deren tota­li­tä­ren Anspruch für die Zukunft nicht aus dem Blick zu verlieren.

  4. HEY, KRIEGE EVTL. ICH DEN ÜBERSCHUSS ???
    kon­tonr. kanns­te bei Bedarf haben !!!
    oder ich sag dir alter­na­tiv gern, unter wel­chem Baum am Lietzensee wir uns wann + wie treffen…

  5. Ja, das ver­ste­he ich, wir sind alle nur Menschen und anfäl­lig für Versuchungen…
    Was Corona angeht, wie wir alle hier, wün­sche ich mir natür­lich, daß der Wahnsinn ein Ende nimmt, aber wenn dem tat­säch­li­chen so wäre, wür­de ich den Blog hier sehr ver­mis­sen, falls der dann ein­ge­stellt würde…

  6. Die vie­len Kommentare zei­gen doch, dass Sie uns eine Freude damit gemacht haben, auch etwas zurück­ge­ben zu kön­nen, als Dankeschön für Ihren enor­men Einsatz!
    Manche Psychologen wür­den sagen, es ist auch wich­tig „neh­men“ zu kön­nen! Wenn Sie auf mich hören, machen Sie ein­fach etwas Schönes mit dem Rest.

    1. ich habe es erst im Nachhinein mit­be­kom­men, und hät­te gern etwas bei­gesteu­ert – als Dank und Anerkennung und ohne Zweckbindung.

  7. "(Wie ich mit dem Überschuß umge­he, muß ich noch überlegen.)"

    Saufen, Essen gehen, exo­tisch Urlauben, Superjacht kau­fen, Mondrakete finanzieren…

    Wenn Sie noch mehr Tips brau­chen, muss ich die Ihnen lei­der in Rechnung stellen.
    Wird teu­er, also ent­schei­den Sie sich lie­ber aus der obi­gen Auswahl!

  8. Ich hab es lei­der zu spät gele­sen… sonst wäre ich auch dabei gewe­sen. Ich wür­de mir da auch kei­ne gros­sen Gedanken machen… wegen dem was übrig ist… ein­fach in gutes Essen oder Getränke inves­tie­ren….. gute Menschen sind es immer Wert unter­stützt zu wer­den! Evtl tref­fen wir uns mal zufäl­lig bei Kaffee trin­ken…. wür­de mich/ uns freuen

  9. Lieber Artur, gönn dir mit dem Überschuss eine schö­ne Auszeit mit Sabine … klei­ne Wochenendreise zur Entspannung. Der Herbst wird heiß und da brauchst du wie­der Kraft . Danke für alles !!!!

  10. Danke, lie­ber Herr Aschmoneit!
    Wenn Sie der gerin­ge Überschuss über­for­dert, legen Sie ihn zur Seite, bis der nächs­te Rechtsanwalt Begehrlichkeiten anmeldet…
    Wäre ich an Ihrer Stelle, gäbe es eine her­vor­ra­gen­de Flasche Wein und ein vor­züg­li­ches Essen. Was sagt Ihre Liebste? Wenn sie mei­ner Meinung ist, hören Sie auf Ihre Frau!

  11. Für das Bußgeld wegen Nichtbefolgens der Impfpflicht braucht es auch finan­zi­el­le Reserven.

    Eigentlich soll­te man jetzt schon über die Einrichtung einer Art von Hilfsfonds nach­den­ken, damit sich nie­mand aus finan­zi­el­ler Not her­aus imp­fen las­sen muss, nur weil er sich das Bußgeld nicht leis­ten kann.

      1. @M.o.W.: Für die Menschen, die von der ein­rich­tungs­be­zo­ge­nen Impfpflicht betrof­fen sind, wür­de man nichts vor­weg­neh­men. Die ist bereits Realität und es wer­den von den Ämtern die ers­ten Schreiben ver­schickt und zum Impfen auf­ge­for­dert. Bußgelder wer­den wohl bald folgen.

        Zumindest die­se Impfpflicht sehe ich auch nicht mehr wirk­lich wackeln. Und dank wie bestell­ter Rekordinzidenzen und dem Geheule unse­res Panikministers wird auch irgend­ei­ne Art von all­ge­mei­ner Pflicht beschlos­sen werden.

        Aber gut … ich wüss­te ohne­hin nicht, wie man so etwas rea­li­sie­ren könn­te. Würde mir wün­schen, sol­che Initiativen kämen dann z.B. aus den Reihen des Corona Ausschuss. Bin da aber skeptisch.

  12. Beim Kaffee die nächs­te Zeit nicht so auf'n Preis gucken würd' ich vor­schla­gen. Das wirkt sich auf den Genuß aus, das auf die Arbeit, die auf das Leben, und Alles wird bes­ser – Voila!

    [ oder den Wein … HIHI 😉 ]

  13. Autsch, jetzt war ich mal zwei Tage nicht hier – und ver­pas­se eine Corodoks-charity!
    Doch mit Blick auf die immer grau­si­ger aus­se­hen­de Zukunft wird es dazu bestimmt noch wei­te­re Gelegenheiten geben.

    @AA: Deine neu­er­li­che Offenheit und Skrupel (Stichworte "Klickzahlen & Furcht vor nar­ziss­ti­scher Beeinflussbarkeit) find' ich bewe­gend! Und cha­rak­te­ris­tisch für ganz vie­le MaßnahmenkritikerInnen.

    Es grüßt herz­lich in die Runde
    Corinna aus dem Witwesk (müde, müde, müde – aber wem sag' ich das)

  14. Lieber AA, ich fin­de das einen sehr sym­pa­thi­schen Akt von Transparenz – die Verwendung des Geldes dar­zu­le­gen; gera­de­zu rüh­rend, wenn man das Sümmchen in Relation setzt zu der tol­len Leistung, die Sie seit 2 Jahren erbrin­gen. Ich ergrei­fe die Gelegenheit, die­ses Thema mal grund­sätz­lich in die Runde zu streu­en: ich fra­ge mich seit mei­ner Entdeckung der teils so erfreu­lich qua­li­tät­vol­len alter­na­ti­ven Medien, war­um ich kei­ne Ansätze eines ent­spre­chen­den gesun­den Finanzierungsmodus sehe: es kann doch nicht sein, dass ich ent­we­der eben­so ekli­ge "Werbung" kon­su­mie­ren muss wie in den MSM (wie es bei einem gewis­sen Boris der Fall war, der dann aber auch inhalt­lich nicht über­zeug­te), oder dass ich mit Spendenaufrufen kon­fron­tiert wer­de, die nicht im gerings­ten unter­füt­tert sind durch irgend­ei­ne Offenlegung der finan­zi­el­len Zusammenhänge des Projektes. Wenn aus den alter­na­ti­ven Medien etwas wer­den soll – auch im Sinne der zu sichern­den Unabhängigkeit und Qualität, wie von AA in sei­nem Mini-Maßstab ange­deu­tet – , also wenn sie aus der Spinner-Nische raus wol­len, muss es doch irgend­wie Ideen dazu geben. Hat jemand Hinweise?

  15. Geben Sie den Spendenbutton wie­der frei! Ich habe es ver­passt und möch­te gern mein Geld für einen sehr sinn­vol­len Zweck aus­ge­ben! Sie infor­mie­ren und erhei­tern uns täg­lich.. ganz ohne blö­de Verschwörungstheorien, het­ze­ri­sche Artikel (außer natür­lich der Inhalt der Originalquellen – die het­zen genug) oder kru­de Thesen . Sie betrei­ben mit Abstand die bes­te „Corona“ Seite. Herzlichen Dank dafür

  16. Jetzt krie­ge ich direkt ein schlech­tes Gewissen, weil es auf mei­nem Blog (sai​lers​blog​.de) einen "Spenden-Pop" gibt. Allerdings ist es mir noch nie gelun­gen, mehr als durch­schnitt­lich 20 Euro pro Monat "ein­zu­neh­men". Und es freut mich, daß das hier, wo es nötig ist, gut funktioniert.

  17. Ein Lastwagenfahrer kommt auf sei­ner Tour jeden Tag am Gericht vor­bei, und hat es sich zur Aufgabe gemacht, dabei jedes Mal einen Anwalt umzufahren.
    Eines Tages nimmt er einen Priester per Anhalter mit. Als er am Gericht vor­bei kommt, und wie üblich einen Anwalt ins Visier nimmt, fällt ihm sein Passagier ein, und er reißt gera­de noch recht­zei­tig das Steuer her­um, wor­auf dann aber trotz­dem ein deut­li­ches Aufprallgeräusch ertönt.
    "Ich war es nicht!", sagt er Fahrer erschro­cken zum Priester. "Ich bin vor­bei gefahren."
    "Ich weiß.", sagt der Priester. "Ich hab ihn noch mit der Beifahrertür erwischt."

  18. Hallo Artur,
    lei­der habe ich es auch etwas zu spät gele­sen. Aber Hauptsache es ist für die­sen Zweck genü­gend zusam­men­ge­kom­men. Ich schät­ze, dass in den kom­men­den Tagen der eine, oder ande­re Euro von den kon­ven­tio­nel­len Überweisungen ein­tru­deln wird 🙂

    Liebe Grüße
    Walter aka Der Ösi

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