Telegram-Gruppe "Pflege- und Krankenhauspersonal für Aufklärung" mit 43K Abos

Es heißt dort:

»Hier ver­öf­fent­li­chen wir per­sön­li­che Berichte und Erfahrungen von Pflegekräften und Krankenhauspersonal zur Corona Krise…

Die Idee zu die­sem Kanal ent­stand aus einer Gruppe zum Austausch für Pflege- und Krankenhauspersonal.

Die Sicht von Menschen, die tag­täg­lich in unse­ren Krankenhäusern, Arztpraxen oder ander­wei­tig im Gesundheitswesen arbei­ten, ist doch oft eine ande­re als es öffent­lich dar­ge­stellt wird.

Nicht jeder traut sich öffent­lich sei­ne Erfahrungen zu schil­dern. Rückschlüsse könn­ten viel­leicht gezo­gen werden.

Äußerungen haben im Einzelfall viel­leicht tat­säch­lich Konsequenzen…

Auf die Frage ob denn maß­nah­men­kon­for­me Meinungen auch ver­öf­fent­licht wer­den, lau­tet die Antwort: JA selbstverständlich

Wie legen ledig­lich Wert auf Fachlichkeit und bie­ten Mythen und abstru­sen Theorien kei­ne Plattform…

Zu unse­rer Diskussionsgruppe gelangt ihr unter:

@austausch_kanal_pflegeidckrise«

9 Antworten auf „Telegram-Gruppe "Pflege- und Krankenhauspersonal für Aufklärung" mit 43K Abos“

  1. Ich gehö­re zwar nicht zur Pflege bin aber Therapeut. Ich unter­stüt­zen das jedoch und fin­de es höchs­te Zeit dass hier ohne Druck frei gespro­chen wer­den kann.

  2. Und wie­der eine Initiative des Propagandaministeriums. Chatten Sie mit feh­len­dem Fachpersonal das 24 Stunden am Tag arbeitet. 

    Da kieks­te wa!?

    "Wie legen ledig­lich Wert auf Fachlichkeit und bie­ten Mythen und abstru­sen Theorien kei­ne Plattform…" Lach.

    1. Verstehe ich nicht. Soll das Kritik am Anliegen und der Zielsetzung des Kanals sein? Da fin­det übri­gens kein Chat statt! Es han­delt sich um eine ste­tig wach­sen­de Sammlung von Beiträgen von PflegerInnen, ÄrtInnen, TherapeuteInnen, PfarrerInnen, Verwaltungskräften, PharmareferentInnen etc. Ich hal­te sie für aus­ge­spro­chen infor­ma­tiv, weil aus ers­ter Hand geschil­dert wird, wie die Coronasituation den Alltag in Kliniken, Heimen, Behinderteneinrichtungen und Praxen über­formt hat. Einfach mal lesen! Ein Kommentator hier hat­te den Kanal vor ein paar Wochen schon emp­foh­len, wofür ich dank­bar bin.

  3. Ich bin zu 100% über­zeugt, dass er das unten ste­hen­de wirk­lich glaubt. In eini­gen Wochen wird er das Gesagte "sehr sicher" mit Sicherheit sehr bereuen.
    Aber mit Sicherheit nicht öffentlich…

    "JanoschDahmen@janoschdahmen
    2. Mai
    Antwort an
    @janoschdahmen
    1/ Die ver­füg­ba­re Impfstoffe sind sehr sicher & wirk­sam (bis­lang auch gegen Virusvarianten). Sie geben ver­läss­li­chen Schutz vor schwe­rer Krankheit oder Tod, aller­dings schüt­zen sie nicht voll­stän­dig vor einer Infektion und dann mög­li­chen Weitergabe des Virus an ande­re Menschen."

    https://twitter.com/janoschdahmen/status/1388843800668385284

  4. Wäre in einer Schülerzeitung ohne redak­tio­nel­le Überprüfung tol­ler Beitrag, in einer eta­blier­ten Zeitung eher ein Zeugnis des gegen­wär­ti­gen intel­lek­tu­el­len Entwicklungsniveaus einer ange­pass­ten Praktikantin.
    Mein Tip: Eine Woche lang nur Publikationen der "Gegenseite"
    lesen. Man kann so viel von Andersdenkenden ler­nen, nicht alle sind völ­lig ver­rückt oder min­der­be­gabt, eini­ge sogar hoff­nungs­los über­le­gen. Und nach die­ser Woche lesen Sie ihren Bericht noch ein­mal und schrei­ben ihn völ­lig neu. Weniger Haltung, mehr Geist an den Tag legen!

    "„Wenn wis­sen­schaft­li­che Tatsachen unab­hän­gig vom Kontext prä­sen­tiert wer­den, führt das zu einer Art Tatsachenfetischismus, der es dann leich­ter macht, eine Allianz mit dem Umlauf von Meinungen ein­zu­ge­hen“, bringt die Literaturwissenschaftlerin Nicola Gess es auf den Punkt. Genannt wird dies auch False Balance, fal­sche Balance. Wenn ich bei­spiels­wei­se schrei­be, dass das Coronavirus gar nicht so gefähr­lich ist, wie immer behaup­tet wird, dies mit Aussagen von Virologen unter­füt­te­re, die dazu eine kla­re Minderheitenmeinung haben, ver­brei­te ich Alternativen, die eigent­lich kei­ne sind. Exakt das spielt sich auf den Plattformen soge­nann­ter Querdenker ab. Sie zie­hen sich die pas­sen­den Statements her­aus und for­men aus Außenseiterpositionen „ulti­ma­ti­ve Wahrheiten“. Aus Falschinformationen wer­den augen­blick­lich ver­meint­li­che wis­sen­schaft­li­che Fakten, die in den gleich­ge­schal­te­ten Medien angeb­lich aber nie the­ma­ti­siert wer­den. Dann heißt es: Nur sie kön­nen das Thema Corona dif­fe­ren­ziert betrach­ten und dif­fe­ren­ziert wie­der­ge­ben – und plötz­lich spielt es kei­ne Rolle mehr, dass eigent­lich sie es sind, die völ­lig undif­fe­ren­ziert berich­ten und nur eine Seite wie­der­ge­ben und nicht das gan­ze Bild. 

    Wenn sol­che Aussagen dann infra­ge gestellt wer­den, wird aus den „Top 10 Argumenten gegen Mainstreammedien“ ein­fach die pas­sen­de Antwort her­aus­ge­sucht. Diese rei­chen von „Was darf man über­haupt noch sagen?“, „Cancel Culture in 3, 2, 1…“ über „Ihr seid alle Schlafschafe!!!!“ bis hin zu „DIE Medien und DIE Regierung ver­brei­ten Angst, Alarmismus und Panik, um UNS, die Bürger, zu len­ken“ und „Unsere Grundrechte sind in Gefahr und #wirsind­mehr“. "

    https://www.berliner-zeitung.de/gesundheit-oekologie/allesdichtmachen-was-haben-sich-die-schauspieler-nur-dabei-gedacht-li.156789

    1. @Berliner Schülerzeitung
      Ich den­ke es stimmt, dass auf bei­den Seiten nicht durch­gän­gig fak­ten­ba­siert argu­men­tiert wird, son­dern auch mit Gemeinplätzen, Behauptungen und Totschlagargumenten und ohne Kontext. Mit der Argumentation in ihrem Beitrag kann man aber auch jedes Gegenargument töten und macht damit wie­der genau das, woge­gen man hier argumentiert. 

      Ich sehe nichts fal­sches dar­an, Fakten zu prä­sen­tie­ren, bei­spiels­wei­se die kor­rek­te Ermittlung der Übersterblichkeit unter Berücksichtigung des demo­gra­fi­schen Wandels, statt nur abso­lu­te Sterbezahlen ver­schie­de­ner Jahre neben­ein­an­der zu hal­ten und zu behaup­ten, es gäbe eine Übersterblichkeit wegen Corona. Oder aus PCR-posi­tiv ohne Kontextbetrachtung, insb. Zyklenzahl und Laborbedingungen, undif­fe­ren­ziert Infizierte zu machen. Oder eine 7‑Tage-Inzidenz ohne den Kontext der Anzahl der Tests und der Ungenauigkeiten und tat­säch­li­chen Aussagekraft der PCR-Ergebnisse zur ein­zi­gen Begründung für Grundrechtseingriffe zu machen. Oder eine Nutzen-Risiko-Analyse zu behaup­ten pro Impfstoffe, ohne den Kontext der dafür geprüf­ten Daten offen­zu­le­gen. Oder oder…

  5. @Berliner Schülerzeitung
    '"Eine Woche lang nur Publikationen der "Gegenseite" lesen'?
    kei­ne schlech­te Idee – aller­dings dürf­ten (z.B. in die­sem Blog) vie­le (die meis­ten?) genau wegen vor­he­ri­gen (über­mä­ßi­gen?) Konsums eben­die­ser "Publikationen" auf der "Gegenseite" gelan­det sein. Umgekehrt weni­ger (was natür­lich als "Verbohrtheit" und "Anzeichen von Radikalisierung" gewer­tet wird).

    Ob die "redak­tio­nel­le Überprüfung (…) einer eta­blier­ten Zeitung" deren Qualität wesent­lich über die einer (Berliner?) Schülerzeitung erhebt? Und dies, obwohl in der Redaktion der Ersteren "nicht alle völ­lig ver­rückt oder min­der­be­gabt" und/oder "eini­ge sogar hoff­nungs­los über­le­gen" sind? Wage ich zu bezweifeln.

    Die bei­den Binsen, dass man "so viel von Andersdenkenden ler­nen", bzw. mehr Geist (statt Haltung) eher zum Erkenntnisgewinn bei­tra­gen (kön­nen), pas­sen sowohl in eta­blier­te als auch Schülerzeitungen (tau­chen aller­dings in Ersteren, wenn über­haupt, nur im Feuilleton auf).

    Was die von der "Berliner Zeitung" zitier­te Literaturwissenschaftlerin(!) an wei­te­ren Binsen raus­haut, kann übri­gens (auch) jeder Schüler mit gerin­gem Aufwand umdrehen:
    z.B. so:

    "Wenn ich bei­spiels­wei­se schrei­be, dass das Coronavirus ein 'Killervirus' ist, wie immer behaup­tet wird, dies mit Aussagen von Virologen unter­füt­te­re, die dazu eine kla­re Meinung haben ‑bzw. mit erschre­cken­den 'Fallzahlen' oder Live-Übertragungen aus Intensivstatione‑, so ver­brei­te ich Alternativlosigkeit.
    Exakt das spielt sich auf den Plattformen der Mainstreammedien ab. Sie zie­hen sich die pas­sen­den Statements und Bilder her­aus und for­men aus die­sen 'ulti­ma­ti­ve Wahrheiten'.
    Aus Spekulationen wer­den augen­blick­lich ver­meint­li­che wis­sen­schaft­li­che Fakten, die bei den 'soge­nann­ten Querdenkern' angeb­lich aber nie the­ma­ti­siert wer­den (und wenn über­haupt, dann falsch). Dann heißt es: Nur sie kön­nen das Thema Corona dif­fe­ren­ziert betrach­ten und dif­fe­ren­ziert wie­der­ge­ben – und plötz­lich spielt es kei­ne Rolle mehr, dass eigent­lich sie es sind, die völ­lig undif­fe­ren­ziert berich­ten und nur eine Seite wie­der­ge­ben und nicht das gan­ze Bild."
    usw.

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