Trauerfeier mit mehr als 100 Besuchern

Das Motto "Nicht fra­gen, machen" scheint erfolg­reich zu sein. donaukurier.de berich­tet am 8.2.:

»Stadt und Polizei hat­ten eine Ausnahmegenehmigung für die Trauerfeier auf dem Rainer Friedhof erteilt.

Zahlreiche Menschen aus dem gesam­ten Bundesgebiet mach­ten sich am Freitag auf den Weg nach Rain am Lech. Die Fahrzeuge hat­ten Kennzeichen aus Karlsruhe, Dortmund und Essen. Der Grund dafür: Eine Trauerfeier auf dem Rainer Stadtfriedhof. Insgesamt ver­sam­mel­ten sich laut Auskunft der Polizei in Rain um 14 Uhr mehr als 100 Personen vor dem Friedhof. Mehrere Leser, die zufäl­lig am Friedhof vor­bei­ka­men, spre­chen von meh­re­ren Hundert Personen. Damit ver­stie­ßen die Personen gegen die aktu­el­len Infektionsschutzmaßnahmen, die bei Beerdigungen maxi­mal 25 Personen mit Abstand und Mundschutz, sowie nur Personen aus dem engs­ten Familien und Freundeskreis erlauben.

Die Trauerfeier war im Vorfeld von den Angehörigen bei der Stadt Rain ange­fragt wor­den, von Seiten der Stadt wur­de eine Grabstätte zuge­sagt. In die­sem Zuge infor­mier­te die Stadt auch die Polizeiinspektion über die Trauerfeier. Aufgrund der fami­liä­ren Hintergründe wur­de die Situation in Absprache bewer­tet und ent­spre­chend zuge­stimmt, solan­ge die Grenze von 25 Personen nicht über­schrit­ten wird.

Aufgrund der Information durch die Stadt pos­tier­te die Inspektion in Rain bereits um 12 Uhr eine Streife am Friedhof, um die Situation zu über­wa­chen. Als sich abzeich­ne­te, dass die ange­mel­de­te Besucherzahl weit über­schrit­ten wird, erfolg­te eine Rücksprache mit dem eben­falls anwe­sen­den Bürgermeister Karl Rehm (PWG).

Für die Beamten erga­ben sich zwei Möglichkeiten: die Trauerfeier auf­lö­sen oder den Bürgermeister auf Möglichkeiten einer Sondergenehmigung anspre­chen. "Im Vorfeld sicher­ten uns die Angehörigen zu, dass es maxi­mal 25 Trauergäste wer­den und die Angehörigen dar­über infor­miert wor­den sei­en, dass die Möglichkeit besteht, Kränze zu schi­cken", erklär­te der Bürgermeister. "Als sich die Situation anders dar­stell­te, stell­te sich für uns die Frage: Wie gehen wir mit der Situation um? " Nach Rücksprache mit den anwe­sen­den Beamten und dem Polizeipräsidium in Augsburg, ent­schie­den sie sich für eine Ausnahmegenehmigung, "da eine Auflösung der Trauerfeier nur mit einem gro­ßen per­so­nel­len Einsatz durch die Polizei mög­lich gewe­sen wäre. Dies erschien uns zu ris­kant, da wir eine Eskalation ver­mei­den woll­ten", so Rehm. "Unter den Rahmenbedingungen haben wir vor Ort den Infektionsschutz durch per­sön­li­che Ansprache und Hinweise auf die Maskenpflicht und Abstandsregeln durch­ge­setzt. Rückblickend war die Entscheidung rich­tig um eine Eskalation zu ver­mei­den, da eine Auflösung unter Corona-Bedingungen nicht ein­fach gewe­sen wäre", bewer­tet Rehm die Situation…«

Der deut­sche Denunziant schlägt auch nach­träg­lich zu, wie ergän­zend auf donau-ries-aktuell.de zu lesen ist:

»Persönliche Anrgiffe auf den Bürgermeister

Nach wie vor beschäf­tigt das Thema selbst­ver­ständ­lich auch Bürgermeister Karl Rehm an die­sem Montag. "Mich errei­chen zahl­rei­che Nachrichten. Natürlich ern­te ich auch Zuspruch für die­se Entscheidung, aller­dings gibt es sehr vie­le nega­ti­ve und belei­di­gen­de Kommentare, die unter die Gürtellinie gehen", so der Bürgermeister. Seine Facebook-Seite nahm er aus die­sem Grund heu­te off­line. Rehm steht zur Entscheidung, die er gemein­sam mit der Inspektion Rain und dem Präsidium in Augsburg getrof­fen hat.«

29 Antworten auf „Trauerfeier mit mehr als 100 Besuchern“

    1. @Rainer Wagener: Dann soll­ten wir uns ein Beispiel neh­men! Ist es nicht das, was hier immer wie­der erwünscht ist, daß die Biodeutschen aufwachen!

      1. @aa: Du meinst so: Biodeutscher erwa­che ?! Mmhh, schwierig..
        Ein indi­vi­du­el­les Aufwachen ist ja immer begrü­ßens­wert, ein Aufwachen als bio­deut­sches Kollektiv wäre auto­ma­tisch voll nazi und ein gesamt­ge­sell­schaft­li­ches Aufwachen, das alle ein­schließt und auch von allen so akzep­tiert wird, das müss­te das Ziel sein. Eine Clangesellschaft wün­sche ich mir nicht.

        1. @Rainer Wagener: Völlig ein­ver­stan­den. Es fällt nur auf, wenn von Menschen, die ihre (?) Freiheit ver­tei­di­gen wol­len, das Klischee akti­viert wird. 100 Trauergäste wären vor einem Jahr nicht mit dem Reflex "Großfamilie" und "Clan" auf­ge­nom­men wor­den. Bei der Beerdigung mei­ner bio­deut­schen Mutter gab es die­se Größenordnung auch.

          1. DAS genau hal­te ich für das Problem sämt­li­cher Denunzianten und der Menschen, die ande­re offen und ins­ge­heim dafür ver­ur­tei­len, dass sie sich nicht an die Regeln hal­ten: Sie trau­en sich das sel­ber nicht und sind meis­tens total im Obrigkeitsdenken ver­fan­gen, nach dem der Staat gefäl­ligst für Gerechtigkeit zu sor­gen hat, egal wobei.
            Dass sie selbst die ers­te und letz­te Instanz sind, die sich Gerechtigkeit und Freiheit ver­schaf­fen kann, fällt ihnen nicht ein­mal ein. Und so jam­mern sie wei­ter über die unge­rech­ten Regeln und die unge­rech­te und heuch­le­ri­sche Polizei und Politik, von der sie sich schlecht behan­delt füh­len. Was auch so blei­ben wird, solan­ge sie "die ande­ren" und das sie umge­ben­de Äußere für ihren Zustand ver­ant­wort­lich machen und selbst kei­ne Verantwortung für sich übernehmen.

          2. "Bei der Beerdigung mei­ner bio­deut­schen Mutter gab es die­se Größenordnung auch."

            Soso. Nur sicher­lich nicht in jetz­ti­gen Zeiten – sei­en Sie doch ehrlich.

            Also, ent­we­der war das beschrie­ben ein mafiö­ser Clan und die Ordnungskräfte hat­ten schlicht Schiss – oder es war ein wirt­schafts­star­ker, ein­fluss­rei­cher Clan und die Behörden drück­ten des­we­gen ein Auge zu.

            Beides zeigt die Verlogenheit des admi­nis­tra­ti­ven handelns.

            Aber Sie müs­sen natür­lich wie­der die Böse-Reflexe-Deutschen-Schiene aktivieren.

            Sie sind ein sehr komi­scher Kautz.

            1. @Albrecht Storz: Halten Sie es für kau­zig, auch unter den gege­be­nen Bedingungen blei­be ich bei frem­den­feind­li­chen Klischees allergisch.

          1. Überall den "bösen Deutschen" sehen, wenn nur das Wort "Zigeunerschnitzel" oder wie hier "Clan" fällt, hin­ter jedem Eck ein Antisemit ent­de­cken, und alle Deutschen ver­ant­wort­lich für das "3. Reich" und Kolonialismus machen …
            Aber der Ausdruck war schlecht geformt, ich hät­te eher "Böse-Deutschen-Reflex-Schiene" wäh­len sollen.

            "Sauerkraut, Kartoffelbrei – Bomber Harris: Feuer frei!"

            Ich wer­fe übri­gens "den Deutschen" durch­aus vor nicht gegen Nazi-Deutschland auf­ge­stan­den zu sein – wie ich ihnen heu­te vor­wer­fe nicht gegen den Corona-Wahn auf­zu­ste­hen. Und natür­lich haben vie­le Deutsche (eigent­lich alle Europäer) ger­ne zum Kolonialismus geschwie­gen ange­sichts des eige­nen, dar­aus erwach­sen­den Komforts.

            Aber Hilter wur­de durch das Kapital (Industrielle und Banker, Zeitungsverleger und auch Adel) an die Macht gebracht und es war auch das Kapital, das den Kolonialismus instal­liert hat.

            Leider wird das bei den heu­ti­gen Gefühlslinken alles ver­drängt, ein­fach nicht gewusst, um sich in sei­ner Aktivisten-Bessermenschenblase rich­tig wohl zu fühlen.

            Kollektivschuld und Selbstbezichtigung ist ein­fach "in" dank guter PR. Aber wohl­ge­merkt: nicht bei den eigent­lich Verantwortlichen! Das ist ja der Treppenwitz der Geschichte: deren Schuld liegt auf unse­ren Schultern und zwar aus einem ganz ein­fa­chen Grund: damit die wei­ter machen kön­nen wie bis­her und uns unten hal­ten und gän­geln kön­nen wie bis­her auch.

            Eine "Linke" die die­se gan­zen Zusammenhänge ver­drängt und es den Herren nur immer leich­ter macht, wei­ter ihren Profit ein­zu­fah­ren ist ein­fach nur peinlich.

            Und mei­ne Frage ist ein­fach die: wel­che der pseu­do­lin­ken Sprechblasen wis­sen das alles ganz genau und sind in Wahrheit Teil der PR?

    1. Liegt das tat­säch­lich an der Clan-Beerdigung? Oder viel­leicht doch eher dar­an, dass die Eltern der Kindergeburtstag fei­ern­den Kinder nicht so stark und geschlos­sen zusam­men­ste­hen wie ein "Clan", wenn die Polizei auftaucht?

  1. Unmenschlich. Wie so ziem­lich alles, was den Menschen seit rund einem Jahr zuge­mu­tet wird.

    Apropos Beerdigungen: Wie wür­den die Zeugen Coronas eigent­lich die­se Menschen bezeich­nen? Waren das dann auch rech­te, ver­schwö­rungs­schwur­b­le­ri­sche Antisemiten?

  2. Es ist doch ein­fach unglaub­lich, dass die Polizei mit Streifenbeamten eine Beerdigung, die auf dem Friedhof im Freien statt­fin­det kontrolliert!
    Die Polizei stand schon zwei Stunden vor­her zur Überwachung bereit – sind wir inzwi­schen im tota­len Polizeistaat gelandet?

  3. Ich tei­le hier mal mein Anwohnerwissen. Es han­del­te sich um eine jun­ge Zirkusartistin die hier beer­digt wur­de, ohne bekann­ten Bezug zu unse­rer Stadt. „Sinti und Roma“ wur­de hier auch schon genannt.

    1. Na, passt doch: die Polizei und Behörden hat "German Angst" weil man bei Zirkusartisten nie weiß, ob man viel­leicht in die Ecke gestellt wird, in der sich kei­ner ger­ne sieht: Dunkeldeutsche Rassisten die Holocaust-Opfer-Nachkommen bei einem reli­giö­sen Ritus schikanieren.

      Da hält man lie­ber die Hände still und ist dann beim Verfolgen von Biodeutsch-Rodlern umso emsi­ger. Da kann man ja nichts falsch machen.

      1. @Albrecht Storz: Endlich ist klar, das deut­sche Volk wird von Zirkusartisten bedroht, denen sich die Sicherheitskräfte nicht ent­ge­gen­zu­stem­men trau­en. Wo kom­men wir da hin, wenn Zigeuner/Kanacken/Clan-Verbrecher mun­ter Hochzeiten und Beerdigungen feiern!

  4. @An Alle
    Bei den Behörden, ins­be­son­de­re bei der Polizei, gibt es eine Ungleichbehandlung zwi­schen dem auto­chtho­nen und ande­ren Bevölkerungsteilen. Das ist ein Faktum, das man ein­fach nicht weg­dis­ku­tie­ren kann und wofür es eine Vielzahl von Belegen gibt.
    In Bezug auf die­se Beerdigung spricht man davon nicht tätig gewor­den zu sein, weil man befürch­te­te, dass die Lage eska­lie­ren würde…das ist an erbärm­li­cher Lächerlichkeit nicht zu überbieten.
    @aa
    Ich hal­te auch nichts davon, patri­ar­cha­li­sche Clanstrukturen auf­zu­bau­en um die­sen Irrsinnsverordnungen mit Gewalt und Drohungen entgegenzuwirken.
    Ungleichbehandlung MUSS the­ma­ti­siert wer­den dürfen.
    Völlig ideo­lo­gie­frei. Punkt.

    1. @ Sebastian Krocker

      "Ungleichbehandlung MUSS the­ma­ti­siert wer­den dürfen."

      OK.
      Welchen Fall von Ungleichbehandlung in Bezug auf Beerdigungen, bei denen die vor­her fest­ge­leg­te Höchstzahl Trauernder wäh­rend der Beerdigung über­schrit­ten wur­den, ken­nen Sie?

      Ich ken­ne nur Berichte dar­über, dass "Clans" sich nicht an die Vorschriften hal­ten und die Polizei nicht ein­grei­fen würde.

      Ich ken­ne KEINEN EINZIGEN Bericht dar­über, dass ande­re Trauergemeinden als sol­che, die als "Clan-Beerdigungen" bezeich­net wer­den, wäh­rend der Beerdigung mehr als die höchs­tens zuläs­si­ge Personenzahl zähl­ten und die Polizei ein­ge­grif­fen hät­te. Keine einzige.

      Und wo genau ist da die Ungleichbehandlung?

      Es ist offen­bar eini­gen Menschen, die hier unter "Clan" zusam­men­ge­fasst wer­den, so wich­tig am Abschied von einem der ihri­gen teil­zu­neh­men, dass sie trotz Coronaregeln zur Beerdigung gehen.

      Und schein­bar traut sich das nie­mand von den Menschen, die als "bio­deutsch" bezeich­net wer­den. Die stel­len das vor­weg­ge­nom­me­ne Gehorsam über den zwi­schen­mensch­li­chen Impuls, einen Verstorbenen zu ver­ab­schie­den. Sie pro­bie­ren ja nicht ein­mal aus, ob die Polizei bei ihnen ein­grei­fen wür­de, wenn sie ins­ge­samt mehr als 100 Trauernde wären!

      Nochmal: Wo genau ist da die Ungleichbehandlung?

      1. @Kirsten
        Die Ungleichbehandlung bezog sich nicht expli­zit auf die­se Beerdigung – aber zei­gen sie mir nur ein Beispiel in Bezug auf Biodeutsche, wo die Polizei von Maßnahmen absieht – weil sie befürch­ten muss, dass die Situation eskaliert…dann kön­nen sie sich die­se Frage selbst beantworten.
        Sie schrieben:
        "Und schein­bar traut sich das nie­mand von den Menschen, die als "bio­deutsch" bezeich­net wer­den. Die stel­len das vor­weg­ge­nom­me­ne Gehorsam über den zwi­schen­mensch­li­chen Impuls, einen Verstorbenen zu ver­ab­schie­den. Sie pro­bie­ren ja nicht ein­mal aus, ob die Polizei bei ihnen ein­grei­fen wür­de, wenn sie ins­ge­samt mehr als 100 Trauernde wären!"
        Von der Polizeigewalt gegen die Corona-Maßnahmen demons­trie­ren­de Bürger und der Untätigkeit der Polizei bei z.B. Black Lives Matter – Demonstrationen haben sie wohl nichts mit­be­kom­men, nä?
        Meine Kritik rich­tet sich an die Staatsorgane, die fei­ge und mit einer uner­träg­li­chen Doppelmoral agieren.

        1. @Sebastian Krocker: Wie ähn­lich töricht sich doch Antifas und Querdenkende ver­hal­ten kön­nen! Von bei­den wird gejam­mert, die jeweils ande­re Seite wer­de von den Staatsorganen mit Samthandschuhen ange­faßt. Am Ende erwischt sie bei­de der Wasserwerfer. Was könn­te man dar­aus lernen?

  5. Wie man immer wie­der sehen kann, die­nen sol­che Ereignisse die­nen genau dazu, wozu sie die­nen sol­len, näm­lich: die Bevölkerung zu spalten.
    Es ist doch völ­lig egal, ob es sich bei der Trauergemeinde um einen Clan gehan­delt hat oder um irgend­ei­ne ande­re Trauergemeinde, die sich nicht an die erlaub­te Teilnehmerzahl gehal­ten hat. Fraglich ist aus mei­ner Sicht viel mehr:
    Macht es wirk­lich Sinn, dass sich Menschen im Freien bei einer Beerdigung oder bei einem Kindergeburtstag .…. etc. an sol­che Regeln hal­ten müssen?
    Ist das wirk­lich mit der Ansteckungsgefahr zu begrün­den oder ist das eine Disziplinierungsmaßnahme, die man mit poli­zei­li­chen Maßnahmen been­den muss?
    Natürlich kann einen das ärgern, wenn man sich dann selbst in sei­ner Freiheit ein­ge­schränkt fühlt (aus Angst vor einem Bußgeld oder weil man der Meinung ist, alle Regeln müs­sen immer ein­ge­hal­ten wer­den) – aber es spal­tet und scha­det uns, wenn wir dabei das eigent­li­che Problem aus den Augen verlieren:
    dass sol­che Anordnungen sinn­los sind und nichts mit dem Gesundheitsschutz für die Bevölkerung zu tun haben.

  6. Was genau soll die­se Bio Deusch eigent­lich sein? Wenn man in der Schwangerschaft und bei der Geburt sein Kind ohne die Verwendung von che­mi­schen Stustanzen wie Schmerzmittel auf dem Bundesgebiet zur Welt bringt? Oder reicht es wenn mei­ne Oma einen Deuschten Pass hät­te und ich in Polen geboh­ren bin?

    HIER geht es um etwas ganz ande­res: Es gibt immer noch Menschen die in der Verwaltung Ihren Ermessenspielraum zu Gunsten der Menschlichkeit aus­nut­zen! Leute wir die­sen Bürgermeister brau­chen wir, er macht uns Mut.

  7. Hallo ihr aller­liebs­ten ich habe all eure Kommentare ver­folgt und muss dazu sagen so Mansche den­ken etwas zu wis­sen aber rein theo­re­tisch stimmt von allem Kommentaren gar­nichts bis auf einen Kommentar der mich sehr beein­druckt und zwar Danikus end­lich ein Kommentar wor­auf ich gan­ze Zeit gewar­tet habe genau rich­tig gesagt es han­delt sich um eine zir­kus artis­tin und jetzt erklä­re ich euch als rei­nes wasch­ech­tes deut­sches zir­kus Kind etwas über unser Leben bevor ich erzäh­le bedan­ke ich mich in Aller Form bei dem Bürgermeister und auch bei allem Bürgern die hin­te­runs ste­hen und jetzt seid ihr dran mit euren Kommentaren also Ohren auf­hal­ten und zu hören erst­mal sage ich das wir rei­ne deut­sche sind weder mit sin­ti noch mit ande­ren lands­mä­nern etwas zutun haben als ers­tes soll­tet ihr wis­sen das das Wort Zigeuner gar­nicht betont wer­den darf son­dern wenn dan sin­ti den dafür könnt ihr eine auf dem Deckel bekom­men so und jetzt erklä­re ich euch ein wenig über uns und war­um unser angeb­li­cher clan so groß ist die gro­ße Anteilnahme let­ze Woche auf der trau­er­fei­er sage ich Ihnen jetzt schon die­se fast 400 Leute waren sehr wenig gewe­sen den sonst kom­men an die tau­send Leute zusam­men vie­le bekann­te und ver­wand­te sind sehr weit ent­fernt und wären sehr ger­ne auch gekom­men aber sag­ten sich nacher kom­men wir umsonst wegen den coro­na regeln und selbst­ver­ständ­lich wenn unser Herr Bürgermeister gesagt hät­te mehr wie 25 Leute nur engs­te Familien Angehörige dür­fen nur teil­neh­men natür­lich hät­ten wir uns dar­an gehal­ten ohne das wir uns gegen­ge­stellt hät­ten erlich gesagt wir sel­ber haben in dem augen­blick nicht drü­ber nach­ge­dacht wir waren alle nur fix und fer­tig wuß­ten weder ein noch aus unser Bürgermeister konn­te nicht ahnen das sovie­le Leute Anteil nah­men an der trau­er­fei­er den nor­ma­ler­wei­se ken­ne ich es auch nur so 20 bis 30 Leute zu einer Beerdigung und anders kennt ihr es auch nicht stimmts,? Aber das ist nur bei euch deut­schen Bürgern so wir sind aber auch deut­sche Bürger aber bei uns ist der ver­wand­schafts­kreis und Bekannten Kreis Familien Kreis freund­schafts­kreis hun­dert mal so groß wie bei Mansch so ande­ren zum Beispiel wir sind 11 Geschwister Zuhause wir 11 Geschwister haben alle schon eig­ne Familien ich sel­ber habe 5 Kinder schon 7 Enkelkinder mei­ne Geschwister eine hat 7 Kinder die ande­re 9 Kinder und sowei­ter Mansche haben schon eig­ne Familien dazu kom­men unse­re gan­zen cou­seng und cou­si­nen Tanten Onkels Neffen Nichten Oma Opas wir sind die 8 Generation und alle sind im zir­kus wie­der rein gehei­ra­tet aber Mansche haben sich woan­ders ver­liebt der eine pri­va­ter Bürger der ande­re in Russen die ande­re vil­l­eicht in ein sin­to und die Familien wach­sen wir ler­nen die rus­si­sche Familie ken­nen aber auch die sin­ti Familie dann kommt noch der freund­schafts­kreis dazu wir rei­sen mit unse­ren zir­kus von Stadt zu Stadt vom Ort zu Ort und Freunden uns an mit dem Publikum unse­re Kinder gehen in ver­schie­de­nen Orten zur schu­le haben Freunde und zir­kus Fans gera­de heut in der Internet face­bock zeit wahts AP unser Familien Kreis und zusa­men halt ist nir­gend­wo so groß wie bei uns wir wach­sen auf mit Tanten und Onkels cou­seng Cousine der unter­schied zwi­schen euch nor­ma­len Bürgern und uns ist sehr groß ihr lebt in einen Ort mit 1bis 2 Kindern vil­l­eicht 1bis 2 Tanten Onkel mehr ist bei euch nicht wir rei­sen um die gan­ze Welt unse­re Vorstellungen und Engagements die wir haben Leute die wir ken­nen und lie­ben ler­nen wir arbei­ten mit Schulen Kindergärten zusam­men Jugendämter FirmenLeuten fern­seh vie­le Jahre haben wir in Bayreuth für 500 Polizisten Ausführungen gemacht dar­un­ter haben wir Freunde und des­we­gen wird die Anteilnahme bei einer Beerdigung Hochzeit und so man­chen ande­ren Anlässen immer sehr groß sein ich hof­fe das ihr das jetzt ver­steht und erlich gesagt coro­na regeln klar jeder ach­tet auf sei­ne Gesundheit kei­ner möch­te ange­steckt wer­den gera­de auch bei uns da ach­ten wir sehr dar­auf und wol­len auch nie­mand dabei scha­den es ver­letzt uns manch­mal sehr über Mansche Leute ihre Urteile auch in vie­len ande­ren Angelegenheiten mann muss erst­mal das Leben von uns ken­nen und sehen was abläuft wir kön­nen uns einen schlech­ten Ruf nicht leis­ten müs­sen immer schau­en das alles im Rahmen bleibt wir leben von ihrer Eintrittskarte wir haben es nicht immer leicht müs­sen hart arbei­ten weil wir jetzt gera­de das Thema über uns haben lege ich alle Karten auf dem Tisch und ver­su­che zuer­kla­ren den ein schlech­ter Kommentar über uns reist vie­le mit und äußern sich über Mansche Sachen wor­über sie gar­nichts wis­sen wie ich sag­te haben es nicht immer leicht im Gegenteil wird alles schwie­ri­ger unse­re Jugend hat es spä­ter rich­tig schwer zir­kus ist ein Stück Kultur und muss erhal­ten blei­ben wir leis­ten har­te Arbeit damit Leute zu uns in den Vorstellungen 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Einnahmen haben kei­ne richtie­ge staat­li­che Unterstützung kön­nen nichts machen und müs­sen Kuchen das wir über die Runden kom­men außer­dem wir leben in einer moder­nen zeit wir tun viel für unser Geschäft damit es euch gefällt ob es außen Bereich ist oder in der Manege wir tun viel damit sie zufrie­den nach­au­se gehen lernt unser Leben mal ken­nen ihr habt jeden Monat regel­mä­ßi­ges Einkommen wir müs­sen kuken das die Leute zu uns fin­den alles nicht soein­fach und auch um die­sen Grund muss mann zusa­men hal­ten leben und leben las­sen glück­lich und zufrie­den sein das was man hat Geld macht nicht glück­lich es beru­higt nur da hat ein jun­ger Mensch sein Leben ver­lo­ren 25 Jahre alt unfass­bar trau­rig da nutz kein Reichtum wenn man gesund ist das ist Reichtum lie­be Leute ihr dadrau­sen hal­tet zusam­men hilft euch gegen­sei­tig unter­stützt euch teilt wenn ihr könnt und urteilt erst wenn ihr genau dar­über Bescheid wisst es ist nur ein klei­ner Teil wor­über ich euch auf­klä­ren woll­te ich hof­fe ihr denkt dar­über nach wün­sche euch alles Glück der Welt und bleibt alle gesund wün­schen wir euch alle die klei­ne zir­kus Familie mit dem größ­ten freund­schafts­kreis und Familien bekann­ten Verwandten Kreis der Welt

  8. Gut zu wis­sen, dass coro­nabe­dingt bei einer Beerdigung maxi­mal 25 Personen anwe­send sein dür­fen. Ich bin der Ansicht, dass Bestattungen auch wäh­rend der Pandemie wei­ter­hin durch­ge­führt wer­den soll­ten. Mindestens die nahen Angehörigen soll­ten die Möglichkeit des Abschieds vom Verstorbenen bekommen.

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