Unimedizin Mainz stellt Ergebnisse großer Corona-Studie vor

Auf einer heu­ti­gen Pressekonferenz wur­den die Erkenntnisse aus Mainz vor­ge­stellt. In der Studie spie­gelt sich die gan­ze Widersprüchlichkeit bei Akzeptanz und Ablehnung der "Maßnahmen" wider. Die meis­ten Trends zei­gen, daß sich die Aufklärungsarbeit hier und an vie­len ande­ren Stellen aus­zu­wir­ken beginnen.

»Die Gutenberg Covid-19 Studie unter­sucht von Oktober 2020 bis Juni 2021 etwa 10.000 Menschen, die in Rheinhessen leben. Dabei wer­den Daten zur Auswirkung der Covid-19-Pandemie auf die Bevölkerungsgesundheit erfasst – jeweils zu zwei Zeitpunkten im Abstand von vier Monaten.«

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23 Antworten auf „Unimedizin Mainz stellt Ergebnisse großer Corona-Studie vor“

  1. Die Zahlen zur "Einschätzung zur Wirksamkeit des Tragens eines Mund-Nasen-Schutzes in der Öffentlichkeit" haben mir den Rest gegeben.

    Demnach glau­ben rund 90%, dass die Lumpen ziem­lich oder sehr wirk­sam gegen Viren sei­en; als ob das über­haupt eine Frage des Glaubens wäre.

    Ich muss mich erst­mal hinlegen.

    1. Da hat die Maskepropaganda ja gan­ze Arbeit geleistet.
      Es gibt halt Leute die glau­ben an den Weihnachtsmann, wel­che die glau­ben an jung­fräu­li­che Geburt und wel­che die glau­ben an den Lappen-Fetisch.
      Und ca. 50% glau­ben ja auch, das die Erststimme bei der Bundestagswahl wich­ti­ger ist.
      Da hal­te ich' mit Heine: Denk ich an Deutschland in der Nacht …
      Rob

    1. @Martin: Eben nicht. Es ist ein Mosaikstein des Bildes, das sich ver­än­dert. Dieser Blick auf ledig­lich die eige­ne Auffassung bestä­ti­gen­de Fakten ("Alles Schlafschafe") ist ein Fehler, den wir der "ande­ren Seite" über­las­sen soll­ten ("Wieder gehen die Zahlen hoch").

      1. Ganz ehr­lich, wenn nur knapp 2 % (!) sagen, dass Maulkörbe wenig oder kei­nen Nutzen haben, dann ist Hopfen und Malz ver­lo­ren. Das ist mei­ne Meinung. Die Medienpropaganda wirkt anschei­nend noch viel stär­ker als ich das gedacht hät­te. Die Propaganda wirkt anschei­nend auch bei denen, die kei­ne Mainstreammedien konsumieren.
        Mir geht es hier gar nicht um Schlafschafe oder irgend­was. Aber das die Regierungskritiker nach 1,5 Jahren so wenig Erfolg hat­ten, Menschen mit ihrer Meinung zu über­zeu­gen macht mich ratlos.

        1. Das Problem ist, daß auch prak­tisch jeder Politiker die ach so tol­le Wirsamkeit beschwört – und das sogar deut­sche Universitäten Gefälligkeisstudien pro­du­zie­ren. Siehe Mainzer Studie über Jena – Das Jena einen Lockdown hat­te wird ein­fach verschwiegen.

        2. @Martin
          Hatte heu­te im Rahmen einer (mode­ra­ten) "Diskussion" mit (immer noch befreun­de­ten) "Rechtgläubigen" (nicht dis­kri­mi­nie­rend gemeint) ange­merkt, dass ich in den ver­gan­ge­nen 16 Monaten immer­hin von den (sta­tis­tisch min­des­tens zu erwar­ten­den) 4 Erkältungen ver­schont geblie­ben se – wofür ich natür­lich (trotz oder gera­de wegen mei­ner bekannt skep­ti­schen Einstellung) wohl­wol­len­de Zustimmung erntete.
          Meine Ergänzung, dass es letz­tes Jahr (auch ohne Masken und ohne "Impfstoffe") bereits ca. 3–4 Wochen frü­her als die­ses Jahr zu einer deut­li­chen Verringerung von "Fallzahlen" (incl. Intensivbettenbelegung und Todesfällen "an oder mit") führ­te, wur­de gar nicht mehr wahr­ge­nom­men (klas­si­sches Phänomen bei "Saisonalitätsleugnern") – des­glei­chen die Erinnerung an die dama­li­ge "Strategie" ("flat­ten the cur­ve"), die sich erklär­ter­ma­ßen auf die Vermeidung von Mangel an Intensivbetten konzentrierte.
          Da die "MNS" sowohl als (qua­si-relig­lö­ses) Symbol als auch als "Fremdschutz" (zwar auf Taschentuchniveau, aber immer­hin) wahr­ge­nom­men wer­den, sind Zweifel an deren Nutzen eine Mischung aus Frevel und "Wissenschaftsleugnung".
          Damit erüb­ri­gen sich auch Vergleiche mit mas­ken­frei­en Gebieten. Oder gar mit Ländern, die per capi­ta eine um bis zu 85% (Schweden, Portugal) nied­ri­ge­re Intensivbettenzahl ver­fü­gen, aber trotz­dem kei­ne wesent­lich höhe­re Anzahl an "C‑Toten" beklagen.

      2. @ aa

        Ich ent­neh­me den Graphen, dass die Menschen ihr Verhalten – ganz im Sinne des Lüdtkeschen "Eigensinns" – den jeweils gel­ten­den Auflagen fle­xi­bel anpas­sen. Ein auf­ge­klär­tes Bewusstsein oder gar Widerstand ver­mag ich dem nicht zu ent­neh­men, eher blan­ken Opportunismus.

  2. Ich lese komi­scher­wei­se 'Mund-Nasen-Schutz' zum ers­ten Mal bewusst, mir war neben Maske noch Mund-Nasen-Bedeckung geläu­fig. 'MNS' (lt. Wikipedia) klingt wie Schienbeinschoner und 55.8% der 'Bevölkerung' (lt. Umfrage) schät­zen das 'Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes in der Oeffentlichkeit als sehr wirk­sam ein'…nur wel­che Wirkung? Atemnot? Sauerstoffmangel? Hautausschlag?

    Hier übri­gens unter Nr. 5 eine ver­glei­chen­de Darstellung der 'Schutzmasken' und Einsatzzwecke: https://off-guardian.org/2021/05/17/10-more-covid-skeptic-memes-to-get-you-through-the-day/

  3. Offtopic:
    Es tau­chen in den Medien Meldungen über 'Neue Medikamente gegen Covid' auf, IL-6-Rezeptor-Bocker:

    'Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat wei­te­re Entzündungshemmer in die Medikamentenpalette zur Behandlung von COVID-19 auf­ge­nom­men. Die UN-Organisation in Genf sprach am Dienstagabend eine Empfehlung für Tocilizumab und Sarilumab aus. Die zwei Wirkstoffe, die ursprüng­lich für rheu­ma­ti­sche Gelenksentzündungen ent­wi­ckelt wur­den, sei­en für schwer kran­ke Corona-Patienten lebens­ret­tend, hiess es.'

    "Der Grossteil der Welt hat jedoch kei­nen Zugriff auf IL-6-Rezeptor-Blocker, weil sie nicht leist­bar sind", sag­te WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus. Die WHO rief Pharmafirmen dazu auf, die Preise die­ser teu­ren Medikamente zu sen­ken und sie an ärme­re Länder zu lie­fern, die ohne­hin schon mit einem Mangel an COVID-Impfstoffen zu kämp­fen haben. Ausserdem soll­ten Lizenzen zur Herstellung in mög­lichst vie­len Ländern erteilt werden.'

    Wirkung sei:

    'Bei Corona-Patienten im Krankenhaus redu­zier­te die Verabreichung eines die­ser bei­den Medikamente zusam­men mit Kortikosteroiden wie Cortison das Sterberisiko um 17 Prozent, ver­gli­chen mit der allei­ni­gen Anwendung von Kortikosteroiden.'

    https://www.gmx.ch/magazine/news/coronavirus/medikamente-covid-19-reduziertes-sterberisiko-entzuendungshemmer-35970826
    https://www.n‑tv.de/wissen/Entzuendungshemmer-senken-Sterberisiko-article22666513.html

    DGN noch im Februar (Ausschnitte):

    'IL-1-Blockade senkt Mortalität schwer­kran­ker COVID-19-Patienten bes­ser als IL-6-Hemmer

    Durch medi­ka­men­tö­se Hemmung von Interleukin‑1 (IL‑1), nicht aber von Interleukin‑6 (IL‑6), lässt sich die Mortalität bei sta­tio­nä­ren Patienten mit COVID-19, Ateminsuffizienz und Hyperinflammation signi­fi­kant reduzieren. 

    Verglichen mit allei­ni­ger Standardtherapie war das Mortalitätsrisiko unter Anakinra mehr als hal­biert (HR 0,45). Tocilizumab oder Sarilumab hin­ge­gen ver­rin­ger­ten die Mortalität ins­ge­samt nicht (HR 0,9). Erst mit stei­gen­den CRP-Werten senk­ten IL-6-Hemmer signi­fi­kant sowohl die Mortalität als auch das Risiko der Patienten, zu ster­ben oder inva­siv beatmet zu wer­den. Insgesamt gab es für die­sen kom­bi­nier­ten sekun­dä­ren Endpunkt kei­ne signi­fi­kan­ten Gruppenunterschiede.

    Aufgrund der Ergebnisse ran­do­mi­sier­ter Studien (wir berich­te­ten) wird der Einsatz von Tocilizumab der­zeit eher nicht empfohlen.'

    https://dgn.org/neuronews/journal_club/il-1-blockade-senkt-mortalitaet-schwerkranker-covid-19-patienten-besser-als-il-6-hemmer/

    Nur 17% gerin­ge­res Sterberisiko bei die­sen IL-6-Blockern, wobei schein­bar IL‑1 Blocker viel bes­ser wir­ken, aber hier war das Geld für Studien vorhanden…

    Die Frage von Prophylaxe und Behandlung – auch Vitamin D / Ivermectin, Blutverdünnern etc. – Stärkung Immunsystem – Indikation von inva­si­ven Beatmungen, ohne­hin gegeben.

    Warum nun ein teue­res Medikament und die 'Dritte Welt' drin­gend mit IL-6-Blockern und ver­bil­lig­tem Zugang ver­sor­gen, bei nur 17% weni­ger Sterbefällen bei schwe­ren Verläufen, Cortison-Zugabe und bes­se­ren bekann­ten Alternativen?

    Kennt sich da jemand aus? Auch mit 'IL‑1' und 'IL‑6' Blockern?

  4. »Die Hintergründe der Krise wer­den nie ans Licht kommen«
    Erinnert an die Ehepartner aus Talkshows im pri­va­ten Nachmittagsfernsehen, die von den Seitensprüngen ihrer Liebsten »bes­ser gar nichts wis­sen wollen«.

  5. "Einschätzung zur Wirksamkeit des Tragens eines Mund-Nasen-Schutzes in der Öffentlichkeit":
    Eine Möglichkeit, wie es zu sol­chen Ergebnissen kom­men kann, ist der Versuch kogni­ti­ve Dissonanz zu reduzieren:
    a) Ich bin total genervt und fin­de Mund-Nasen-Schutz tra­gen völ­lig gesund­heits­schäd­lich, über­zo­gen und sinnlos.
    b) Ich tra­ge im Supermarkt und bei ande­ren Gelegenheiten einen Mund-Nasen-Schutz, weil ich kein Bußgeld bezah­len will und außer­dem habe ich kei­ne Lust, stän­dig blöd ange­me­ckert zu werden.
    Es ist schwie­rig und löst ein ungu­tes Gefühl aus, etwas, das man – aus wel­chen Gründen auch immer – ein Jahr lang mit­ge­macht hat, als völ­lig sinn­los anzusehen.
    Eine Möglichkeit zur Reduzierung der kogni­ti­ven Dissonanz und des dadurch aus­ge­lös­ten unan­ge­neh­men Gefühls könn­te der Gedanke sein: Ein MNS bewirkt ja schon etwas, ich hat­te ja auch schon lan­ge kei­ne Erkältung mehr.

  6. Wow! Ein Musterbeispiel der Demokratie:
    Ob Mund-Nase-Bedeckungen medi­zi­nisch wirk­sam sind oder nicht bestimmt die Mehrheit 😉

    Und sehen Sie, genau das ist das Dumme an der Demokratie: Daß Mehrheiten ent­schei­den und nicht die Bedürfnisse.

    MFG

  7. "Bewertung der Aussage: "Die Hintergründe der Krise wer­den nie ans Licht kommen."

    Welche Hintergünde?
    Ein Virus wur­de aus­ge­ru­fen. Eine Pandemie wur­de erklärt. Ein Testverfahren wur­de zweck­ent­frem­det. Ein neu­ar­ti­ges medi­zi­d­i­sches Vefahren wur­de per Notfall zuge­las­sen. Statistiken wur­den ent­wor­fen. Gesetze geän­dert. Maßnahmen beschlos­sen. Leute gespritzt.
    Die Folgen des Ganzen sind live, in Farbe und bunt, mitzuverfolgen.

    1. Vielen vie­len herz­li­chen Dank für den Link auf Alschner Klartext. Das war ein hoch­in­ter­es­san­tes Video, das ich mir die ers­ten 20 min. ange­schaut habe. Den Rest am Abend.
      Ich habe auch dem Corona-Ausschuss den Hinweis geschickt.

  8. Faszinierend. In den Verlautbarungen wer­den lau­ter muti­ge Ergebnisse in den Äther gebla­sen (die AHA-Regeln sei­en beson­ders sinn­voll, 42% der "Infizierten" wüss­ten gar nichts von ihrer Infektion usw.), aber auf wel­cher Grundlage die­se Ergebnisse ste­hen erfährt man nicht. Auch dem Dashboard kann ich das nicht entnehmen.

    Das ein­zi­ge, was man dem Dadhboard an ech­ter Information ent­lo­cken kann, ist die trvia­le infor­ma­ti­on, dass die soge­nann­ten "Covid-19-Symptome" bei einem Großteil der Bevölkerung vor­kom­men – und zwar unab­hän­gig von der "Infektion".

    Besonders amü­sant ist die Frage nach der Veränderung des Nettoeinkommens. Vermutlich wird man vol­ler Begeisterung dar­auf hin­wei­sen, dass sich in der Gruppe der 25–44 jäh­ri­gen das Nettoeinkommen bei 26,6 Prozent sogar erhöht hat (Jubel, Trubel, Heiterkeit). Blöderweise liegt in die­sem Bereich ein erkleck­li­cher Teil Berufseinsteiger, was zusam­men mit den tarif­li­chen Erhöhungen nor­ma­ler­wei­se zu einem viel höhe­ren Wert füh­ren müsste.

    Die nach­las­sen­de Impfbereitschaft ist ver­mut­lich (auch) dar­auf zurück­zu­füh­ren, dass unter den Befragten der Anteil der Ungeimpften mit der Zeit sinkt. Unter den Verbleibenden steigt damit auto­ma­tisch der Anteil der ver­stock­ten Sünder und unso­li­da­ri­schen Massenmörder. Da das Studiendesign auf der Seite der Uni aber qua­si gar nicht dar­ge­stellt wird, kann man das nicht beson­ders gut beurteilen.

    Angesichts der Qualität der zugäng­li­chen Informationen soll­te man viel­leicht eher von der Guttenberg-Studie sprechen 😀

  9. So wie ich es ver­stan­den habe ent­hält die Studie auch eine erfreu­li­che Erkenntnis, die aber in einem völ­lig fal­schen Kontext berich­tet wird. Es wur­de in der Tagesschau berich­tet, dass gut 40% der Teilnehmer eine Covid19 Infektion gehabt hät­ten, die sie selbst gar nicht bemerk­ten, was wie­der­um ein­mal mehr beweist, dass Covid kei­ne wirk­lich all­zu schwe­re Krankheit ist und dass in Bezug dar­auf völ­lig über­re­agiert wird. Corona wird ende­misch und somit ent­steht auch eine gewis­se Grundimmunität auf eine ganz natür­li­che Weise. Es stellt sich daher umso mehr die Frage was eine Massenimpfung bezwe­cken soll, die gar nicht rich­tig wirkt und die für Viele ris­kan­ter ist als die Krankheit selbst.

  10. Die Uni-Medizin Mainz ist doch die­je­ni­ge, die sich für die Verunglimpfung des Herrn Bhakdi freu­dig her­ge­ge­ben hat. Eine Inszenierung, die gezielt in dem dif­fa­mie­ren­den Eintrag bei Wikiblödia gemün­det hat­te. Kurz: ein völ­lig kor­rup­ter, will­fäh­ri­ger Haufen von Charakterwscheinen.

    Aber natür­lich müs­sen die hier breit und fett als angeb­lich seri­ös und beach­tens­wert dar­ge­stellt wer­den … passt!

  11. Hmm, ich sehe lau­ter Zeitreihen auf Wochenbasis und fra­ge mich wie dies mit den Paneldaten und der Erhebung im vier­mo­na­ti­gen Abstand funktioniert…

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