10 Antworten auf „Versuch der Schadensbegrenzung beim "Tagesspiegel"“

  1. Der Tagesspiegel hat end­gül­tig abge­wirt­schaf­tet. Du müss­te man die hal­be Redaktion tau­schen. Das ein­zi­ge Grund, war­um ein Einstampfen noch nicht lohnt, sind die vie­len Abonnements. Solange von dort die Knete rein­kommt und Anzeigengelder gene­riert wer­den, wird's weiterlaufen.

    Die Wirtschaftskrise wird aber das Anzeigengeschäft auch zum Erliegen bringen.

  2. Erschreckend zu sehen, dass Menschen, die so wenig in der Lage sind, ihren eige­nen Wahrnehmungsraum zu ver­las­sen, kei­ne ande­re Perspektive ein­neh­men kön­nen, in einem Leitmedium arbei­ten, das maß­geb­lich an der öffent­li­chen Meinungsbildung betei­ligt ist.

  3. Es war wie­der mal wun­der­bar zu sehen, in wel­chen Parallelwelten wir leben: Übersterblichkeit, Indien etc.
    Verliere immer mehr die Hoffnung auf ein brei­tes Erwachen.

  4. Es bringt in mei­nen Augen rein gar nichts, nur zu dis­ku­tie­ren, wenn man sich nicht traut oder es schlicht nicht ange­spro­chen wer­den darf, dass Sars-CoV‑2 für bestimm­te Menschen ein Risiko dar­stellt, aber jedoch für die Allgemeinheit eben nicht! Das Mantra des ver­meint­li­chen "Killervirus" muss expli­zit ange­grif­fen wer­den dür­fen, denn dann näm­lich erüb­ri­gen sich auch die ermü­den­ten und nur davon ablen­ken­den Debaten dies bezüg­lich, was denn nun tat­säch­lich not­wen­dig, ange­mes­sen und wirk­sam ist, um des­sen Verbreitung poten­zi­ell einzudämmen.

    1. Das hat Brandenburg aber sehr deut­lich gesagt, dass es nur für bestimm­te Menschen ein Risiko gibt. Ich habe nicht alles gese­hen, aber den größ­ten Teil der Diskussion und ich muss sagen, dass sol­che Diskussionen doch etwas brin­gen kön­nen. Zum einen soll­ten zumin­dest ein paar Zuschauer bemerkt haben, dass Kritiker eben nicht irgend­wel­che rech­ten Monster sind, son­dern ganz nor­ma­le Menschen. Und zum ande­ren ist Brandenburg hoch­kom­pe­tent und als Arzt nicht so ein­fach zu widerlegen.
      Die drei Journalisten, ins­be­son­de­re der Wissenschaftsjournalist stan­den voll­kom­men nackt da, es war fast zum Erbarmen.

  5. Der Herr vom Tagesspiegel, der in der Diskussion phy­sisch neben Paul Brandenburger sitzt, ent­larvt sich irgend­wann selbst, indem er Brandenburger fragt, wo er denn sei­ne Daten her hät­te und sel­ber zugibt, dass er an den Lippen von Herrn Dr. Drosten und Herrn Dr. Wieler hängt.
    Wie soll so kri­ti­scher Journalismus funk­tio­nie­ren? Unmöglich. Stattdessen wird ein­fach die eige­ne Angst ver­ar­bei­tet und an die Leser weitergegeben.

  6. Das Niveau der TagesspiegelfechterInnen ent­sprach dem Erwarteten.
    Highlights:
    – das "Doppelgendern" ("Leser und Leser" oder war's "Laser und Laser"?), des net­ten, (ver­däch­tig?) rechts(!) sit­zen­den, wei(ß/s)en älte­ren Herrn, der wohl damit (und dem Berlinern von plat­ten Allgemeinplätzen) sei­ne man­geln­de Satisfaktionsfähigkeit im Brandenburger-Düll wett­zu­ma­chen versuchte.
    – die von sel­bi­gem erwähn­ten "Lippen" von Wieler und (des "füh­ren­den Virologen") DrOsten, an denen er "hing"
    – das von der Moderatorin erwähn­te "Querdenker-Milieu"
    – der aus dem Home-Office Zugeschaltete, der das (vola­ti­le) Glaubensbekenntnis per­fekt beherrsch­te. Derzeit en vogue: Indien, Übersterblichkeit, Irland …
    – Martenstein natür­lich on Top (nicht nur durch den mit Abstand [sic!] schlech­tes­ten Ton): noch­mal was Knackiges in den Ring gewor­fen, und Tschüss! (Chapeau! hät­te Brandenburg genau­so machen sollen)
    – Brandenburg. 

    Der "Tagesspiegel" hat fertig.

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