»Völlig sinnfreie Veranstaltung« Kassenärzte fordern komplettes Ende der Corona-Bürgertests

Doch was schert den Minister das Jaulen von ein paar Ärztlein?

twitter.com (17.7.)

508 gefällt das (Stand 1.7. 13:45 Uhr). Auf spiegel.de wird der KBV-Vorsitzende am 1.7. so zitiert:

»»Diese unsin­ni­gen Tests müs­sen abge­schafft wer­den«, sag­te Gassen der »Bild«-Zeitung. »Sie sind viel zu teu­er, der büro­kra­ti­sche Aufwand ist rie­sig und die epi­de­mio­lo­gi­sche Aussagekraft ist Null.«

Es sei eine »völ­lig sinn­freie Veranstaltung, anlass­los gesun­de Menschen mit frag­wür­di­ger Qualität zu tes­ten«, sag­te Gassen. PCR-Tests bei Patienten mit Symptomen dage­gen sei­en wich­tig, um Coronainfektionen ein­deu­tig nach­zu­wei­sen…«

Update: Ich ver­gaß zu erwäh­nen, daß ich bei Lauterbach zuerst gele­sen habe, "… daß Infizierte ein­an­der nicht anstecken".

14 Antworten auf „»Völlig sinnfreie Veranstaltung« Kassenärzte fordern komplettes Ende der Corona-Bürgertests“

  1. https://www.ndr.de/nachrichten/schleswig-holstein/Corona-Experte-Endemische-Phase-erreicht,coronaauswirkungen100.html

    "Die aktu­el­le Corona-Welle hat gro­ße Auswirkungen auf die Personalsituation in den Krankenhäusern und bei der Polizei. Einige Experten glau­ben, dass die zu nied­rig­schwel­li­gen Tests dafür ver­ant­wort­lich sind. Auch die Isolationsregeln soll­ten dem­nach gelo­ckert werden.

    Immer mehr Menschen müs­sen mit einer Corona-Infektion behan­delt wer­den. Das Virus habe noch­mal an Fähigkeit zuge­nom­men, sich zu über­tra­gen, sagt Infektiologe Prof. Jan Rupp vom Universitätsklinikum Schleswig-Holstein (UKSH). Dennoch ist er nicht beun­ru­higt: "Alle Rufe, wir müs­sen die Inzidenz wie­der run­ter­brin­gen, gehen an der Thematik vor­bei. In einer ende­mi­schen Phase gibt es hohe Inzidenzen, aber wenig schwer Kranke." Daher müs­se man jetzt sehen, dass mit den Testungen nicht über das Ziel hin­aus geschos­sen wer­de. Die Tests sei­en zu nied­rig­schwel­lig, sagt der Infektiologe. Infizierte ohne Symptome könn­ten mitt­ler­wei­le durch­aus zur Arbeit erschei­nen – idea­ler­wei­se mit einer FFP2-Maske, denn die Erfahrung aus der Pandemie zei­ge, dass die Maske eine Ansteckung verhindere."

    Die Expertenkommission hat gera­de erklärt, dass sie FFP2 nicht beur­tei­len kön­nen und nur abso­lut kor­rek­tes schlie­ßen­des Maskentragen hilft, Maskentragen also nur frei­wil­lig Sinn macht, aber na ja.
    Es gibt auch Arbeitsschutzregelungen, dass man mit Maske mehr Pausen ein­le­gen muss.

  2. Gassen, Gassen … Da war doch etwas. Was war das doch gleich wie­der? Ah ja, die Exit Stategie. Musste er nicht kurz dar­auf das Gegenteil gesagt haben wollen?

    Wollte Gassen nicht einen Freedom Day? Freedom Day ist gut. Freedom vor Corona-Regime mit Masken, Impfnötigung und hirn­am­pu­tier­ten Abstandsgeboten. Und vor allem auch Freiheit vor Kalle, Dahmen und dem Rest der auto­ri­tä­ren Coronoiker.

  3. pcr-tests sind not­wen­dig, damit unbe­merk­te infek­tio­nen ent­deckt wer­den, damit sym­ptom­frei infi­zier­te, ande­re nicht unbe­merkt infi­zie­ren / pcr-tests sind not­wen­dig, um coro­na­in­fek­tio­nen bei pati­en­ten mit sym­pto­men = bei erkrank­ten pati­en­ten, ein­deu­tig nachzuweisen.
    ein kampf der weltanschauungen?

  4. Diese Ärzte trau­en sich auch was: Sie for­dern doch tat­säch­lich, dass die Kollegen (und sie selbst!) nicht mehr von Pfizer abge­spritzt wer­den müs­sen, (ja, eigent­lich irgend­wie nicht dür­fen) nur weil das der kor­rup­te sog. Bundesgesundheitsminister mit sei­nem Intimus B. Gates so ver­füg­te (so denkt es zwar nicht in den Pfizer Ärzten Thüringens, son­dern nur in mir, aber egal). Sie sagen zwar, dass es nur ein Piks sei, dass aber ande­rer­seits sovie­le krank wür­den und das sei doch nicht so schön. (Sagen die Pfizer-Giftspritz-Groupies auch nicht.)

    Das wirk­lich Interessante (!) an dem Artikel: die Formatierung des Artikels hapert jüngst an den Stellen, wo die Lobeshymnensprachbausteine – zuguns­ten der Giftspritz-Produzenten – offen­sicht­lich noch ein­ge­fügt wurden. 

    https://www.krankenkassen.de/dpa/431918.html

    1. @sv: Nee, die kön­nen das mit der Formatierung nie. Vermutlich der Algorithmus einer schlecht bezahl­ten Programmiererin (Männer sind wie üblich mitgemeint).

  5. Eine Bitte:

    Weiß jemand, wo das wirk­lich sehr lus­ti­ge Ulk-Video ver­blie­ben ist, das die Mai Thi Nguyen Kim zeigt, aber mit einer ande­re Stimme unter­legt. In dem Film tritt auch Drostina auf, das ist die blon­de Langhaarige (Ciesek), die auf Virologie mimt und was vom Pferd erzählt. In dem Film wird sehr lus­tig auch von 'Giftspritzen' gesprochen. 

    Das Video fin­de ich nicht mehr.

    Dank im Voraus!

  6. »… PCR-Tests bei Patienten mit Symptomen dage­gen sei­en wich­tig, um Coronainfektionen ein­deu­tig nach­zu­wei­sen…«

    Aha. Und wo ist da jetzt die Forderung irgend­was da abzuschaffen?

        1. …der Unterschied liegt bei "mit Symptomen", wobei ich wenn über­haupt, so sich denn spe­zi­fi­sche Therapieempfehlungen ablei­ten lie­ßen, doch eher einen mul­ti­plex Test machen würde.

  7. Ich hab einen neu­en Test erfun­den: leg dein Ohr lang­sam auf eine heis­se Herdplatte… dann kannst du dei­ne Dummheit hören! Hab ich zum Patent angemeldet….

  8. Bevor man auf­hört, die Bürgertests anzu­bie­ten, müss­te man aber erst­mal auf­hö­ren, von Menschen in vie­len Situationen immer noch Testnachweise zu verlangen.

    Denn stellt man die Bürgertests ein, ver­langt aber wei­ter­hin Nachweise, muss man die­se dann kom­plett aus eige­ner Tasche bezah­len. Und die Testzentren kön­nen dann ver­lan­gen, was sie wollen.

    Würde man also die ent­stan­de­ne Testindustrie kom­plett „dem frei­en Markt“ über­las­sen, aber durch das Verlangen von Testnachweisen wei­ter­hin für Nachfrage sor­gen, wür­de das gan­ze rich­tig „sozi­al unver­träg­lich“. Dann wür­de es wirk­lich vom Geldbeutel abhän­gen, ob man die Oma noch im Heim besu­chen kann oder nicht.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.