Wagenknecht: Endlos-Lockdown ohne Alternative? Was wir stattdessen brauchen

Man muß das "Tantige" von Sahra Wagenknecht nicht mögen, ihre Vorschläge nicht für kon­se­quent genug hal­ten. Vom regie­rungs­treu­en Chor der Ramelows, Lederers und Gysis heben sich ihre Aussagen jeden­falls deut­lich ab.

Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=2hWf8bG2yj0

5 Antworten auf „Wagenknecht: Endlos-Lockdown ohne Alternative? Was wir stattdessen brauchen“

  1. Sie meint es zwar gut, hat es aber trotz­dem nicht ver­stan­den, daß die Sterblichkeit in Pflegeheimen zwangs­läu­fig extrem hoch ist, und daß auch ein Schnelltest nichts über die Infektiosität aus­sagt. Und selbst wenn es so wäre, hat die­se Zielgruppe ein­fach zu vie­le Vorerkrankungen und ein sehr geschwäch­tes Immunsystem, das bestimmt durch rigo­ro­ses Einsperren und Besuchsverbot nicht bes­ser wird. Die Psyche tut ihr übri­ges, denn die all­ge­mei­ne Panik incl. mas­kier­ten Pflegepersonal und eige­nem Maskenzwang ist sicher­lich nicht för­der­lich für ein zufrie­de­nes Dasein im hohen Alter.

  2. Dem gibt es nichts hin­zu­zu­fü­gen, außer, dass sie bei 03:06 min statt "Pflegeheimbesucher" die "Pflegeheimbewohner" gemeint hat.

    Dennoch läßt sich "gro­ße" Politik bzw. die der­zeit wild befeh­len­de Exekutive nicht von sol­chen Dingen beir­ren und von ihrem Kurs der "stram­men Leinen und Zügel" abbringen.

  3. Ich habe Sahra Wagenknecht immer für ihre mes­ser­schar­fe Kritik der sozia­len Verwerfungen unter dem gras­sie­ren­den Neokapitalismus bewundert. 

    Doch jetzt ver­ste­he ich nicht, wie­so die­se klu­ge Politikerin sich über die sozi­al gerech­te Verteilung der C19-Hilfen und Schutz der vul­nerablen Gruppen durch Impfung aus­spricht, ohne dabei zu hin­ter­fra­gen, wes­halb es soweit kom­men muss­te, dass mil­li­ar­den­schwe­re Staatshilfen für Lockdown-Opfer gezahlt wer­den müs­sen (gab es wirk­lich die epi­de­mi­sche Notlage?) und wie­so soll ein gesund­heit­lich bedenk­li­cher Impfstoff jetzt in die „Covidwelle“ hin­ein gera­de jenen Menschen ver­ab­reicht wer­den, die etwai­ge Impfnebenwirkungen am wenigs­ten weg­ste­cken können? 

    Ich erken­ne die Politikerin nicht wie­der, die so oft gegen den Strom geschwom­men ist und der genau dafür auch viel Respekt ent­ge­gen gebracht wur­de? Selbstverständlich begrü­ße ich trotz­dem ihr sozi­al­po­li­ti­sches Engagement, mit dem sie sich aus der Masse der Politikerkaste posi­tiv abhebt.

  4. Frau Wagenknecht ist eine Person, die einen star­ken Wandel hin­ter sich hat. Zudem hat sie durch ihren Ehemann inti­me Kenntnisse der Dinge, die hier ablau­fen. Der Kapitalismus der Eliten, die für sich noch zu ret­ten ver­su­chen was sie wol­len und dafür ihre bezahl­ten poli­ti­schen Satrapen (Merkel, Spahn, Söder, Ramelow u.v.a. ) an lan­ger Leine nach ihrer Pfeife tan­zen las­sen. Die bezahl­ten "Eichmänner" vul­go "Wissenschaftler", Schreiberlinge und Faktenverdreher von Correktiv & Co streu­en den Völkern Sand in die Augen. Es ist eine Pandemie aus dem "Bilderbuch" wie der Bundestag bereits 2012 unter der Simulation Modi-SARS Virus durch­ex­er­ziert hat. Das wird jetzt 1:1 umge­setzt. Was wir brau­chen ist der lau­te Ruf der Freiheit: "WIR SIND DAS VOLK!", das die Schlafschafe aus dem Dämmerschlaf auf­reißt. 1990 wur­de die DDR annek­tiert. Hat nicht IM Gauck ein­mal gesagt, dass die Bürger das "Problem" sind? Echte Demokratie und Neoliberalismus sind nicht ver­träg­lich, wie Mausfeld zei­gen konn­te. Als Bibelleser schlie­ße ich mit: "Wer Augen hat zu sehen, der erken­ne und wer Ohren hat zu hören, der ver­ste­he!" Doch die Ohren die­ses Volkes sind ver­stopft und mit den Augen sehen sie nicht.

  5. Lechts und Rinks:
    14.1.21: "Wie die Bürgerlichen auf Bersets har­te Linie einschwenkten
    Bald gel­ten erneut har­te Massnahmen gegen die Ausbreitung des Corona-Virus. Gesundheitsminister Alain Berset konn­te bis­lang skep­ti­sche bür­ger­li­che Bundesräte über­zeu­gen, dass nun der rich­ti­ge Moment sei, um eine ver­hee­ren­de drit­te Welle zu verhindern.
    Der Bundesrat hat am Mittwoch einen zwei­ten Lockdown beschlos­sen, ab Montag wird das öffent­li­che Leben in der Schweiz ein zwei­tes Mal weit­ge­hend still­ste­hen. Damit hat die Landesregierung über­rascht, übte sie doch in den Monaten zuvor gros­se Zurückhaltung bei stren­gen Massnahmen gegen die Pandemie.
    Schon der Auftritt der Magistraten vor den Medien setz­te ein deut­li­ches Zeichen: Anders als bis­her behiel­ten die Bundesräte die Maske auch auf dem Podium im Gesicht, die ein­zel­nen Regierungsmitglieder wur­den durch Plexiglas-Scheiben von­ein­an­der getrennt.
    Nur einer war dagegen
    Die nun ver­häng­ten Einschränkungen wur­den laut Berichten von «Blick» und «Tages-Anzeiger» mög­lich, weil nun auch die bei­den FDP-Bundesräte Cassis und Keller-Sutter sowie Bundespräsident Parmelin von der SVP auf die har­te Linie ein­ge­schwenkt sind. Diese wur­de von Gesundheitsminister Berset von der SP in den Bundesrat gebracht und dann in der ver­gan­ge­nen Woche in die Vernehmlassung geschickt.
    Einzig Bundesrat Maurer von der SVP habe sich gegen eine Verschärfung der Massnahmen gewehrt, berich­ten die bei­den Zeitungen. Er trägt damit die Haltung sei­ner Partei in die Landesregierung, denn die SVP kri­ti­siert die Einschränkungen in kla­ren Worten, weil sie der Wirtschaft mas­siv schadeten."
    https://www.bluewin.ch/de/news/schweiz/wie-die-buergerlichen-auf-bersets-harte-linie-einschwenkten-535335.html

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