Was sagt Nobelpreisträger Luc Montagnier wirklich?

Nicht das:

https://vimeo.com/553761496

Das Video zeigt Auszüge aus einem Interview mit eng­li­scher Übersetzung. Diese Sätze fal­len dabei nicht. Auch nicht in die­ser aus­führ­li­che­ren Version:

Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=XbF1FNxHXHE

Aber dies:

Ich werde mich nicht impfen lassen

Quelle: https://twitter.com/wakeupfromcovid/status/1400569158589456391

Ohne Übersetzung, dafür 10 Minuten lang, gibt es das Interview in die­ser Version:

Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=Z5rr5lx_58o


Montagnier gilt als "umstrit­ten". Dies ist in der Corona-Diskussion inzwi­schen fast ein Ehrentitel. Tatsächlich gab es bereits in der AIDS-Debatte und auch auf ande­ren Themenfeldern Kritik von durch­aus ernst­zu­neh­men­der Seite. Das gilt auch für sei­ne These, das Coronavirus sei bei einem Laborunfall in Wuhan entstanden.

23 Antworten auf „Was sagt Nobelpreisträger Luc Montagnier wirklich?“

  1. > Das gilt auch für sei­ne These, das Coronavirus sei bei einem Laborunfall in Wuhan entstanden.

    Diese These basiert dar­auf, dass in dem ver­mu­te­ten SARS-CoV-2-Genom gro­ße Teile des ver­mu­te­ten HIV-Genoms ent­hal­ten sind (sagt er jedenfalls).
    Er glaubt, dass jemand eine HIV-Impfung mit­tels Coronaviren ent­wi­ckeln woll­te, die dann aus einem Labor ent­kom­men sind.

    Daran wird seit min­des­tens 15 Jahren gearbeitet:
    Towards a coro­na­vi­rus-based HIV mul­ti­ge­ne vaccine
    https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/17162377/
    (via https://carter-heavy-industries.com/2020/05/28/complete-coronavirus-pandemic-timeline/)

    Leider ver­gisst er zu erwäh­nen, dass die Virengenome nur theo­re­ti­sche Konstrukte sind, die nie auf ihre Korrektheit getes­tet wurden.
    Die schöns­te Theorie ist nutz­los, wenn sie empi­risch wider­legt wird. Und genau das ist oft genug passiert.

    > Tatsächlich gab es bereits in der AIDS-Debatte […] Kritik von durch­aus ernst­zu­neh­men­der Seite

    Äh, Quelle?
    Ernstzunehmende Kritik kam tat­säch­lich, aller­dings aus­schließ­lich in der Form, dass es kei­nen Beweis dafür gibt, dass AIDS durch HIV ver­ur­sacht wird.

    Montagniers Aussage, dass ein gesun­des Immunsystem HIV bin­nen weni­ger Wochen hei­len kann wird von der Mainstreamwissenschaft geflis­sent­lich ignoriert.
    Weder wur­de er auf Hetzseiten in die Liste der Dissidenten auf­ge­nom­men, noch wird er auf Wikipedia als AIDS-Leugner bezeichnet.
    Interviewausschnitt und vol­les Interview:
    https://www.youtube.com/watch?v=GPOb0aBWdpo
    https://www.youtube.com/watch?v=rZXmMaMt43c

    1. Danke anon. Vor der Pandemie habe ich Lanke nicht ernst genom­men und Impfungen grund­sätz­li­che nie in Frage gestellt. Ich habe immer geglaubt Biologen könn­ten tat­säch­lich ein­zel­ne "Viren" durch das Mikroskop sehen und live bei der Arbeit beob­ach­ten, so wie bei Bakterien. Stellt sich her­aus, dass sie aus einer Brühe ledig­lich alle Gensequenzen iden­ti­fi­zie­ren und ein­fach mit­tels Vergleich und Ausschluss sich die Gensequenzen zusam­men­bau­en. Da war bei mir Schluss. Für mich ist das kei­ne Wissenschaft mehr, son­dern Esoterik. Ich wür­de ja zäh­ne­knir­schend noch mit­ge­hen, wenn es tat­säch­lich empi­ri­sche Kontrollexperimente gibt, die bele­gen das die­se Brühe Mensch und Tier krank macht. Stattdessen "Invitro" Experimente, die wie­der zu fal­schen Schlüssen füh­ren. Und als dann die mas­sen­wei­sen Symptomlosen auf­ge­taucht sind und man von sym­ptom­lo­sen Infektiösen ange­fan­gen hat zu schwur­beln, war für mich defi­nitv klar: Das ist ein hoax und jede Impfung auch.

  2. Ich habe das Video ange­hört und er sagt nicht, dass jeder inner­halb von 2 Jahren stirbt. Trotzdem kann es zu schwers­ten Nebenwirkungen kom­men, das erklärt er in dem Video. Ich hal­te Herrn Montagnier für sehr glaub­wür­dig als Mensch und Wissenschaftler. Er hat höchs­te Expertise und ist m.E. unbe­sto­chen. Er hat das mal in einem Interview gesagt, dass er als über 80jähriger kei­ne Angst mehr vor dem Tod hat und sich des­halb den Luxus erlaubt sei­ne fach­li­che Meinung zu sagen.

  3. Ich fin­de das Thema klasse.
    In fast jedem Blog oder Videoportal was nicht Mainstream ist wird ihm die Aussage in den Mund gelegt.
    2–3 Jahre sol­len die gespritz­ten nur noch leben soll er auch gesagt haben.
    Letzteres hat Michael Yeadon wahr­schein­lich wirk­lich gesagt.
    Er wird oft als Ex-Pfizer Chef titu­liert, was er nicht ist.
    Er war aber immer­hin CEO in einer wich­ti­gen Abteilung von Pfizer.

    So sehr ich alter­na­ti­ve Nachrichten mag, so sehr gehen mir sol­che unaus­geg­oh­re­nen oder gar erlo­ge­nen Meldungen auf den Sack.

    1. @V
      sol­che, mit (rela­tiv) gerin­gem Aufwand wider­leg­ba­re "Meldungen" sind die Pest jeder ver­nünf­ti­gen Diskussion. Es hilft auch nicht, wenn dies von bei­den Seiten kommt und gera­de damit (viel­leicht) eine sach­li­che Diskussion ver­hin­dert wer­den soll ("wer das behaup­tet, mit dem reden wir nicht" etc.).
      Dass Mike Yeadon oft vom "Vice President" bei Pfizer als "Chef" oder gar "CEO" auf­ge­wer­tet wird ist eben­falls ärgerlich.
      War bis in die 90er ein "Vice President" tat­säch­lich noch (einer der) "Vize-Chefs" einer (anglo­pho­nen) Firma, so hat sich das bin­nen 10 Jahren geän­dert. Bei der Deutschen Bank war das z.B. Anfang der 2010 bereits (fast) jeder Sachbearbeiter, "Director"s gab's auch en mas­se und sogar die höhe­re Ebene "Managing Director" war vier­stel­lig und bedeu­te­te nur dann, dass man tat­säch­lich etwas zu sagen hat­te, wenn mit dem Zusatz "Global Head of" [irgend­was] veredelt.

      Es hilft auch wenig, wenn (z.B.) Bundestagsabgeordnete ihren "Prof. Dr.Dr." raus­hän­gen und sich unge­straft zum "Epidemiologen" (wahr­schein­lich kei­ne geschütz­te Berufsbezeichnung) auf­wer­ten, weil sie mal (viel­leicht) eine ent­spre­chen­de Vorlesung besucht haben.

      All das geht auch mir auf den Sack!

    2. Dem kann ich mich nur anschlie­ßen. Mich hat die­se angeb­li­che Aussage von Montagnier auch schon ein wenig umge­trie­ben. Nicht alles kann man selbst über­prü­fen. Umso bes­ser, wenn sich jemand ande­res die Mühe gemacht hat, und man davon auch erfährt. Für die Richtigstellung die­ses viral gegan­ge­nen "Interviews" geht mein Dank an @aa.
      Leider neh­men sol­cher Art Falschdarstellungen und Verkürzungen in vie­len der Alternativmedien und ‑kanä­len lang­sam über­hand. Was in das eige­ne Narrativ passt wird häu­fig nicht mehr genau gegen gecheckt. Und das auch bei ernst zu neh­men­den Blogs. Nur weni­ge brin­gen eine Korrektur, wenn nötig. Das ist sehr bedau­er­lich und scha­det der Sache immens. Ich fra­ge mich in dem Zusammenhang auch immer wie­der, ob hier nicht auch eine Strategie der Gegenseite zu suchen ist, pro­pa­gan­dis­ti­sche Effekte zu erzie­len per unter­ge­scho­be­ner Falschmeldungen, mit denen man die alter­na­ti­ve Medienszene ins­ge­samt dele­gi­ti­mie­ren will. Selbst das Multipolar-Magazin, das ernst zu neh­men ist, kann sich als nicht ganz frei von dubio­sen Verlinkungen betrachten.

      1. @Bri:
        Man braucht nicht mal eine "Strategie der Gegenseite" dar­in zu vermuten!
        Es funk­tio­niert eher nach dem Prinzip:
        https://de.wikipedia.org/wiki/Filterblase#Echokammer-Effekt
        plus
        https://de.wikipedia.org/wiki/Stille_Post

        Dadurch erle­digt sich eine "Bewegung" meist von allein (oder "radi­ka­li­siert" sich – wie gewünscht?). 

        Der Echokammer-Effekt wird durch (geziel­te?) Diskreditierung (Methode "Leitmedien") ver­stärkt, flan­kiert durch eine Art Guerilla-Taktik (à la Volksver:etzerInnen).

  4. Nachtrag:
    Lanka zu Biowaffen (er sagt genau das, was man erwar­ten würde):
    https://brandnewtube.com/watch/quot-biowaffen-der-mythos-vom‑k%C3%BCnstlichen-krankheitserreger-quot-dr-stefan-lanka_ozO2shOQBssqCTA.html

    Kary Mullis mit einem Wundermittel gegen belie­bi­ge Proteine (also auch allem, was man "Viren" nennt):
    https://www.youtube.com/watch?v=wJttdkKo4nM

    Wäre span­nend zu wis­sen, ob das aus tech­ni­schen oder aus politischen/finanziellen/ideologischen Gründen nicht wei­ter­ver­folgt wurde.

  5. Ich ver­ste­he nicht war­um man mit einem Aufhänger absicht­lich in die Irre führt.
    Die (hof­fent­lich nicht ein­tref­fen­de) Vorhersage, dass die mRNA-Injektionen jeden Geimpften schwer krank­ma­chen bzw. umbrin­gen wer­den habe ich von einer Frau Dr. Tenpenny gehört. Auf Telegramm mit deut­scher Übersetzung
    https://t.me/AllesAusserMainstream/5220

    oder auf Vimeo im Interview mit Alex Jones.
    https://vimeo.com/527279729

    Sie bezeich­net die Spritze klar als "well desi­gned kil­ling tool".
    Es klingt beängs­ti­gend und ich kann nur hof­fen, dass es genau­so über­trie­ben ist wie die Pandemie-Paranoia der Zeugen Coronas.

    1. Das sehe ich über­haupt nicht so. Wir wis­sen über die­se expe­ri­men­tel­len gen­ba­sier­ten Injektionen zu wenig. Deshalb
      muss man sich hier auch auf Tierexperimente und Hypothesen zurück­zie­hen. Diese ste­hen den unsäg­li­chen Modellierungen
      in Genauigkeit an Aussagekraft , oft gleich. Deshalb das Weltexperiment ohne Rücksicht auf Verluste. Es geht um ein neu­es Geschäftsfeld und um die Daten !!!
      Jeder Mediziner wird sich patho­phy­sio­lo­gi­sche Hypothesen her­lei­ten, wenn er die Zusammensetzung der Injektionen kennt.

  6. Falschmeldungen …
    Man soll­te auch im Hinterkopf haben, dass man mit geziel­ten Falschmeldungen eine uner­wünsch­te Bewegung auch dis­kre­di­tie­ren kann …

    Und ich den­ke dass das auch gemacht wird.

    Wir müs­sen Meldungen immer min­des­tens auf Plausibilität prüfen.
    Und wer sagt was und warum.

    1. "Man soll­te auch im Hinterkopf haben, dass man mit geziel­ten Falschmeldungen eine uner­wünsch­te Bewegung auch dis­kre­di­tie­ren kann …"

      Genau das ist das Ziel.

  7. @Bri, Volker:
    > mit geziel­ten Falschmeldungen eine uner­wünsch­te Bewegung diskreditieren

    Ja, aber die frei erfun­de­nen Falschmeldungen sind da glau­be ich nicht­mal das größ­te Problem.
    Was man uns rich­tig um die Ohren hau­en wird sind rea­le Aussagen von tat­säch­lich exis­tie­ren­den "Virologen" die behaup­ten, Geimpfte wür­den bei der nächs­ten Mutante alle tot umfallen.
    Das ist selbst dann Quatsch, wenn man an Viren glaubt. Von SARS-CoV‑2 gibt es bereits über eine hal­be Million soge­nann­ter Mutanten, da müss­ten die Impfzombies schon längst in ihren FEMA-Särgen liegen.

    @Kassandro:
    "Epidemiologen" sind die neu­en Terrorexperten 😀

    1. Ganz so ist es nicht. Die Gefahren der Gentherapie sind sehr viel­schich­tig und zahlreich.
      Montagnier sagt bspw., dass eine Menge neu­ro­de­ge­ne­ra­ti­ve Erkrankungen kom­men kön­nen. Spongiforme Enzephalitis etc. pp.
      Zusätzlich zu den Thrombosen, Herzproblemen, Unfruchtbarkeit, Genmutationen…

      Steht auch hier:
      https://uncutnews.ch/wp-content/uploads/2021/06/Schlimmer-als-die-Krankheit-deutsche-Vers..pdf

      https://ijvtpr.com/index.php/IJVTPR/article/view/23/49

  8. Die Zeit wird es zei­gen. Es gibt ver­mut­lich schon eine „wis­sen­schaft­li­che“ Erklärung, aka Lüge für die Todesfälle.
    Die Zeitspanne soll­te jeden­falls rei­chen, um die Infrastruktur auf­zu­bau­en – Umbau BER und S21?

  9. Auch wenn man sagen könn­te, dass jede der „COVID-Parteien“ die glei­chen Rechte bei der „Waffenwahl“ (Fake-News, selbst zurecht­ge­leg­te Statistiken, Weglassen von Informationen und Darstellung fal­scher Zusammenhänge) haben soll­te, spre­che ich mich dafür aus, auf dem Boden der Tatsachen zu blei­ben. Dies allei­ne schon aus dem Grund, dass sich ins­be­son­de­re durch die MSM auf die Corona-Gegner gestürzt wird, wenn es auch nur den gerings­ten Anlass hier­zu gibt.

    Die Falschmeldung erschei­nen über­wie­gend in den durch die Regierenden kon­trol­lier­ten „Qualitätsmedien“; hier­an soll­te sich unse­rer­seits nicht betei­ligt wer­den. Seitens aa ist es daher auch rich­tig, auf gefälsch­te Meldungen aus dem eige­nen Lager hin­zu­wei­sen, weil sie schlicht­weg schäd­lich für eine sach­li­che Aufklärung der Vorgänge sind und kei­ne Transparenz schaffen.

  10. Was mir im Zusammenhang mit der Impfung auch zu den­ken gibt; in einer Übersicht der glo­bal bis­her ver­wen­de­ten SarsCov2- Impfstoffe wur­de der chi­ne­si­sche als her­kömm­li­che Totvirus-Impfung beschrieben.
    Also wenn ich das rich­tig ver­ste­he, imp­fen die Chinesen kein Gen-Tech-Experiment.
    Im Herbst sind wir mög­li­cher­wei­se schlauer.

    1. @D. S.: Womit wir even­tu­ell bei der nächs­ten Fake-Meldung der regie­rungs­treu­en Organe wären. Ich habe dies auch schon ein­mal vor Ostern gele­sen, dass in China ein her­kömm­li­cher Impfstoff ver­wen­det wer­den soll, aber nir­gends eine Bestätigung hier­zu gefunden.

      Bislang wur­de in den MSM immer berich­tet, es gäbe nur die Impfstoffe auf mRNA-Basis oder Vektorimpfstoffe. Der chi­ne­si­sche Impfstoff soll laut MSM der Gruppe der Vektorimpfstoffe angehören.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.