Was ist aus uns geworden? Sind wir ein Witz?

Nur mei­ne per­sön­li­che Sicht: Wenn die Falschen die Richtigen hau­en, ist mir das manch­mal auch Recht. Unter obi­gem Titel ist auf welt.de in einem Kommentar des Chefs zu lesen (Bezahlschranke):

»Die Beschlüsse des Kanzler-Ministerpräsidenten-Direktoriums bele­gen: Deutschland ver­sagt. Die Regierenden, eine Kohorte über­for­der­ter Krisen-Nichtbewältiger, ent­fer­nen sich in der Pandemie immer wei­ter vom Wahlvolk. Das geht in einer libe­ra­len Demokratie nicht lan­ge gut.

Weni­ge Stunden nach der Beendigung des Kanzler-Ministerpräsidenten-Direktoriums öff­ne­ten wie­der Hunderte von Impfzentren in der Republik, und über­all waren Termine frei: nicht einer oder ein paar Dutzende. Sondern Hunderte, Tausende. Und eine Impfstofflieferung nach der ande­ren bran­det an. Über Ostern sind etli­che Impfzentren geschlos­sen.«

Gut, das stört mich jetzt nicht so. Aber das ist gemein:

»87-Jährige, die einen Zettel ver­ges­sen haben, wer­den vom Impfzentrum wie­der weggeschickt.

Deutschland ver­sagt. Und es ver­sagt auf eine Weise, die seit 1945 unbe­kannt war: Es ist ein Versagen der Institutionen und der Regierungen, aber vor allem besteht die­ses Versagen in dem Unvermögen, sich durch die Erschütterung einer Krise ziel­ge­rich­tet neu zu erfinden…

Dass der Staat nicht alles kann, wuss­ten mün­di­ge Bürger immer schon. Dass er in die­ser Krise fast gar nichts kann, über­rascht selbst staats­skep­ti­sche Liberale. Das Versagen der Regierung ist das eine, die Impfstoffbeschaffungsblamage bei der EU das ande­re, aber die Ansammlung der Ministerpräsidenten als eine Kohorte über­for­der­ter Krisen-Nichtbewältiger raubt auch treu­es­ten Anhängern der Berliner Republik Restvertrauen.«

Für den letz­ten Satz schen­ke ich Poschardt den ers­ten. Ich sehe Großkonzerne, die ohne staat­li­che Subventionen nichts ent­wi­ckeln kön­nen (und prak­ti­scher­wei­se haben sie die­se Staatsknete par­al­lel von meh­re­ren Staaten abge­grif­fen), die kei­ne Produktplanung hin­be­kom­men, deren Lieferketten nicht funk­tio­nie­ren und deren Preis- und Verteilungspolitik erpres­se­risch ist. Soviel zur Denke "pri­vat vor Staat".

Raunend (Stahlgewitter?) geht es weiter:

»Auf phi­lo­so­phi­scher Ebene ver­düs­tert sich das Bild ins Unheilvolle. Deutsch war, aus Niederlagen zu ler­nen. Und aus der Schmach in einer Schubumkehr die Erfolgskatharsis erwach­sen zu las­sen. Nichts davon pas­siert jetzt.

Es ist ein Abwärtssog dilet­tan­ti­scher Politik, Verwaltung und des oft genug hilf­lo­sen Beamtentums. Ein kom­ple­xes System, das nicht mehr mit ande­rem als mit Umschreibungen des eige­nen Betriebssystems auf Krisen reagie­ren kann, hat wenig Zukunft. Der Bürokratismus, der see­len­lo­se Popanz des Datenschutzes, die Bräsigkeit der Gesundheitsämter – all das ver­dich­tet sich zu einer Inkomptenzokratie [sic], die unse­re Institutionen dele­gi­ti­miert.«

Legitim ist ihm, den Popanz des Datenschutzes, den see­len­lo­sen zu gei­ßeln. Inkompetenzokratie ist zwar bemüht, aber irgend­wie auch nett.

Wo die einen die Virus-Wellen instru­men­ta­li­sie­ren, nimmt Poschardt sich die Ausländer-Wellen, deren man sich erweh­ren müsse:

»Während es 2015 unmög­lich schien, die Außengrenzen zu schüt­zen, wird jetzt der frei­wil­li­ge Hausarrest ernst­haft als Mittel der Politik ver­stan­den. Der Hashtag #WirBleibenZuHause wirkt eben­so albern wie die Verheißung von „Ruhetagen“, wo die Menschen nichts mehr wol­len als ihr Leben zurück. Auch intak­te Familien kön­nen nicht mehr: Es fehlt die Perspektive, die Zuversicht, der Glaube an ein Ende.

All die fal­schen, dröh­nen­den Versprechen, wann es wie wie­der bes­ser wird, haben Glaubwürdigkeit zer­setzt. Die gestanz­ten Formeln in den Pressekonferenzen haben mit der Sprache und der Gefühlslage der Menschen nur wenig zu tun.«

Gut beob­ach­tet. Um dann wie­der wirr zu werden:

»Statt über das Impfen zu spre­chen, spre­chen die Mächtigen über Reisen nach Mallorca und das Schließen der Supermärkte am Gründonnerstag. Noch schlim­mer aber ist der kaput­te Bürokratismus beim Impfen. Die Papierkriegsführung, das Erklärvideo: Das einst gut gemein­te Gesundheitssystem und die beam­to­kra­ti­sche Verkomplizierung ins Planwirtschaftliche erschei­nen mörderisch.«

Dabei haben sei­ne gro­ßen Impfvorbilder Großbritannien, Israel und (nur heim­lich bewun­dert) China ihre Corona-Situation aus sei­ner Sicht vor­bild­lich bewäl­tigt, und zwar knall­hart staat­lich geplant und organisiert.

Schließlich rückt er raus mit dem, was er eigent­lich will. Das Personal ändern, aber um Gottes wil­len nicht das System, das für die Misere ver­ant­wort­lich ist:

»SPD und Linke wol­len noch mehr Staat, noch mehr Umverteilung, noch mehr läh­men­de Gleichheit.

Der Staat muss klei­ner wer­den. Es müs­sen ihm Mittel ent­zo­gen wer­den. Die Steuersätze müs­sen sin­ken, Bürgerämter eben­so pri­va­ti­siert wer­den wie das Gesundheitssystem…

Einer unse­rer Korrespondenten in den USA, Steffen Schwarzkopf, wur­de die­se Woche in Maryland geimpft. Im Drive-Through. Er hat es für uns gefilmt. Er muss­te das Auto nicht ver­las­sen, Ärmel hoch, des­in­fi­zie­ren, Spritze in den Arm. Fertig.

2,5 Millionen Amerikaner wer­den pro Tag geimpft. Preußisch orga­ni­siert, hät­te man frü­her gesagt, bald steht das wohl eher für chao­ti­schen Dilettantismus mit Freiheitsentzug. Unsere Korrespondentin in Israel ist eben­so geimpft, der Kollege in Marokko schon längst. Was ist aus Deutschland gewor­den?«

30 Antworten auf „Was ist aus uns geworden? Sind wir ein Witz?“

  1. Tja, und nun stel­le man sich noch vor, noch nicht mal die PCR-Tests und sämt­li­che Zahlen des RKI haben Hand und Fuß. Und das Virus ist nur ein theo­re­ti­sches Konstrukt.
    Was ist aus der Welt durch die­ses made in Germany Verbrechen geworden?

    Hier schlägt nicht nur der Falsche auf die Richtigen ein, er stellt auch noch immer die fal­schen Fragen.
    Auch das hat wohl System. Denn so lan­ge nicht durch­ge­impft ist, endet die Pandemie nicht und dar­an haben die­je­ni­gen, die die Welt umdre­hen wol­len und u.a. das "Gesundheitsmanagement" min­des­tens auf die euro­päi­sche Ebene aus­la­gern wol­len, auch gar kein Interesse. 

    Ich hal­te sol­che Artikel für nicht min­der gefähr­lich als die kürz­lich noch ange­sag­te Panikschürerei, näm­lich nach wie vor dem Unheil dienend.

  2. Gut so. Was die­se Postille betrifft sind wir wie­der auf dem Boden der Tatsachen gelan­det. Man konn­te ja schon manch­mal vom Glauben abfal­len bei eini­gem, was da so zu lesen stand. Insgeheim immer ahnend, dass sie sich von ihrer markt­ra­di­ka­len Position nicht einen mm weg­be­we­gen dürf­ten. Diese jet­zi­ge Regierung ist nur ein­fach nicht effi­zi­ent genug im Sinne des Geforderten. Und was da auch mäch­tig durch klingt ist die Sympathie für eher auto­ri­tä­re Lösungen. Also, alles wie gehabt. Besser, man erkennt das zei­tig. Bei eini­gen ande­ren steht das noch an.

  3. Und sein Kollege in Moskau ist sowie­so schon längst mit bei­den Dosen geimpft, aber das zu schrei­ben wäre ja Kremel-Propaganda.

    Ich war auch eher rat­los nach Lektüre die­ses Poschardt-Kommentars. Was soll's. Ist nicht das ers­te Mal, daß er zwi­schen Staats-Bashing und Ruf nach Autoritarismus mäan­dert, der unter Trump pfui war, aber unter Biden wie­der ganz doll hui ist.

  4. Ich habe eine ech­te Verschwörungstheorie: Was, wenn der Dilettantismus der ein­zig gang­ba­re Weg des Widerstandes sein sollte?

    Wir wis­sen, wie die Pläne aus­se­hen: ID2020, KnownTraveller, Lock-Step, BetterThanCash und Digitales EZB-Geld, Great Reset etc. Die Politik kennt sie auch, und wahr­schein­lich bes­ser als wir. Sollte Deutschland und sei­ne "Elite" ein Interesse dar­an haben, sich an den stür­zen­den ehe­ma­li­gen Welthegemon zu bin­den, der eine Integration Deutschlands in die paneura­si­sche Wirtschaftsunion ver­hin­dern will und Europa nur als Brückenkopf für sei­nen Feldzug um das Herzland braucht? Dieser Verbündete wird nicht zögern, jeden sei­ner "Partner" sei­nen Zielen zu opfern – Deutschland hat sich nicht dar­an gesto­ßen, als es ande­re betraf, aber jetzt steht sei­ne eige­ne Opferung im Raum, und das gefällt nicht allen.

    Unabhängigkeitsbestrebungen wer­den sabo­tiert und direkt unter­bun­den. Wir sehen Versuche, sich daten­tech­nisch von BigTech unab­hän­gig zu machen, und in kur­zer Reihenfolge bren­nen Rechenzentren in ver­schie­de­nen euro­päi­schen Ländern ab und der füh­ren­de Kopf kommt beim einem Helikopterabsturz ums Leben. Wir sehen, was mit Politikern pas­siert, die sich coro­na­maß­nah­men­kri­tisch posi­tio­nie­ren: Vier afri­ka­ni­sche Präsidenten, die sich den Anordnungen der WHO ver­wei­ger­ten, ster­ben in kür­ze­rer Reihenfolge an sich zuvor nicht ankün­di­gen­den Herzleiden und wer­den durch Nachfolger ersetzt, die ihre Politik um 180 Grad ins Gegenteil (im Interesse von Weltbank und WEF) ver­keh­ren. Wir sehen die Meldungen über kata­stro­pha­le Nebeneffekte der Impfstoffe aus aller Welt, auch wenn BigTech sie zeit­nah zen­siert – die Politik weiß darum. 

    Wenn Sie Politiker wären, was wür­den Sie tun? Versuchen, sich kon­fron­ta­tiv vom Tyrann los­zu­sa­gen? Die Politik und Medien sind durch­setzt von sei­nen Agenten (in jeder Partei – eine "Wahl" wird die­ses Problem des­halb nicht lösen), die Spin-Doktoren ste­hen bereit, hier das Chaos los­zu­tre­ten, über das sie kei­ne Kontrolle mehr haben werden. 

    Oder ändern Sie die Politik, been­den Sie ein­fach auf eige­ne Faust den Lockdown? Können Sie es sich erlau­ben, so radi­kal zu sein? Was sind Politiker ohne den Rückhalt der Medien? Riskieren Sie den Besuch eines Economic Hitman? Verlieren Sie auf einer men­schen­lee­ren Straße die Kontrolle über Ihren Wagen? Begehen Sie Selbstmord in der Badewanne? 

    Gibt es einen bes­se­ren Weg, eine schäd­li­che Impfung, die einem auf­ge­nö­tigt wird, zu ver­hin­dern, als einer­seits in allem zu ver­sa­gen, das von Ihnen gefor­dert wird, wäh­rend der Protest wächst?

    Ich will nicht so weit gehen, zu behaup­ten, dass die Regierenden im bes­ten Interesse der Menschen han­deln. (Und sie lieb­äu­geln sicher mit dem Überwachungsstaat. ) Aber sie han­deln im bes­ten eige­nen, macht­po­li­ti­schen Interesse. Es ist offen­sicht­lich, dass sich Deutschland von den USA und den Globalisten lösen muss, um zu über­le­ben, aber es ist auch klar, dass dies nie­mals offen gesche­hen kann (wir sind im Krieg mit unse­rem engs­ten Verbündeten). Welche Mittel blei­ben Ihnen? (Oder wel­ches wäre bes­ser als kom­pro­miss­lo­se Inkompetenz?)

    Geplante Inkompetenz ist schwer zu bewei­sen (das macht sie attrak­tiv), dar­um eine Verschwörungstheorie. Für die Menschen ändert es nichts – spread the word! Bis es auch der Letzte kapiert.

    1. Guten Morgen,
      Ihr Kommentar weist in eine inter­es­san­te Richtung. Wenn öffent­li­cher Widerstand gefähr­lich oder unmög­lich ist, könn­te die Antwort in Sabotage oder Guerilla-Taktik liegen. 

      Gleichzeitig habe ich eine Rückfrage: 4 afri­ka­ni­sche Präsidenten? Tansania, Burundi und wer noch? Der hier bereits tot­ge­sag­te Präsident Madagaskars ist – soweit ich das eben ergoo­geln konn­te – noch am Leben.
      Verstehen Sie mich bit­te rich­tig, ich bin der Meinung, dass wir uns kei­nen Gefallen tun, hier Behauptungen anzu­stel­len, die sich nicht bele­gen las­sen. Wir kön­nen über Theorien auf­stel­len und dar­über dis­ku­tie­ren, immer ger­ne. Natürlich kann es auch sein, dass noch mehr mys­te­riö­se Zufälle das Leben von C‑Kritikern been­den, was ich wirk­lich nicht hof­fen will. Ich feie­re jeden Kritiker, der lebt und des­we­gen habe ich ein Interesse an rich­ti­gen Informationen hierzu.
      Ich bit­te Sie daher, die ande­ren bei­den ver­meint­li­chen Opfer nament­lich zu benen­nen, ger­ne auch mit Links.

      1. @Edith

        Das sind die vier:
        JOHN MAGUFULI (61), Präsident von Tansania, † 17.03.2021
        HAMED BAKAYOKO (56), Elfenbeinküsten-Premier, † 10.03.2021
        AMBROSE DLAMINI (52), Premier von Swasiland, † 13.12.2020
        PIERRE NKURUNZIZA (55), Präsident von Burundi, † 08.06.2020

        Hintergrund müs­sen Sie aller­dings selbst nach­se­hen, habe ich nicht griffbereit.

      2. Sie haben recht, ich soll­te das genau­er nach­schla­gen, bevor ich es schrieb. Die Doku Economic Hitman ist noch im Gedächtnis, so dass es vor­stell­bar scheint. Bleiben wir aber bei Nkurunziza und Magfuli, bis wir die Haltung der ande­ren genau­er kennen?

        Daneben gibt es auch ande­re inter­es­san­te Personen, die ungüns­tig gestor­ben sind. Kary Mullis z.B. hät­te Interessantes zum PCR-Test sagen kön­nen, und IHM hät­te man zuhö­ren müs­sen. Leider starb er gera­de zu der Zeit, als sich die Anzeichen für den REPO-Markt-Finanzcrash nicht mehr leug­nen lie­ßen und die Vorbereitungen für Event 201 lie­fen. Dumm gelau­fen. Ein paar Monate län­ger hät­ten viel ver­än­dern kön­nen, aber er war tat­säch­lich auch schon alt. Es reizt schon, da eine VT draus zu spin­nen, aber auch hier nicht mehr als ein Gedanke; damit argu­men­tie­ren lässt sich nicht.

    2. @Analyse

      Man denkt immer, so blöd KÖNNEN die nicht sein. Sind sie aber. Warum? Weil sie nur nach Vorgaben han­deln, kei­ner­lei per­sön­li­che Verantwortung haben (dür­fen). Ideale Selbstmordattentäter.

      1. Das kann schon sein. 

        Andererseits haben wir eini­ge Beispiele, die einen ähn­li­chen Eindruck erwecken.

        Beispielsweise das Nord Stream 2 Projekt. Gegen die­ses Projekt gab es von Beginn an Widerstand und die Androhung von Sanktionen aus den USA, Kritik von Transatlantikern in der deut­schen Politik und Medien. Warum? Für die deut­sche Wirtschaft ist NS2 lebens­not­wen­dig. Natürlich ist das ein Alptraum der Strategen in Übersee, eine Annäherung Deutschlands (und der EU) an Russland – ver­gleich­bar der Kooperation zwi­schen Russland und China. Geostrategisch bereits ein Game Changer. Dafür spre­chen – aus deut­scher Sicht – ja gute Gründe: Russland liegt nicht nur dich­ter und ver­läss­li­cher, son­dern auch güns­tigs­ter Energielieferant. Die von den USA ange­bo­te­ne Alternative ist teu­rer und schlech­ter und wür­de die Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands rui­nie­ren. Die Kanzlerin leis­te­te zwar immer wie­der Lippenbekenntnisse, aber irgend­et­was hat die Pläne immer ver­zö­gert, der Vertrag muss­te über­ar­bei­tet wer­den, die Regularien muss­ten erst neu defi­niert wer­den, da hat jemand geschlampt, so sor­ry … wäh­rend an NS2 wei­ter­ge­baut wur­de. Dagegen gab es Proteste aus allen Parteien – ein Indiz, an dem man deut­lich erken­nen kann, dass die Interessenlage nicht ent­lang der Parteigrenzen gespal­ten ist, son­dern kreuz und quer durch alle Parteien geht (was aber auch bedeu­tet, dass der Rückhalt nicht in der Partei gefun­den wer­den kann, weil es über­all Einflussagenten gibt, die dage­gen arbei­ten). Momentan sieht es eher so aus, als hät­ten die Transatlantiker durch­ge­setzt. Worauf ich hin­aus woll­te – das schein­ba­re Merkelsche Nichtstun kann auf ande­re Weise ganz erfolg­reich sein. (Natürlich sind ihr die Menschen ziem­lich egal, aber nicht die deut­sche Wirtschaft, die auch Merkel dort hält, wo sie ihr nützt.)

        Ich weiß nicht, ob es hier ähn­lich ist. Es ist nur ein Gedanke, ein Strohalm. Was nichts für uns ändert – pro­tes­tie­ren, dar­über spre­chen, Licht ins Dunkel brin­gen und überzeugen.

        1. @ Analyse

          Ich fin­de Ihren Gedanken durch­aus berech­tigt – zumal gera­de Deutschland als "Feindstaat" gem. UN-Charta noch weni­ger als ande­re offen auf­mu­cken kann, denn bei uns wäre Militäreinsatz gem. Charta völ­lig legi­tim, wür­den wir "nicht gut tun".

          Ich bin auch sicher, dass es Personen in die­sem Geflecht gibt, die genau so agie­ren, wie Sie sagen. Nehme aber an, dass es 1. die Minderheit ist und 2. es also kei­ne koor­di­nier­te Subversion ist.

          Das Problem: man kann es von Außen nicht aus­ein­an­der­hal­ten. Aus der Matrix gespro­chen: Sie wis­sen nicht, hin­ter wem sich ein Mensch und hin­ter wem Mr. Smith verbirgt.

          1. @some1: Ich schät­ze ja in wei­ten Teilen Ihre Analysen. Die Vorstellung eines Militäreinsatzes der UNO gegen Deutschland klingt mir aller­dings sehr abwegig…

          2. @aa Gerade habe ich Ihnen einen Daumen hoch ver­passt statt einer Antwort. Sorry, Versehen. Zum Rest: 1. Charta nach­le­sen. 2: Frage beant­wor­ten: Hätten Sie das, was heu­te geschieht, vor einem star­ken Jahr NICHT für abwe­gig gehalten?

          3. @some1: Ich bestrei­te den Text nicht. Zu 2: Ja, ich hät­te man­ches für abwe­gig gehal­ten, aber das ist kein Beweis für nichts.

          4. @aa Ich habe nicht behaup­tet, dass Alliierte hier erneut ein­mar­schie­ren WERDEN, son­dern dass es LEGAL MÖGLICH, also denk­bar wäre. Sie schrei­ben, das sei abwe­gig. Ich schrei­be, was wir erle­ben, galt auch mal als abwe­gig. Und Sie reagie­ren mit "das ist kein Beweis"? Ist das aus der Trickkiste schwar­zer Rhetorik oder lesen Sie nicht sorgfältig?

    3. Könnte den schwe­di­schen Sonderweg erklä­ren, mit Kiruna in Nordschweden als "Zentrum der Macht" , sie­he dazu M. Lanz Reportage über Schweden (Kiruna war dabei der inter­es­san­tes­te Aspekt der Reportage). Ist Schweden des­halb etwas schwe­rer zu "Erpressen"?

      Wie vie­le Industrieländer nut­zen Microsoft in den Verwaltungen, Behörden und Ämtern?

    4. @ 분석
      Es klingt so was von ver­rückt, aber auch ich habe seit eini­ger Zeit so ein Gefühl, dass hier eini­ges ein­fach nicht zusam­men passt …

      Auch mir liegt es fern, die Regierung auch nur ansatz­wei­se zu ver­tei­di­gen, aber die­ser geball­te Dilettantismus ist schon irgend­wie auffällig …

      Irgendwie geis­tert mir auch zuneh­mend die Frage im Kopf her­um: Was bezweckt eine Politikerin wie Frau Merkel mit Ihrer am 19.03.2021 vor der Presse getä­tig­ten Äußerung:

      „Alle die­se Impfstoffe haben eine beding­te Zulassung. Im Laufe die­ser beding­ten Zulassung sam­meln wir zum ers­ten Mal Erfahrungen hin­sicht­lich der Frage: Was pas­siert, wenn die­ser Impfstoff für Millionen von Menschen ange­wandt wird?“

      Einer Frau Merkel wird immer wie­der attes­tiert, dass sie kei­ne unbe­dach­ten Äußerungen macht …
      Wie darf man also eine sol­che Äußerung deuten?
      Ich weiß es nicht – es ist nur so ein Gefühl …

      1. @cui bono: „Alle die­se Impfstoffe haben eine beding­te Zulassung. Im Laufe die­ser beding­ten Zulassung sam­meln wir zum ers­ten Mal Erfahrungen hin­sicht­lich der Frage: Was pas­siert, wenn die­ser Impfstoff für Millionen von Menschen ange­wandt wird?“

        Meiner Meinung nach ist das ein offe­nes Geständnis der Durchführung von Menschenversuchen und eines Verstoßes gegen den Nürnberger Kodex, der besagt, dass bei medi­zi­ni­schen Versuchen am Menschen „die frei­wil­li­ge Zustimmung der Versuchsperson unbe­dingt erfor­der­lich (ist). Das heißt, dass die betref­fen­de Person im juris­ti­schen Sinne fähig sein muss, ihre Einwilligung zu geben; dass sie in der Lage sein muss, unbe­ein­flusst durch Gewalt, Betrug, List, Druck, Vortäuschung oder irgend­ei­ne ande­re Form der Überredung oder des Zwanges, von ihrem Urteilsvermögen Gebrauch zu machen; dass sie das betref­fen­de Gebiet in sei­nen Einzelheiten hin­rei­chend ken­nen und ver­ste­hen muss, um eine ver­stän­di­ge und infor­mier­te Entscheidung tref­fen zu können“.

    5. @Cui Bono:
      Genau die­sen Gedanken hege ich auch schon seit einer Weile.
      Ich bin der Überzeugung, dass der "Impfverzug" der ein­zi­ge Gefallen ist, den die Politik ihrer Bevölkerung noch tun kann.
      Und auch die Verzögerung bei den Schnelltests geht in die­se Richtung.
      Es gab ja schon das Angebot der Apotheker, sich damit die Nase zu vergolden.
      Aber natür­lich wis­sen die Politschranzen ganz genau, dass damit die "Inzidenzen" stei­gen und Alles noch schlim­mer wird.

      Das ein­zi­ge Rätsel ist, was mit die­ser "Lockdowneritis" los ist. Aber mög­li­cher­wei­se ist das die "Strafe" von WEF & Co. dafür, dass Deutschland die­sen hin­hal­ten­den Widerstand leistet.

      Auch das Schauspiel um AstraZeneca passt in die­ses Bild.
      Man lässt die Bevölkerung wis­sen, dass die Impfung töd­lich sein kann und hofft evtl. dar­auf, dass die Leute sich in gros­sen Mengen wei­gern, sich imp­fen zu las­sen. Dabei tarnt man das dann als Gezänk um Standortpolitik.

  5. @분석: Bin im Großen und Ganzen Deiner Meinung. Die Corona-Verschwörung war von Anfang bis zum jetzt anschei­nend doch bal­di­gen Ende eine ein­zi­ge Betrugsgeschichte, und vie­le, die das erkann­ten, leis­te­ten pas­si­ven Widerstand durch Ja-Sagen, aber Nein-Tun. Nur: es gab in Deutschland eini­ge Spitzenpolitiker, Virologen und Tierärzte, die aktiv mit­kon­spi­riert haben. Sie gehö­ren als Verantwortliche vor Gericht, die Great Resetters wegen Hochverrat.

  6. Über einen Satz aus Poschardts Kommentar muss­te ich herz­lich lachen: "Deutsch war, aus Niederlagen zu ler­nen." HAHAHAHAHA! Lernen aus WK I …

  7. Wenn die "Falschen" die "Richtigen" hau­en, stört mich das über­haupt nie. Sie müs­sen es aber aus den rich­ti­gen Gründen und zum rich­ti­gen Zweck tun.

    Das ein­zi­ge, das ich bei Poschardt her­aus­zu­le­sen ver­mag, ist die Trauer um ver­lo­re­ne deut­sche Größe und das Anliegen, alles noch wei­ter in Richtung maxi­ma­ler Exploitation und Kommerzialisierung sämt­li­cher Lebensbereiche zu ver­schie­ben. Dass das gan­ze kapi­ta­lis­ti­sche System – der real exis­tie­ren­de Kapitalismus, nicht irgend­wel­che Phantasien, die sich kapi­ta­lis­ti­sche Ideologen in ihrem Elfenbeinturm, ob vor­sätz­lich zur Irreführung oder fahr­läs­sig aus Verblendung, zusam­men­schus­tern – nur mit einem und durch einen star­ken Staat funk­ti­ons- und über­le­bens­fä­hig ist, sieht und ver­steht er nicht. Das ist die Lebenslüge der Konservativen und Liberalen, die des­halb auch regel­mä­ßig und plan­voll an der Erkenntnis schei­tern, dass Staat und Kapital kei­ne Gegensätze, son­dern Komplementäre sind.

    Wie die Ersetzung wenigs­tens nomi­nell "demo­kra­tisch" legi­ti­mier­ter und dem Gemeinwohl ver­pflich­te­ter staat­li­cher Bürokratien durch pri­va­te, nicht mal nomi­nell "demo­kra­tisch" legi­ti­mier­te und dem Profitinteresse ver­pflich­te­te Bürokratien von Vorteil sein könn­te, weiß nur Poschardt. Um Missverständnisse zu ver­mei­den: Ich hal­te die Bürokratie, als Relikt des Absolutismus, an und für sich für das Problem, aber zu glau­ben, man kön­ne mehr vom sel­ben Gift ver­ord­nen und auf Besserung hof­fen, nur mit noch weni­ger demo­kra­ti­scher Kontrolle und noch mehr Gewinnstreben und ent­spre­chend höhe­ren Kosten – wie Poschardt das zu tun scheint -, ist absurd. Sein Rezept: Mehr vom sel­ben Gift wie seit Jahrzehnten, dann wird es besser.

  8. Da waren sie wie­der, mei­ne 3 (gewoll­ten) Probleme kein Impfstoff, kei­ne Tests und kei­ne Ahnung wie es weitergeht! 

    Aber Stammheim mit Ausgang für alle und die Chance auf ein Los für KdF Urlaub an der Küste.

  9. "Deutsch war, aus Niederlagen zu ler­nen. Und aus der Schmach in einer Schubumkehr die Erfolgskatharsis erwach­sen zu las­sen." – Bin ich der ein­zi­ge, der hier­in die geis­ti­ge Haltung kon­ser­va­ti­ver Eliten ca. 1940 auf­schei­nen sieht?

    "Der Bürokratismus, der see­len­lo­se Popanz des Datenschutzes, die Bräsigkeit der Gesundheitsämter – all das ver­dich­tet sich zu einer Inkomptenzokratie." – Bin ich der ein­zi­ge, der hier­in ein Echo des Vorsitzenden Mao hört, des­sen flam­men­de Anprangerungen der Bürokratie die Kulturrevolution vor­be­rei­te­ten und einleiteten?

    Bin ich der ein­zi­ge, der befrem­det vor der selt­sa­men Mischung aus faschis­to­idem Heroismus und mao­is­ti­schen "Ordnung aus dem Chaos, Gehorsam durch Angst"-Rundumschlägen steht, die der­zeit von einer selt­sa­men Clique in Regierungskreisen pro­pa­giert (vgl. "Panikpapier") und betrie­ben wird?

  10. 27.12.2020 – das twit­ter­te Ulf Poschardt am Tag des deut­schen Beginnens mit dem Menschheitsverbrechen COVAX-Massenimpfung: 

    Politiker, die es nicht geschafft haben, genü­gend Impfstoff zu akqui­rie­ren, soll­ten bei den Mahnpredigten an die Bevölkerung zurück­hal­ten­der sein. 

    https://twitter.com/ulfposh/status/1343116715799027714

    03.03.2021 Ulf Poschardt 

    Wir wol­len imp­fen. Soziale Marktwirtschaft statt Gesundheits-Planwirtschaft 

    https://twitter.com/ulfposh/status/1367144477203267586

    Inkomptenzokratie …? … Vakzinokratie …! 

    Impfokratie? Nein Danke
    Vaccinocracy? No Thanks 

    STOP COVAX ◦ Stoppt den gen­the­ra­peu­ti­schen Großversuch

  11. "Deutsch war, aus Niederlagen zu lernen."

    Da hat Herr Poschard aber im Geschichtsunterricht nicht auf­ge­passt. Die deut­schen haben nicht aus Niederlagen gelernt. Was sie gelernt haben, ist die tota­le Niederlage.

    Die dau­ert noch ein wenig. Dafür dies­mal mit Maske.

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