Wenn ES kein Faschismus ist, wie können wir ES benennen?

Die Leserin Elke Essien stellt dazu ihre Gedanken zur Diskussion:

»Wie sol­len, dür­fen wir ES denn benen­nen ? Ich bin Ihnen dank­bar, dass Sie immer dafür gesorgt haben, dass hier im Blog kei­ner aus­flippt oder zu offe­ner Gewalt auf­ruft. Und auch kei­ne Mengele / Hitler sons­ti­gen Vergleiche zulas­sen. Alles klar.

Aber damit steht man da mit sei­nen Einsichten, Ansichten, Wut und auch Entsetzen dar­über und hat kei­nen Namen dafür.
Solange ES kei­nen Namen hat, wird es kei­ne Aufarbeitung geben.

Man darf nicht den Holocaust ver­harm­lo­sen, rich­tig. Darauf machen Sie immer auf­merk­sam. Aber damit ist das ES, was hier pas­siert, noch nicht in Worte gefasst. Und damit ver­harm­lost man ES…. außer , dass jedem hier klar ist, hier stimmt ganz viel nicht.
Aber es ist ja kein intel­lek­tu­el­les Sparring, wor­über wir hier sprechen.
Sicher muss ich Ihnen nicht die ein­zel­nen „ Strafpunkte“ aufzählen ?
Damit, dass es man es nicht als Verbrechen beti­telt, macht es einen sprach- und hilflos.
Und die Täter die ich nicht in Anführungszeichen schrei­be, spre­chen hin­ter­her wegen der guten Arbeitsteilung von NICHT WISSEN ?
Aufarbeitung / Mein Vorschlag
Hinterher kann man nicht ein­fach so tun, als hät­te es ES nicht gege­ben und nicht die glei­chen Menschen dür­fen wie­der sol­che weit­rei­chen­den Entscheidungen treffen. 
Statt des­sen, wie es in Südafrika zumin­dest gedacht war : Die Menschen, die sich öffent­lich zu ihren Taten beken­nen, bekom­men kei­ne Strafen.
Die Verbrechen :
Für mich ist es immer ein Unterschied, ob jemand gegen bes­se­res Wissen han­delt. Ab dann ist es ein Verbrechen.
Dieses bes­se­re Wissen muss ich in der gesam­ten Regierung voraussetzen.
Wenn ich als sowohl medi­zi­ni­scher, betriebs­wirt­schaft­li­cher usw. Laie mir das anle­sen und logisch nach­voll­zie­hen kann, dann muss ich das von Regierungsmitarbeitern erwar­ten dür­fen. Und das seit Januar 2020.
Lügen, die mit 2 Stunden Recherche als die­se zu erken­nen sind , zu ver­brei­ten, um die gan­ze Welt in SCHOCKSTARRE zu brin­gen und anschlies­send durch die Massnahmen in einem psy­cho­ti­schen Zustand zu halten.
Die Dramatik, die vie­le Menschen in ihrer nack­ten Existenz trifft, in ihrem gan­zen Dasein trifft, muss genannt wer­den dür­fen. Und als Verbrechen benannt wer­den dürfen.
Auch wenn es einen sel­ber NICHT in die­ser Dramatik betrifft, muss ich doch ver­ste­hen und in SPRACHE fas­sen dür­fen, was hier geschieht.
Ich lie­be die deut­sche Sprache, obwohl ich auch ande­re kann und lie­be, und es gibt genü­gend Worte für das was hier geschieht.
Es stellt sich doch die Frage: wie begeg­ne ich mit zivi­li­sier­tem Denken, demo­kra­ti­schen Methoden die­sem ES ? Dazu muss ich erst ein­mal wis­sen, was / wer ist die­ses ES. 
Es wäre wich­tig, die VERBRECHEN auf­zu­lis­ten …..und wirk­lich mit den recht­li­chen Straftatbeständen in Worte zu fassen.
Es wäre wich­tig, zu ver­ste­hen zu geben, dass fast kein Mensch auf der Welt davon unbe­rührt bleibt. Von „ durch unter­las­se­ne Hilfeleistung“ Tod bis eben „ nur“ Maske anziehen. 
Die von vorn­her­ein klar abseh­ba­ren Folgen zu benennen.
Und schluss­end­lich klar zu sehen, wer hat dar­an AKTIV teil­ge­nom­men durch poli­ti­sche Entscheidungen.
Genügend Menschen sind hier bei Ihnen ver­sam­melt, denen es in nicht um Rache geht ( das kann man zumin­dest nach dem Zähneputzen wie­der weg­drü­cken). Es geht dar­um, wie­der in die­sem schö­nen Land, auf die­ser schö­nen Welt ein gemein­schaft­li­ches Leben füh­ren zu kön­nen mit allen Aspekten der Freiheit und Selbstbestimmung. Es heißt doch immer so schön, Freiheit hört da auf, wo ich die Freiheit Anderer begren­ze. Ist das Alles ? Der kleins­te gemein­sa­me Nenner? An die­sem Satz stö­re ich mich schon lan­ge, aber es ver­ste­hen nicht sovie­le, wenn ich sage, da geht ein biß­chen mehr. Und das ist eben der Aspekt der Gemeinschaft. Gemeinschaft heisst doch, sich ein­brin­gen mit dem was man kann / hat. Der Allgemeinheit zur Verfügung stel­len , genau so wie Sie es hier tun. Da möch­ten vie­le Gleichgesinnte wie­der hin.
Ich ver­steh Geschichte so : Einzelfälle kön­nen schreck­lich und dra­ma­tisch sein. Kann ich aber lei­der nicht ändern, wenn in Pakistan zwei Busse zusam­men sto­ßen. Deswegen ist das kei­ne Nachricht, noch nicht ein­mal mit nega­ti­vem Unterhaltungswert. Aber wenn die glei­chen Dinge immer wie­der gesche­hen, ohne das man hin­schaut, sor­tiert Ursachen und Wirkung ( schlech­te Strassen, Busse ohne Bremsen etc.) und plant kei­ne Veränderungen, dann ist es sys­te­ma­tisch. Und wenn dann weder der poli­ti­sche Wille da ist, noch das Geld dafür aus­ge­ge­ben wird, son­dern statt des­sen für Waffen, ab dann sind es VERBRECHEN und VERBRECHER, die so entscheiden.
Es gibt vie­le Beispiele dafür in Deutschland und es gibt auch ganz ganz phan­tas­ti­sche Beispiele, was man mit dem Geld und dem poli­ti­schen Willen errei­chen kann. FÜR ALLE.«

76 Antworten auf „Wenn ES kein Faschismus ist, wie können wir ES benennen?“

  1. Wie wäre es, die der­zei­ti­ge gesell­schaft­li­che Situation als "post­de­mo­kra­ti­scher Überwachungskapitalismus" (Shoshana Zuboff) zu benen­nen? Dann kommt man nicht in die Verlegenheit, daß es mit Faschismus ver­wech­selt wird.

    Übrigens gibt es vie­le Gesichter des Faschismus: Griechenland, Portugal, Spanien, Italien, Chile u.v.m. Nur in Deutschland wird das Wort "Faschismus" mit dem einen Genozid ver­ur­sa­chen­den, ras­sis­ti­schen Nationalsozialismus gleich­ge­setzt. Das war ganz sicher die schlimms­te Form, die es je gab, aber nicht die ein­zi­ge. Allgemeine Definitionen von Faschismus sind beispielsweise:

    „Der Kapitalismus in der Krise wird auf­recht­erhal­ten mit den ter­ro­ris­ti­schen Mitteln des Faschismus. Deshalb soll­te vom Faschismus schwei­gen, wer nicht auch vom Kapitalismus reden will.“ (Max Horkheimer)

    „Faschismus ist die Verschmelzung von Staatsmacht mit Konzernmacht“ (Benito Mussolini)

    Nur mal so als Information.

    1. >>„Der Kapitalismus in der Krise wird auf­recht­erhal­ten mit den ter­ro­ris­ti­schen Mitteln des Faschismus. Deshalb soll­te vom Faschismus schwei­gen, wer nicht auch vom Kapitalismus reden will.“ (Max Horkheimer)

      „Faschismus ist die Verschmelzung von Staatsmacht mit Konzernmacht“ (Benito Mussolini)<<

      Ich hab auch noch einen: 

      "Der Faschismus an der Macht, Genossen, ist … die offe­ne, ter­ro­ris­ti­sche Diktatur der reak­tio­närs­ten, chau­vi­nis­tischs­ten, am meis­ten impe­ria­lis­ti­schen Elemente des Finanzkapitals."

      wei­ter dort: https://www.marxists.org/deutsch/referenz/dimitroff/1935/bericht/ch1.htm#s1

      Es ist noch nicht soweit, aber es geht in die Richtung.

  2. "Wie sol­len, dür­fen wir ES denn benen­nen ? Ich bin Ihnen dank­bar, dass Sie immer dafür gesorgt haben, dass hier im Blog kei­ner aus­flippt oder zu offe­ner Gewalt auf­ruft. Und auch kei­ne Mengele / Hitler sons­ti­gen Vergleiche zulassen"

    Verordnete und/oder selbst auf­er­leg­te Sprech‑, Denk- und Redehemmungen wären zB mit ein ver­läss­li­cher Gradmesser, dass gegen­wär­tig Faschismus wie­der gekehrt vorliegt; 

    Auch wenn es, wie im kon­kre­ten Fall, nur dar­um geht, ver­ord­net und/oder selbst auf­er­legt, den Faschismus, um Himmels Willen, nicht als Faschismus benen­nen zu dür­fen, liegt bereits ein­deu­tig Faschismus vor.

    So sehe ich das als auto­di­dak­ti­scher Geschichtsforensiker

    Wie auch immer
    MfG

    1. @Fledgling01: Zur Richtigstellung. Hier wur­den sol­che Vergleiche nicht gelöscht. Von mir wur­de auf ihre Problematik hin­ge­wie­sen. Arg kurz ist es, als Faschismus zu begrei­fen, was hier in der Tat (in extrem sel­te­nen Fällen) gelöscht wur­de, etwa die Zuordnung der Politik von Jens Spahn zu sei­nem Schwulsein oder die Forderung, die "Volksverräter auf­zu­hän­gen". Käme jemand auf die Idee zu ver­kün­den, einen Holocaust habe es nicht gege­ben oder die Richtigen getrof­fen, wäre das hier auch nicht zu lesen.

      1. Die nun seit über einem Jahr geleb­te Politik von Jens Spahn aus­ge­rech­net auf­grund sei­nes Schwulseins dem Faschismus zu sub­su­mie­ren, fußt natür­lich auf einen ekla­tan­ten Denkfehler. 

        Da gehe ich mit Ihnen D'accord. Immerhin waren es eben­so gleich­ge­schlecht­lich Orientierte, wel­che nach­weis­lich Opfer des Faschismus' gewor­den sind, wäh­rend der Herrschaft der Nationalsozialisten. 

        In Österreich hat als Folge die Verfolgung und/oder Verächtlichmachung und/oder die Stigmatisierung von gleich­ge­schlecht­lich Orientierten bis weit in die 1970er Jahre hin­ein angedauert.

        Aber wie sieht es aus mit dem Fakt, wenn Jens Spahn andenkt, unbrauch­ba­re, defek­te Mund- Nasenschutz Masken an Behinderte und Obdachlose ver­tei­len zu las­sen ? Ließe sich das "vali­de" als Hinweis geben­der Aspekt den Faschismus kenn­zeich­nend bewerten ? 

        Ja ! Das ist aus ethi­schen Gründen, auf­grund der Aufrechterhaltung des Rechtsfriedens und aus wis­sen­schaft­li­chen [his­to­ri­schen] Gründen ein­deu­tig mit einem "Ja" zu beantworten.

        Was das Löschen/Wegzensieren (in extrem sel­te­nen Fällen) betrifft: Mit auf Fakten basie­ren­der Aufklärung ist man auf der siche­ren Seite, im Kampf gegen den Faschismus.

        Wie auch immer
        MfG

      2. @aa
        Diese Mail bekam ich eben von einem Bekannten, der mit Immobilien handelt.
        "Selbstverständlich möch­te ich Sie ger­ne tref­fen, auch wenn Sie nicht geimpft sind. Da müs­sen Sie sich abso­lut kei­ne Gedanken machen. Ich habe mich nur imp­fen las­sen, weil vie­le Kunden nur dann noch mit mir zusam­men­ar­bei­ten bzw. Kontakt haben möch­ten, wenn ich geimpft bin Ich habe mich nicht aus Überzeugung imp­fen las­sen, son­dern damit ich wei­ter Geld ver­die­nen kann. Aufgrund Corona hat­te ich erheb­li­che Einbußen ver­zeich­nen müssen.

        Neben mei­ner Schwester und ihrer Familie, las­sen sich vie­le Freunde von mir auch nicht imp­fen. Sie sehen, Sie sind nicht allein.

        Mit herz­li­chen Grüßen

        Ihr.….….…."
        So weit sind wir also. Wie nen­nen sie das?
        Liberaler Faschismus?

        Mich kotzt das inzwi­schen alles so an, dass ich ger­ne eine Maus sein wür­de, die sich in ihr Mäuseloch ver­krie­chen könnte.

        1. @Weißer Rabe: Da ich der von der opti­mis­ti­schen Fraktion bin, sehe ich das Geschilderte so: Klar ist es erbärm­lich, wenn jemand meint, sich aus wirt­schaft­li­chen Gründen "imp­fen" las­sen zu müs­sen. Auf der ande­ren Seite spricht da einer sehr offen und ver­trau­ens­voll mit Ihnen und erklärt, daß er der gan­zen Meinungsmache nicht traut. Er fügt sogar noch eine Reihe Beispiele hin­zu von Leuten, die genau so stand­haft sind wie Sie. Dazu kom­men die Flops in Marzahn und Schönefeld. Eine Minderheit von Deppen und eine noch klei­ne­re von Überzeugten wird sich den "Piks" holen. Na und? Sollen sie doch. Das Projekt des "Durchimpfens" ist trotz­dem schon jetzt geschei­tert, so wie es gera­de auf der gan­zen Welt scheitert.

  3. Es fehlt dem Regierungshandeln nicht nur das Augenmaß, son­dern bereits die Evidenz.
    Mangelnde Verhältnismäßigkeit und staat­li­che Willkür, die sich auf unso­li­de, über­trie­be­ne Prognosen, feh­ler­haf­te Modellierungen und inva­li­de Tests beru­fen, kön­nen kei­ner kri­ti­schen Hinterfragung stand­hal­ten. Dennoch rekla­miert man den Begriff "Wissenschaft" für sich.
    Im glei­chen Maße, wie Merkel inter­na­tio­nal aner­kann­te, wis­sen­schaft­li­che Studien igno­riert, die z.B. Lockdowns oder Maskenzwang im Freien für wir­kungs­los und schäd­lich erklä­ren, beschränkt sie sich selbst auf Aussagen ein­zel­ner unter Interessenskonflikten ste­hen­der, angeb­li­cher "Experten".
    Auch wei­te­re seriö­se Studien und Expertisen, die die man­geln­de Validität der allem zugrun­de lie­gen­den PCR- und Antigen- Tests oder die hohen Risiken der mRNA- Vakzine (bei mitt­ler­wei­le frag­li­cher Wirksamkeit) bele­gen, wer­den ein­fach ohne Begründung abgetan.
    Die wun­der­ba­ren Erfolge aus der – lei­der nicht staat­lich geför­der­ten – Forschung, wirk­sa­me Medikamente und kura­ti­ve Therapien für Covid19- Erkrankte zu ent­wi­ckeln, die das Sterberisiko min­dern, wer­den aller­dings weder gewür­digt noch der ver­ängs­tig­ten Bevölkerung mit­ge­teilt. Das könn­te ver­mut­lich die mit­tels Nötigung erziel­te Impfbereitschaft und AHA- Disziplin ins Wanken bringen.
    All das macht den Eindruck, als gin­ge es hier weni­ger um den Schutz der Menschen, als um die Erfüllung eines ande­ren ehr­gei­zi­gen Ziels oder "Plansolls". Diese Skepsis nährt sich nicht nur aus mei­nem grund­sätz­li­chen gesun­den Misstrauen, son­dern auch direkt aus Merkels und Von der Leyens öffent­li­cher Kommunikation mit Klaus Schwab bezüg­lich des von ihm ange­streb­ten "Great Reset".
    Merkel sinn­ge­mäß beim WEF-Livestream: "Wenn es nicht anders geht, dann muss es wohl so kom­men." Von der Leyen noch deut­li­cher: "Thank you for your lea­ders­hip, Klaus Schwab!"
    Das Einsperren, bis alle "durch­ge­impft" sind, gleicht dem Umgang mit Schafherden, damit keine/r/s entkommt.
    Dass es dazu kei­ne Alternativen geben soll, ist eine zweck­dien­li­che Lüge.
    Dass dar­über nicht dis­ku­tiert wer­den darf, ist totalitär.
    Dass das Parlament der Autokratie- Ermächtigung zustimm­te, ist ein Desaster.
    Nennen wir "es" ein Verbrechen im Stil mafiö­ser Lobbyisten!?!?

    1. „Von der Leyen noch deut­li­cher: "Thank you for your lea­ders­hip, Klaus Schwab!"“

      Sie hat nicht Klaus Schwab gedankt, son­dern Bill Gates. Es war nach einer Spenden-Rallye sie sag­te: „Thank you for your lea­ders­hip, Bill!"

      Abgesehen davon bin ich da völ­lig bei dir.

  4. Ich stim­me der Leserin in vie­len Punkten zu . Für mich ist ES auch glas­klar ein Verbrechen! Und alle, die dar­an betei­ligt sind, sind Verbrecher. Der Film "Angeklagt" ist ein gutes Beispiel dafür, dass nicht nur die Täter, son­dern auch die­je­ni­gen, die bei einem Verbrechen zuschau­en, zur Rechenschaft gezo­gen werden.
    Und ich hof­fe, dass tat­säch­lich alle Beteiligten ihre gerech­te Strafe bekommen.
    Ich habe ES auch ganz deut­lich in den Diskussionen mit mei­nen Freunden und Bekannten als Verbrechen beti­telt. Zustimmung habe ich zwar nicht erhal­ten, aber ich ste­he ganz klar zu mei­ner Haltung!

  5. @Elke Essien: Ein Verbrechen bege­he ich , wenn ich gegen die gel­ten­den recht­li­chen Normen ver­sto­ße. So oder so ähn­lich dürf­te der vor­herr­schen­de Grundgedanke bei allen Verantwortlichen sein. Also stellt man ein­fach neue Normen auf, die das Vorgehen recht­fer­ti­gen sol­len und – solan­ge das Rechtssystem die­se nicht hin­ter­fragt oder als nich­tig erklärt – die­se als legal erschei­nen lassen.

    Hier gibt es teil­wei­se Parallelen zum Dritten Reich.

    Da aber auch die Legislative heu­te genau­so funk­tio­niert wie nach der Machtübernahme, besteht zuerst ein­mal wenig Aussicht auf Erfolg, den gan­zen Wahnsinn zu stop­pen. Die Aufarbeitung müss­te spä­ter ein­mal durch eine Art „Nürnberger Prozesse“ erfol­gen. Dies sehe ich aktu­ell und wenn über­haupt, in wei­ter Ferne.

    Ein Hauptproblem an der der­zei­ti­gen Situation – ich spre­che hier­bei nicht im Detail über vali­de PCR-Tests, Giftimpfstoffe oder ähn­li­ches, ist die in der deut­schen Gesellschaft ver­lo­ren gegan­ge­ne, all­ge­mei­ne Fähigkeit, rich­tig zuzu­hö­ren, was das „Gegenüber“ sagt. Uns wur­de dies noch in der Schule bei­gebracht (70er Jahre – ist lan­ge her). Dadurch fehlt heut­zu­ta­ge vie­len Menschen die Möglichkeit, Formelhaftes von Essentiellem zu unter­schei­den. Dies macht man sich der­zeit zunutze.

    Somit bekommt der von mir benann­te Angstbürger es nicht mit, dass er schlicht­weg ver­schau­kelt wird – und ver­traut dar­auf, von den Verantwortlichen gut durch die­se „Pandemie“ geführt zu wer­den. Ohne die Fähigkeit zum kri­ti­schen Hinterfragen wähnt er sich in ver­meint­li­cher Sicherheit.

    „ES“ bekommt von mir daher meh­re­re Namen: von der bewuss­ten Täuschung, dem Vorspielen fal­scher Tatsachen, der Rechtsbeugung – und, und und… – bis zur Missachtung und Unterdrückung der Menschenrechte. Dies nicht fahr­läs­sig, son­dern in allen Punkten grob vor­sätz­lich. Unter dem Aspekt des vor­ste­hend Genannten nutzt man bewusst die Hilflosigkeit und das ein­ge­schränk­te Urteilsvermögen aus, um für bestimm­te Gruppen und sich selbst unter Zurechtbiegen der Voraussetzungen auf Kosten der Allgemeinheit und Schädigung des Staates den größt­mög­li­chen Profit zu erzie­len, also mit­tels Korruption.

    Fazit: „ES“ sind eine Reihe von Delikten und die Hauptverantwortlichen müs­sen für eine Menge unter­schied­li­cher Straftatsbestände vor Gericht gestellt werden.

    1. @Helmi2000
      Stimme Ihnen in vie­len Punkten zu. Auch was die allgemeine
      Abnahme der Fähigkeit des Zuhörens betrifft. Allerdings müsste
      sich dies – Ihrer Argumentation zufol­ge – v.a. auf jün­ge­re Menschen
      bezie­hen. Das deckt sich nicht mit mei­ner Erfahrung. Zum einen
      habe ich durch­aus jün­ge­re Menschen ken­nen­ge­lernt, die zuhören
      kön­nen. Und zum ande­ren vie­le Gleichaltrige oder Ältere, die genau
      dies nicht kön­nen oder wollen.

  6. Gut gebrüllt, Löwin Elke!
    Ich weiß es ja auch nicht.
    Begnüge mich bei "ES" mit dem Hilfskonstrukt: "neue Art von Faschismus"
    https://de.wikipedia.org/wiki/Faschismustheorie#Gemeinsame_Merkmale_faschistischer_Bewegungen

    Führerprinzip? (bin ich mir nicht ganz sicher)
    Totalitätsanspruch? (schon eher)
    die am Militär ori­en­tier­te Parteiorganisation? (nö, obwohl … bei ein­zel­nen Parteien?)
    eine kul­tur­stif­ten­de, auf Mythen, Riten und Symbolen basie­ren­de, irra­tio­na­le welt­li­che Ersatzreligion? (ja, so ähnlich)
    eine kor­po­ra­ti­ve, hier­ar­chi­sche Wirtschaftsorganisation? (auch unsicher)
    sowie ein tota­li­tä­res, in Funktionshierarchien geglie­der­tes Gesamtmodell der Gesellschaft.? (dit­to)

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  7. Erst ein­mal, wich­ti­ge Diskussion . Ich glau­be es ist über­fäl­lig , dar­über zu reden.
    Ich für mei­nen Teil habe zumin­dest für das es einen Namen. Da wir bis jetzt noch in einem Nationalstaat leben und auch dem Gesetzen eines Nationalstaats unter­wor­fen ist , habe ich zumin­dest für die jet­zi­ge Regierung eine Bezeichnung auf die man sich eini­gen könn­te bzw die zu dis­ku­tie­ren wäre: ich nen­ne es ein auto­ri­tä­res, tota­li­tä­re­res Regime.
    Zu den Vergleichen mit der Zeit des Nationalsozialismus. Ich hal­te sie für ange­bracht. Wenn man bemerkt , dass die Gewaltenteilung in der heu­ti­gen Zeit Stück für Stück auf­ge­ho­ben wird, dann ist der Vergleich zum Nationalsozialismus und die Verweise auf die Gleichschaltung mehr als berich­tigt und zwin­gend gebo­ten. Jetzt wird es pole­misch: wer an dem Punkt ein­wirft ,dass sei schon Holocaustveharmlosung ,dem Kann ich nur vor­wer­fen, dass er sich nicht vor­stell kann ,so zu sein wie sei­ne Grosseltern ,aber es in Wirklichkeit schon ist. Wichtig hier­bei ist aber auch zu akt­zep­tie­ren , dass es so etwas wie eine " Kollektivschuld " oder ein " Tätervolk" nicht gibt schuld ist immer indi­vi­du­ell. Über eine Bestrafung der Täter , den­ke ich im Moment nicht nach. Weil ich nicht den­ke, dass es dazu kom­men wird. Ich den­ke ,dass die­se Gesellschaft schon so gestört ist, dass wir ,die eine ande­re Lebensweise bevor­zu­gen uns von die­ser Gesellschaft sepa­rie­ren müs­sen ,oder wir wer­den " assi­mi­liert wer­den" . " Widerstand ist zweck­los" ,stimmt zwar nicht.aber das System ist so kaputt ,dass es nicht wie­der repa­riert wer­den kann. Mir hat man im letz­ten hal­ben Jahr auf offe­ner Straße ins Gesicht gesagt " das ich in ein Lager gehö­re" ,weil ich mich nicht imp­fen las­sen möch­te. Das aus­ser­halb einer poli­ti­schen Veranstaltung . In eine sol­che Gesellschaft möch­te ich nicht zurück und glau­be auch nicht ,dass sich die­ser Faschistische Haufen ,der sich zu unrecht Zivilgesellschaft nennt , sich wie­der auf Tugenden wie Toleranz besinnt. Deswegen glau­be ich auch nicht dar­an, dass es irgend­wel­che Prozesse geben wird ,oder irgend­wel­che Bekenntnisse der Täter oder der poli­ti­schen Verantwortlichen. Ich glau­be ,dass sie gewin­nen wer­den und das es erst der Anfang vom etwas ist und nicht das Ende. Ich will den Holocaust bestimmt nicht ver­harm­lo­sen ,aber noch weni­ger will ich dass sich etwas ähn­li­ches wie­der­holt. Und ich bin der fes­ten Überzeugung ,dass wir von Psychophaten regiert wer­den. Genau wie die füh­ren­den Köpfe der NSDAP Psychophaten waren.

    1. ", dass es so etwas wie eine " Kollektivschuld " oder ein " Tätervolk" nicht gibt Schuld ist immer individuell."
      (Alfred Grosser)

      "Und ich bin der fes­ten Überzeugung ,dass wir von Psychophaten regiert wer­den. Genau wie die füh­ren­den Köpfe der NSDAP Psychophaten waren."
      Ich auch – und in nicht gan­zer­kur­zer Zeit wird sich her­aus­stel­len, dass wir die Situation rich­tig ein­ge­schätzt haben.
      Auch in den 30er Jahren, waren es immer nur ganz weni­ge, die den Ernst der Lage erkannt haben.
      Ich bin der Überzeugung, dass wir mit Volldampf in den Abgrund rasen. Nur kei­ner will es wissen.
      Aber das sto­ßen Sie ja bei aa immer auf Widerstand.

      Es ist doch soooooo schön, ein Optimist zu sein und an das Guuute zu glauben.
      Morgen gehe ich in mein Sportstudio, wo es Pflicht ist, sich tes­ten zu lassen.
      Ich las­se mich nicht tes­ten und hof­fe, dass sie mich nicht zurück­schi­cken, denn ich bin auf den Sport sehr ange­wie­sen, zudem ich einen schlim­men Unfall hatte.

      Etwas wei­ter oben habe ich eine Mail eines Bekannten veröffentlicht.
      Der lässt sich imp­fen, weil er sonst sei­ne Kunden verliert.
      wo sind wir ange­langt in die­sem Land?

    2. Tony, so sehe ich es auch. Schlimm ist, dass sich die­se – ich nen­ne es "faschis­ti­sche Gesinnung" wohl unter den Mächtigen welt­weit ver­brei­tet hat unter­stützt von einer rie­si­gen Propagandamaschinerie. Ich fürch­te, dass wir nur noch die Wahl haben zwi­schen Pest und Cholera – zwi­schen Huxleys "Schöne neue Welt" oder Orwells "1984". Ein wenig Hoffnung habe ich noch, weil sich immer mehr zeigt, dass die Massenimpfungen ver­hee­ren­de Auswirkungen haben. Soviel Tote durch ein Arzneimittel hat es noch nie gege­ben. Irgendwann wird die Wahrheit raus­kom­men. Ich glau­be nicht, dass die Verantwortlichen vor Gericht gestellt wer­den, aber ich bin sicher, dass es zu einer welt­wei­ten oef­fent­li­chen Diskussion kom­men wird.

  8. Liebe Elke,
    bei ES han­delt es sich um den Versuch einer Konditionierung. Da musst du bei Pavlov und Hund, Verhaltensökonomik und frei­er Wille nach­se­hen. Oder wenn du möch­test bei Angela Merkel und Wolf Singer. Es ist ein "Weltexperiment".
    Es knal­len da Leute, die nur glau­ben, was sie in Vergrößerung sehen, mes­sen und wie­gen kön­nen auf Leute, die anneh­men, dass es da noch etwas ande­res geben muss.
    https://buggisch.wordpress.com/2011/04/28/totschlag-zitate-mehr-dinge-zwischen-himmel-und-erde/
    Also Leute, die glau­ben, sie wis­sen, wie ein Mensch funk­tio­niert und mei­nen, ihn zu sei­nem und ihrem Wohl mani­pu­lie­ren zu kön­nen, auf Leute, die das für unwahr­schein­lich hal­ten, und sich nicht mani­pu­lie­ren las­sen wollen.
    Ich wür­de es Binnenkolonisation nennen.
    https://www.hsozkult.de/event/id/event-58872
    Ehrlich gesagt, es ist Karma. Wir haben die medi­zi­ni­schen Experimente in Afrika ein­fach so hingenommen.

  9. Es ist schlicht und ergrei­fend organ­sier­tes (Pharma)Verbrechen, ver­gleich­bar mit Drogenkriminalität o.ä.
    Besonderes Merkmal ist, dass Staat, Konzerne, Medien und Oligarchen eine her­aus­ra­gen­de Rolle spie­len. Von daher hat es schon faschis­ti­sche Elemente.
    Aber war­um soll­te man alte Begriffe dafür wäh­len, die in ande­rem Kontext ent­stan­den sind ?

    1. @Dummsday: "Dass Staat, Konzerne, Medien und Oligarchen eine her­aus­ra­gen­de Rolle spie­len" kann nicht aus­rei­chen, um faschis­ti­sche Züge zu sehen. Das zeich­net Kapitalismus seit dem Ende des 19. Jahrhunderts aus und war auch bei uns vor 2020 so.

      1. @aa
        Ich emp­feh­le zu die­sem Thema Bertrand Russel :Formen der Macht. Die alte Verflechtung poli­ti­scher und wirt­schaft­li­cher Macht allein ist noch kein Faschismus. Aber das Menschenbild in den Köpfen der zeit­ge­nös­si­schen Mächtigen schon. Ein Blick auf das "Social Engineering" durch per­ma­nen­te Überwachung, Kreditsystem etc. genügt. Was in China der Staat macht wird hier­zu­lan­de und anders­wo out­ge­sour­ced an die ame­ri­ka­ni­sche IT-Industrie.

  10. Vorweg, die dis­kre­te Gewöhnung an den Polizeistaat. Vorgestern Nacht durf­te ich als Anwohnerin gegen Mitternacht die Drohung mit­tels eines auf­ge­fah­re­nen Wasserwerfers und Polizei in Kampfausrüstung mit­er­le­ben. Der Alma-Wartenberg-Platz in HH-Ottensen ist seit Jahrzehnten beliebt bei Jugendlichen, die dort ger­ne 'cor­nern' (an der Ecke [cor­ner] im wei­tes­ten Sinne ste­hen mit Bier aus'm Kiosk), vor allem natür­lich an lau­en Sommerwochenendnächten. Dieser Platz ist immer voll (im dop­pel­ten Sinne des Begriffs). Ich bedau­re schon seit Jahren die Busfahrer vor allem von den Gelenkbussen, die dort hin­durch kom­men müs­sen ohne die Füsse der auf den Bordsteinkanten sit­zen­den Leute platt zu fah­ren. Das reich­te auch dies­mal wie­der, um die Polizei auf den Plan zu rufen. Und die brach­te gleich einen Wasserwerfer und einen Räumpanzer mit. Ich wur­de auf­merk­sam durch die Lautsprecherdurchsagen, pri­ma geeig­net in den engen Strassen rund um den Platz. Wenn die zum Einsatz gekom­men wären, hät­te es min­des­tens Schwerverletzte gege­ben. Dieses Geisterhafte Szenario dau­er­te ca. 1 Stunde. Gestern Nacht ähn­li­ches Vorgehen im größ­ten Hamburger Park, dem Stadtpark. Am Wochenende davor war der Kiez und das Schanzenviertel dran. In ande­ren Städten dürf­te es auch nicht anders aus­ge­se­hen haben.
    Mit Video:
    https://www.bild.de/regional/hamburg/hamburg-aktuell/hamburg-polizei-beendet-feier-von-400-menschen-in-ottensen-76631176.bild.html
    Allein der letz­te Satz in im Bild-Artikel macht deut­lich, was hier am Entstehen ist: "Ein Fahrradfahrer wird nach 23 Uhr gestoppt. Er hat in einer Tüte auf dem Gepäckträger Alkohol – verboten!"
    https://www.welt.de/regionales/hamburg/article231608297/Polizeieinsatz-in-Hamburg-Ottensen-400-zum-Teil-aggressive-Jugendliche-blockieren-Strasse.html
    https://www.ndr.de/nachrichten/hamburg/coronavirus/Zu-viele-Menschen-Polizei-raeumt-Stadtpark,stadtpark362.html

    Ich den­ke, hier geht es nicht nur um das Formale wie "Regeln" ein­hal­ten. Insofern passt es zur Untermalung zum Thema. Zu dem hat­te ich nach eini­gen Beiträgen der letz­ten Tage auch schon etwas ange­fan­gen zu schrei­ben. Will mal sehen, dass ich es fer­tig bekom­me, zeit­ge­recht, was immer ein Problem für mich ist bei inhalt­li­chen Fragen.

  11. Der Faschismusvergleich ist immer auch ein Vergleich mit dem his­to­ri­schen Faschismus unter Mussolini, Hitler, Franco.

    Der Vergleich hinkt an allen Ecken und und ist poli­tisch unklug, denn er ver­hin­dert jede poli­ti­schen Diskurs. Nazi- und Antisemitismusvergleiche sind erst recht unpassend.

    Totalitaristisch passt wesent­lich bes­ser, wobei auch da so eini­ge Merkmale für einen tat­säch­lich voll­ende­ten Totalitarismus fehlen.

    Wenn man sagt: die "Neue Normalität" bzw. "New Normal" zeigt eini­ge Merkmale tota­li­ta­ris­ti­scher Systeme, wer­den die­ser Aussage ,ver­mu­te ich, in Zukunft vie­le Historiker zustimmen.

    Wobei noch die Frage ist was alles unter "neu­er Normalität" ver­stan­den wird.

    1. Ich leh­ne den Begriff "Neue Normalität" ab. Das ist die Sprache der Systembefürworter. Auch glau­be ich nicht , dass es unklug ist, die­ses jet­zi­ge System mit dem his­to­ri­schen Faschismus zu ver­glei­chen , bzw die Elemente der Herrschaft zu benen­nen , die sowohl jetzt als auch im his­to­ri­schen Faschismus zum Einsatz kom­men. Die Gleichschaltung staat­li­cher Organe und der Industrie und Presse ( Leitmedien) waren sicher­lich in der Nazizeit aus­ge­präg­ter , aber allei­ne schon der Versuch , Menschen durch Einschüchterung und Existenzbedrohung "auf Linie" zu brin­gen reicht für mich aus , um dort einen his­to­ri­schen Vergleich zu zie­hen. Um ehr­lich zu sein : Für wen ist denn der Vergleich wirk­lich unpas­send ? Doch nur für die Menschen , die sich in " der schö­nen neu­en Welt " der Herscherkaste andie­nen möch­ten und mit Menschen , wie Spahn oder Lauterbach , oder mit Pharmakonzernen koope­rie­ren möchten.

  12. Der Kapitalismus war, ist und bleibt eine Klassen-Gesellschaft. Der Grundwiderspruch in die­ser Gesellschaft besteht zwi­schen gesell­schaft­lich ein­ge­brach­ter Arbeit und pri­va­ter Aneignung des dadurch erzeug­ten Mehrwertes. Grundlage dafür ist das Privateigentum an Produktionsmitteln.

    Da Ausbeutung nur mit Unterdrückung funk­tio­niert, wer­den dies­be­züg­li­che Maßnahmen stän­dig wei­ter aus­ge­beut. Wie z.B. eine Agenda 2010, Hartz IV, Migration usw. bis hin zum offe­nen Terror und Krieg. So ist Faschismus ledig­lich eine ande­re Form des Klassenkampfes den die Bourgeoisie gegen die Arbeiterklasse und unter­drück­te Völker führt. Damit die­ser Kampf erfolg­reich ist, finan­ziert die Bourgeoisie einen Staatsapparat, des­sen Organe (Polizei, Justiz, Ämter, ARD, ZDF, Soziale Netzwerke usw.) also dazu die­nen die Interessen der herr­schen­den Klasse sicherzustellen.

    Es liegt auf der Hand, daß einer sol­chen Gesellschaftsordnung, die auf der gan­zen Welt nur Elend, Hunger und Tod erzeugt sowie Klima und Umwelt nach­hal­tig zer­stört, kei­ne Zukunft gehört.

    Proletarier aller Länder ver­ei­nigt euch! Wehrt euch und jagt die­ses Dreckspack zum Teufel, denn von allein tun die das nicht!

  13. ES ist psy­cho­lo­gi­sche Kriegsführung um das Eigentums an Produktionsmitteln zu sichern.

    „Der Kapitalismus exis­tiert in den faschis­ti­schen Ländern nur noch als Faschismus und der Faschismus kann nur bekämpft wer­den als Kapitalismus, als nack­tes­ter, frechs­ter, erdrü­ckends­ter und betrü­ge­rischs­ter Kapitalismus. „ https://www.gleichsatz.de/b‑u-t/spdk/brecht2.html

  14. Liebe Mitleser, die alten Begriffe stim­men sicher alle teil­wei­se. Aber damit ist man direkt im Vergleich und da will ich nicht hin. Ich will einen Namen, für das, was uns allen hier gera­de pas­siert. Neue Normalität ist ein Begriff, der uns schon von den Ausführenden vor­ge­ge­ben wurde.
    Ich wünsch­te mir einen Begriff, mit dem wir die­se Taten unter einen Hut bekomm­ten und der nicht schon vor­be­las­tet ist.
    Staatlich orga­ni­sier­te Verbrechen?
    Institutionelle Verbrechen?
    Staatliche kri­mi­nel­le Vereinigung?
    Aber das ist alles nicht " griffig".…

    1. Was wir erle­ben, ist der Versuch einer her­me­ti­schen (oder tota­len) Narrativkontrolle. (Eigentlich has­se ich das Wort "Narrativ", aber ob es mir gefällt oder nicht, es passt auf die (nöti­gen­falls gewalt­sa­me) Durchsetzung einer fik­tio­na­len Version der Realität.) So rich­tig grif­fig ist es lei­der auch nicht.

  15. Ich unter­stüt­ze aa. Am Ende macht der Ton die Musik und ich glau­be er hat ein gutes Auge für ein Gesamtbild.
    Die Diskussion/das Gespräch/der Korrekturbedarf zei­gen aber auch den Bedarf/die Verunsicherung/das Verlangen/usw;). Probleme.
    Einen dis­kus­si­ons­be­dürf­ti­gen Kommentar wer­de auch ich über­le­ben, bei all der Pandemie, bin ja auch ein wenig lernfähig.

  16. Guter Text, gute Debatte. 

    Die Achterbande (Merkel, Spahn, Seehofer, Altmaier, Söder, Lauterbach, Drosten und Wieler) hat durch Vortäuschung einer Pandemie unter Ausnutzung des staat­li­chen Gewaltmonopols ele­men­ta­re Grundrechte außer Kraft gesetzt. Das ist Hochverrat. Darauf steht lebens­läng­li­che Freiheitsstrafe: 

    "Strafgesetzbuch (StGB)
    § 81 Hochverrat gegen den Bund

    1) Wer es unter­nimmt, mit Gewalt oder durch Drohung mit Gewalt

    1.
    den Bestand der Bundesrepublik Deutschland zu beein­träch­ti­gen oder
    2.
    die auf dem Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland beru­hen­de ver­fas­sungs­mä­ßi­ge Ordnung zu ändern,

    wird mit lebens­lan­ger Freiheitsstrafe oder mit Freiheitsstrafe nicht unter zehn Jahren bestraft." 

    Für die gegen Querdenker und Kritiker het­zen­den Medien greift:

    "Strafgesetzbuch (StGB)
    § 130
    Volksverhetzung

    (1) Wer in einer Weise, die geeig­net ist, den öffent­li­chen Frieden zu stören,
    1. gegen eine natio­na­le, ras­si­sche, reli­giö­se oder durch ihre eth­ni­sche Herkunft bestimm­te Gruppe, gegen Teile der Bevölkerung oder gegen einen Einzelnen wegen sei­ner Zugehörigkeit zu einer vor­be­zeich­ne­ten Gruppe oder zu einem Teil der Bevölkerung zum Hass auf­sta­chelt, zu Gewalt- oder Willkürmaßnahmen auf­for­dert oder
    2. die Menschenwürde ande­rer dadurch angreift, dass er eine vor­be­zeich­ne­te Gruppe, Teile der Bevölkerung oder einen Einzelnen wegen sei­ner Zugehörigkeit zu einer vor­be­zeich­ne­ten Gruppe oder zu einem Teil der Bevölkerung beschimpft, bös­wil­lig ver­ächt­lich macht oder verleumdet,

    wird mit Freiheitsstrafe von drei Monaten bis zu fünf Jahren bestraft."

  17. Hmm, hier wird viel gedacht. Kluges gedacht, mini­mal weni­ger Kluges gedacht.
    Aber gedacht gleich­wohl. Auch ich habe jetzt über 1 Jahr lang nachgedacht.
    Viele von Euch ken­ne ich nur als "Nick". Bei eini­gen stim­me ich gern und voll zu, bei ande­ren eher nicht so. "aa" hält das Fähnchen des admins hoch, was er, ohne daß wir es sehen, ins Klo spült, weiß ich nicht, aber es wird eini­ges sein.
    Im Großen und Ganzen wur­de in die­sem Jahr so ziem­lich alles gedacht was so zu den­ken war.
    Und Denken ist wich­tig, kei­ne Frage. Ich den­ke gern.
    Aber jetzt fangt mal an, das Denken etwas zurück­zu­fah­ren und zu HANDELN.
    Es ist die­sem Regime scheiß­egal (70er Jahre mit ß), wie man es nennt.
    Und denen, die die 70er noch ken­nen, wird es schei… sein, was in 40 Jahren
    irgend­wel­che Historiker dar­über schreiben.
    Wenn ihr kei­ne Masken wollt, nehmt sie ab, wenn das in der City nicht geht,
    schei.…, fahrt woan­ders hin.
    Wenn ihr Euch tref­fen wollt, trefft. Hört auf, Euch zu tes­ten, und vor allem Eure Kinder. Die ande­ren Regeln kenn ich nicht, aber brecht sie. Dafür sind sie da.
    Ihr könnt natür­lich auch wei­ter den­ken. Möglich ist das.
    Ich hab zu tun.

    1. @Renzo: Ich stim­me zu. Als Info am Rande: "Ins Klo gespült" wur­den in der gan­zen Zeit 124 Kommentare, ver­öf­fent­lich über 46.000. Wenn mal Schluß ist mit dem Blog, kann ich die 124 ger­ne doku­men­tie­ren, ein Teil davon sind übri­gens irr­tüm­lich dop­pelt gesand­te. Ich den­ke, das Kluge über­wiegt deutlich.

  18. Ich sah mir heu­te die in Hamburg geführ­te Diskussion an mit dem Titel "Nur ein klei­ner Pieks" auf You Tube. Es lohnt sich den ver­schie­de­nen Teilnehmern zuzu­hö­ren und hebt einen aus der Verzweiflung und Hilflosigkeit. Es sind alles Fachleute, u.a. hat auch Prof. Dr. Bhakdi teil­ge­nom­men, die­se Menschen set­zen ihr gan­zes Fachwissen ein, ich bin immer wie­der fas­zi­niert über den Mut und die Ausdauer ein­fach gegen zu hal­ten und nicht zu resi­gnie­ren. Und auch die­ser blog hier oder der Corona-Ausschuß arbei­tet uner­müd­lich für uns, ich bin so dank­bar und habe schon lan­ge die Vorstellung: es fühlt sich an, wie eine neue, gro­ße Familie mit sehr klu­gen und kämp­fe­ri­schen Mitgliedern, und auch Ihr hier gehört dazu, Danke Euch allen für die posi­ti­ve Energie und Empathie!

  19. ES ist gegen Menschlichkeit und natür­li­che Gesundheit gerich­tet, gegen alles Natürliche. Es ist die Angst der alten wei­ßen Männer vor der Zukunft, die sie kalt für sich umset­zen wol­len. 9/11 als Vorbild für Maßnahmen im eige­nen Interesse. Eugenik. Weltherrschaft. Schon das kal­te Interesse, das man in Nazi-Berlin hat­te. Es wird bei uns nie gelin­gen, auch nie in Afrika. Wir wol­len gesun­de Lebensbedingungen und Selbstständigkeit wie alle Menschen auf der Welt. Gesundheit Menschenrecht.
    STOPP die Gier! Stop the fraud!

  20. Psychologische Kriegsführung gegen die Bevölkerung, das trifft es für mich am ehesten.
    Die Degradierung zur Unmündigkeit ist dabei das wesent­li­ches Element.
    Ob wir als Gesellschaft uns irgend­wann wie­der soweit eman­zi­pie­ren, dass wir selbst ent­schei­den, ob wir geimpft, abge­stri­chen, getes­tet oder mas­kiert sein wol­len ist für mich die gro­ße Preisfrage.

  21. Das ES hat eine Vorgeschichte, die man sogar an einem ganz bestimm­ten Ereignis fest­ma­chen kann, näm­lich an der Ermordung von Salvador Allende in Chile am 11.09.1973, die dazu dien­te das ver­bre­che­ri­sche neo­li­be­ra­le System unter Augusto Pinochet gegen die Interessen des Chilenischen Volkes zu instal­lie­ren. Dies führ­te direkt zu einem Regime, was eine eine weis­se und rei­che Minderheit und aus­län­di­sches Kapital bevor­zug­te und gleich­zei­tig unfass­ba­re Verbrechen am indi­ge­nen Volk der Mapuche und lin­ken Oppositionellen ver­üb­te. Seitdem brei­te­te sich die­ses Modell in der gesam­ten Welt aus, was dazu geführt hat, dass es fast schon als nor­mal wahr­ge­nom­men wird, dass die Politik grund­sätz­lich im Sinne der Reichen und ihrer Konzerne han­delt und die Interessen der Mehrheit auf sträf­lichs­te vernachlässigt. 

    Corona wirkt in gewis­ser Weise auch in die­ser Hinsicht wie ein Verstärker; es wird näm­lich deut­lich sicht­bar, dass die pri­va­ti­sier­te Pflege- und Krankenhauslandschaft mit einem Gesundheitsnotstand gar nicht umge­hen kann und auch sei­tens der Politik nichts unter­nom­men wird, um dar­an etwas zu ändern. Vielmehr wird das eigent­li­che poli­ti­sche Versagen dafür aus­ge­nutzt, um die Bevölkerung zu unter­drü­cken und zu erpres­sen, um die Leute bes­ser kon­trol­lie­ren zu kön­nen. Gleichzeitig wird wei­ter­hin von unten nach oben umver­teilt, was zu einer noch nie dage­we­se­ner Konzetration des Kapitals in eini­gen weni­gen Händen führt, wäh­rend die Mehrheit der Weltbevölkerung ver­armt und der Hunger immer wei­ter um sich greift. 

    Der Begriff des Faschismus reicht des­halb auch nicht aus, um die­se men­schen­ver­ach­ten­de Politik zu umschrei­ben. Vielmehr ist das eine Art eines ANTISOZIALEN TOTALITARISMUS, der bewusst sämt­li­che Strukturen angreift, auf denen das gesam­te mensch­li­che Zusammenleben basiert und der deren Zerstörung aktiv beför­dert. Die Akteure dahin­ter kann man des­halb getrost als Soziopathen mit einem aus­ge­präg­ten Gott-Komplex bezeich­nen. denen alles Menschliche und Lebendige suspekt ist, was sie nicht kon­trol­lie­ren kön­men. Von die­sen Menschen kann man des­halb auch kaum erwar­ten, dass sie die natür­li­chen Grenzen und Gesetze akzep­tie­ren. Sie leben näm­lich in einer Blase umringt von Stiefelleckern, die sie tag­täg­lich in ihren Allmachtsphantasien noch bestärken. 

    Es ist des­halb zu befürch­ten, dass sich dies nur auf eine gewalt­sa­me Art lösen lässt. Wir müs­sen näm­lich auch damit rech­nen, dass der Club der rei­chen Soziopathen einen 3. WK mit China/Russland anzet­teln könn­te, nur um die eige­ne Machtposition zu ret­ten. Wir haben also de fac­to nur die Wahl uns ent­we­der auf die Schlachtbank füh­ren zu las­sen, oder es wie die Chilenen machen, die trotz der Unterdrückung durch die Diktatur und spä­te­re ver­meint­lich demo­kra­ti­sche Regierungen sich stets ihren Widerstandsgeist bewahrt haben und nun zum aller­ers­ten Mal in der Geschichte des Landes direk­ten demo­kra­ti­schen Einfluss auf die Verfassung und die Politik neh­men können.

      1. Mit dem Marschieren hab ich es nicht so und mit dem Ton, der da vor­herrscht auch nicht.
        Ich ver­tre­te kei­ne Ideologie, egal wel­che , son­dern bin seit Kindesbeinen ein Individualist.
        Menschenmassen machen mir zudem eine unge­heu­re Angst.

        " Wenn in einer Stube, einem Saal, einem Dorf, einer Stadt , einem Platz
        die­ses schwü­le Hochgefühl spür­bar wird, dann wer­de ich kalt und miss­trau­isch , dann schau­de­re ich und sehe schon das Blut flie­ßen und die Städte in Flammen ste­hen, wäh­red die Mehrzahl der Mitmenschen Tränen der Begeisterung und Ergriffenheit in den Augen, noch mit den Hochrufen und Verbrüderung beschäf­tigt sind."

        Nein, das ist nichts für mich. 

        Den Autor dür­fen Sie selbst feststellen.

  22. Ich hat­te mich vor kur­zem wie Elke gefragt, wie eigent­lich Historiker der Neuzeit die letz­ten 1,5 Jahre IN 30–50 JAHREN beschrei­ben wer­den. Die Geschichte wird immer von den Siegermächten geschrie­ben heisst es ja. Beim Holocaust konn­ten wir das nicht beob­ach­ten, die dt. Historiker haben die­sen sehr neu­tral und objek­tiv auf­ge­ar­bei­tet und ich den­ke (hof­fe) so etwas könn­te nicht mehr pas­sie­ren, Geschichte wie­der­holt sich zwar, aber die Menschheit lernt doch dar­aus, auch wenn sie meist mit einem Vorschlaghammer dann getrof­fen wer­den musste.

    Wenn man aller­dings auf ZDFinfo sich die zahl­rei­chen Dokumentationen zu der Zeit ansieht, sind die psy­cho­lo­gi­schen und gesell­schaft­li­chen Parallelen aus Opportunismus, Herdentrieb, Führer-Gehorsam, Gleichschaltung usw. frap­pie­rend. Damit will ich nicht sagen, dass Kinder oder Querdenker die Rolle der Juden ein­neh­men, denn in ande­ren Ländern wer­den ja die­se bei­den Gruppen nicht angegriffen.

    Als Physiker geht es mir v.a. um Wahrheiten, Risiken und Größenordnungen, und hier kann ich der insti­tu­tio­nal­sier­ten Mainstream-Wissenschaft nicht mehr fol­gen in ihrer Einschätzung und Länder ohne Lockdown zei­gen ja den imma­nen­ten Widerspruch.

    Post-Szientismus ist ein Begriff den ein Historiker natür­lich nie ver­wen­den wür­de in 30 Jahren, auch wenn er es ver­mut­lich am meis­ten trifft. Post-Demokratismus genau­so wenig, auch wenn das es ist womit die west­li­che Welt vs. China kon­kur­rie­ren muss die nächs­ten 30 Jahre und hier sehe ich auch den eigent­li­chen poli­ti­schen Antrieb für die gesell­schaft­li­che Corona-Transformation.

    "Das Ende der offe­nen Gesellschaft" trifft es ganz gut: https://www.achgut.com/artikel/die_offene_gesellschaft_und_ihre_neuen_feinde

    Als Physiker noch ein Hinweis: Man muss sich his­to­risch im Klaren dar­über sein, dass das alles nicht ohne die Technologie des 21. Jhdt und sozia­le Netzwerke, Smartphones mög­lich gewe­sen wäre, selbst 2010 wäre es noch zu früh gewe­sen da in der west. Welt die­se Technologien noch nicht weit genug ver­brei­tet waren. Die Mechanismen mögen ähn­lich wie im Totalitarismus, Faschismus mit ana­lo­gen Medien sein, aber die Qualität ist eine völ­lig ande­re. Das zei­gen allein die Schulden die wg. Corona gemacht wur­den. Billionen an Staatsschulden, Milliarden für schlech­te Masken, Bildungsentzug über Jahre, welt­wei­te Durchimpfung.…

    Und das ent­schei­dens­te ist eben, dass es kei­ne Privatsphäre mehr gibt bzw. öff­tl. Demonstrationen ver­bo­ten sind. Alternativ- und wider­stands­los ist unse­re Zeit. Hitler hat­te sei­nen Machtumsturz und ‑ergrei­fung im Geheimen geplant, die wei­ße Rose eben­falls, sol­che poli­ti­schen Gruppierungen sind heu­te nicht mehr mög­lich son­dern wer­den sofort infil­triert und gelenkt oder sogar instru­men­ta­li­siert wie die gan­ze Querdenker-Bewegung oder Impfgegner, die es den Massenmedien ja sogar ein­fa­cher machen die Mehrheit bei der Stange zu hal­ten mit einem Feindbild. 

    Post-Pluralismus trifft es für mich daher recht genau, die Historiker wer­den es wohl eher als Kipppunkt zum öko­lo­gisch-poli­ti­schen Zeitalter euphe­mi­sie­ren a pos­te­rio­ri. Auf den Nachdenkseiten schrieb jemand für eine Aufarbeitung fehlt die Instanz: https://www.nachdenkseiten.de/?p=73021

    Ich den­ke daher nicht, dass eine neu­tra­le Aufarbeitung gibt wie beim Holocaust, auch bei 9/11 wur­de dies schon unter­mi­niert. Die Querdenker wer­den wohl über die Jahre so etwas die 9/11 Truthers wer­den und in der Versenkung ver­schwin­den. Und in 30 Jahren wird Corona dann in den 2020er Rückschauen und Dokus des ÖRR ein Unfall wie 9/11 sein, an all die Terrorabwehrmassnahmen seit dann hat sich ja auch jeder "gewöhnt" mittlerweile.

  23. Also ich sage oft " 'Es' gibt es nicht'…man muss sich schon die han­deln­den Parteien/Menschen ansehen…und das ist ja weder auf Deutschland begrenzt, noch auf Politiker, Wissenschaftler und Pharma…insbesondere die Masse der Menschen soll­te man nicht übersehen.

    Kann man ein solch kom­ple­xes Geschehen mit e i n e m Namen für ein 'Es' über­haupt hin­rei­chend beschreiben?

    Mein Eindruck bezgl Einwände hier auf coro­dok bezüg­lich dem Begriff 'Faschismus' ist der: man kann ggf. selbst nicht mit dem Begriff umge­hen, ins­be­son­de­re die Masse der Menschen und Medien kön­nen damit nicht umgehen.

    Der Begriff stammt aber ein­deu­tig zuerst aus dem Italienischen für Vorgänge in Italien und hat auch nach 1945 noch einen Bedeutungswandel mit zusätz­li­chen Schattierungen durch­ge­macht: damit eig­net sich der der Begriff ohne­hin nicht mehr für die­je­ni­gen – und um die geht es hier – die mei­nen mit einem Begriff 'alles erschla­gen zu kön­nen' und etwas iden­ti­fi­zie­ren zu kön­nen. Das ist sowas wie Denkfaulheit und nicht mehr hin­se­hen wol­len aus mei­ner Sicht.

    Also auch im Dritten Reicht war es im eige­nen Sprachgebrauch Nationalismus und Sozialismus – aber kann man die Phänomene damit beschrei­ben? Meines Ermessens genau­so wenig wie mit dem Begriff Faschismus. D.h. nicht mit dem jewei­li­gen Begriff a l l e i n e. Man kommt mit einem Begriff nicht aus. Zudem ver­wen­den vie­le Begriffe mit einem 'entweder/oder', auch wenn sowohl/als auch zutruf­fen­der wäre.

    Namengebung sepa­riert etwas, auch wenn es gar nicht sepa­rat exis­tiert und auch bei 'Corona' geht es um die Vernetzung, nicht um etwas Separates.

    Zudem: 'DAS ERSTE, was man in der all­ge­mei­nen Semantik lernt, ist "das Wort ist nicht die Sache" – das heißt, der Referent ist nicht die Quelle, oder, um es ver­ständ­lich aus­zu­drü­cken, die Kuh ist nur ein Wort, ein Zeichen, ein Name, und nicht das Ding aus Fleisch und Blut, das einen Euter hat und "muh" macht.

    Sprache ist reprä­sen­ta­ti­ve Regierung, ein Schritt ent­fernt von direk­ter demo­kra­ti­scher Beteiligung. Wie Papiergeld ist sie nur das wert, was wir ihr zuschrei­ben, und die Worte "eine Million Dollar" sind kei­nen gestopf­ten Nickel wert.'

    Übersetzt mit http://www.DeepL.com/Translator
    https://www.nytimes.com/1986/06/08/magazine/on-language-the-word-s-the-thing.html

    Vielleicht wäre es hilf­rei­cher, anstel­le einen Namen oder Begriff zu suchen, nicht von einem 'Es' zu spre­chen, son­dern von Phänomenen, die nicht unab­hän­gig von den han­deln­den Menschen und Vernetzung ver­stan­den wer­den können.

  24. Was denn, was denn: was wollt ihr denn da schon "aufarbeiten"?

    Jetzt geht es doch erst richtig los.

    Genießt noch die letzten paar Monate, nach der Wahl geht's weiter und wird deutlicher, dass das erst der Auftakt war.

    Herrn Aschmoneit würde ich dringend empfehlen, sich ehrlich zu machen. Einen solchen Blog zu veranstalten, ist eine Heidenarbeit. Ich kann verstehen, dass Sie dessen langsam müde werden, pausieren wollen, zumal sich der Irrsinn ja immer weiter perpetuiert (das wird er auch dann, wenn "die Medien" Kritik heucheln).

    Aber dann SAGEN SIE ES DOCH und heucheln nicht einen falschen und angestrengten Optimismus!!

    Corona war erst der Auftakt. Auch wenn es schmerzt: wenn nicht jetzt, irgendwann werden auch Sie die Agenda begreifen müssen. Und dann wird es schlimmer sein als jetzt, weil die Illusionen, die man jetzt noch freiwillig angehen könnte, Sie dann kalt erwischen.

    Schönen Sommer noch!

    1. @some1:
      Sie haben schon klü­ge­re Beiträge hier geschrie­ben – und um die ist es scha­de! Aber wenn Sie glau­ben zu wis­sen, was ein ande­rer denkt und was er tun soll­te, dann sind Sie nicht bes­ser, als die, die jetzt über uns bestimmen!

    2. @Some1
      Herzlich willkommen !
      Habe mei­nen Augen kaum getraut, als ich Ihren Namen las.
      Ich habe Sie sehr vermisst.
      Aber ich glau­be, Sie woll­ten nur mal kurz vorbeischauen.
      Schade.
      Was Sie Herrn Aschmoneit schrei­ben, habe ich unzäh­li­ge Male gemacht, wenn auch in ein­fa­che­rer Form als Sie.
      Genutzt hat es nichts. Er bleibt Optimist. Mal sehen, wie lan­ge noch.
      Wie Sie schon schrei­ben, es wird ihn kalt erwischen.
      Aber die "Vorhersehenden" waren schon immer sehr, sehr wenige.

      ich wün­sche Ihnen einen unbe­schwer­ten und schö­nen Sommer und hof­fe – bis bald. Alles Gute für Sie.

    3. Hallo Some, lei­der tei­le ich Ihre Voraussicht. Aber ich möch­te nicht auf­ge­ben und dazu muss man erst­mal ver­ste­hen, was hier eigent­lich abgeht.
      Meine Wut hat sich schon in Entsetzen ver­wan­delt, aber gera­de des­we­gen wer­de ich noch akti­ver. Apathisch abwar­ten was noch kommt ist sicher nicht Ihr Vorschlag? Hinter jedem Vorhang den man öff­net steht man vor einem Neuen. …
      Herzliche Grüße, Elke Essien

    4. @some1: Schon rich­tig, dass es momen­tan nicht all­zu vie­le Hoffnungszeichen gibt und dass man sich die Zukunft düs­ter aus­ma­len kann. Trotzdem – und die­ser Trotz ist unge­heu­er wich­tig -, trotz­dem sol­len wir opti­mis­tisch blei­ben. Denn der Optimismus, auch wenn er in der empi­risch wahr­nehm­ba­ren Realität kei­nen Grund hat, ist unse­re Stärke. Er ist das Einzige, mit dem die Verbrecher und Verschwörer in ihren Planspielen nicht gerech­net haben. Und er ist krea­tiv, er fin­det Wege und schafft sich Mittel, die es zuvor nicht gab. 

      Wer sich von den Verbrechern die Stimmung ver­mie­sen lässt, hat schon resi­gniert und ver­lo­ren. "Wo so ein Köpfchen kei­nen Ausweg sieht, stellt er sich gleich das Ende vor", schrieb mal ein gro­ßer deut­scher Dichter. Ja, wir sehen momen­tan kei­nen Ausweg. Aber das heißt nicht, dass es ihn nicht gibt. Und beim wack­li­gen Lügengebäude der geis­ti­gen Terroristen, die uns regie­ren, braucht nur ein Stein weg­zu­bre­chen, und schon stürzt es wie ein Kartenhaus in sich zusam­men. Das kann ganz uner­war­tet kom­men und ganz schnell gehen. 

      Wir sehen in den USA, wie sich Staaten vom Corona-Dämon befrei­en. Das kann sich über­all auf der Welt wie­der­ho­len. Und am Ende wer­den die Verantwortlichen nackt daste­hen, die Verschwörungsleugner wer­den die Dummen sein und eine wach­sa­mer gewor­de­ne Bevölkerung wird auch die Wahrheit über ver­gan­ge­ne Verschwörungen wis­sen wollen.

    5. Some1, du bist eine furcht­ba­re Spaßbremse. Wo doch jetzt wie­der alles wie frü­her wird. In den Laden lat­schen die peop­le ohne Maulkorb und krä­hen, daß sie ja geimpft sei­en und das jetzt nicht mehr brauchen.
      Die Freibäder haben auf und in den Hallenbädern gibts nur ein ganz klitz­klei­nes Bischen Apartheid.
      Und jetzt willst du uns das ver­mie­sen, weil nach der Wahl die Schei… end­gül­tig durch den Ventilator fliegt? Also bitte.
      Na gut, ich berei­te mich vor. Solltet ihr auch tun.
      Kleiner Tip: was alles läuft bei Euch aus­schließ­lich mit Strom? Na?!

  25. Es ist UNRECHT, weil es gegen die Verfassung verstößt.
    Es ist UNMENSCHLICHKEIT, weil Experimente an Menschen durch­ge­führt und gut­ge­hei­ßen werden.
    Es ist GEWISSENLOSIGKEIT, weil die Mächtigen gegen ihr Gewissen handeln.
    Es ist RÜCKSICHTSLOSIGKEIT, weil vie­le Schäden nicht berück­sich­tigt werden.
    Es ist UNVERHÄLTNISMÄßIGKEIT, weil es kei­ne epi­de­mi­sche Lage gibt.
    Es ist AMORALITÄT, weil Wissenschaft kei­ne mora­li­schen Hinweise bietet.
    Es ist WILLKÜR, weil die Maßnahmen nicht evi­denz­ba­siert sind.

  26. Wörter wie "Diktatur" oder "Faschismus" benut­zen ja Größtenteils auch nicht die Diktatoren oder Faschisten sel­ber. Obwohl Mussolini Faschismus benutzt hatte.

    Selbst in Diktaturen und im Faschismus geht schließ­lich alles gere­gelt nach Gesetz. Das muss eben so sein, weil: bla­bla­bla und es nun Gesetz ist und damit ist alles recht­lich rich­tig und in Ordnung.
    Normale Taktik der Diktatoren und Faschisten.
    Hier kann man ja es auch Coronaismus nen­nen. Oder Coronatur.
    Klingt natür­lich nicht so böse.

    Ich möch­te hier noch kurz anmer­ken, das der Großteil der "Linken" schon lan­ge nicht mehr weiß was Faschismus bedeu­tet und sie nie auf die Idee kom­men, die­sen im Parlament oder Bundestag zu suchen (und auch zu sehen und zu bemerken).
    Ihr "Faschismus" ist nur bei den klei­nen Neonazi Grüppchen (neben ein­ge­bil­de­ten Nazis = meist nor­mal Bürger) die vom Verfassungsschutz gelei­tet, auf­ge­bauscht als rie­si­ge Bedrohung, zu finden…nicht aber bei den Faschisten und Diktatoren selber.

  27. Es ist ein Zwischenstadium – das macht es schwie­rig, Es zu defi­nie­ren. Das Zwischenstadium ist unde­mo­kra­tisch, tota­li­tär. Mit den­sel­ben Machthabern zurück­zu­keh­ren zum Alten scheint nicht mög­lich und viel­leicht auch nicht wün­schens­wert zu sein – aber fehlt uns nicht auch eine Vision, wie es wäre, wenn es gut wäre? Um über­haupt Einfluß neh­men zu kön­nen, sich anzu­stren­gen, etwas zu ver­än­dern, braucht es eine Vision – es reicht nicht, zu wis­sen, was man nicht will.

    "Wenn Du ein Schiff bau­en willst, dann tromm­le nicht Männer zusam­men um Holz zu beschaf­fen, Aufgaben zu ver­ge­ben und die Arbeit ein­zu­tei­len, son­dern leh­re die Männer die Sehnsucht nach dem wei­ten, end­lo­sen Meer."
    Antoine de Saint-Exupery

    (Ich hof­fe, nie­mand stört sich dar­an, dass Saint-Exupery noch nichts von der Genderdebatte wußte.)

  28. Ich dan­ke dem Blogbetreiber, Artur Aschmoneit, der Autorin des Eingangsartikels, Elke Essien, sowie den zahl­rei­chen Foristen zu dem bren­nen­den Thema für ihre Worte.

    Sie alle hal­fen mir damit, ES ein wenig bes­ser zu ver­ste­hen. Ich hof­fe, davon genü­gend im Folgenden zurück­ge­ben zu können.

    Zu dem Begriff des Faschismus exis­tie­ren mehr Versuche der Definition, als mir bekannt sind. Sicherlich gibt es dar­un­ter ver­harm­lo­sen­de oder auch "fal­sche", viel­leicht in sich wider­sprüch­li­che; gibt es aber rich­ti­ge, die rich­ti­ge schlechthin?

    Mir ist der wich­tigs­te Teil des Begriffes Faschismus die Anerkenntnis, dass Faschismus den Kapitalismus vor­aus­setzt. Eben weil dies so ist, ver­su­chen seit etwa Ende des 2. Weltkriegs und bis heu­te zuneh­mend mehr "Historiker" anheim zu stel­len, der Stalinismus, der so genann­te "real exis­tie­ren­de Sozialismus", wäre dem Faschismus in sei­ner Terrorherrschaft nicht nur ver­gleich­bar, auch nicht nur eben­bür­tig, son­dern ihm gleich, ganz Verrückte wol­len ihn gar als noch ver­bre­che­ri­scher brand­mar­ken. Trotz die­ser unzäh­li­gen Versuche der Relativierung grei­fen die­se Lügen zum Glück bei nur einer Minderzahl. Allerdings ist die­se Verharmlosung des Faschismus und die Verächtlichmachung des sozia­lis­ti­schen Versuchs allen­falls mehr­heits­fä­hig unter deut­schen Politikern – ver­meint­lich jeder Couleur.

    Diese wich­ti­ge Voraussetzung des Kapitalismus erfüllt ES, da tun die Begriffe Liberalismus, gar Neoliberalismus, sozia­le Marktwirtschaft oder sons­ti­ge Nebelkerzen kei­nen Abbruch dran. Ganz im Gegenteil wird immer mehr der Kapitalismus ansich für die unzäh­li­gen unge­lös­ten Probleme die­ses Jahrhunderts ver­ant­wort­lich gemacht oder gar für unfä­hig erklärt, die­se über­haupt zu lösen.

    Faschismus als Form des Kapitalismus ist aber mehr als nur die­ser selbst. Er zeich­net sich durch Terror nach innen und Aggression nach außen aus. Darf man die aktu­el­le Notstandsgesetzgebung und deren Durchsetzung schon als Terrorherrschaft bezeich­nen, ganz ohne KZs, ohne täg­li­che Razzien, ohne Deportationen, ohne mas­sen­wei­se Verhaftungen und Inhaftierungen von Widerständlern oder nur Oppositionellen? Sind allein die Entmachtung des Parlaments, die Ermächtigung der Regierung zur Willkürherrschaft, Zensur und Verfolgung frei­er Meinungsäußerung, die Schleifung des Demonstrations- und Koalitionsrechts, die Abschaffung von – ers­ten – Menschenrechten, die Instrumentalisierung der Justiz und mehr schon der Terror ansich oder nur des­sen Menetekel? Ist die auch dadurch unter den Menschen gras­sie­ren­de Angst und deren dar­aus resul­tie­ren­de Gefügigkeit gegen­über den Herrschenden schon aus­rei­chend um his­to­ri­sche Parallelen zu ziehen?

    Ich hal­te die­se Fragen für wich­ti­ger als mei­ne Antwort darauf.

    Faschismus hat aber nicht nur einen unein­ge­schränk­ten Herrschaftsanspruch gegen­über dem oder den eige­nen Völkern, son­dern er muss sich näh­ren durch eine aggres­si­ve, mit­hin krie­ge­ri­sche Politik gegen­über sei­nen Nachbarn. Wirtschaft, die kapi­ta­lis­ti­sche Ökonomie allein, ist schon durch die inter­na­tio­na­le Kapitalwanderung auf Ausdehnung über alle Grenzen ange­wie­sen, Deutschland insbesondere.

    Die größ­ten Räuber der gegen­wär­ti­gen Weltkrise, eigent­lich eines Weltkrieges, sind zum über­wie­gen­den Teil bekannt und wer­den ver­klä­rend als "Gewinner" bezeich­net. Sie sind aber alle­samt inter­na­tio­nal auf­ge­stellt, sie herr­schen nicht mehr in "ihren" Ländern, son­dern über die Staaten schlecht­hin. Vielleicht machen China und Russland eine Ausnahme, der Rest wird beherrscht. Das Kapital ist der­art kon­zen­triert und wird durch das der­zei­tig mil­li­ar­den­fach "gedruck­te", nein geschöpf­te Geld noch kon­zen­trier­ter, dass Regierungen, Staaten mit ihrer Macht dahin­ter ver­schwin­den. Trumps Account-Sperrungen jüngst auf twit­ter sind eine gute Demonstration der Macht und genau dafür vor­ge­nom­men. Nicht nur wir, die gan­ze Welt soll zit­tern vor Alphabet (Google), BlackRock usw. usf.

    Diese Weltherrschaft des Kapitals kann viel­leicht wirk­lich welt­weit, ohne jeg­li­che Ausnahme eta­bliert wer­den, aber damit ist die Konkurrenz als ganz wich­ti­ge Triebkraft der – inner­ka­pi­ta­lis­ti­schen – Entwicklung auf­ge­ho­ben. Somit schau­felt sich der Kapitalismus sein eige­nes Grab.

    Oder aber es kommt ehe­dem zu einem glo­ba­len Krieg, mut­maß­lich zum Armageddon.

    Wir haben die Wahl, Sozialismus statt Barbarei.

  29. Wozu soll das gut sein dem Kind einen Namen zu geben? Als der Imperialismus in den 1973ern wie­der kam nann­te man ihn "Neoliberalismus", ein Wort das der neo­li­be­ra­le Vordenker Walther Lippmann erfun­den hat­te. Ihm schweb­te jedoch ein "Dritter Weg" zwi­schen Kapitalismus und Sozialismus vor, mit den Marktradikalen die noch heu­te sei­nen Namen miß­brau­chen woll­te er nichts zu tun haben. Und auch nicht was heut­zu­ta­ge "Neoliberalismus" genannt wird. 

    Was zur Zeit pas­siert ist ein Krisenschub inner­halbr Allgemeinen Krise des Kapitalismus des­sen Restaurationsphase die welt­weit in den 1980ern begon­nen hat und seit­dem andau­ert. Das heißt wir bewe­gen uns gesell­schaft­lich, poli­tisch, wirt­schaft­lich in Sphären die schon mal über­wun­den waren – die Entwicklung läuft sozu­sa­gen rückwärts. 

    Corona ist wie gesagt ein Krisenschub da bestimm­te Entwicklungen z.B. in der Computertechnik längst "reif" das sie den Rahmen, die Bedingungen unter denen sie ent­stan­den sind längst spren­gen. Für eine Weiterentwicklung muss der Rahmen gesprengt wer­den und das pas­siert der­zeit (sie­he Onlinehandel, Telearbeit, aus­schal­tung der Lokalen Konkurrenz, immer stär­ke­re Machtkonzentration durch Amazon). "Corona" ist der Katalysator einer­seits ist es für bestimm­te Bereiche die Möglichkeit Geld zu ver­die­nen (Big Pharma) ande­rer­seits ist es der schein­bar plau­si­ble Grund der ver­mit­telt wird um die­se lau­fen­den Entwicklungen nicht zu gefähr­den. Das ande­re wie der sym­pa­ti­sche Milliardär aus Seattle ganz ande­re Ziele ver­fol­gen las­sen wir mal unberücksichtigt. 

    All das ist ganz nor­ma­ler Kapitalismus – eine Kehrseite die viel­leicht durch die Anwesenheit des Sozialismus in der Vergangenheit nicht so durch­ge­schim­mert ist, aber trotz­dem ganz nor­ma­ler Kapitalismus. Neue Wörter braucht es nicht dafür.
    Wer das ändern will muß den Kapitalismus abschaffen.

  30. Vielen Dank für die­se Diskussion!

    Natürlich engt eine Bezeichnung letzt­end­lich ein, aber die Diskussion dar­über fin­det auf der Metaebene statt und ver­sucht "die­ses glo­ba­le Phänomen" zu durch­drin­gen und das emp­fin­de ich im Moment als wei­ter­füh­rend und inter­es­san­ter als die drölf­zigs­te Analyse des Geschwurbels ein­zel­ner Protagonisten.

    Aus der Diskussion könn­te man ablei­ten , es han­de­le es sich um den bes­ten Faschismus, den wir je hat­ten. Tragisch und komisch zugleich.

    Ich möch­te ein neu­en Aspekt ein­brin­gen. Bei den Konzepten Kapitalismus, Sozialismus, Faschismus geht es um die Betrachtung der Verteilung von Geld, Macht, Produktionsmitteln. Dabei kommt der Mensch bes­ten­falls als Ressource vor.

    Egal wer die Geschichte schreibt, ich mei­ne die Zeiten sind durch, die Metaebene "der Herrschenden" ein­zu­neh­men, sich selbst per­sön­lich dabei aus­zu­neh­men und damit eine Pseudo-Distanz ein­zu­neh­men, in Wahrheit damit die eige­ne Existenz zu ver­leug­nen, nur um aus der Herrschermetaebene mit­spre­chen zu kön­nen. Das führt uns im Moment spür­bar alle an die Wand – indi­vi­du­ell, gesell­schaft­lich und incl. derer, die mei­nen am Hebel zu sitzen.

    Das funk­tio­niert noch nicht mal mehr in den Wissenschaften bzw hat dort noch nie funk­tio­niert. Es gibt kei­ne Objektivität also war­um wird nicht end­lich das "Subjektsein" mit ein­be­zo­gen und das Menschsein gewür­digt, in allem was wir tun … Auch die­ses "glo­ba­le Phänomen" zu dis­ku­tie­ren und zu benennen.

    Ich mei­ne Metaebene und Menschsein schlie­ßen sich nicht aus. Aus der Metaebene des Menschseins braucht es vie­les ande­re nicht mehr. Z.B. kei­ne Pseudo-Ethik um tech­no­lo­gi­sche Entwicklungen, die sich in frag­wür­di­ge Richtungen bewe­gen, zu bewerten.

    Mir schwebt eine Bezeichnung vor, in der aus der Perspektive des Menschen wahr­ge­nom­men, gespro­chen und benannt wird, was schon lan­ge beob­acht­bar ist und sich nun zuspitzt.

    Und da sehe ich ein mons­trö­ses, glo­ba­les Phänomen, das sich (nicht nur) gegen den Menschen wen­det, gegen das gesun­de Lebendigsein, das ohne Macht und Produktionsmittel defi­niert ist – und zwar gegen alle Menschen, auch gegen die, die eskalieren.

    Das Phänomen iist lebens­feind­lich (Anti-bio), es arbei­tet mit Lüge (Pseudo), mit Verkehrung (Perversion) , mit offe­ner wie sub­ti­ler Gewalt, es ist aus der Sicht eines Menschen und sei­ner Grundbedürfnisse und einer lebens­freund­li­chen Umwelt her­aus dys­funk­tio­nal und destruktiv.
    Das müss­te für mich in einer tref­fen­den Bezeichnung ent­hal­ten sein.

    Der Kapitalismus eska­liert, die Wissenschaft win­det sich, die Technokraten beei­len sich dehalb, weil die mate­ria­lis­ti­sche Sicht so sehr einschränkt.

    Aus mei­ner Sicht ist die Perspektive zu erwei­tern und auf eine meta­phy­si­sche (Meta-) Ebene zu brin­gen. Auf einer phy­si­schen, mate­ri­el­len Pseudo-Metaebene gibt es kei­ne Weiterentwicklung mehr, das bedeu­tet Regression, wie wir es gera­de ver­schärft erle­ben. Digitalisierung des Schulunterrichts z.B. , braucht ganz ande­re Bewertungskriterien als aus der Sicht der Anbieter.

  31. Ich nen­ne "Es" Hygienismus. Denn in der Hauptsache dient die "Pandemie" der Etablierung eines neu­en Menschenbildes. Das des krank­ma­chen­den, defek­ten Menschen, den es ein­zu­gren­zen und zu über­wa­chen gilt, und das dazu führt, dass sich Menschen gegen­sei­tig miss­trau­en. Gerade Kinder dürf­ten es schwer haben die­ses Bild wie­der los­zu­wer­den, je nach dem wie die Eltern agie­ren. Es ist kein poli­ti­sches System. Der Hygienismus betrifft jeden ein­zel­nen für sich. 

    Ich lese gera­de "Die Zweite Schuld" von Ralph Giordano. Es geht um die man­gel­haf­te Aufarbeitung des NAziregimes. Gescheitert vor allem dar­an, dass die Mehrheit mit­ge­macht hat­te, und daher eine wirk­li­che Aufarbeitung und Bestrafung das System ver­mut­lich hät­te zusam­men­bre­chen las­sen. (sehr verkürzt)

    Das poli­ti­sche System bleibt gleich, die Rechtstaatlichkeit (Grundgesetz) wird ledig­lich umin­ter­pre­tiert im Sinne des Hygienismus.

    Ich den­ke, dass der Hygienismus so beson­ders gut fruch­tet in Deutschland und Österreich (FFP2 Maskenzwang, Testeritis in den Schulen und anders­wo…) hat etwas mit der man­geln­den Aufarbeitung zu tun.

  32. Ich mei­ne, ein wesent­li­ches Merkmal des­sen, was wir gra­de erle­ben – und ein wesent­li­cher Unterschied zu den his­to­ri­schen Faschismen – ist dass die Initiatoren und Regisseure die­ses Geschehens auf die Herrschaft über die Gehirne der Menschen set­zen. Propaganda und Gehirnwäsche sind als Herrschaftsinstrumente viel öko­no­mi­scher und nach­hal­ti­ger als Polizeistaat, Gestapo und Internierungslager. Einen Bürgerkrieg könn­ten sie nicht gewin­nen, und wenn, dann stün­den sie als Verbrecher vom Schlage eines Hitler, Himmler oder Stalin dar. Diesen Preis wol­len sie mit Sicherheit nicht zahlen.

  33. OMG. Welche Verrenkungen möch­te "die Leserin" Elke Essien eigent­lich noch machen um nicht bei diver­sen Zensurwilligen anecken zu müssen/können? Was für eine erbärm­li­che Kriecherei!
    Man kann und soll­te die aktu­el­len poli­ti­schen Entwicklungen als neo­fa­schis­tisch bezeich­nen. Eigentlich ist es doch sogar noch viel schlim­mer. Während man gegen den his­to­ri­schen Faschismus noch nen­nens­wer­ten Widerstand ver­mel­den konn­te, ist es doch aktu­ell so, dass wir die­sen inter­na­tio­nal nicht mehr haben.
    Der Neofaschismus ist ein inter­na­tio­na­les Phänomen. Der Mensch (heu­te wie damals) nur noch Verfügungsmasse eines kri­mi­nel­len Staatsapparats. Und die Opfer die­ser Politik? Die sind wei­test­ge­hend völ­lig ver­blen­det durch Propaganda und pseu­do­wis­sen­schaft­li­che Irreführungen.
    Mein Rat: Weniger krie­chen und die neo­fa­schis­ti­schen Protagonisten kon­se­quent angehen.

    1. … und wie idio­tisch muss jemand sich geben, damit AA es/sie/ihm auch noch Extra-Raum einräumt?

      Also die Perfidie ist doch wohl offen­sicht­lich: hier soll ver­blö­det werden!

  34. Die größ­ten Faschismus-Verharmloser sind die, die sich gegen legi­ti­me, demo­kra­ti­sche, bür­ger­li­che Proteste und Demonstrationen stel­len und "Maske auf ‑Nazis raus!" schreien.

    Wer über­all nur Nazis sieht (außer in der Regierung und in den Medien-Schaltstellen) ver­harm­lost das Tun und trei­ben der dama­li­gen Nazis wie kein anderer.

    Und wer sind die "Nazi, Nazi"-Schreier?

    Genau die, DIE ande­ren ver­bie­ten wol­len, Vergleiche mit dem Dritten Reich zu ziehen!

    Offensichtlicher geht Gedankenkontrolle nicht: indem man Gedankengänge (was Vergleiche nun mal sind) ver­bie­tet, ver­un­mög­licht man die Realitätserkennung.

    Natürlich kann man sich dar­über strei­ten, zB ob die Verblendung heu­te genau­so oder sogar grö­ßer ist als sie damals im "Dritten Reich" war.

    Aber wenn man sol­chen Streit ein­fach ver­un­mög­licht, indem man den Gedanken (das Vergleichen) an sich ver­bie­tet, dann hat man bei den Starpropagandisten seit Lippman über Himmler bis von mir aus Kleber (sehr klei­nes Licht dage­gen, ich weiß) gelernt: wer das Denken bestimmt, bestimmt die Realität, bzw. was dafür gehal­ten wird.

    Und noch­mal: die größ­ten Faschismus-Verharmloser sind die Dauer-"Nazi, Nazi"-Schreier!

  35. "Doch, ich habe einen Standpunkt zu all­dem. Er ent­spricht die­sem Kommentar:

    „Gesellscahftskritik war frü­her, dass man den Mächtigen und Einflussnehmern den Spiegel vor­hält. Was haben wir hier, das Staatsfernsehen, das Mensche in den Knast schickt, wenn sie nicht zwangs­ab­ge­ben (Mafia), eine paar Systemclowns, die jeden Nazi nen­nen, der nicht ihrem ver­lo­ge­nen und intel­lek­tu­ell ver­faul­tem Schwachsinn zustimmt und ein Puplikum, dass so indok­tri­niert ist, dass ihm das eige­ne Mitläufertum nicht mal auf­fällt. Alles nichts neu­es. Typisch Mensch eben.“"

    Und heu­te? Man redet nicht mehr über Gesellschaft, gar Kritik, son­dern dar­über, WIE SIE ZU FORMULIEREN ERLAUBT WÄRE. (wenn man sie denn über­haupt zu den­ken wagen wol­len würde)

    Ihr tut mir so Leid!

    Obiges Zitat übri­gens von https://opablog.net/

  36. An die Sprachlosen hier:

    "Faschismus" kommt von "Fasci", "Bündel" und ver­an­schau­licht dazu die Methode des Faschismus: Bündelung der Macht!

    Wenn ihr ES nicht damit benen­nen woll­te, was ES ist, dann nennt doch gleich auch ein Bett "Tisch" und einen Stuhl "Kühlschrank".

    Wenn schon, denn schon. Wenn schon Blödheit, dann bit­te richtig.
    Wenn schon Gehirnwäsche, dann auch bit­te vollständig!

  37. Das ist eine wirk­lich gute Frage.

    Ich habe mich in letz­ter Zeit etwas mit der Geschichte um Jeffrey Epstein beschäf­tigt (kann ich jedem emp­feh­len) und ein Interview mit einer Überlebenden gehört. In ihrem Bericht deu­tet sich sehr kon­kret eine Systematik an, die die Vorstellungsgrenzen der aller­meis­ten Leute spren­gen dürf­te. Da ist der NYT-Artikel zu der »Gates-Epstein-Affäre« nur die abso­lu­te Krümel-Spitze des Eisbergs. https://www.nytimes.com/2019/10/12/business/jeffrey-epstein-bill-gates.html

    Gedächtniszitate: (über­setzt) »Die Trumps und Clintons gin­gen dort ein und aus. Ich habe sie gese­hen.« oder »Über lan­ge Zeit sah ich jeden Tag min­des­tens fünf unter­schied­li­che Kinder. Die sind nicht mehr auf­find­bar. Es haben sich nur 30 Opfer gemeldet.«
    Auch die Verbindungen zu den Geheimdiensten zB über den Vater – eben­falls eine sehr inter­es­san­te Figur https://de.wikipedia.org/wiki/Robert_Maxwell – sei­ner Komplizin Maxwell scheint mir recht gut belegt zu sein (die Überlebende dazu: »Er hat­te min­des­tens 6 ver­schie­de­ne Pässe, die ich gese­hen habe«).
    Obwohl die­ser Fallkomplex nicht beson­ders lan­ge in der Öffentlichkeit prä­sent gewe­sen ist – trotz kur­zer inten­si­ver Ausschlachtung –, steht er exem­pla­risch für sys­te­ma­ti­sche Zusammenhänge, die man in eine Analyse der Situation ein­be­zie­hen sollte.
    Vielleicht soll­te man sich auch wirk­lich noch mal Kubricks «Eyes Wide Shut» anse­hen (die dama­li­ge Besitzerin des Schlosses wo der Film zT gedreht wur­de, hielt sich laut der Überlebenden im Umfeld Epsteins auf). Und die letz­te Einstellung aus «The Shining» (wel­ches Foto ist das? Es ist wohl ein ech­tes Bild und ver­mut­lich kein zufäl­lig gewähl­tes, wie Kubrick behauptete.)

    Wir haben es mit der bana­len Situation zu tun, dass Geld nun­mal mehr denn je die Welt regiert und die­se uner­mess­lich rei­chen Menschen das eben für sich aus­zu­nut­zen wis­sen – mit einer Totalität und teil­wei­se Dekadenz und Brutalität, die gewis­sen Herrschern aus der Vergangenheit (@aa's Meinung dazu als Historiker wür­de mich inter­es­sie­ren) nicht mög­lich gewe­sen wäre.
    Der Begriff Fassaden-Demokratie deu­tet an, wie raf­fi­niert und ver­steckt die­se Leute ope­rie­ren können.
    Man darf wei­ter davon aus­ge­hen, dass die­se Leute gut ver­netzt sind und mit­hil­fe ihrer Ressourcen und unter Ausnutzung von Politik, Militär und Wirtschaft Ziele ver­fol­gen, die in der Öffentlichkeit aber wohl auch intern defi­ni­tiv nicht klar benannt werden.
    Nicht mal die Wahrheit über den Afghanistan-Einsatz dringt an eine brei­te­re Öffentlichkeit. Wobei man da auch nicht immer 100%ig weiß, wel­che Politiker ein­fach naiv sind und wel­che mehr wis­sen. Beides wird es geben. Von letz­te­rem natür­lich ent­spre­chend weniger. 

    Also, wie soll man es nen­nen? Da wir die genau­en Ziele die­ser Leute nicht ken­nen, ist das schwer zu beant­wor­ten. Bezeichnen wir es für's ers­te viel­leicht ein­fach als Herrschaft deren Manövriermasse wir sind und die uns nicht ver­rät, was sie mit uns und über­haupt vorhat.

    1. Nachtrag: Das Interview, das ich gehört hat­te, wur­de von Youtube gelöscht, aber ich habe es an ande­rer Stelle auf Youtube wie­der­fin­den kön­nen. Für die Interessierten:
      https://www.youtube.com/watch?v=YqKVXvcXFvE

      Ich möch­te außer­dem eine kur­ze Einordnung des Reichtums die­ser Leute geben bzw. die­sen ins Verhältnis set­zen, damit man ein wenig bes­ser die Ausmaße die­ser Herrschaft ver­steht und um wie vie­le Menschen es geht, die zu so etwas über­haupt in der Lage sind.
      Da die Vermögenssituation von Epstein sicher­lich zu Teilen im Dunkeln liegt, lässt sich nicht end­gül­tig sagen über wie­viel Geld er wirk­lich ver­fügt hat, aber allein auf­grund der inzwi­schen bekannt gewor­de­nen Vermögenswerte habe ich eine Schätzung vorgenommen.
      Demnach gehör­te Epstein unge­fähr zu den 0,00004% der reichs­ten Menschen der Welt. Ja, das habt ihr rich­tig gele­sen. Wir reden da von 2000 bis 3000 Menschen. Out of 7,89 Milliarden Menschen. Das muss man ein­fach mal auf sich wir­ken lassen.

      1. Nachtrag II:
        Festzuhalten ist: Je mehr man sich ein­liest, des­to kurio­ser wer­den die Verbindungen.
        So wird zB die Schwester von der Komplizin Jeffrey Epsteins auf der Webseite des World Economic Forum als ein Technology Pioneer des Forums gelistet.
        https://www.weforum.org/people/isabel-s-maxwell

        Nun will man da gera­de aus der Linken her­aus auf­grund der fami­liä­ren Verbindung kei­ne vor­ei­li­gen Schlüsse zie­hen, aber der Verdacht drängt sich auf, dass hier mehr als ein Zufall vor­liegt. Zumal es an die­ser Stelle den Rahmen spren­gen wür­de alle Verbindungen auf­zu­lis­ten, die in die­se Richtung weisen …
        Ich kann nur jedem mit Nachdruck emp­feh­len, sich damit auseinanderzusetzen.

  38. Eine wei­te­re Struktur (und Familie), die man sich mal anschau­en kann für die Beurteilung der heu­ti­gen Situation:

    1) »Julian Huxley spiel­te eine bedeu­ten­de Rolle in der Gründungsphase der UNESCO und war von 1946 bis 1948 der ers­te Generaldirektor der Organisation. Ferner geht die Gründung der Internationalen Humanistischen und Ethischen Union (IHEU) auf eine Initiative Huxleys zurück«
    https://de.wikipedia.org/wiki/Julian_Huxley

    Nach(!) dem zwei­ten Weltkrieg stimm­te er in die­sem Kontext fol­gen­de Töne an:

    2) «At the moment, it is pro­bable that the indi­rect effect of civi­li­sa­ti­on is dys­ge­nic ins­tead euge­nic; and in any case it seems likely that the dead weight of gene­tic stu­pi­di­ty, phy­si­cal weak­ness, men­tal insta­bi­li­ty, and dise­a­se-pro­neness, which alrea­dy exist in the human spe­ci­es, will prof too gre­at a bur­den for real pro­gress to be achie­ved. Even though it is qui­te true that any radi­cal euge­nic poli­cy will be for many years poli­ti­cal­ly and psy­cho­lo­gi­cal­ly impos­si­ble, it will be important for UNESCO to see that the euge­nic pro­blem is exami­ned with the grea­test care, and that the public mind is infor­med of the issu­es at sta­ke so that much that now is unt­hin­ka­ble may at least beco­me thinkable.»
    https://unesdoc.unesco.org/ark:/48223/pf0000068197_eng

    Für ein tie­fe­res Verständnis sei­ner Vorstellungen bie­tet sich die Lektüre die­ses Buches (u.a. mit dem Thema «Transhumanism») an: https://archive.org/details/NewBottlesForNewWine/page/n15/mode/2up («New Bottles for New Wine» ist jeden­falls eine äußerst inter­es­san­te Formulierung)

    3) Ob es Zufall ist, dass sein ers­ter Bruder Aldous «Brave New World« schrieb? Ob sein zwei­ter Bruder die­se Ideen wei­ter­führ­te in sei­ner Position als Forscher und Pionier der Neuroinformatik? https://de.wikipedia.org/wiki/Andrew_Fielding_Huxley
    Ob Klaus Schwab (»Verschmelzung unse­rer phy­si­schen, digi­ta­len und bio­lo­gi­schen Identitäten wer­de die neu­en Technologien auch in den bis­her pri­va­ten Raum unse­res Geistes ein­drin­gen las­sen«) & co sich von die­ser Linie und die­sem Menschenbild haben inspi­rie­ren lassen?

    Nun, das kann sich jeder sel­ber überlegen …

    1. Nachtrag I (inter­es­san­te Quellen):

      · 'A new and hope­ful type of social orga­nism': Julian Huxley, J.G. Crowther and Lancelot Hogben on Roosevelt's New Deal https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/31637979/

      · ‘Julian Huxley and the Continuity of Eugenics in Twentieth-cen­tu­ry Britain’ https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4366572/

      · [Julian Huxley's trans­hu­ma­nism: a new reli­gi­on for huma­ni­ty] https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/32304200/

      · ‘Engineering humans : cul­tu­ral histo­ry of the sci­ence and tech­no­lo­gy of human enhancement'
      https://eprints.bbk.ac.uk/id/eprint/40210/1/Hallvard%20Haug%20-%20Engineering%20humans%20%2528corrected%2529.pdf

      · [Explorig the World of Transhumanism, Genetics, Cybernetics and More] https://humanparagon.com

      · [The her­me­neu­tic chal­len­ge of gene­tic engi­nee­ring: Habermas and the trans­hu­ma­nists] https://www.infona.pl/resource/bwmeta1.element.springer-db6c1755-c88d-3022–9f21-91aa7d36f226

      · [Galton Institute] https://en.wikipedia.org/wiki/Galton_Institute

      · “Applied phy­sics and che­mi­stry bring more grist to the mill; app­lied bio­lo­gy will also be capa­ble of chan­ging the mill its­elf.” https://books.google.de/books/about/Essays_of_a_Biologist.html?id=r–2AAAAIAAJ&redir_esc=y

  39. Mir scheint es mitt­ler­wei­le schlüs­sig zu sein, dass der Übergang in ein neu­es Geldsystem vor­be­rei­tet ist und aktu­ell umge­setzt wird.
    Ja, es geht um Digitales Zentralbankgeld.
    Wer sich detail­lier­ter dafür inter­es­siert, was in etwa abläuft, dem sei­en fol­gen­de Informationsquellen als Einstieg empfohlen:

    1) «Bankers run­ning the mone­ta­ry sys­tem are making a con­cer­ted push toward full-on tota­li­ta­ria­nism through mone­ta­ry and finan­cial con­trol.» https://www.youtube.com/watch?v=VYOEvurCVuk

    2) «Quantitative Easing Is the Biggest Sham Ever» https://www.youtube.com/watch?v=rDtVABEzcy4

    3) Ergänzend die (mir sehr wich­ti­ge) mar­xis­ti­sche Perspektive (deren etwas nai­ve Schlussfolgerungen auf Inkompetenz ich aller­dings nicht tei­le) https://www.youtube.com/watch?v=btOh9T9q9CY

    4) Im Zusammenhang zur Pandemie: https://youtu.be/SSnJhHOU_28?t=3112

    1. Nachtrag I:

      Die Reihenfolge ist natür­lich eine Katastrophe. Sinnvoller wäre fol­gen­de Reihenfolge beim Anschauen:

      1) Allgemeiner Kontext (mar­xis­ti­sche Perspektive):
      https://www.youtube.com/watch?v=btOh9T9q9CY

      2). Im Zusammenhang zur Pandemie: https://youtu.be/SSnJhHOU_28
      (Speziell ab Minute 51:00)
      Schreyer: »Im Septemer 2019 ist irgend­was pas­siert. Ich weiß nicht was. Ich kann's ihnen nicht sagen« (55:50)

      3) Und was da pas­siert ist, wird dann in den ande­ren bei­den Videos erklärt, die ich genannt habe: 

      a) «Bankers run­ning the mone­ta­ry sys­tem are making a con­cer­ted push toward full-on tota­li­ta­ria­nism through mone­ta­ry and finan­cial con­trol.» https://www.youtube.com/watch?v=VYOEvurCVuk

      b) Quantitative Easing Is the Biggest Sham Ever» https://www.youtube.com/watch?v=rDtVABEzcy4

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