Westentaschenstaatsmann droht

Hat jedes Ländle den Chef, den es verdient?

Diese Show, eine Mischung aus Realitätsverweigerung aus Cäsarenwahn, Sitcom und Senilität, ist am 31.7. auf swr.de zu bestau­nen. Neben Krokodilstränen über das Schicksal der Kinder (an dem er offen­bar kei­ner­lei Schuld hat), ist dies die Kernbotschaft:

»Aktivitäten wie der Besuch im Gasthaus oder im Kino [wer­den] Nicht-Geimpften allen­falls noch mit Test erlaubt sein. Und selbst das ist nicht sicher. Denn von Getesteten geht ein höhe­res Ansteckungsrisiko aus als von Geimpften.«

29 Antworten auf „Westentaschenstaatsmann droht“

  1. Das is ja mal n leich­ter IQ-Test.
    Sich ein­fach nicht mehr tes­ten las­sen, und schon geht von nie­man­den mehr ein Ansteckungsrisiko aus.
    Außer man ist schon gespritzt. Dann ist man sowie­so anste­ckend und jeder Test noch oben­drauf, macht nur noch ansteckender.

    Wissen ist Macht. Weiß nix, macht nix.

  2. Mit Liebermann, Maxe:
    "Ick kann janich so vil­le fres­sen, wie ick kot­zen möcht!"

    Könnte die­sem dau­er­schmat­zen­den und mit­hin hoch­se­ni­len Mann jetzt irgend­je­mand bit­te mit­tei­len, dass er zwecks Schadensabwehr von sei­nem Amt zurück­tre­ten muss. – Danke!

    (Aber die Menschen haben nur die Regierenden, die sie gewählt haben, nicht wahr?
    Und wenn 32,6 % der­je­ni­gen, die in BW die­sen dau­er­schmat­zen­den, hoch­se­ni­len Mann gewählt haben, wie es die amt­li­chen Stellen am 1. April [sic!] 2021 fest­stell­ten, den damit zum Regierenden 'gemacht' haben, dann müs­sen sich die ande­ren 67,4% halt damit arran­gie­ren. So läuft "Demokratie" hierzulande.)

  3. Er sagt imp­fen imp­fen impfen.
    Gilt auch eine Tetanusimpfung? 🙂
    Um ein gutes Gefühl zu haben fin­de ich die auch ganz gut.

  4. Beim Reinhören in die Ansprache des Führers aus Baden-Württemberg, dach­te ich ganz neben­bei so vor mich hin, wie es denn wäre, wenn jedes an die hal­lu­zi­nier­ten Untertanen gerich­te­te Wort, wel­ches den Wortstamm "Impf" ent­hält, mit einem Peitschenhieb der Bauart: Stahlrute, quit­tiert wer­den würde ?

    Meine Zählung ergab 18 sol­cher Wortsünden. Vielleicht waren es nur 17 oder aber sogar 19. Der Grundsatz "In dubio pro reo" müss­te selbst­ver­ständ­lich selbst für den Führer aus Baden-Württemberg, nament­lich: Winfried Kretschmann, Berücksichtigung finden 😀

    Wie auch immer
    MfG

  5. Ich fürch­te: ja.
    ein zusätz­li­cher Grund als Badener Schwaben nicht zu mögen und end­lich natio­na­le Selbstbestimmung durchzusetzen!

    Schande über mich, dass ich bei die­sen "Landtagswahlen" teil­ge­nom­men und der Partei die­ses "Fürschten" mei­ne Stimme gege­ben habe.

    1. @ navy
      es gibt zwei Deppen, die mit Kretsch anfangen.
      Der Depp in BW heißt Kretschmann
      Der in Sachsen Kretschmer.

      Für letz­te­ren hat­te ich 2020 ein kur­zen Moment des Respekts, als er Prof. Bhakdi zu einer Gesprächsrunde einlud.
      Da wur­de er aus den Hinterzimmern Berlins aber ruck­i­zucki zurück gepfiffen.
      So geht Plutokratie

  6. „Hat jedes Ländle den Chef, den es verdient ?"
    Vermutlich schon. Zumal die­se Leute ja demo­kra­tisch gewählt wur­den. Dieser Mann und sei­ne Partei stan­den ja in grau­er Vorzeit ein­mal für die rich­ti­gen Werte. Leider pas­siert es manch­mal, dass Menschen den Verstand ver­lie­ren. Ganz blöd wird’s halt, wenn das kein Einzelschicksal bleibt. So wie bei den Grünen.

  7. Einer beim Arzt, will sich kas­trie­ren las­sen. Kurze Rückfrage, gesagt getan. Auf dem Heimweg trifft der frisch­ge­ba­cke­ne Eunuch sei­nen Nachbarn und fragt den wo es hin­geht. Zum Impfen sagt der Nachbar. Aah ich Depperter, Impfen hätts g'heiße…

  8. Kretschmann sug­ge­riert in sei­ner Ansprache, er sei voll­stän­dig geimpft.
    Ist das so?
    Falls nicht, wird er dem­nächst mit einer Reihe von Einschränkungen leben müssen.

    Kretschmann: "Wer sich impft, der schützt sich selbst." "Und ich kann aus eige­ner Erfahrung sagen, das ist ein gutes Gefühl."
    "Deshalb habe ich mich auch sofort imp­fen las­sen, als ich an der Reihe war. Damals war der Impfstoff noch knapp."
    Bisher hat man von Kretschmann nur von EINER Impfung gehört (Astrazeneca).
    https://www.swr.de/swraktuell/baden-wuerttemberg/kretschmann-impfung-102.html

    Er sagt, er habe sich imp­fen las­sen, als der Impfstoff noch knapp war (19.03.2021). Das war EINE Impfung. Eine ers­te Impfung. Kein Wörtchen über eine zwei­te Impfung.
    Blieb es bei die­ser einen Impfung? Hat er Muffensausen gekriegt?
    "Kretschmann gesteht – Impfung nicht spur­los an ihm vorbeigegangen."
    "Auf die Nebenwirkungen ange­spro­chen, berich­te­te der 72-Jährige von Gliederschmerzen, und dass er sich schlapp gefühlt habe – er habe einen Tag Homeoffice machen müssen."
    https://www.heidelberg24.de/baden-wuerttemberg/corona-baden-wuerttemberg-inzidenz-winfried-kretschmann-impfung-bundes-notbremse-verordnung-zr-90264148.html
    Komisch, im März hat er ein gro­ßes Tamtam gemacht um sei­ne Impfung! Es wur­de auf allen Nachrichtenkanälen in BW verbreitet.
    Dann war Stille.

    Keine Ahnung, was hier hin­ter der Bezahlschranke steht: So ste­hen Kretschmann und Co. zur Impfung. Ist die Landesregierung schon geimpft?
    https://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.wie-unsere-politiker-zur-coronaimpfung-stehen-ist-die-landesregierung-schon-geimpft.6011dea3-115c-4445-b1dd-b019475f818b.html?reduced=true

    Jedenfalls schei­nen die Baden-Württembergischen Regierungsmitglieder nicht (mehr) sehr offen­siv mit ihrem eige­nen Impfstatus öffent­lich umzugehen.
    Ist Sozialminister Lucha, der Forderungen an ande­re auf­stellt, voll­stän­dig geimpft?
    Unsere obers­te Landesleitung ist nicht sehr ver­trau­ens­er­we­ckend und abso­lut ohne Vorbildcharakter.
    Groß rum­kra­ke­len in bes­ter Marktschreier Manier, ande­re bedrän­gen, sie mit aso­zia­lem Verhalten in Verbindung brin­gen, aber sel­ber in der Versenkung verschwinden.
    Als Politiker, die die Bürger stän­dig mah­nen, die Freiheiten der Bürger ein­schrän­ken und die Grundrechte miss­ach­ten, soll­te man ande­res erwarten!

    Wie dem auch sei, es gibt wahr­schein­lich in weni­gen Wochen neue Gelegenheiten sich Spritzen zu lassen.
    Sozialminister Manfred Lucha: „Ich for­de­re Auffrischimpfungen ab dem 1. September“.
    https://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.sozialminister-manfred-lucha-im-interview-impf-auffrischung-ab-1-september.cbaec86d-1378–4282-9c6f-231450b2d58c.html?reduced=true
    https://www.gmuender-tagespost.de/baden-wuerttemberg/auffrischungsimpfung-coronavirus-baden-wuerttemberg-dritt-impfungen-biontech-stiko-ema-spahn-zr-90893545.html

  9. Ein wei­te­rer Gipfel der Unverfrorenheit.
    Kretschmann: "Gerade Kinder und Jugendliche haben sich wäh­rend der letz­ten Corona-Wellen zurück­ge­nom­men. Sie konn­ten nicht zur Schule gehen, nicht in den Sportverein und sie konn­ten nur weni­ge Freunde tref­fen. Sie haben es getan, um ihre Eltern und Großeltern zu schützen."

    Leidet Kretschmann unter mas­si­ven Wahrnehmungsstörungen? Will er uns was vom Pferd erzäh­len oder sogar Lügen auftischen?
    Kinder und Jugendliche haben sich nicht zurück­ge­nom­men, sie wur­den zurück­ge­nom­men!! Von der Politik! Von ihm und sei­ner Regierung!
    "Sie konn­ten nicht zur Schule gehen." Logisch! Die Politiker haben es ihnen ja ver­bo­ten und den Schulbesuch unmög­lich gemacht.
    Zwischenmenschliche Kontakte (Sportverein, Freunde tref­fen) wur­den per Verordnung unter Androhung von har­ten Strafen verboten!
    Daraus schließt Kretschmann, dass das Verhalten frei­wil­lig war?
    Eine bei­spiel­lo­se Heuchelei und unfass­ba­re Unaufrichtigkeit.
    Von stren­gen Maßnahmen, die anschei­nend noch stren­ger wer­den sol­len, die bereits jetzt unsäg­li­ches Leid für vie­le Menschen und Existenzvernichtungen gebracht haben und zu Spaltungen geführt haben, von der Regierung unter sei­ner Führung ver­ord­net, sagt er kein ein­zi­ges Wort.

    1. @ Anton
      Ich bin ganz bei Ihnen! 

      Herr Kretschmann hat­te auch kei­ne Skrupel, vor einer Schulklasse zu behaup­ten, der Impfstoff sei so gut geprüft wie kein ande­res Medikament. Da stel­le ich mir nicht mehr die Frage, ob er lügt! Aber lei­der fal­len die­se Lügen bei vie­len Eltern auf frucht­ba­ren Boden – zumin­dest an der Schule, an der ich arbei­te. Das ist alles nur noch zum Verzweifeln. Mir graust es schon jetzt vor dem kom­men­den Schuljahr. 

      https://www.mannheim24.de/mannheim/mannheim-winfried-kretschmann-besuch-impfen-corona-impfpflicht-peter-kurz-90839291.html

  10. Es ist ja nicht unüb­lich, dass Menschen im Alter von über 70 etwas durch­ein­an­der sind. Ich ken­ne das auch im pri­va­ten Umfeld, die Murmel funk­tio­niert zwar noch, aber die kogni­ti­ve Leistung abseits der erlern­ten Routinen geht dann doch bei sehr vie­len Menschen rapi­de abwärts. Da wer­den Zusammenhänge nicht mehr wirk­lich ver­stan­den, es gelingt auch nicht mehr, kom­ple­xe Gedanken zu ver­fol­gen, weil eine Überforderung eintritt.

    Dann erfolgt meist eine Infantilisierung des Weltbildes, dann kann nicht sein, was nicht sein darf und es gibt nur mehr schwarz und weiß. 

    In die­sem Fall ist für Kretschmann die Impfung eben aus­nahms­los gut, alles ande­re bedeu­tet Tod und Verderben. Seinem Alter ent­spre­chend ist die­ser Gedankengang die Höchstleistung, die er noch abru­fen kann.

    Man sieht das ja auch bei Biden. Das sind geal­ter­te Sprechpuppen, die eigent­lich irgend­wo auf der Veranda sit­zen soll­ten, den Enkeln von frü­her erzäh­len und sich Essen auf Rädern brin­gen lassen.

  11. Na, wenn Geimpfte nicht mehr getes­tet wer­den und Ungeimpfte in Zukunft alle Tests sel­ber zah­len sol­len… dann haben wir in BW wohl bald NULL posi­tiv Getestete… zumin­dest im schwä­bi­schen Teil 😉 …

  12. Kretschmann ist das Representativum für den durch­schnitt­li­chen ÖRR-Konsument. Mir ist das ges­tern auf­ge­fal­len als ich mal ARD län­ger Olympiabedingt gese­hen habe. Der Anteil an Arzneimittelwerbung für Blasenschwäche, Reizdarm, Lifta ist skur­ril, kein Wunder dass die irgend­wie ver­su­chen ins Netz vor­zu­drin­gen. In den Nachrichtenshows wird sogar noch Teletext bewor­ben, die unter 30 müss­ten da googeln…

    Bei TP wur­de ich gesperrt als ich auf die Drohung hin­wies, das war wohl schon über­in­ter­pre­tiert für die Mods genau­so ethisch in Frage zu stel­len ob 10 Impftote für 1000 80jährige Coronatote geop­fert wer­den müssen. 

    Wir leben in einer Gerontokratie und so sehr ich coro­dok auch schät­ze, man rich­tet in der Blase hier oder auf TP nix mehr aus. Da "hilft" auch kei­ne RAF mehr. Auswandern oder Lokale Genossenschaftsbetriebe mit Regionalwährung von alter­na­ti­ven Lebens- und Realitätsgemeinschaften

    1. Auswandern hilft mE auch nix, weil wir es mit einer epi­de­mi­schen Lüge von inter­na­tio­na­ler Tragweite zu tun haben.
      Oder ken­nen Sie noch ein Eckchen, wohin man gehen könnte?

  13. zitat von sei­ner website:

    „Als Kind woll­te ich Pfarrer wer­den“, berich­tet er. Vom Dorf auf der Schwäbischen Alb ging es dann aufs Gymnasium in Oberschwaben. Die Zeit im streng katho­li­schen Internat präg­te ihn sehr: „Alles war ver­bo­ten. Man durf­te noch nicht mal am Sonntag die Stadt besu­chen. Unerlaubter Wirtshausbesuch wur­de mit der Drohung geahn­det, aus dem Internat zu flie­gen.“ Als er es nicht mehr aus­hielt, ver­ließ Kretschmann das Internat nach der zehn­ten Klasse. Trotz die­ser Erfahrung ist Kretschmann heu­te gläu­bi­ger Katholik: „Glaube ist etwas Existenzielles. Da ich aber zu den Glaubenszweiflern gehö­re, ist es auch immer etwas, was mich umtreibt.“
    zitat ende.

    pri­ma, er bear­bei­tet sein trau­ma, indem er im mär­chen­on­kel­ton­fall vor einem altar­ar­ti­gen tri­pty­chon sit­zend mit sank­tio­nen für unge­impf­te droht. kin­der haben sich zurück­ge­nom­men, echt jetzt? er war mal ethik­leh­rer. was geht in dem mann vor? kin­der wur­den gequält wegen poli­ti­scher ent­schei­dun­gen und wer­den nach wie vor für din­ge zur ver­ant­wor­tung gezo­gen, für die sie nicht zustän­dig sind. 

    leu­te, ich packs alles nicht mehr. ich habe noch nie was ande­res als grün gewählt. ich bin nach­hal­tig vor den kopf gestos­sen und wirk­lich erschüt­tert und auch traurig.

    und ich möch­te noch etwas aus mei­ner kunst­his­to­ri­schen per­spek­ti­ve anmer­ken: er posiert da wie der pfar­rer in der kir­che vor einem rot­grü­nen flü­gel­al­tar. die kunst soll den auf­tritt wohl auf­lo­ckern, freund­lich & far­ben­froh machen. aber die par­al­le­le zum mit­tel­al­ter­li­chen altar mit mit­tel­ta­fel und sei­ten­flü­geln ist auf­fäl­lig, und inten­diert. die male­rei ist gleich­zei­tig an belie­big­keit und bana­li­tät nicht zu über­bie­ten, auch wenn die äus­se­re form auf edel und hei­lig macht. passt. in der mit­te das fege­feu­er, und aus­sen das grü­ne para­dies. lol.

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