WHO rät von Massentests Asymptomatischer ab

»Das Testen von asym­pto­ma­ti­schen Personen mit NAAT oder Ag-RDTs wird der­zeit nur für bestimm­te Gruppen emp­foh­len, dar­un­ter Kontaktpersonen von bestä­tig­ten oder wahr­schein­li­chen COVID-19-Fällen und häu­fig expo­nier­te Gruppen wie Mitarbeiter im Gesundheitswesen und in Langzeitpflegeeinrichtungen.
- Ein flä­chen­de­cken­des Screening von asym­pto­ma­ti­schen Personen ist auf­grund der damit ver­bun­de­nen erheb­li­chen Kosten und des Mangels an Daten zur ope­ra­ti­ven Wirksamkeit der­zeit kei­ne emp­foh­le­ne Strategie.

- Bei den Überlegungen zum Einsatz von Selbsttests soll­ten ein ver­bes­ser­ter Zugang zu Tests und poten­zi­el­le Risiken, die die Ausbruchskontrolle beein­träch­ti­gen kön­nen, berück­sich­tigt wer­den. Der poten­zi­el­le Nutzen und Schaden von Selbsttests mit SARS-CoV‑2 Ag-RDTs wird in einem sepa­ra­ten Leitfaden behan­delt wer­den.«

»Nukleinsäure-Amplifikationstests (NAAT) sind der Referenzstandard für die Diagnose einer aku­ten SARS-CoV-2-Infektion.

Die Länder kön­nen qua­li­ta­tiv hoch­wer­ti­ge Antigen-Nachweis-Lateral-Flow- oder Schnelldiagnosetests (Ag-RDTs) ver­wen­den, die ein­fach zu bedie­nen sind und schnel­le Ergebnisse liefern…«

Das ist zu lesen in den "Recommendations for natio­nal SARS-CoV‑2 tes­ting stra­te­gies and dia­gnostic capa­ci­ties" der WHO vom 25.6.

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12 Antworten auf „WHO rät von Massentests Asymptomatischer ab“

  1. Symbolbild »Überhastet das noch blu­ti­ge Messer abwi­schen« oder »Die Wohnung not­dürf­tig auf­räu­men kurz bevor der Besuch kommt«?

  2. "30. Juni 2021
    Experimentelle Bewertung des Kohlendioxidgehalts der ein­ge­at­me­ten Luft mit oder ohne Gesichtsmaske bei gesun­den KindernEine ran­do­mi­sier­te kli­ni­sche Studie .."

    "..Wir maßen Mittelwerte (SDs) zwi­schen 13 120 (384) und 13 910 (374) ppm Kohlendioxid in der Einatemluft unter chir­ur­gi­schen und Filtering Facepiece 2 (FFP2)-Masken, was um den Faktor 6 über dem Wert liegt, der vom deut­schen Umweltbundesamt bereits als inak­zep­ta­bel ange­se­hen wird. .."

    https://jamanetwork.com/journals/jamapediatrics/fullarticle/2781743

    https://2020news.de/studie-belegt-inakzeptabel-hohe-kohlendioxidwerte-unter-gesichtsmasken-bei-kindern/

    Mein Heizungsbauer rät in sol­chen Fällen drin­gend zur Lüftung und zum Einbau einer Lüftungsanlage, da Werte ab 2000 ppm laut Bundesumweltamt als hygie­nisch inak­zep­ta­bel gelten.

    Ausserdem sagt er das zuviel CO2 in der Raumluft zu Konzentrationsschwäche, Leistungsabfall und erhöh­tem Ansteckungsrisiko führen.

    https://www.dein-heizungsbauer.de/ratgeber/raumklima/co2-raumluft/

    https://www.umweltbundesamt.de/themen/gesundheit/kommissionen-arbeitsgruppen/ausschuss-fuer-innenraumrichtwerte-vormals-ad-hoc

    Liebe Behörden, bit­te mal prüfen 🙂

  3. @Info

    Dass die Masken scha­den ist klar.
    Doch es ist auch gefähr­lich, die Masken anzu­grei­fen, wenn man das nicht zu Ende denkt. Wer kei­ne Maske trägt, muss natür­lich geimpft werden.

    Es gibt in die­sem Rennen nur einen Hasen und vie­le Igel:
    "Bin schon da."

  4. @Info

    Für jedes auch künst­lich geschaf­fe­ne "Problem" gibt es eine tech­ni­sche Lösung.
    – Impfung
    – draht­los Fiebermessen
    – stän­di­ge Tests
    – Armbänder, die die Abstände überprüfen
    – implan­tier­ba­re Chips, die Daten über den Träger sam­meln und in die Cloud senden
    – Sozialkreditsysteme
    – digi­ta­le Währung

    All dies folgt der inne­ren Logik unse­res Fortschrittsdenkens und ist inner­halb die­ses Denkens nicht hin­ter­frag­bar, da Fortschritt das ein­zig sinn­stif­ten­de ist, das wir noch ken­nen. Wem die­ser Fortschritt nützt, ist auch nicht hinterfragbar.

    Die Eliten wer­den die Grenzen zwi­schen Biologie und digi­ta­len Entitäten ver­wi­schen. Wer das nicht kapiert, ver­schwen­det sei­ne Zeit. Es geht hier nicht um Masken. Das smart pho­ne hat die Gesellschaft 20 Jahren mehr ver­än­dert als alles zuvor.

    Die angeb­li­chen Probleme sind Katalysatoren die­ses Fortschritts, des­sen Richtung schon feststeht.

    1. @fabianusI: right, es sind nur klei­ne Schritte. Dir ist klar das Masken scha­den kön­nen, ande­re sehen das nicht so klar.

      Die Lücke zwi­schen Anspruch und Realität in Bezug auf das eige­ne Handeln ist seit Jahrzehnten das (unaus­ge­spro­che­ne) Hauptthema inner­halb der Linken. Die Entwicklung der Bewegung, die­se Form von (gewalt­tä­tig wer­den­der) Verzweiflung ist Ausdruck die­ses Widerspruchs bzw. der kogni­ti­ven Dissonanz.

      Nun hat es sich durch Corona zuge­spitzt, es wird viel Zeit brau­chen und Geduld. 🙂

    2. @ fania­nus I
      Nein, steht nicht fest. Die Menschen wol­len gesund und sinn­stif­tend leben. Das ist alles all­zu pes­si­mis­tisch. Dass Leute wie Gates das wol­len, ist abge­macht. Und ist er ein wenig gestört? Ja ist er.

  5. @ fabia­nus I

    Zu die­ser pau­scha­len Fortschrittskritik sage ich nur so viel, weil das sonst den Rahmen spren­gen wür­de: Das sehe ich anders. 

    Die Zukunft ist aller­dings offen, auch wenn Konservative (also die rich­ti­gen, aus einem schöp­fungs­theo­lo­gi­schen Weltbild argu­men­tie­ren­den vor- und gegen­re­vo­lu­tio­nä­ren Konservativen wie Bonald, De Maistre, Haller und Donoso Cortés) und Marxisten das anders sehen und es in der Retrospektive regel­mä­ßig anders aus­sieht. Der undif­fe­ren­zier­te Fortschrittsglaube ist übri­gens nur eine Spielart die­ser fata­lis­ti­schen Geschichtsdeutungen.

    1. @FS: Auch ich hal­te genau so wenig von pau­scha­ler Fortschrittskritik wie von undif­fe­ren­zier­tem Fortschrittsglauben. Als Marxist hal­te ich übri­gens die Zukunft kei­nes­wegs für vor­be­stimmt. Wie an vie­le Begriffe muß man auch an den Fortschritt die Frage stel­len, wem er nützt. Der Fortschritt einer Waschmaschine hat Millionen Frauen genutzt, denen die Aufgabe zuge­schrie­ben wur­de, zu waschen. Der Fortschritt bei der Zahnbehandlung nutzt vie­len Menschen, weil sie nicht an harm­lo­sen Entzündungen ver­re­cken müs­sen. Der Fortschritt in der Militärforschung wie auch in der IT ist sicher anders zu bewerten.

  6. @fabianus I Ich den­ke schon, dass die Masken hier ein zen­tra­les Instrument sind. Sie hal­ten das Virusnarrativ und die Angst stets sicht­bar und im Bewusstsein all­ge­gen­wär­tig. Bei man­chen so stark, dass sie die Maske anzie­hen, sobald sie aus dem Haus gehen. Ohne die­ses Angstinstrument wäre das Ganze schwer durchzuziehen.

    1. Bei uns in Sachsen wur­de im Sommer 2020 für die Maske in den Dresdner Neuesten Nachrichten argu­men­tiert: "Damit wir Corona nicht vergessen." 

      Weitere Fragen? Keine.

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