Wie war das noch… mit der BSE-Krise?

4 von 5 Pro­ben posi­tiv (Tages­schau vor 20 Jahren).

Quel­le: https://​www​.tages​schau​.de/​m​u​l​t​i​m​e​d​i​a​/​v​i​d​e​o​/​v​i​d​e​o​-​8​0​0​7​9​7​.​h​tml

Auf ndr​.de ist am 24.11.2020 zu lesen:

»BSE-Kri­se: Rin­der­seu­che erreicht vor 20 Jah­ren Deutschland

… Deutsch­land hat am 24. Novem­ber vor 20 Jah­ren den ers­ten bestä­tig­ten Fall von Bovi­ner spon­gi­for­mer Enze­pha­lo­pa­thie (BSE)… In den fol­gen­den Wochen wer­den BSE-Fäl­le in ganz Deutsch­land gemeldet… 

Wel­che Rol­le spielt die Poli­tik bei der Aus­brei­tung von BSE und wie kam die Seu­che nach Deutsch­land? 1986 taucht sie bei einem Rind das ers­te Mal auf der bri­ti­schen Insel auf. Ver­mu­tet wird, dass die schwamm­ar­ti­ge Hirn­er­kran­kung mög­li­cher­wei­se durch ver­en­de­te Scha­fe, die an der Schaf­krank­heit Scra­pie gestor­ben waren, auf die Rin­der über­tra­gen wur­de. Denn statt die Kada­ver als Son­der­müll zu ent­sor­gen, nutz­te die eng­li­sche Fut­ter­mit­tel­in­dus­trie die toten Tie­re als bil­li­gen Roh­stoff. 1987 taucht in Eng­land ein ers­ter Arti­kel "Rin­der­seu­che und öffent­li­che Gesund­heit" auf, der auf die Gefahr, dass Erre­ger auch auf den Men­schen über­sprin­gen könn­ten, hin­weist. Dem Mikro­bio­lo­gen Ste­ven Dea­ler, Ver­fas­ser des Arti­kels, wer­den dar­auf­hin die For­schungs­gel­der ent­zo­gen. Dea­ler for­dert eine Rind­fleisch-Kon­trol­le, doch die Regie­rung in Lon­don igno­riert die War­nung. "Beef is safe" (Rind­fleisch ist sicher) lau­tet die Devise…

Kur­ze Zeit spä­ter brei­tet sich die Tier­seu­che in Eng­land aus: 37.000 kran­ke Rin­der wer­den getö­tet und auf den Fel­dern ver­brannt. Schließ­lich wird die Pra­xis, Tier­mehl aus Schlacht­ab­fäl­len zu ver­füt­tern, auf der bri­ti­schen Insel ver­bo­ten. Doch wohin mit den Res­ten? Ton­nen­wei­se wird das Mehl auf das euro­päi­sche Fest­land trans­por­tiert. So wird die BSE-Seu­che ins Aus­land gebracht.

Von BSE zur mensch­li­chen Creutz­feldt-Jakob-Krank­heit vCJK
In Eng­land tau­chen in den Medi­en plötz­lich Bil­der von jun­gen Pati­en­ten auf, die an einer selt­sa­men Erkran­kung des Gehirns lei­den. Zehn Men­schen ster­ben 1996. Hat BSE die Arten­gren­ze über­sprun­gen und den Men­schen erreicht? Nach Jah­ren der Ver­harm­lo­sung platzt im März 1996 die Bom­be: Gesund­heits­mi­nis­ter Ste­ven Dor­rel infor­miert das Lon­do­ner Unter­haus, dass eine Kom­mis­si­on zu dem Schluss gekom­men ist, dass die Gehirn­krank­heit bei den jun­gen Men­schen wahr­schein­lich durch Infek­ti­on mit BSE-Rind­fleisch vor 1989 zustan­de gekom­men ist.

Gedächt­nis­lü­cken, Seh- und Gleich­ge­wichts­stö­run­gen sowie ein rapi­der Per­sön­lich­keits­ver­fall bis zur völ­li­gen Demenz sind die typi­schen Sym­pto­me der Krank­heit. Die Gehirn­ver­än­de­run­gen der Opfer ähneln der bereits 1920 beschrie­be­nen Creutz­feldt-Jakob-Krank­heit. Harm­lo­se Prio­ne (Eiwei­ße) ver­wan­deln sich in gefähr­li­che Eiwei­ße. Wäh­rend die ursprüng­li­che Creutz­feldt-Jakob-Krank­heit wahr­schein­lich ver­erbt oder durch zufäl­li­ge Muta­tio­nen im Gehirn aus­ge­löst wird, gelan­gen bei der neu­en Vari­an­te vCJK wahr­schein­lich Erre­ger über ver­seuch­te Rin­der­pro­duk­te zunächst in den mensch­li­chen Darm­trakt, von dort in das Blut und schließ­lich ins Rücken­mark. Lang­sam, über Jah­re hin­weg, wan­dert die Infek­ti­on ins Gehirn. Dort tref­fen die Erre­ger auf gesun­de mensch­li­che Prio­nen, ver­än­dern deren che­mi­sche Struk­tur und wan­deln sie in die krank­haf­te Form um. Dadurch ent­ste­hen win­zig klei­ne Eiweiß­klümp­chen. Sie lagern sich auf den Gehirn­zel­len ab und töten sie.

Import­ver­bot für bri­ti­sche Rin­der 1996
Der Fleisch­markt in Euro­pa bricht dar­auf­hin zusam­men. Eine regel­rech­te Mas­sen­pa­nik bricht aus – allein in Deutsch­land ver­rin­gert sich der Fleisch­kon­sum schlag­ar­tig um 50 Pro­zent. Auf­ge­schreckt von den neu­en Erkennt­nis­sen beschlie­ßen die euro­päi­schen Minis­ter 1996 ein Import­ver­bot für bri­ti­sche Rin­der. Doch bereits drei Jah­re spä­ter wird die­ses in Deutsch­land wie­der auf­ge­ho­ben. Auch soge­nann­te Risi­ko-Orga­ne wie Hirn oder Rücken­mark wer­den noch bis März 2001 in deut­scher Wurst ver­ar­bei­tet. Als im Novem­ber 2000 der ers­te offi­zi­el­le BSE-Fall in Deutsch­land bekannt wird, ord­net die Bun­des­re­gie­rung BSE-Tests an. Außer­dem müs­sen Schlacht­hof und Zer­le­ge­ort des Flei­sches vom Han­del ange­ge­ben wer­den. Bis 2002 wer­den in Deutsch­land 400.000 Rin­der geschlach­tet und dann ver­nich­tet. Die Kos­ten belau­fen sich auf rund zwei Mil­li­ar­den Mark. Zwei Minis­ter stol­pern in Deutsch­land über die BSE-Kri­se: Andrea Fischer (Grü­ne), Bun­des­mi­nis­te­rin für Gesund­heit, und Land­wirt­schafts­mi­nis­ter Karl-Heinz Fun­ke (SPD) neh­men 2001 ihren Hut.«

Wäh­rend 2020 aus poli­ti­schen Grün­den Tests for­ciert wer­den, die je nach Ein­stel­lung gewünsch­te Ergeb­nis­se lie­fern kön­nen, wur­den sei­ner­zeit einem Test Hin­der­nis­se in den Weg gelegt. "Pan­ora­ma" war noch ein auf­klä­re­ri­sches Maga­zin und brach­te 2001 die­sen Bei­trag:

Die­ser Test war offen­sicht­lich zuverlässig.

(Her­vor­he­bun­gen nicht im Original.)

26 Antworten auf „Wie war das noch… mit der BSE-Krise?“

  1. "Wäh­rend 2020 aus poli­ti­schen Grün­den Tests for­ciert wer­den, die je nach Ein­stel­lung gewünsch­te Ergeb­nis­se lie­fern können…"

    Die PCR-Tests fin­den nur dort SARS-CoV-2-Virus-Bestand­tei­le, wo wel­che sind. 

    Und selbst wenn man meint, das könn­te man ent­spre­chend ein­stel­len und steu­ern, dann müss­te doch sämt­li­che Labor­an­ge­stell­te, inklu­si­ve den dor­ti­gen Ärz­te, an die­ser welt­wei­ten Ver­schwö­rung betei­ligt sein oder alle kom­plett inkompetent. 

    Und dann wür­de das die Pati­en­ten auf den Inten­siv­sta­tio­nen und in den Kran­ken­häu­sern immer noch nicht erklären. 

    Wie kann man eigent­lich auf die Idee kom­men, so gut wie alle Ver­ant­wort­li­chen auf der Welt hät­ten kei­ne Ahnung von ihrem Job und von Asi­en bis Amei­ka wür­de man eine Krank­heit bekämp­fen, die es so nicht gibt?

    1. @Markus: Wer ver­tritt die The­se, daß es "die Krank­heit nicht gibt"? Wel­chen Gesund­heits­äm­tern wer­den die CT-Wer­te von wel­chen Labo­ren mit­ge­teilt? War­um ist die­se Zahl nicht genormt? Wie an den aktu­el­len Weih­nachts­zah­len des RKI deut­lich wird, haben die Zah­len der Tests und die der "Erkrank­ten", ja sogar der "an und mit" Ver­stor­be­nen eine direk­te Rela­ti­on. War­um ist die Zahl der beleg­ten Inten­siv­bet­ten seit Mona­ten nahe­zu kon­stant? Das nur fürs Erste.

      1. @aa
        Der Ct-Wert ist für die Behand­lung eines Pati­en­ten ein wich­ti­ger Wert. Auch für die Beur­tei­lung, ob er anste­ckend, noch nicht oder nicht mehr anste­ckend ist.
        Der Wert ist nicht genormt, weil der Abhän­gig vom ver­wen­de­ten Test und vom der Qua­li­tät und Men­ge der Pro­be ist. Dr. Dros­ten for­dert aber seit Mona­ten den CT-Wert zu berücksichtigen. 

        Für einen ver­glei­chen­den Über­blick über die Ver­brei­tung des Virus in der Bevöl­ke­rung spielt der CT-Wert aber kei­ne gro­ße Rolle.
        Wenn immer mehr Men­schen das Virus im Kör­per haben, brei­tet sich das Virus aus oder eben nicht. 

        Anfang Sep­tem­ber 2020 waren etwa 230 Pan­tie­ten mit Covid-19 auf den Inten­siv­sta­tio­nen, Ende Dezem­ber 2020 sind es über 5.500.

        Das allei­ne zeigt doch schon, wie absurd das Her­um­rei­ten auf angeb­lich unzu­ver­läs­si­gen PCR-Tests ist. 

        Ganz ohne PCR-Test wäre die Situa­ti­on genau die glei­che. Schon der Augen­arzt in Wuhan hat­te 2019 vor einem neu­en Virus und einer neu­en Krank­heit gewarnt. Man erin­nert sich. 

        Die Maß­nah­men wäh­ren ohne PCR-Tests här­ter, weil noch viel weni­ger Über­blick hätte.

        1. @Markus: Wenn der CT-Wert also wich­tig ist für die Beur­tei­lung der Anste­ckungs­ge­fahr, er aber nicht genormt ist, dann belegt das zwei­er­lei. Ers­tens sind Qua­ran­tä­ne-Erlas­se und sons­ti­ge Maß­nah­men damit nicht zu recht­fer­ti­gen. Zwei­tens ist damit wie mit der Anzahl der Tests Will­kür Tür und Tor geöff­net. Dar­über hin­aus ist die Zahl der bereits ver­öf­fent­lich­ten Fäl­le fal­scher Test­ergeb­nis­se Legi­on. Sämt­li­che Pati­en­tIn­nen auf Inten­siv­sta­tio­nen wer­den (nur) auf Covid-19 getes­tet. Die genann­te Zahl sagt weder etwas aus über den Grund ihrer Ein­lie­fe­rung in die Inten­siv­sta­ti­on noch taugt sie etwas für einen Vergleich.

          1. @aa
            Die Medi­zi­ner in den Kran­ken­hau­sern und Inten­siv­sta­tio­nen erken­nen die spe­zi­el­len Sym­pto­me einer Covid19 Erkran­kung auch ohne PCR-Test. Das sind erfah­re­ne Ärz­te. Ihr glaubt mal wie­der, die sind alle kom­plett doof. Ihr spinnt. *rol­leyes*

            Und ja, es mag sein, dass man­che Qua­ran­tä­ne umsonst ist, weil die Leu­te nicht anste­ckemd sind. Genau­so­gut, kön­nen sie aber noch anste­ckend wer­den. Oder die Pro­be wur­de schlecht genommen.
            In Qua­ran­tä­ne kommt man ja immer zur Sicher­heit. Der Sinn von Qua­ran­tä­ne ist, abzu­war­ten, ob jemand krank und anste­ckend wird oder nicht. 

            Und die PCR-Tests sagen natür­lich etwas über die Ver­brei­tung von SARS-CoV‑2 in der Bevöl­ke­rung aus. Wenn die Posi­tiv­ra­te vom 0,5% auf 9% steigt, dann brei­tet sich das Virus aus. Wie hoch die Virus­last und der Ct-Wert dabei im Ein­zel­fall ist, spielt kei­ne Rol­le. Wer das Virus im Kör­per hat, der muss Kon­takt mit einer Anste­cken­den Per­son gehabt haben.

    2. @Markus
      1. "wenn man meint, das könn­te man ent­spre­chend ein­stel­len und steuern"
      Das "meint" man nicht, son­dern das ist nun­mal so (dazu braucht man nicht­mal Labor­an­ge­stell­ter oder Arzt zu sein).
      Preis­fra­ge: (mal nur auf die Anzahl der über­prüf­ten Gen­schnip­sel bezo­gen – der­zeit "begnügt" man sich in den meis­ten Labo­ren wohl mit dem E‑Gen) Wenn ich ein Labor habe und bekom­me (ver­ein­facht) pro Test 50 EUR (für eine Rou­ti­ne-Mas­sen­ar­beit). Für die Vari­an­te "nur E‑Gen" brau­che ich 10 Minu­ten, für das "Voll­pro­gramm" (Dr.osten und die Volks­ver­pet­zer "argu­men­tie­ren" sogar damit, wenn's drum geht, die Zuver­läs­sig­keit auf gut 100% zu pushen) – also 3 Gene – 30 Minu­ten, bekom­me aber auch nur 50 EUR. Mei­ne Fix­kos­ten sind in bei­den Fäl­len kon­stant. Wel­che der bei­den Vari­an­ten wäh­le ich? Na?
      Dazu müs­sen nicht "sämt­li­che Labor­an­ge­stell­te, inklu­si­ve den dor­ti­gen Ärz­te, an die­ser welt­wei­ten Ver­schwö­rung betei­ligt oder alle kom­plett inkom­pe­tent" sein. Die machen ihren Job, nichts wei­ter. Die Labor­an­ge­stell­ten haben nichts davon, kön­nen sich aber (viel­leicht) als Best­men­schen füh­len, weil sie so mehr "Infek­tio­nen" ent­de­cken und die Bevöl­ke­rung "schüt­zen".

      2, "dann wür­de das die Pati­en­ten auf den Inten­siv­sta­tio­nen und in den Kran­ken­häu­sern immer noch nicht erklären."
      Wäre in der Tat ein "Argu­ment", wenn deren Anzahl höher wäre als sonst (vor 2020). Ist sie aber nicht. "Wir" düm­peln zwi­schen Aus­las­tun­gen von 70%-90% (der­zeit sogar <80% in "Hoch­ri­si­ko­ge­bie­ten", wie der Schweiz, die per capi­ta nur über ca. 40% der Inten­siv­ka­pa­zi­tä­ten von D ver­fü­gen trotz fast dop­pelt so hoher "Fall­zah­len").
      Der Ein­wurf der Recht­gläu­bi­gen: "Jaaa, die las­sen dann die Men­schen ster­ben, weil kein Bett mehr frei" sind mir bekannt. Lässt sich prak­ti­scher­wei­se nicht wider­le­gen – ist aber Unsinn. Dass ‑vor allem klei­ne­re- Inten­siv­sta­tio­nen hie&da voll sind ist ein Phä­no­men, das auch vor 2020 bekannt war. Dass bei grö­ße­rer Belas­tung durch "Schutz­maß­nah­men" für das Per­so­nal und des­sen zusätz­li­chem Risi­ko, als Kon­takt­per­son min­des­tens 10 Tage aus­zu­fal­len, redu­ziert die Kapa­zi­tät der Inten­siv­bet­ten weiter.

      3. "Wie kann man eigent­lich auf die Idee kom­men, so gut wie alle Ver­ant­wort­li­chen auf der Welt hät­ten kei­ne Ahnung von ihrem Job und von Asi­en bis Amei­ka wür­de man eine Krank­heit bekämp­fen, die es so nicht gibt?"
      Die "Krank­heit" gibt es (eben­so wie Coro­na-Viren. Dies "leug­net" auch kei­ner der "Ket­zer" von Bhak­di bis Wodarg).
      Wie man aller­dings so naiv sein kann, anzu­neh­men, dass "so gut wie alle Ver­ant­wort­li­chen auf der Welt (…) Ahnung von ihrem Job" haben, ist mir schleierhaft.
      Wahr­schein­lich hat­ten ‑vor jedem (Welt-)krieg- pro­zen­tu­al sogar mehr "Ver­ant­wort­li­che auf der Welt Ahnung von ihrem Job" ( für Krie­ge gibt's nun­mal ‑lei­der- mehr Exper­ten­wis­sen als für Viro­lo­gie oder Epi­de­mio­lo­gie). Es nützt offen­sicht­lich deren Unter­ta­nen nicht viel. Sogar die Bevöl­ke­rung der "Sie­ger" hat­te (außer dem Gefühl, "gewon­nen" zu haben und bei den Guten gewe­sen zu sein) oft nicht viel davon.

      1. @aa
        Immer dann, wenn die Rea­li­tät nicht zu euer Mei­nung passt, dann behaup­tet ihr ein­fach, die PCR-Tests und Dia­gno­sen in Kran­ken­häu­sern sei­nen mani­pu­liert oder falsch. Ihr sagt dann ein­fach: "Alle andern sind inkom­pe­tent oder Betrü­ger und ich hab Recht." *rol­leyes*

        Die Gesamt­zahl der beleg­ten Inten­siv­bet­ten steigt nicht so deut­lich, weil die Ärz­te natür­lich alles tun, um die Inten­siv­sta­tio­nen und Kran­ken­häu­ser zu ent­las­ten. Das ist doch leicht nachvollziehbar. 

        Wenn die Covid-19-Inten­siv­pa­ti­en­ten in drei Mona­ten von 230 auf 5500 stei­gen, ist das ein Alarm­si­gnal. Aber ihr habt ja genug Übung dar­in sowas ein­fach weg­zu­dis­ku­ti­ern… Dis­kus­si­on, wie schon gesagt, sinnlos.

        1. @Markus: Es wäre schon viel gewon­nen, auf das stän­di­ge "Ihr" zu ver­zich­ten. Ich habe nie­man­den als inkom­pe­tent und betrü­ge­risch benannt und noch nicht ein­mal behaup­tet "ich hab Recht".

        2. @Markus Wenn ich mit aengst­li­chen Leu­ten dis­ku­tie­re, zei­ge ich ein­fach auf die Toten­sta­tis­tik. Also die Gesamt­to­ten zahlen.
          Ich zei­ge auf Deutsch­land und Schweden.
          Mit oder ohne Bevoel­ke­rungs­wachs­tums Nor­ma­li­sie­rung, sind wie brav unter­halb von 2018 fuer die ers­ten 10 Mona­te des jewei­li­gen Jahres.

          Wo ich 9/11 ana­ly­siert habe, habe ich eben­falls die Fra­ge nach dem Wer und Wie­so erst­mal ignoriert.
          Ich habe hier erst­mal mir ein­fach ange­schaut, was fuer Daten vor­han­den waren – und zwar Daten die ersicht­lich sind – kei­ne 'Ich schwoe­re' Aus­sa­gen. Soll heis­sen: Wie die Gebaeu­de ein­stuerz­ten und was ueb­rig blieb. Dann der Ver­gleich mit ande­ren Zer­stoe­run­gen (Unbe­ab­sich­tig und Beabsichtigt).

          Manch­mal ist das ein­fachs­te ersicht­li­che immer direkt vor der Nase des Betrachters.
          Um es zu sehen, muss man dann aber das Rau­schen aus­schal­ten, hier: Medi­en und Pres­se, egal wel­cher Rich­tung. Nur ohne vor­ge­fer­tig­te Mei­nun­gen ist eine sach­li­che Betrach­tung moeglich.
          Drum ver­su­chen ja auch die 'lie­ben Medi­en' alles, um nur dies zu verhindern.

    3. Falsch.
      Wenn es eine Feh­ler­quo­te von 1% gibt und nur 1% der Bevölkerung(als Bei­spiel) mit dem Virus in Kon­takt waren sind 50% als posi­tiv Tests falsch!

      Dazu kommt das es auch Test gibt die auf alt­be­kann­te Coro­na­vi­ren anschlagen.

      Dazu kommt das abso­lut sau­ber gear­bei­tet wer­den muss sonst kom­men wei­te­re falsch posi­ti­ve dazu.Bei einem angeb­li­chen Keuch­hus­ten Aus­brauch im Eng­land waren ALLE TESTS(über 1000)falsch positiv!

      Könn­ten sie alles wissen.

    4. "Die PCR-Tests fin­den nur dort SARS-CoV-2-Virus-Bestand­tei­le, wo wel­che sind. "

      Das ist ein gezielt fehl­lei­ten­der Satz, denn auf der einen Sei­te stimmt er fast, auf der ande­ren Sei­te ist er im Zusam­men­hang völ­lig irrelevant.

      SARS-CoV-2-Virus-Bestand­tei­le sind näm­lich so unin­ter­es­sant wie Her­pes-Viren-Bestand­tei­le (die man genau­so oft fin­den könn­te, wenn man woll­te). Wenn Sie auf einem Schrott­platz Bestand­tei­le einer Waf­fe fin­den, wis­sen Sie weder ob noch wo die­se Waf­fe je funk­ti­ons­fä­hig war, noch ob damit je geschos­sen, jemand ange­schos­sen oder gar erschos­sen wurde.

      Der PCR-Test ist bezüg­lich der Fra­ge, ob jemand infi­ziert ist, krank ist oder gar infek­ti­ös ist völ­lig nutzlos.

      Und wenn Sie hier mit­le­sen, wis­sen Sie das ganz genau.

      Wie kann man eigent­lich auf die Idee kom­men, dass äußerst gro­ße Men­gen Geld (wie es Mil­li­ar­dä­re nun mal besit­zen und über das sie nach Belie­ben ver­fü­gen kön­nen) nicht auch sehr gro­ße Din­ge bewir­ken könn­ten – zum Mars flie­gen – Bevöl­ke­run­gen von angeb­li­cher Seu­chen­ge­fah­ren überzeugen …

      Die Post von "Mar­kus" zeigt eine inter­es­san­te Samm­lung von Merkmalen:
      – völ­lig ver­dreh­te Dar­stel­lung von Sach­ver­hal­ten die nicht voll­stän­dig als Lüge bezeich­net wer­den kann, aber völ­lig irre­füh­rend ist und von den Medi­en gesetz­te Trig­ger bedient, ziel­ge­nau auf den Punkt konstruiert
      – Bezug­nah­me auf das Ver­schwö­rungs-Theo­re­ti­ker-Kon­strukt, auf­fäl­li­ger Wei­se nicht aus­drück­lich benannt, aber durch das "Gegen­ar­gu­ment" klar iden­ti­fi­ziert: so vie­le Men­schen könn­ten sich doch nicht verschwören/irren!

      Ist "Mar­kus" die Wie­der­ge­burt der "Ane­ma­rie"? Oder hat eine Staf­fel­stab-Über­ga­be stattgefunden?

      1. @Albrecht Storz: Mir ist dar­an gele­gen, ins Gespräch zu kom­men, egal ob mit A. oder B., solan­ge Argu­men­te zum The­ma aus­ge­tauscht wer­den. Wer das nicht mag, muß sich dar­an ja nicht beteiligen.

  2. Vier­bei­ner auf­fut­tern ist schon immer ein deka­den­tes Ver­gnü­gen. Je grö­ßer die Fleisch­men­ge, des­to riskanter.
    Zwei­bei­ner auf­es­sen kann sogar unter Stra­fe stehen!
    Im gan­zen Leben gilt – selbst den­ken hilft.

  3. @aa
    Herz­li­chen Dank für die­se Erin­ne­rung. Denn sie ist m.E. hochaktuell:
    wir alle bekom­men mit wie z.B. W. Wodarg seit Ende März in Grund und Boden gemobbt wer­den soll. Ein Werk­zeug dabei und bei der weit ver­brei­te­ten Zen­sur ist die Beru­fung auf den ver­meint­li­chen Stand der Wis­sen­schaft, die ver­meint­li­che Mehr­heits­mei­nung usw. – alles ande­re wird als behaup­te­te Falsch­in­for­ma­ti­on gelöscht. Ein anti­wis­sen­schaft­li­cher Unsinn da es die­se ver­meint­li­chen Wahr­heit nicht gibt resp. höchs­tens als unver­bind­li­che Mei­nungs­um­fra­ge. Aus Wis­sen­schaft wird letzt­lich Szi­en­tis­mus, mit Wis­sen­schaft als dem Gol­de­nen Kalb.
    Ein Para­de­bei­spiel für ähn­li­chen Unfug ist BSE: da hat­te man ent­deckt dass die Krank­heit infek­ti­ös ist, doch es gelang nie einen über­tra­gen­den Orga­nis­mus zu fin­den, auch kei­ne Viren. Bis dann ein Wis­sen­schaft­ler, Stan­ley Pru­si­ner, vor­schlug es sei eine infek­tiö­se Ange­le­gen­heit ohne einen Krank­heits­er­re­ger. Ein Sturm derEnt­rüs­tung über den Abweich­ler brach los. Mit ähn­li­chen Argu­men­ten wie man sie heu­te gegen Wodarg, Bhak­di und auch Ioann­idis hört und liest. Das glei­che Repertoire.
    Da aber in rea­ler Wis­sen­schaft nicht die behaup­te­te Wahr­heit oder eine Mehr­heits­mei­nung zählt gab es am Ende, am 10.12.1997, den Nobel­preis für Pru­si­ner. Die Fak­ten waren ein­fach nicht anders erklärbar:
    https://​www​.aerz​te​blatt​.de/​a​r​c​h​i​v​/​8​0​5​5​/​N​o​b​e​l​p​r​e​i​s​-​f​u​e​r​-​P​r​i​o​n​e​n​f​o​r​s​c​h​u​n​g​-​E​i​n​e​-​g​e​w​a​g​t​e​-​T​h​e​s​e​-​w​i​r​d​-​g​e​a​d​elt
    Neh­men wir es als Moti­va­ti­on für das Leben in die­sen dunk­len Zei­ten des pseu­do­re­li­giö­sen Wahns.

    1. @gelegentlich yup. Ich dach­te @aa haet­te auch den Abschluss die­ses BSE Dra­mas mit aufgeschrieben.
      In der Tat war es dem Nobel­preis­trae­ger nicht moeg­lich eine BSE Injek­ti­on auf nor­ma­lem Weg her­zu­lei­ten. Irgend­was mit implan­tier­ter Hirn­mas­se ins Gehirn ist mir noch i.d. Erinnerung.
      Und in der Tat, wie bei der Schweinegrippe(Wodarg), war es hier Bhak­di, wel­cher so ganz ohne viel Tam Tam das Dra­ma von jetzt auf gleich zum erlie­gen brachte.
      Sicher, vie­le haben bis dahin viel verdient.
      Eine media­le Ent­schul­di­gung und wir haben uns geirrt blieb glau­be ich sehr wohl aus. 

      Ich selbst war damals wegen BSE ganz ver­wirrt und muss­te unse­ren Kon­sum aen­dern. Zum Glueck haben wir dann Bau­ern gefun­den, eh ein bes­se­rer Lie­fe­rant von 'glueck­li­che­ren' Rindern.
      Nun denn .. was ist das Resultat?

      Gewis­se Leu­te haben ein­fach zu viel Wolf geschrien.
      Und das naechs­te mal .. man stel­le sich das mal vor, es wuer­de wirk­lich irgend­ei­ne (Gesund­heits-) Kri­se geben, ja da hoert kei­ner mehr auf irgend­wen und lacht einfach.

      Nun, das Ver­trau­en ist sicher­lich unwie­deruf­lich erschuetert:
      BSE, Schwei­negrip­pe, Mons­an­to, Corona, …
      911/Afghanistan/Irak, Grie­chen­land, Ukrai­ne, Syrien, …
      Und so wei­ter uns so fort.

  4. Das Bei­spiel macht Hoff­nung: Wenn auch nur weni­ge Ver­ant­wor­tungs­be­wuss­te mit sozia­lem Gewis­sen in ent­schei­den­den Posi­tio­nen remons­trie­ren bzw. sich nur ein­fach nicht ein­schüch­tern las­sen, kann das bereits einen Domi­no- Effekt aus­lö­sen und die Wahr­heit ans Licht bringen!
    Das wis­sen auch die der­zei­ti­gen Kri­sen-Prot­ago­nis­ten, wes­halb sie auch so ner­vös und getrie­ben sind und kei­ne Hin­ter­fra­gung wün­schen. Man biegt alles so hin, wie man's braucht und wie es plau­si­bel klingt .…… in der Hoff­nung, dass das Nar­ra­tiv hält.

    1. Auch damals wur­de wie blö­de (mit Prio­nen­schnell­tests) getes­tet und vor­sichts­hal­ber gro­ße Rin­der­be­stän­de geschlach­tet, wenn irgend­wo mal ein Rind posi­tiv war. Dabei weiß bis heu­te kei­ner, ob tat­säch­lich der Ver­zehr von Rind­fleisch die neue Form der Creutz­feldt-Jakob-Krank­heit über­tra­gen kann. In Tier­ver­su­chen konn­te das nur repro­du­ziert wer­den, wenn man den Affen direkt etwas ins Gehirn gespritzt hat. Es gab auch einen Vege­ta­ri­er, der vCJK bekam. Prof. Wal­ter Krä­mer schrieb dar­über in sei­nem Buch "Die Panikmacher".

  5. Stu­den­ten­pro­tes­te 1968 und heute .…

    In den welt­wei­ten Pro­tes­ten der 1968er Jah­re erleb­te die von Max Hork­hei­mer und Theo­dor W. Ador­no ent­wi­ckel­te Kri­ti­sche Theo­rie ihre Blü­te­zeit. Sie will gesell­schaft­li­che Mecha­nis­men der Beherr­schung und Unter­drü­ckung auf­de­cken. Ihr Ziel ist eine ver­nünf­ti­ge Gesell­schaft mün­di­ger Bürger.
    https://de.wikipedia.org/wiki/68er-Bewegung#:~:text=Sie%20will%20gesellschaftliche%20Mechanismen%20der,der%20kubanischen%20Revolution%20am%201.

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    Stu­den­ti­sche Stel­lung­nah­me zum Poli­ti­schen Akti­vis­mus von Prof. Dr. Ste­fan Homburg
    On 25 Mai, 2020By PreÖff_Ref
    Es ist inak­zep­ta­bel, dass Pro­fes­sor Hom­burg wei­ter­hin die Lehr­ver­ant­wor­tung für Stu­die­ren­de trägt
    Die Leib­niz Uni­ver­si­tät ist gefor­dert, Schrit­te zu prü­fen, die eine wei­te­re Ver­qui­ckung von uni­ver­si­tä­rem Amt und ver­schwö­rungs­ideo­lo­gi­schem Akti­vis­mus unterbinden
    Um in Zukunft ähn­li­chen Ent­wick­lun­gen kom­pe­tent begeg­nen zu kön­nen, braucht es drin­gend eine an der Uni­ver­si­tät Han­no­ver ange­sie­del­te For­schungs­stel­le zum The­ma Ver­schwö­rungs­my­then. Zur Über­brü­ckung die­ser Leer­stel­le braucht es aktu­ell Bil­dungs­ver­an­stal­tun­gen, die gemein­sam von Uni­ver­si­tät und Stu­die­ren­den getra­gen werden.
    Seit eini­gen Wochen ver­fol­gen wir mit wach­sen­dem Unmut und Ent­set­zen die Rol­le, die der Pro­fes­sor und Insti­tuts­di­rek­tor für Öffent­li­che Finan­zen an der LUH, Ste­fan Hom­burg, in der ver­schwö­rungs­ideo­lo­gi­schen Bewe­gung gegen die Maß­nah­men zur Ein­däm­mung der Coro­na-Pan­de­mie spielt.
    http://​www​.asta​-han​no​ver​.de/​2​0​2​0​/​0​5​/​2​5​/​s​t​u​d​e​n​t​i​s​c​h​e​-​s​t​e​l​l​u​n​g​n​a​h​m​e​-​z​u​m​-​p​o​l​i​t​i​s​c​h​e​n​-​a​k​t​i​v​i​s​m​u​s​-​v​o​n​-​p​r​o​f​-​d​r​-​s​t​e​f​a​n​-​h​o​m​b​u​rg/

    Wes­halb ich das HIER einstelle:
    https://twitter.com/SHomburg?ref_src=twsrc%5Etfw%7Ctwcamp%5Etweetembed%7Ctwterm%5E1341435817995030529%7Ctwgr%5E%7Ctwcon%5Es1_&ref_url=https%3A%2F%2Freitschuster.de%2Fpost%2Fcovid-19-infektion-bei-zwei-dritteln-der-toten-wegdenkbar%2F
    Sie­he Wie­der­ga­be eines State­ments von Dr. Diet­mar Benz, Gerichts­me­di­zi­ner und Gut­ach­ter, das auf Face­book gelöscht wurde.….
    Auch Reit­schus­ter berich­tet heu­te darüber
    https://​reit​schus​ter​.de/​p​o​s​t​/​c​o​v​i​d​-​1​9​-​i​n​f​e​k​t​i​o​n​-​b​e​i​-​z​w​e​i​-​d​r​i​t​t​e​l​n​-​d​e​r​-​t​o​t​e​n​-​w​e​g​d​e​n​k​b​ar/

    1. Dan­ke @some1
      Ich bespre­che die­ses Unter­gang der Wis­sen­schaft­li­chen Frei­heit und Qua­li­taet lei­der auch. Bio­lo­gen, wel­che bestae­ti­gen, das es nur zwei Geschlech­ter bei den Men­schen gibt wer­den atta­kiert oder gar ent­las­sen. Ein Wahnsinn.
      Gel­der wer­den fuer unwis­sen­schaft­li­chen Bloed­sinn aus­ge­ge­ben, selbst fuer Gen­de­ring i.d. Naturwissenschaften. 

      Und nun, ja, Wis­sen­schaft­ler wel­che nicht auf Linie sind, wer­den gar von Stu­den­ten rausgeschmissen?
      Am Ende sol­len wir alle ein­fach nur verbloeden.
      Auf Dich­ter & Den­ker wir dann wohl das Deppenvolk 🙂

      Wie gut, das die­se Pro­fes­su­ren noch unab­haen­gig sind, nicht kuend­bar. Wae­re schoen, wenn auch ein paar Rich­ter (auch unab­haen­gig) end­lich mal auf­ste­hen wuerden.
      Hal­lo, 'lie­be' Bun­des­ver­fas­sungs­rich­ter: Auf­wa­chen bitte!

      Kon­kur­rie­ren­de Geset­ze darf es zu dem Grund­ge­setz nicht geben!

  6. Inter­es­sant auch bei "Mar­kus" der schlei­chen­de Über­gang von "SARS-CoV-2-Virus-Bestand­tei­le" (ers­te Post) zu "Wer das Virus im Kör­per hat" (aktu­ell letz­te Post von ihm). Er redet näm­lich in bei­den Fäl­len nur vom PCR-Test-Ergebnis.

    Das ist die klas­si­sche Ver­ar­sche der Medi­en, ich glau­be, gezielt in Denk­fa­bri­ken aus­ge­ar­bei­tet – und gezielt von PR-Leu­ten verbreitet.

    Aus "Gen-Schnip­sel" wird "Virus, krank, infektiös".

    Also das Auf­bie­ten aller fehl­lei­ten­den Argu­men­te hat die­ser "Mar­kus" schon drauf – aber die Gesamt­per­for­mance über­zeugt mich nicht.

    Nur der Form halber:
    – wir haben kein beson­de­res Krank­heits­ge­sche­hen: die Haus­arzt­pra­xin sind jah­res­zeit­lich typisch gefüllt – mehr nicht
    – wir haben kei­ne erhöh­te Kran­ken­haus­be­le­gung – mehr noch, Kurz­ar­beit, Krank­haus­schlie­ßun­gen sind zu beob­ach­ten, und außer­dem tan­zen gan­ze Beleg­schaf­ten für den "Jeru­s­ale­ma Chall­enge": wohl­ge­merkt: da geht auch eini­ges an Zeit für Pro­ben drauf. Sehen so Seu­chen-Not­stands-Kran­ken­hä­suer aus?
    – wir haben kei­ne erhöh­te Bet­ten­be­le­gung auf den Inten­siv­sta­tio­nen. Aller­dings müs­sen wir ein Abschmel­zen der Inten­siv­bet­ten­zahl beob­ach­ten: ein kla­res Politikversagen!
    – wir haben kein außer­g­wöhn­li­ches Ster­be­ge­sche­hen zu ver­zeich­nen. Deutsch­land wird die­ses Jahr eine Über­sterb­lich­keit ver­zeich­nen, wie sie für mit­tel­schwe­re Grip­pe­jah­re mit vor­jäh­ri­ger Unter­sterb­lich­keit typisch ist. Berück­sich­ti­gen muss man auch, dass seit 2006 die Ster­be­zah­len von Jahr zu Jahr stei­gen, ein­fach auf­grund der Bevölkerungsstruktur-Änderungen.

    Falls der "lie­be Mar­kus" all das noch nicht mit­ge­kriegt haben soll­te, wün­sche ich "Gute Bes­se­rung": Sie haben sich völ­lig umsonst geängstigt!

  7. @Albrecht Storz
    Wie kom­men den die Bestand­tei­le des Sars-Cov-2-Virus in den Kör­per der Testperson? 😉
    Natür­lich durch Kon­takt mit einer ande­ren infek­tiö­sen (=anste­cken­den) Person. 

    Und wenn man, bei in etwa gleich blei­ben­der Test­zahl, bei immer mehr Men­schen SARS-CoV‑2 Virus-Bestand­tei­le fin­det und gleich­zei­tig die Anzahl der Covid-19-Inten­siv­pa­tie­ten von 230 auf 5500 steigt, dann kann das eben nur dar­an lie­gen, dass das Virus von anste­cken­den Men­schen ver­brei­tet wird. Das ist abso­lut schlüssig. 

    Das lässt sich auch nicht mit noch so viel Halb­wahr­hei­ten, Ver­dre­hun­gen, Quer­den­ken und Stil­kri­tik an Hass­fi­gu­ren wie Dros­ten und Lau­ter­bach weg­dis­ku­tie­ren. Aber das ist natür­lich die Masche hier.

    Was ihr sagt läuft immer auf das glei­che hinaus:
    Ärz­te und Ange­stell­te in den Labo­ren haben angeb­lich kei­ne Ahnung von PCR-Tests und auch die Medi­zi­ner in den Kran­ken­häu­sern sind inkom­pe­tent und wei­sen irgend­wel­che ande­ren Lei­den als Covid19 aus. Auf der gan­zen wei­ten Welt. 

    Das glaubt ihr doch sel­ber nicht. Ihr wollt es etwas nai­ven Leu­ten nur glau­ben machen.

    1. @Markus
      wie wär's zur Abwechs­lung mal mit einem "Argu­ment" statt "Masche" (= Halb­wahr­hei­ten, Ver­dre­hun­gen, Grup­pen­den­ken und Stil­kri­tik an Hassfiguren?).
      Bis auf die schwie­rig (bis gar nicht) zu wider­le­gen­de Schlüs­sig­keit von PCR-Test­ergeb­nis­sen zu Inten­siv­sta­ti­ons­be­le­gun­gen lese ich keines.
      Statt­des­sen gebets­müh­len­haf­te Selbst­ent­lar­vung durch Aus­sa­gen wie:
      "Ärz­te und Ange­stell­te in den Labo­ren haben angeb­lich kei­ne Ahnung von PCR-Tests" (WER behaup­tet DAS?)
      "und auch die Medi­zi­ner in den Kran­ken­häu­sern sind inkom­pe­tent und wei­sen irgend­wel­che ande­ren Lei­den als Covid19 aus"
      (und WER DAS?)
      Klas­si­ker: man "wider­legt" etwas, das nie­mand behaup­tet hat.

      Apro­pos Schlüs­sig­keit: Zum Mit-(nicht quer-)denken.
      Wenn in der Win­ter­sai­son all­jähr­lich (auch 2020) ca. 15–20% der Inten­siv­sta­ti­ons­bet­ten von Pati­en­ten mit schwe­ren, aku­ten Atem­wegs­er­kran­kun­gen belegt sind und dies sich auch die­ses Jahr nicht wesent­lich ändert, WORIN besteht dann die "Kri­se"? (Ich las­se mich ja ger­ne auch eines bes­se­ren beleh­ren: muss­te mir z.B. im Früh­jahr von einer "Mediz­in­fach­kraft" "erklä­ren" las­sen, dass ja die Grip­pe­fäl­le die­ses Jahr "sicher" noch on top kämen. Stimm­te lei­der nicht).
      Ich weiß, die­ser Ver­gleich ist bei "euch" sowas von verfemt:
      Aber wenn man all­jähr­lich NUR EIN ganz bestimm­tes (Grippe-)Virus zum "Feind Nr. 1" erklärt und JEDEN "besorg­ten" Men­schen "durch­tes­tet" (Kran­ken­haus­pa­ti­en­ten ohne­hin)? Könn­te es sein, dass man ähn­li­che "Ergeb­nis­se" erzielt?
      (Bei der Recht­fer­ti­gung der Früh­jahrs­maß­nah­men "argu­men­tier­te" man ja damit, dass gegen SARS_Cov2 "kei­ne Immu­ni­tät" bestün­de, weil "neu" UND kei­ne Imp­fung. Pro­blem: eine gewis­se Immu­ni­tät gibt es wohl doch – sonst gäbe es kei­ne sym­ptom­lo­sen "Infi­zier­ten"-, und die Grip­pe-Imp­fung "schützt" auch nur zu einem über­schau­ba­ren Prozentsatz)

      Wie AA hal­te ich es auch wich­tig, ins Gespräch zu kom­men – sogar dann, wenn es (sehr wahr­schein­lich) sinn­los ist. Man soll aber nicht immer ver­mu­ten, dass der Oppo­nent nur ein tum­ber Troll ist (auch wenn's manch­mal schwer fällt).

  8. @aa bin nicht auf den Lau­fen­den, aber hier noch zwei Arbeiten/PRs vom RWI Essen (falls Du das noch nicht hattest)

    https://​www​.rwi​-essen​.de/​u​n​s​t​a​t​i​s​t​i​k​/​1​09/
    https://​www​.rwi​-essen​.de/​u​n​s​t​a​t​i​s​t​i​k​/​1​10/

    alles irgend­wie lus­tig, so auf zyni­scher weise 🙂

    Der gute Herr Wodarg hat hier auch auf sei­ner Web­sei­te wg dem Impf-Nut­zen ein paar Wor­te + Bilder.

    Jaja, das Land der Dich­ter & Den­ker gaenz­lich Kopf­los um das Soll zu erfuel­len. Wuer­de ger­ne mal 'Maeus­chen' sein und 'denen' bei deren 'Ver­hand­lun­gen' zuhoeren.

    Also wie lan­ge noch?

    2H21 oder 1H22?

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