Wie viele Opfer soll die Maske noch fordern?

Ȇberfall in Rheinberg
Tankstellenräuber mit Corona-Maske getarnt

Rheinberg. Ein Räuber hat am Sonntag in Rheinberg eine Tankstelle über­fal­len. Er bedroh­te die Mitarbeiterin mit einem Messer und tarn­te sich mit einer Corona-Schutzmaske…

Er war nach Auskunft der Polizei mit einer dunk­len Adidas- Jogginghose und einem schwar­zen Kapuzenpullover beklei­det und trug einen schwar­zen Mund-Nasen-Schutz…«
rp​-online​.de (3.7.)

Nach neu­es­ten Informationen fahn­det die Polizei nach einem Zwillingspaar, das wegen ande­rer Delikte bereits akten­kun­dig sei.

Die Beamten raten drin­gend: "Sprechen Sie die Tatverdächtigen nicht an! Bringen Sie sich nicht selbst in Gefahr!". Vielmehr sol­le man sofort die Kreispolizei Wesel ver­stän­di­gen. (Hinweis: Nur der RP-Artikel ist echt.)

10 Antworten auf „Wie viele Opfer soll die Maske noch fordern?“

  1. https://​www​.coro​dok​.de/​i​s​t​-​k​o​l​l​e​g​i​n​-​m​a​s​ke/

    Es sind alles mas­kier­te Überfälle! Alles. Jeder mas­kier­te ist ein poten­ti­el­ler Räuber. Wie kann man mas­kier­te Räuber oder mas­kier­te Mörder von mas­kier­ten Konzertzuschauern oder von mas­kier­ten Krankenhausbesuchern unter­schei­den? Beide tra­gen das­sel­be Symbol: die Maske. Sie zei­gen BEiDE damit, dass sie Böses vorhaben.

    Wer aber nichts zu ver­ber­gen hat, braucht sein Gesicht auch nicht hin­ter einer Maske zu ver­ste­cken. Maskierte Ganoven, mas­kier­te Täter, mas­kier­te, ver­mumm­te, ver­hüll­te Personen!
    —-

    Gesicht zei­gen! Nie mehr unmün­dig sein! Nie mehr BEVORMUNDET sein! Gesichtslose mas­kier­te Menschen wir­ken nur noch wie Sachen. Wie Dinge. Sie sehen nicht mehr mensch­lich aus, es sind nur noch Objekte. Objekte, ver­klei­de­te Stoff-Objekte, die lau­fen, sich bewe­gen kön­nen und Überfälle veranstalten. 

    STOP MASKENPFLICHT! VERMUMMUNGSVERBOT!

    Stop anlass­lo­ses "Testen auf Viren"!

    STOP ANLASSLOSES Tragen von Masken!

    SOFORT und für IMMER!

    Ausnahme: Wer als Chirurg im OP an offe­nen Wunden arbei­tet, wer als Krankenschwester, als OP-Schwester dabei assis­tiert, trägt Masken, um mög­lichst ste­ril die Operation abzuwickeln.
    Das muss die Ausnahme bleiben.

    Für alle ande­ren im Alltag:

    STOP ANLASSLOSES TRAGEN VON GESICHTSMASKEN!

  2. Aha. Täter in Designer-Klamotten. Haben Sie noch mehr sol­che Räuberpistolen @aa?

    PS: Adidas- Jogginghose. Der Mund-Nasenschutz sieht auch aus wie Adidas. T‑Shirt, Schuhe???? Jaja, schon klar. Die Frage ist, wer auf die Idee mit soner voll­be­klopp­ten Wette gekom­men ist.

  3. Den einen kenn ich, weiß nur nicht woher, doch, jetzt hab ich's: ganz schlech­ter Schauspieler, Osten oder so ähn­lich, mimt oft den Doktor – ohne Patienten. Muss ganz schön auf den Hund gekom­men sein!

  4. Ich möch­te ein­mal sagen, dass nie­mand sein Gesicht hin­ter eine sog. Maske klem­men muss. Einfach nicht über­stül­pen. Da mag es "Gesetze" geben, wie es will.

    Denn:

    1. Entweder man geht davon aus, dass ich anste­ckend bin:

    Ich bin aber gesund und selbst, wenn ich es nicht wäre, gin­ge es nie­man­den etwas an. Mich als einen Menschen anzu­se­hen, der ande­re in Gefahr brin­gen könn­te, ist dem Artikel 1 GG zuwi­der. Das ver­letzt mei­ne Würde.

    2. Oder man geht davon aus, dass ich ange­steckt werde:

    Es geht nie­man­den etwas an, was ich mit mei­ner Gesundheit mache. Punktum. Mich als ein poten­zi­el­les "Opfer" oder einen Kostenverursacher anzu­se­hen, ver­letzt mei­ne Würde und damit Artikel 1 GG.

    Einfach nie­mals mehr über­zie­hen! Wenn man ohne nicht in den Zug kommt, dann im Zug abneh­men und nicht mehr anle­gen. Wenn die Polizei kommt, mit­ge­hen. Im Zweifel ins Gefängnis. Der Spuk geht nicht lange. 

    Darauf kön­nen sich die Herrschaften Giftspritzen setzen.

    1. Hatte letz­tens einen Disput mit einem Busfahrer. ER sitzt ohne Mundschutz und Trennscheibe da, mich schnauzt er an, dass ich mei­ne Maske auf­set­zen soll. Habe sie auf­ge­setzt und dann im Bus wie­der abge­setzt. An der Endstation habe ich ihn ange­spro­chen, was das soll, wer denn hier geschützt wer­den soll, wenn er oben ohne hier sitzt. Daraufhin erklär­te er mir, dass er mehr­fachst geimpft und auch gene­sen sei. Er hat­te noch nie davon gehört, dass er trotz­dem ande­re anste­cken kann. Seinen unan­ge­mes­se­nen Tonfall erklär­te er damit, dass er fürch­tet, wenn er geblitzt wird, dass er Ärger bekom­men könn­te. Dass er auch kei­ne Maske auf­hat stört dann nicht?

      Es ist hoff­nungs­los mit sol­chen Leuten.

  5. Ich kann zu den auf dem Fahndungsfoto abge­bil­de­ten Tätern sach­dien­li­che Hinweise geben: Trotz Maske bin ich über­zeugt davon, dort einen der Täter wie­der­zu­er­ken­nen, der zuletzt auf einem Campingplatz in der Ellbogengesellschaft sei­ne Beute ver­sof­fen hat.

  6. „Er bedroh­te die Mitarbeiterin mit einem Messer und tarn­te sich mit einer Corona-Schutzmaske…“

    Ich dach­te, heut­zu­ta­ge bedroht man Menschen, indem man kei­ne Maske trägt.

    Und dann:
    „Geld her oder ich huste!“

  7. @ AA –

    ich fin­de die Satire ja gut, erle­be nur gera­de, dass die (ver­mut­lich absicht­lich) nicht mehr ver­stan­den wird. Hier könn­te man zum Beispiel die Verunglimpfung des Chef-Vorologen erken­nen. Dazu eine Jusiz, die das bestä­tigt, und eine Meute, die ggf. wirk­lich alles glaubt… 

    Habs gera­de in klei­ne­rem Umfang selbst erlebt, wie weit die Denunziation schon geht – es wäre scha­de um das Portal.

    1. @Karl: Das ist ein gewich­ti­ges Argument. Mir fällt kei­ne gül­ti­ge Antwort dazu ein. Vermutlich hat Satire immer die­ses Problem. Als Staeck sei­ner­zeit pla­ka­tier­te "Deutsche Arbeiter! Die SPD will euch eure Villen im Tessin weg­neh­men" oder "Die CDU tut mehr für die Schweine", fühl­ten sich die einen lachend bestä­tigt und die ande­ren sag­ten "So unsach­lich sind die Sozen". 

      Ich glau­be, die­je­ni­gen, die über Satire mau­len, lesen die sach­li­chen Artikel auch nicht. Abgesehen davon, daß Satire mit­un­ter hier nicht immer gelingt, auch weil es meist Schnellschüsse sind, habe ich für mich erkannt, ich brau­che die­ses "Lacht kaputt, was euch kaputt macht" manch­mal für mich und das Intakthalten mei­nes Verstandes.

      Nicht nur mir fällt übri­gens auf, wie oft Satire ihre Grenzen in der Wirklichkeit fin­det. Es gab hier meh­re­re Beispiele dafür, daß eine noch so absur­de Überspitzung von Lauterbach-Aussagen für denk­bar und bare Münze gehal­ten wur­de. Was also tun?

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