Wird Bundestag zum Risikogebiet erklärt?

Reich­lich wich­tig­tue­risch mel­det am 8.10. saar​brue​cker​-zei​tung​.de:

»Infek­ti­ons­wel­le im Bun­des­tag – 37 Coro­na-Fäl­le bis­her im Bundestag
Exklu­siv Saar­brü­cken. Seit dem Aus­bruch der Coro­na-Kri­se im März hat es im Deut­schen Bun­des­tag 37 Infek­tio­nen mit dem Coro­na-Virus gegeben.

Das hat unse­re Zei­tung von der Bun­des­tags­ver­wal­tung erfah­ren. Dem­nach sind in den Gebäu­den des Deut­schen Bun­des­ta­ges etwa 10 000 Men­schen tätig, dar­un­ter Abge­ord­ne­te, Frak­ti­ons- und Verwaltungs­mitarbeiter sowie Hand­wer­ker und ande­re Dienstleister.

Die 37 Infek­ti­ons­fäl­le stamm­ten aus die­sem Per­so­nen­kreis, sag­te eine Spre­che­rin der Ver­wal­tung auf Anfra­ge. "Das bedeu­tet aber nicht, dass sich das Infek­ti­ons­ge­sche­hen im Bun­des­tag abge­spielt hat." Die Anste­ckun­gen könn­ten auch im Wahl­kreis, im Urlaub oder in den Wohn­or­ten staat­ge­fun­den [so im Ori­gi­nal, AA] haben.«

Ange­sichts einer Rei­se­war­nung für Vene­zue­la bei 24,99 Infi­zier­ten pro 10.000 Ew. wäre eine Erklä­rung des Bun­des­tags zum Risi­ko­ge­biet drin­gend ange­ra­ten, selbst wenn hier die Inkom­pe­tenz­ra­te deut­lich höher aus­fal­len dürf­te als die Inzi­denz – wir spre­chen hier nicht von Hand­wer­kern und ande­ren Dienstleistern.

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