Zweitwohnungsbesitzer in Mecklenburg- Vorpommern bepöbelt

»Hamburg/Schwerin. Pöbeln und spit­zeln – sind das die neu­en Extreme im Urlaubsland Mecklenburg-Vorpommern? Vor einer Woche muss­ten nun auch – wie schon vor einem Jahr – Zweitwohnungsbesitzer und Dauercamper wegen der stren­gen Corona-Schutzverordnung das Land ver­las­sen.

Seitdem schla­gen die Wellen hoch. Eigentümer kla­gen vor Gerichten, Polizisten wei­sen Besucher zurück, der Buchungsboom für den Sommerurlaub bleibt aus. Und es meh­ren sich Berichte über Auseinandersetzungen zwi­schen Einheimischen mit aus­wär­ti­gen Gästen…

Die ver­schärf­ten Corona-Schutzmaßnahmen sehen vor, dass Zweitwohnungsbesitzer, Dauercamper und Pächter (z. B. Kleingärtner, Bootseigner mit Liegeplatz ohne 1. Wohnsitz in Mecklenburg-Vorpommern) das Bundesland bis zum 24. April ver­las­sen muss­ten. Es wür­den kei­ne Ausnahmeregelungen für die­ses Einreiseverbot erteilt, heißt es.

Bei Nichtabreise droht Bußgeld von bis zu 2000 Euro

Bei Nichtabreise droht ein Bußgeld von 150 bis 2000 Euro. Die Behörden wer­den die­ses und wei­te­re Verbote kon­trol­lie­ren, beton­te eine Sprecherin des Schweriner Innenministeriums. „Um die Einhaltung der Corona-Maßnahmen zu gewähr­leis­ten, sind die Ordnungs- und Gesundheitsämter ori­gi­när zuständig…

So ahn­de­ten die Beamten der Polizeiinspektion Stralsund inner­halb von 24 Stunden ins­ge­samt elf Verstöße gegen die der­zeit gül­ti­ge Corona-Landesverordnung Mecklenburg-Vorpommerns. In zehn Fällen waren die Betroffenen uner­laubt ins Bundesland ein­ge­reist, acht Personen kamen aus Berlin. Zudem wur­de auf der Insel Ummanz vor Rügen eine Frau aus Berlin ange­trof­fen, die ihre Zweitwohnung uner­laubt auf­such­te. In allen Fällen lei­te­ten die Beamten ein Ordnungswidrigkeitenverfahren ein…

Vorerst bis zum 11. Mai darf nur nach Mecklenburg-Vorpommern ein­rei­sen, wer sei­nen Hauptwohnsitz in dem Bundesland hat oder sei­ne Kernfamilie besucht. Tagestourismus und sons­ti­ge tou­ris­ti­sche Reisen sind unter­sagt – auch Fahrradtouren auf dem belieb­ten Elberadweg sind nicht mög­lich, sagt Tobias Woitendorf, Geschäftsführer des Tourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern. Den Verband errei­che eine „hohe Welle der Unzufriedenheit“…«
abend​blatt​.de

15 Antworten auf „Zweitwohnungsbesitzer in Mecklenburg- Vorpommern bepöbelt“

  1. Es soll­ten jetzt für die­ses Jahr kei­ne Buchungen mehr getä­tigt werden,egal von Ferienwohnungen oder Urlaubern im Hotel/Campingplatz.Ander Gebiete wer­den sich freu­en ,wel­che ihre Gäste bes­ser behandeln.

  2. Wow, die Bundesnotbremse beginnt in den nächs­ten Tagen zu wirken.
    Aba farum?

    "Alex Berenson@AlexBerenson

    Wow. WOW. @cdcgov only wants to exami­ne post-vac­ci­ne infec­tions with a PCR thres­hold of 28 or under.

    That stan­dard igno­res 90+% of #Covid infec­tions. The enti­re epi­de­mic would have loo­ked very dif­fe­rent if it had been used.

    "An RT-PCR Ct value ≤28"

    https://​cdc​.gov/​v​a​c​c​i​n​e​s​/​c​o​v​i​d​-​1​9​/​d​o​w​n​l​o​a​d​s​/​I​n​f​o​r​m​a​t​i​o​n​-​f​o​r​-​l​a​b​o​r​a​t​o​r​i​e​s​-​C​O​V​I​D​-​v​a​c​c​i​n​e​-​b​r​e​a​k​t​h​r​o​u​g​h​-​c​a​s​e​-​i​n​v​e​s​t​i​g​a​t​i​o​n​.​pdf

    https://​twit​ter​.com/​K​e​s​s​y​1​9​721"

  3. Tja, Nordcorna halt. Geile Wortschöpfung.
    Ist schon lus­tig, zu DDR Zeiten konn­te man wei­ter rum­kom­men als jetzt.

  4. Diesen Sommer gibt es offen­bar Lockerungen nur für Geimpfte. Die Impf-Apartheid wird wei­ter ausgebaut:

    Für Geimpfte ent­fal­len Kontaktbeschränkungen, Ausgangssperren, Quarantänen.

    https://​www​.mdr​.de/​n​a​c​h​r​i​c​h​t​e​n​/​d​e​u​t​s​c​h​l​a​n​d​/​p​a​n​o​r​a​m​a​/​c​o​r​o​n​a​-​l​a​m​b​r​e​c​h​t​-​g​e​s​e​t​z​e​n​t​w​u​r​f​-​g​e​i​m​p​f​t​e​-​g​e​n​e​s​e​n​e​-​l​o​c​k​e​r​u​n​g​e​n​-​1​0​0​.​h​tml

    Und die Hälfte der Bevölkerung, die ihrer Impfung ent­ge­gen­fie­bert und dann pri­vi­le­giert ist, wird die­se Apartheids-Pläne sicher­lich begrüßen.

  5. Meanwhile IV - Demnächst:

    Gennahrung für GMOs

    Heute (29.04.2021) veröffentlichte die Europäische Kommission auf Ersuchen des Rates eine Studie über neuartige genomische Verfahren. Die Studie zeigt auf, dass solche NGT (New Genomic Techniques), bei denen es um die Veränderung des Genoms eines Organismus geht, das Potenzial bergen, im Rahmen der Ziele des europäischen Grünen Deals und der Strategie „Vom Hof auf den Tisch“ zu einem nachhaltigeren Lebensmittelsystem beizutragen.

    Gleichzeitig kommt die Studie zu dem Schluss, dass das derzeit geltende GVO-Recht aus dem Jahr 2001 für diese innovative Technologie nicht zweckmäßig ist. Die Kommission wird nun einen breit angelegten und offenen Konsultationsprozess einleiten, um die Gestaltung eines neuen Rechtsrahmens für diese biotechnologischen Verfahren zu erörtern.

    Die für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit zuständige EU-Kommissarin Stella Kyriakides sagte: „Die Studie, die wir heute veröffentlichen, gelangt zu dem Schluss, dass neuartige genomische Verfahren die Nachhaltigkeit der landwirtschaftlichen Erzeugung im Einklang mit den Zielen unserer Strategie „Vom Hof auf den Tisch“ fördern können. Da die Sicherheit für Umwelt und Verbraucher unser Leitprinzip ist, brauchen wir nun einen offenen Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern, den Mitgliedstaaten und dem Europäischen Parlament, um gemeinsam über den künftigen Umgang mit diesen biotechnologischen Verfahren in der EU zu entscheiden.“
    https://ec.europa.eu/commission/presscorner/detail/de/ip_21_1985

    Mahlzeit!

  6. Es ist schlicht lang­sam an der Zeit, sich nach einer Bleibe außer­halb unse­rer Landesgrenzen umzu­se­hen. Das Geschehen ist brechreizerregend!

  7. …das ist Deutschland – wir haben gera­de hier in Frankreich einen Impftermin für unse­re Feriengäste (Flüchtlinge?) aus Deutschland arran­giert. (Sie woll­ten es und der Staat ist froh zu impfen)

  8. Sage es ja immer wie­der: Zuhause jedem Bürger einen Nagel durch den Fuß dann blei­ben alle wo sie hingehören.
    Oder moder­ner: jeder Bürger bekommt eine elek­tro­ni­sche Fußfessel die bei Verlassen der eigene­nen 4 Wände Alarm schlägt. Die Pandemie wäre in 4 Wochen beendet. 

    Leben wir eigent­lich in einem Paralleluniversum?
    Immer wenn ich Corodok lese habe ich Hoffnung das sich end­lich etwas tut und die­se däm­li­che Pseudopandemie bald been­det wird.
    Und dann wie­der die Meldungen in den öffent­lich recht­li­chen Nachrichten die mir weiß­ma­chen es wird immer schlim­mer und gefähr­li­cher und nur wer geimpft ist überlebt.
    Und darf wie­der als frei­er Mensch leben.
    Wie kann man Grundrechte wie­der zurück­ge­ben an Geimpfte?? Gibt es dann Menschen 2. Klasse, denen alles ver­bo­ten bleibt weil sie sich nicht imp­fen las­sen oder es nicht dür­fen aus gesund­heit­li­chen Gründen. Das ist doch diskriminierend. 

    Ach ja und und eine Verfassungsbeschwerde gegen das Klimagesetz hat Erfolg aber gegen das Infektions/Ermächtigungsgesetz nicht.

    Bizarr!

    1. @Ariadne: Abwarten! Gestern hät­te nie­mand damit gerech­net, daß die Richter der Bundesregierung das Klimagesetz um die Ohren hau­en. Ich den­ke, beim Infektionsschutzgesetz ste­hen die Chancen noch besser.

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