Antifaschistischer Schutzwall für Karl Lauterbach!

Könn­te das nicht Cam­pact in die Hand nehmen?

twit​ter​.com (1.7.)

Ich habe kei­nen Zwei­fel dar­an, daß sich auf AfD-Accounts Idio­ten ohne Ende tum­meln, wie übri­gens auf dem von Lau­ter­bach auch. Inter­es­san­ter­wei­se muß man sol­che in den mehr als 130.000 Kom­men­ta­ren auf coro​dok​.de mit einer extrem star­ken Lupe suchen. Und das liegt nicht in ers­ter Linie dar­an, daß hier tat­säch­lich eine Hand­voll Zuschrif­ten mit Gewalt­phan­ta­sien gelöscht wurde.

Dabei fin­den sich in Kom­men­ta­ren und vie­len Tau­send Bei­trä­gen nicht nur Ein­drü­cke, son­dern mit Quel­len ver­se­he­ne Bele­ge dafür, daß "unse­re Coro­na­po­li­tik nur staat­li­che Will­kür gewe­sen" ist. Es hat nichts mit Haß auf ein­zel­ne Ver­tre­te­rIn­nen die­ser Poli­tik zu tun, wenn die­se – oft mit mal mehr, mal weni­ger guter Sati­re – zur erkenn­ba­rer wer­den. "Die Grund­hal­tung ist links", heißt es hier von Beginn an. Die­se Posi­ti­on wird bei wei­tem nicht von allen Lese­rIn­nen geteilt. Es wäre aber völ­lig absurd, die Viel­falt der Mei­nun­gen in den Kom­men­ta­ren, die ganz über­wie­gend sach­lich und respekt­voll sind, und die schar­fe Kri­tik in den Bei­trä­gen, die sich stets auf über­prüf­ba­re Quel­len stüt­zen, in eine rech­te Ecke zu stellen.

In Pfif­fe und Buh-Rufe für den Bun­des­wirt­schafts­mi­nis­ter in Schwedt wird näher aus­ge­führt, daß dort die Lau­ter­bach­sche Masche "Wer unse­re Kriegs­rhe­to­rik gegen Ruß­land kri­ti­siert, ist rechts und Putin-Vasall" nicht funktioniert.

17 Antworten auf „Antifaschistischer Schutzwall für Karl Lauterbach!“

  1. Koch­re­zept:

    Man grün­de eine Par­tei, die pri­mär mit ras­sis­ti­schen Aus­fäl­len Dummdödel anfixt. Ihre arbeit­neh­mer­feind­li­che Poli­tik darf nicht erör­tert wer­den. Man braucht sie ggf. noch gg. die böse Linke.

    Man blä­he sie medi­al der­ma­ßen auf, dass sie als rech­ter Rand erscheint (was sie im Par­la­ment tat­säch­lich auch ist, in der Kolo­nie aller­dings kei­nes­falls), um die, die sich in der toxi­schen Mit­te (in Wirk­lich­keit rechts neben der Wand) befin­den, irgend­wie poli­tisch gemä­ßigt dar­stel­len zu können.

    Danach ist alles, was die Kotz­bro­cken der AFD als sach­lich kor­rekt anpran­gern, poli­tisch legitim. 

    Die Kotz­bro­cken der AFD spie­len mit, auch wenn sie gele­gent­lich quieken. 

    Für die meis­ten Hirn­am­pu­tier­ten der Kolo­nie reicht das. Der Plan funktioniert. 

    Der Staats­streich kann als Schutz der Bevöl­ke­rung ver­kauft wer­den. Schließ­lich quie­ken nur die Schwein­chen der AFD.

    1. @zapata gag
      Hier fin­det sich wie­der ein Bei­spiel für einen „sach­li­chen und respekt­vol­len“ Kom­men­tar oder? Inhalt­lich bin ich der glei­chen Mei­nung, am Aus­druck soll­te man arbeiten.

  2. Wenn der Herr Pro­fes­sor Lau­ter­bach, eine aus­ge­wähl­te Kapa­zi­tät auf vie­len Gebie­ten, aber kei­nes­falls im Bereich der Gesund­heit, einer frei­heit­li­chen Gesell­schafts­ord­nung, einem Hang zur Wahr­heit, einem Mini­mal­ver­ständ­nis für gewis­se ver­fas­sungs­recht­li­che The­men und Mensch­lich­keit, etwas nach­den­ken wür­de, käme er dar­auf, dass das "Volk" von ihm und dem Rest des Coro­na-Regimes die Schn.… gestri­chen voll hat. Hoch­mut und Rea­li­täts­ver­wei­ge­rung kom­men vor dem (tie­fen) Fall. Das hat mit Het­ze oder Zuar­beit durch Medi­en nichts zu tun. Es ist logi­sche Konsequenz.

    1. "käme er dar­auf, dass das "Volk" von ihm und dem Rest des Coro­na-Regimes die Schn.… gestri­chen voll hat. Hoch­mut und Rea­li­täts­ver­wei­ge­rung kom­men vor dem (tie­fen) Fall."

      @Clarence o micron
      Das sehe ich ähn­lich. Mei­ner Mei­nung nach ist sein Ver­hal­ten wirk­lich auffällig.

  3. Wer wür­de eigent­lich Gesund­heits­mi­nis­ter, wenn der Herr Pro­fes­sor weg wäre? Ich mei­ne ja nur.
    Ich habe mir immer den Herrn Spahn weg­ge­wünscht, weil ich dach­te: Schlim­mer geht nimmer.
    Aber es ging schlimmer.
    Geht es noch schlimmer?
    Und wie­so darf der Herr Pro­fes­sor sich immer noch so sehr bla­mie­ren, dass ich mich fremd­schä­me, wenn ich ihm zuhö­re (so ich über­haupt zuhö­ren kann)? Ist er der Gum­mi­kno­chen, der uns hin­ge­wor­fen wird, damit wir uns die Zäh­ne aus­bei­ßen? Immer und immer wie­der. Bis wir vom Bei­ßen müde sind, wenn der wirk­lich har­te Kno­chen ins Ren­nen gewor­fen wird?
    An wel­chem Kno­chen müs­sen wir sägen?

    1. "Bis wir vom Bei­ßen müde sind, wenn der wirk­lich har­te Kno­chen ins Ren­nen gewor­fen wird?"

      Ich jeden­falls bin nicht müde, weil ich die psy­chi­schen Auf­fäl­lig­kei­ten von K. L. nur mit gro­ßem Erstau­nen und Erschre­cken beob­ach­te und mich immer wie­der wun­de­re, wie krank die gan­ze Gesell­schaft ist, solch einen Mann im Amt zu las­sen. Kommt der nächs­te har­te Kno­chen ins Ren­nen, muss man die Lage neu beur­tei­len und das wird auch wie­der Rück­schlüs­se auf dem Zustand der Gesell­schaft auf­zei­gen. Es ist sicher­lich nicht nur den Aus­tausch von Per­so­nen getan, die Coro­na-Kri­se hat gezeigt, dass die­se Gesell­schaft krank ist, sehr, sehr krank (um es mal in den Wor­ten von K. L. zu sagen).
      Kei­ne Ahnung, ob wir da als Gesell­schaft jemals raus­fin­den wer­den, oder ob sich die Lage wirk­lich wie­der bis zum Äußers­ten zuspit­zen wird um am End­punkt zu enden? Ich hof­fe sehr, dass die Gesell­schaft lern­fä­hig ist, aller­dings mache ich mir nicht all­zu­gro­ße Hoff­nung. Wir soll­ten wei­ter auf­merk­sam blei­ben und beob­ach­ten, was abläuft. Und noch früh genug den Absprung schaf­fen, wenn es für uns psy­chisch oder phy­sisch nicht mehr erträg­lich ist in die­ser Atmo­sphä­re. Jeden­falls bevor wir inner­lich abstump­fen und genau­so ent­mensch­licht wer­den wie vie­le der Ver­ant­wort­li­chen. Das möch­te ich nie­mals: So abstump­fen, dass ich da mitmache. 🙁

      1. Na, Mit­ma­chen mit Sicher­heit nicht.
        Viel­leicht doch mal eine Sek­ti­on Nord gründen. 

        Jetzt erst ein­mal Urlaub in der Schweiz, um zu sehen, wie es sich in einem Land ohne ein­rich­tungs­be­zo­ge­ne Impf­pflicht anfühlt.
        Um dann mit neu­er Kraft und hof­fent­lich fri­schen Ideen auf den Herbst zuzusteuern.

    2. Da gibt es eine Art Nest von inhalt­lich ähn­lich aus­ge­leg­ten KandidatInnen.

      Es ist von einer völ­li­gen Aus­tausch­bar­keit auszugehen.

      Bzgl. des Nach­fol­gers muss man sich kei­ner­lei Hoff­nung auf Bes­se­rung im Sin­ne eines deut­li­chen Kurs­wech­sels machen.

      Kor­rek­tur­vor­schlä­ge erwünscht!

  4. Ich bin ger­ne pole­misch gegen­über die Apo­lo­ge­ten die­ser Maß­nah­men, und der Ein­druck, die Coro­na­maß­nah­men waren poli­ti­sche Will­kür, ist ja ein rich­ti­ger. Mir fällt nichts ein, was ich für sinn­voll befand. Viel­leicht noch in der Anfangs­zeit, im Februar/März 2020, Fuß­ball­spie­le ohne Publi­kum statt­fin­den zu las­sen. Fuß­ball ganz aus­zu­set­zen, damit die Fuß­ball­pro­fis sich nicht ein­an­der anste­cken, war schon Schwach­sinn. Spä­tes­test im April 2020 hät­ten die repres­si­ven Maß­nah­men been­det sein müs­sen. Wir hat­ten wet­ter­tech­nisch einen außer­ge­wöhn­lich schö­nen April 2020 und da hät­ten die Leu­te raus müs­sen, an die fri­schen Luft, an die Son­ne. Spa­zier­gän­ge im Wald und am Strand hät­te der all­ge­mei­nen Gesund­heit gedient. Ein pro­mo­vier­ter Public-Health-Mensch wie Lau­ter­bach hat in die­se Rich­tung sich nie geäußert.

    1. "Ich bin ger­ne pole­misch gegen­über die Apo­lo­ge­ten die­ser Maß­nah­men, und der Ein­druck, die Coro­na­maß­nah­men waren poli­ti­sche Will­kür, ist ja ein richtiger. "

      @JohannesSchuhmann
      Icih hal­te Lau­ter­bach und vie­le ande­ren für von sich und der Rea­li­tät Ent­frem­de­te. Sie spal­ten mei­ner Mei­nung nach viel Eige­nes ab und pro­ji­zie­ren es nach außen. An den Äuße­run­gen, in die sich Lau­ter­bach immer tie­fer ver­strickt, kann man mei­ner Ansicht nach sei­ne inne­re Ent­wick­lung, bzw. Regres­si­on gut erken­nen. Er erkennt schon immer ganz gut was gera­de abläuft und benennt oft sogar die rich­ti­gen Punk­te, aber er muss das abweh­ren und nach außen abspal­ten. Momen­tan gerät er immer tie­fer in die Abspal­tung hin­ein, des­we­gen bin ich der Mei­nung, dass er bald irgend­wo ange­kom­men ist, wo es endet und er ent­we­der psy­chisch kom­plett zusam­men­bricht oder wo es für uns wirk­lich gefähr­lich wird, weil dann die nächs­te sei­ner Maß­nah­men­stu­fen dran ist und die wer­den sich ja mit dem Grad sei­ner Ent­fre­mung immer kras­ser stei­gern. Man kann vie­les aus der Geschich­te ler­nen, wenn man nur woll­te. Wir haben zig Psy­cho­lo­gen in die­sem Land, die zur Coro­na-Kri­se nicht den Mund auf­ma­chen. Sie machen sich mit­schul­dig, fin­de ich.

  5. Nie­mand will einen Phar­ma­re­fe­ren­ten als Gesund­heits­mi­nis­ter, einen Kar­rie­re­fuz­zi als Hof­vi­ro­lo­gen und einen Hüh­ner­dok­tor als Pandemie-Einpeitscher.

    Das hat nichts mit rechts oder links zu tun.

  6. Staat­li­che Will­kür, wie kommst du denn auf sowas, Karl? Wenn schon, dann wären DEINE (wo du immer so schön betonst, DEINE Ent­schei­dun­gen, DEINE) Maß­nah­men das Pro­blem und zwar kei­nes staat­li­cher Will­kür, son­dern DEINE per­sön­li­che Pro­ble­ma­tik. Dazu braucht man auch nicht die AfD als Buh­mann, um davon abzulenken. 

    Inter­es­sant, dass Lau­ter­bach nun sogar den Staat anschwär­zen will ("staat­li­che Will­kür") um von sei­ner eige­nen Pro­ble­ma­tik abzulenken.
    Der Typ ist nicht nur eine Gefahr für die gan­ze Bevöl­ke­rung, die wegen ihm und sei­nen Zwangs- und Wahn­ideen unter­drückt und geängs­tigt wird, son­dern auch für sei­ne Poli­ti­ker­kol­le­gen. Das wer­den die hof­fent­lich auch bald begrei­fen, wenn sei­ne ver­ba­len Aus­fäl­le so wei­ter­ge­hen. Ich gehe aber davon aus, dass es mit ihm immer schlim­mer wer­den wird, denn bei solch einer Pro­ble­ma­tik stei­gert man sich selbst in etwas rein und ent­larvt sich am Ende selbst. Am Ende wird er sich als armes Opfer dar­ge­stellt haben, der von allen nicht gemocht wird und das wird er dann ver­mut­lich sogar damit aus­lö­sen. Was man auf der poli­ti­schen Büh­ne momen­tan an psy­chi­schen Insze­nie­run­gen erle­ben kann, ist abso­lut interessant.

  7. Es muss immer wie­der klar aus­ge­spro­chen wer­den, dass wir anhand der Erkennt­nis­se aus dem Solomon-Asch-Experiment
    (Con­for­mi­ty expe­ri­ments, etwa ()https://​en​.wiki​pe​dia​.org/​w​i​k​i​/​S​o​l​o​m​o​n​_​A​sch)
    mani­pu­liert werden.

    Erst wird eine Mehr­heits­mei­nung behaup­tet und schein­bar belegt – um die­se dadurch, mani­pu­la­tiv, mit der Zeit tat­säch­lich so ein­zu­stel­len. Wonach man dann so tun kann, wie wenn die­se "Mehr­heits­mei­nung" schon immer so gewe­sen wäre.

    Das Solo­mon-Asch-Expe­ri­ment erfor­dert Schau­spie­ler (PR-Agen­ten, Trol­le, mani­pu­la­ti­ve Laut­spre­cher, wil­li­ge Mei­nungs-Mul­ti­pli­ka­to­ren, Vor­be­ter, … sowie vie­le Nach­plap­pe­rer und Wich­tig­tu­er, die sich immer auf Sei­ten der ver­meint­li­chen Mehr­heit posi­tio­nie­ren), die unent­wegt fal­sche Bahaup­tun­gen und Lügen abson­dern. – Den Rest macht die Ver­hal­tens-Psy­cho­lo­gie des ein­fa­chen, nor­ma­len, gut­gläu­bi­gen, arg­lo­sen Men­schen, die Mehr­heit eben.

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