Drosten mit neuer Kometentheorie

Vielleicht inter­pre­tie­re ich die Bilder auch falsch.

focus.de (1.7.)

Korrigieren heißt nicht, daß er Unsinn erzählt hat:

»… Gleich zu Beginn [sei] eines klar­ge­stellt: Es geht hier nicht dar­um, zu sagen, dass Drosten dane­ben lag. Vielmehr soll erklärt wer­den, war­um der Experte so manch zen­tra­le Aussage nun revi­diert oder spe­zi­fi­ziert und sei­ne Meinung jetzt eine ande­re ist als noch vor ein paar Monaten…

Drosten-Aussage 1: Endemischer Zustand endet noch im Jahr 2022

„Den ende­mi­schen Zustand wer­den wir bis Ende des Jahres erreicht haben, wir sind prak­tisch da“, sag­te Christian Drosten im Januar auf einer Pressekonferenz .

Seit Januar gibt es aller­dings wie­der neue Omikron-Sublinien. Darum erläu­tert der Virologe im „Spiegel“-Interview, er wür­de sich tat­säch­lich gern kor­ri­gie­ren: „Ich glau­be nicht mehr, dass wir Ende des Jahres den Eindruck haben wer­den, die Pandemie sei vorbei.“

Neue Prognose: Nach wie vor geht Drosten davon aus, dass die Bevölkerungsimmunität durch Impfungen und Infektionen irgend­wann so stark sein wer­de, dass das Virus an Bedeutung ver­liert. Dann sei­en wir im ende­mi­schen Zustand. Das aller­dings „könn­te schlimms­ten­falls noch eini­ge Winter dau­ern“«

Die fünfte "Impfung" hilft dann bestimmt

»Drosten-Aussage 2: Update-Impfstoff im zweiten Quartal

„Große Teile der Bevölkerung wer­den wahr­schein­lich im zwei­ten Quartal mit einer Update Omikron-Impfung immu­ni­siert wer­den“, sag­te Drosten eben­falls im Januar. Damals gaben sich auch die Hersteller Biontech und Moderna zuver­sicht­lich, was den ange­pass­ten Impfstoff angeht. Insofern lag die Zeitplanung natür­lich nicht in der Macht des Experten.

Neue Prognose: Nach wie vor erach­tet Drosten eine Omikron-Kombi-Impfung für vie­le Menschen als sinn­voll – jetzt im Herbst. Vorgesehen ist die­se Impfung erst ab 70 Jahren. „Aber auch mit 50 und älter kann man einen schwe­ren Verlauf haben“, warnt der Virologe. Auch vier­fach Geimpfte wer­de eine sol­che Impfung etwas nützen…

Drosten-Aussage 3: Corona-Infektion schützt vor weiterer Infektion

Im Herbst sag­te Drosten, frü­her oder spä­ter müs­se sich jeder infi­zie­ren, und auf der Basis einer Impfung sei das auch zu ver­ant­wor­ten. Durch die Infektion wür­de sich eine Schleimhautimmunität aus­bil­den, die vor wei­te­ren Infektionen schütze.

Neue Prognose: „Wir sehen tat­säch­lich schon wie­der einen expo­nen­ti­el­len Anstieg der Fallzahlen, die BA.5‑Variante ist ein­fach sehr über­trag­bar“, sagt der Corona-Experte. Ab September fürch­tet er, wür­den wir sehr hohe Fallzahlen haben…«

Es gibt zu jedem Irrtum einen Punkt "Warum". Man möge bei Interesse im "Focus" nach­le­sen. Angesichts der Halbwertzeit sei­ner (uneid­li­chen Falsch-)Aussagen erspa­re ich mir das Zitieren an die­ser Stelle.

25 Antworten auf „Drosten mit neuer Kometentheorie“

  1. Wieso spricht er so gern in der Wir-Form?
    Pluralismus Majestix? Schizophrenia? Schlechtem Deutsch gelernt?
    Wir wer­den es wohl nie erfahren;)

    1. Ungbewusste Psychologie + Nichtvorhandensein von Realität.
      Man holt so einen gewis­sen Teil Unentschiedener "auto­ma­tisch" ins "Boot".
      WIR= SOIRDARISCHNoSZSZEWIZSZ (no Russiaphobo)

    2. Es hat auch irgend­wie was von "Kindergarten-Sprech":
      Wir spie­len nicht mit den Essen!
      Wir ste­hen nicht auf den Bänken!
      Wir malen nicht auf den Tischen!
      (wir tun immer brav, was man uns sagt!)

      viel­leicht ist das der Pluralis Kollektivistis oder so.

    3. Pluralis modes­tiae?

      Er ist ein sehr beschei­de­ner Mensch!

      Das wür­den ihm m.E. hier vie­le – auch Eltern – wohl nicht zu Unrecht bescheiden.

  2. Der wahr­schein­li­che Doktor D. erzählt. Woher hat er das Märchen, dass die Gentherapie etwas bewirkt, außer auto­im­mun­in­du­zier­ten Erkrankungen auf­grund des hoch­toxi­schen Spike-Proteins und der unaus­ge­reif­ten Technologie, die modi­fi­zier­te mRNA in Lipde zu "ver­pa­cken"?

    Lieber mit Corona infi­ziert und viel­leicht an etwas, das Covid-19 genannt wird, erkran­ken, als durch die Impfung ziem­lich sicher geschä­digt zu wer­den. Zumindest dann, wenn das Zeug wirkt (was wohl zum Glück nicht immer der Fall ist). Für den Profit von Biontech/Pfizer und ModeRNA sich zur Spritzung nöti­gen lassen?

    1. @Johannes Schumann: Die war bes­ser, nur lei­der nicht wirk­lich als Promotion vor­han­den. Nein, es gibt kei­ne neue juris­ti­sche Entwicklung.

      1. Bei dem Thema Promotion haa­be ich etwas immer noch nict verstanden:
        Es hieß doch, die Arbeit brauch­te des­halb nicht ver­öf­fent­licht wer­den, weil es eine soge­nann­te kumu­la­ti­ve Dissertation sei und die wis­sen­schaft­li­chen Artikel schon in Fachzeitschriften ver­öf­fent­licht wur­den. Mittlerweile ist ja unter ande­rem in der DNB die Arbeit vor­han­den und man kann das Inhaltsverzeichnis anse­hen. Wie passt denn nun die­se Arbeit mit einer kumu­la­ti­ven Dissertation zusam­men? Habe ich bis heu­te nicht ver­stan­den. Kann mir das bit­te jemand erklären?

  3. Ich kor­ri­gie­re auch eine Dr. Vollpfosten-Theorie :
    Der Schwachkopf "könn­te noch eini­ge Winter weiterschwafeln".
    Ich hof­fe, er bekommt noch eini­ge wei­te­re 'Camping-Platz-Erlebnisse'. In ver­schärf­ter Form.
    Der Kerl kann froh sein, wenn er mir nicht per­sön­lich begegenet.

  4. Wir haben doch laengst einen "ende­mi­schen Zustand" erreicht (wenn wir­nicht­be­reit­s­zu Beginn der"Pandemie" ein­nen sol­chen hat­ten). LautRKI Corona-Dashboard gab es seit ges­tern mehr als 98.000 "neue Faelle" aber seit mehr als 2 Monaten ist die hoechs­te Zahl an tae­g­li­chen *Ekrankungen* (sprich "sym­pto­ma­ti­sche Faelle") am 20.06. mit 11.975 Erkrankungen (bun­des­wei­it). in den letz­ten 7 Tagen lag die Gesamtzahl an Erkrankungen mit Covid-19 in den letz­ten 7 Tagen ca. 38.000 Erkrankungen, also im Schnitt noch nicht ein­mal 7.500 pro Tag, weni­ger als 1/13 der "Faelle". Damit sind mehr als 92% der "Faelle" asym­pto­ma­tisch, und damit nur mit dem Test nach­weis­bar, der *nicht* zuver­la­es­sig eine Infektion erken­nen kann (das gilt nicht nur fuer die Schnelltests son­dern auch fuer die PCR-Tests wie von vie­len Experten welt­weit besta­e­tigt wurde). 

    Warum zaehlt man ueber­haupt noch "Faelle" statt "Erkrankungen" und "Patienten, die *WEGEN* Covid-19 im Krankenhaus behan­delt wer­den"? Doch nur, um for­mal die "Pandemie" noch am lau­fen hal­ten zu koennen. 

    Bisher kann­te dieMeddizin kei­ne "asym­pto­ma­ti­sche Erkrankung". Eine Krankheitwar *immer* mit(mehroderwenigerschweren) Krankheitssymptomen behaf­tet. Eine Krankheit, die*keine* Auswirkungen hat, ist kei­ne Krankheit. Nur mitCovid-19 soll das alles ueber Bordgeworfen wer­den, und­wir­ka­emp­fen gegen eine "asym­pto­ma­ti­sche Erkrankung"? Was las­sen wiruns­danur seit zwei­ein­halb Jahren auf­schwat­zen? Und war­um? Nur fuer die Pharma Industrie?

  5. Die Lüge daß sich Viren spon­tan ver­än­dern (mutie­ren) und sich dann selbst ver­meh­ren und damit stän­dig neue Krankheiten die Menschheit bedro­hen ist nicht neu. Diese Lüge nahm in der Studie Global 2000 Gestalt an die Jimi Carter Ende der 70er Jahre in Auftrag gege­ben hat. Und auf deren Grundlage 1980 die Grünen Partei in Karlsruhe gegrün­det wurden.

  6. Dem Drosten noch mehr solcher freundlichen Begegnungen, wie jüngst auf einem Zeltplatz in MeckPomm? sagt:

    Die Aussagen Drostens brin­gen mich zu der Überlegung, ob Drosten noch mehr sol­cher "Empfänge" oder "Begegnungen", wie jüngst auf einem Campingplatz in Meckl.-Vorpomm. haben möchte.

  7. "Endemischer Zustand endet noch im Jahr 2022" ist mal wirk­lich eine wenig beach­te­te Information – das heißt: Wir genie­ßen der­zeit die Freuden der Endemie, bevor die "Pandemie" zurück­kehrt. So gese­hen war sei­ne "Prognose" ja gar nicht falsch …

  8. Das Drostensche Theorem hat zwei Leitsätze. Sie lau­ten wie folgt.

    1) die aktu­el­le Lage ist eine Pandemie
    2) wenn sich die aktu­el­le Lage ändert, dann ist die­se geän­der­te Lage eben jetzt die Pandemie

    Dazu kommt dann noch die­se Ausführungsbestimmung:

    3) Wer wis­sen will, wies wei­ter­geht, muss mich (=Drosten) fragen 

    Abgesichert ist damit, dass wir immer Pandemie haben und Drosten immer im Mittelpunkt steht.

    Komplett ist das noch nicht. Eigentlich fehlt noch eine eige­ne medi­zi­ni­sche Fachzeitschrift, das "Bulletin of Drosten Science". Einziger Herausgeber, Peer-Reviewer und Autor ist natür­lich Christian Drosten. Stellen in der Wissenschaft wer­den dann künf­tig danach ver­ge­ben, wie oft jemand das Drosten-Bulletin zitiert. 

    Verbunden damit ergibt sich außer­dem die fol­gen­de wei­te­re Ausführungsbestimmung:

    4) Lauterbach darf nur noch das "Bulletin of Drosten Science" zitieren

    Damit wäre dann wirk­lich weit­ge­hend Ordnung in die Angelegenheit gebracht. Und die Wissenschaft sprä­che end­lich auch mit einer Stimme. Was ja bekannt­lich immer wich­ti­ger wird.

  9. Vielleicht noch als Ergänzung, die obers­te Direktive über wis­sen­schaft­li­che Meinungen, die alle Wissenschaftler teilen:

    Wenn die Wissenschaft mit einer Stimme spricht, dann spricht sie mit mei­ner Stimme.

  10. Komisch. Man stellt fest, dass die Prognosen ("Meinungen" des Dr.osten) falsch sein kön­nen – und trotz­dem rich­tet man sich nach den Prognosen ("Meinungen" des Dr.osten). Weil der inziw­schen ja mehr wüss­te, angeb­lich. (Nur über die Zukunft weiß er immer noch genau gar nichts – wie frü­her auch.)

    Finde den Fehler.

    (Warum hört man nicht mal zur Abwechslung auf die Prognosen des Wunderwarzenschwein-Orakels?)

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