24 Antworten auf „Aufgeben ist keine Option“

  1. Ob das gewalt­tä­ti­ge Durchgreifen des Berliner Ordnungsbehörden vor 2 Tagen ein Vorgeschmack auf das noch Kommende war?:

    "Massendemos, Krawalle und Vandalismus: Weltweit steigt die Zahl der zivi­len Unruhen. In einer aktu­el­len Risikoanalyse geht der Versicherer Allianz davon aus, dass sich die Situation durch Covid-19 ver­schär­fen wird. Die Experten rech­nen mit einer Institutionalisierung der Gewalt."

    https://www.welt.de/wirtschaft/article228991727/Allianz-Report-Risiko-von-Unruhen-wird-sich-aufgrund-von-Covid-19-verschaerfen.html

    Wichtig, natürl­cih eska­lie­ren NIEMALS die Ordnungsbehörden!!!

    1. @Interessante Zeiten, ob die "Ordnungsbehörden" eska­lie­ren bzw. nicht eska­lie­ren, da wäre ich mir nicht sicher. Ich lese gera­de das Buch von Klaus Mann,
      " Der Wendepunkt". Im 8.Kapitel, beti­telt :"Die Schrift an der Wand", hat er Gedanken und Erkenntnisse die­ser Art Im Zeitraum 1930–1932 sehr sen­si­bel herausgearbeitet.

  2. Ovalmedia hat unter Narrative #30 ein neu­es Interview (25.023.2021) von Cebis mit Paul Schreyer (noch) auf YT
    https://www.youtube.com/watch?v=v1c5L_YM324
    Es dau­ert ein­ein­halb Stunden und ist aus­ge­spro­chen HÖRENSWERT!

    Herrn Aschmoneit emp­feh­le ich ins­be­son­de­re den letz­ten Teil ab ca. 1:15. Dort kom­men bei­de auf die Angst zu spre­chen, die geschürt wird, um die Verhaltensänderungen zu bewir­ken und auf die Frage der abso­lu­ten Hilflosigkeit. Paul Schreyer plä­diert dafür, die­se Angst nicht zu ver­leug­nen, son­dern ihr ins Gesichts zu sehen, denn wer die tat­säch­li­che Hilflosigkeit ver­leug­net, wird das tat­säch­li­che Problem nicht ändern, son­dern ver­leug­nen.

    Ausgangspunkt jeder Lösung ist die Anerkennung der Hilflosigkeit und damit ver­bun­den die Tatsache, dass es nicht so blei­ben KANN! Wer sich die Angst nicht ein­ge­steht, gesteht sich das Problem nicht ein: man kann die der­zei­ti­ge Situation nicht mit Ratio und Fröhlichkeit "weg­tan­zen", denn sie ist ernst, bitterernst.

    Angst hilft in brenz­li­gen Situationen, Wege zu fin­den, an die man aus­ge­ruht nie gedacht hät­te. Angesichts eines dro­hen­den schwe­ren Unfalls fin­det das Unterbewusstsein in einer Reaktionszeit oft Wege, die es bei ruhi­ger Besinnlichkeit nie hät­te gehen kön­nen, weil man sich zu lan­ge Zeit gelas­sen und auf wirk­lich gute Lösungen – z.B. das Queren der Spuren, um einen Unfall zu ver­hin­dern – nicht gekom­men wäre.

    Das Queren der Spuren bedeu­tet, das Risiko eines ande­ren Unfalls ein­zu­ge­hen, um den siche­ren zu ver­mei­den. Und das ist, was man "uns" nur emp­feh­len kann: nicht mehr zu "spie­len", son­dern Angst zu haben und DANN Lösungen zu fin­den. Wer dem aus­weicht, fin­det kei­ne son­dern beru­higt sich nur – und fährt dem Unfall sehen­den Auges entgegen.

    Daher ist es (höchs­te) Zeit, die Beruhigung – aufzugeben!

    1. @some1 ich habe das Video ges­tern auch gese­hen. Um aus der( hier hand­lungs­hem­men­den) Angstschleife her­aus­zu­kom­men, ist es mE. erfor­der­lich, eine Zielvorgabe oder bewuß­te Haltung für den Supergau
      ein­zu­neh­men, will sagen, eine "Metaebene" zu haben, denn letzt­lich ist es die Angst vor dem Tod , die ja oft bes­tens ver­drängt wird. Ich lese seit Jahren die Werke Eugen Drewermanns, der die­sen Zusammenhang in all sei­nen Werken the­ma­ti­siert. Die Lektüre sei­ner Bücher über 30 Jahre hin­weg hat mich dahin­ge­hend sehr geprägt und gestärkt.

      1. @Regen

        Ich den­ke, die Antwort, die ich gera­de @fabianus I geschrie­ben habe
        https://www.corodok.de/aufgeben-ist-keine-option/#comment-32637
        schließ an Ihre "Metaebene" an.

        Es ist tat­säch­lich die Frage nach dem "Glauben". Damit ist nicht zwin­gend ein the­is­ti­scher gemeint, denn auch Atheisten glau­ben an etwas – ein Ideal, wie z.B. der Marxismus, die empa­thi­sche, die gute, die libe­ra­le, die offe­ne, die leis­tungs­ori­en­tier­te, die eth­ni­sche Gemeinschaft. 

        Was bei­de unter­schei­det ist – der Tod, wie Sie schrei­ben. Das allein macht kei­nen von bei­den per se bes­ser oder weni­ger gewalt­tä­tig, denn wo einst Kreuzzügler der Religionen die Sündigen straf­ten, tun es die Kreuzzügler des Irdischen ihnen gleich und bekämp­fen, was in ihren Augen das Leben gefähr­det. Also jedes Lebewesen?

        Ich ken­ne Drewermann nur vom Hörensagen, habe mich jedoch eini­ge Zeit mit Religionen aus­ein­an­der­ge­setzt – the­is­ti­sche und nicht the­is­ti­sche wie dem Buddhismus, ZEN .Daher bin ich mit dem zen­tra­len Punkt – der Angst vor dem Tod, über die sich jeder klar sein oder wer­den soll­te, um ernst­haft sein zu kön­nen - einig mit ihnen. Darum geht es. Womöglich allei­ne dar­um, auf bei­den Seiten.

    2. @some1
      Vielen Dank für die­sen groß­ar­ti­gen Kommentar.
      Das Video wer­de ich mir auch anschau­en, habe von Schreyer schon eini­ges gehört.

    3. @some1

      Totalitarian move­ments, when they reach this sta­ge, do not sim­ply stop on their own. They con­ti­nue to advan­ce toward their full expres­si­ons, ulti­mate­ly trans­forming ent­i­re socie­ties into mons­trous mir­ror-images of them­sel­ves, unless they are oppo­sed by serious resis­tance. There is a win­dow at the begin­ning when such resis­tance has a chan­ce. That win­dow is still open, but it is clo­sing, fast. I can’t tell you how best to resist, but I can tell you it starts with see­ing things clear­ly, and cal­ling things, and peop­le, exact­ly what they are.

      https://consentfactory.org/2021/03/29/the-unvaccinated-question/

      1. fabianus I

        Das ist die Frage: wie "macht" man einen Widerstand ernsthaft?

        Die Ernsthaftigkeit beginnt damit, die Dinge (schonungslos nüchtern und emotionslos) klar zu sehen und die Dinge und Menschen als das zu benennen, was sie sind.

        Aber damit endet sie nicht, denn "man muss" es aushalten können. Wie "macht" man das?

        Es ist neben der Klarheit für die Umstände die Klarheit für sich selbst, seine Absichten, seinen oft gut vor sich selbst versteckten "Glauben" notwendig und die Betrachtung dieses Glaubens aus der Distanz.

        Woran aber glaubt diese Gesellschaft?

        „Totalitarismus funktioniert wie eine Sekte. Er wabert heran, kriecht langsam empor, Lüge um Lüge, Anpassung um Anpassung, Rechtfertigung um Rechtfertigung … bis am Ende ein irrer kleiner narzisstischer Nihilist ganz oben steht und sich aufmacht, die Welt neu zu gestalten.

        Man kapituliert nicht von einem Tag auf den anderen. Es geschieht im Laufe von Wochen und Monaten. Und unmerklich wird es zur Realität. Man erkennt nicht, dass man Teil davon ist, denn alles, was man sieht, gehört dazu, und alle, die man kennt, sind in ihr enthalten … mit Ausnahme der Anderen. Der „Leugner“. Der ‚Abweichler‘. Der ‚Ausländer‘. Der ‚Fremden‘. Der ‚Covidioten‘. Der ‚Virusverbreiter‘.“
        https://www.rubikon.news/artikel/der-neue-deutsche-totalitarismus

        Am Ende "glaubt" sie an die große einige, einem gemeinsamen Ziel verpflichtete Gemeinschaft?

        Und die Frage ist nur noch die, wer diese Gemeinschaft lenkt, oder besser: welcher Gedanke sie leitet?

    4. Das Interview ist schon etwas älter, wur­de wohl erneut ein­ge­stellt. Vielleicht, weil vimeo den Oval-Kanal abge­murkst hat. Die Überlegungen zur Mächtigkeit der Angst, die eben nicht ein­fach durch ratio­na­les über­zeu­gen wol­len zu besei­ti­gen ist, erin­ner­te mich an eine Aussage vom fran­zö­si­schen Soziologen Jacques Ellul, das ich bis "Corona" immer nicht so rich­tig anneh­men konn­te. Seit einem Jahr weiß ich, was er meinte.
      "Aber Furcht, an eine rea­le Bedrohung geknüpft und in einem Ausmaß im Verhältnis zu die­ser Bedrohung, ist kei­ne Angst. Karen Homey hat­te Recht, als sie fest­stell­te, dass ein wesent­li­cher Unterschied zwi­schen Furcht und Angst dar­in besteht, dass Angst eine Reaktion ist, die in kei­nem Verhältnis zur tat­säch­li­chen Gefahr steht oder eine Reaktion auf eine ima­gi­nä­re Gefahr.
      [ … ]
      Wie auch immer das sein mag, die Angst exis­tiert und brei­tet sich aus. Sie ist irra­tio­nal, und jeder Versuch, sie mit Vernunft oder Fakten zu beru­hi­gen, muss schei­tern. In einem Klima der Angst fak­tisch zu bewei­sen, dass die befürch­te­te Gefahr viel klei­ner ist, als man glaubt, stei­gert nur die Angst; die Information wird als Beweis dafür ver­wen­det, dass es einen Grund für die Angst gibt."
      (aus sei­nem Buch "Propaganda" von 1965, eige­ne Übersetzung aus der eng­li­schen Ausgabe)
      Das macht den Zugang so schwie­rig. Ich bezweif­le jedoch, dass es allein die Angst vor dem Virus ist. Möglicherweise eher das Gegenteil. In mei­ner Umgebung ken­ne ich jeden­falls wenig bis kei­ne Personen, die davon sich wirk­lich bedroht sehen. Die Angst aus­zu­lö­sen scheint mir bei vie­len eine dif­fu­se Ahnung von dem Unheilvollen, was da noch auf uns zu kommt/kommen kann. Diese lähmt und ver­an­laßt, sich dem Realen eher ver­schlie­ßen zu wol­len. Also, bes­ser noch ein biß­chen Lockdown, das schiebt die Ankunft des Biestes viel­leicht ein wenig auf.

  3. "Was ist also zu tun?

    Nun, das was jeder nor­ma­le Mensch bei einem zwar gefähr­li­chen, aber doch ziem­lich nor­ma­len Coronavirus eben so tun sollte:

    1. Schnelltests für jeden Anlass!

    2. Das strik­te Vermeiden von Aufenthalten in Aerosol-geschwän­ger­ter dicker Luft!

    3. Das Absagen von Massenveranstaltungen!

    4. Ein gesun­der Abstand ohne Handschlag und ohne alber­ne Schickimicki-Küsschen!

    5. Die sys­te­ma­ti­sche Erprobung patent­frei­er Arzneien in Warp Speed!

    6. Die Ausstattung von Hausarztpraxen mit Schnelltests auf das Virus, die Gerinnung und ande­re wich­ti­ge Indizes unter Umgehung der Labore!

    7. Echte Ärzte, nicht Physiker, Chemiker, Mathematiker und Biologen soll­ten die Politik beraten!

    Und vor allem braucht es end­lich fach­be­reichs­über­grei­fen­de Leitlinien und Behandlungen, denn Covid-19 ist eine sys­te­mi­sche Erkrankung und in ers­te Linie eine Endotheliitis.

    So ein­fach wäre es. Stattdessen erle­ben wir einen Unsinn nach dem nächsten.

    Ich kann nicht mehr."

    https://reitschuster.de/post/ich-kann-nicht-mehr-ein-arzt-am-rande-seiner-kraefte-packt-aus/

    1. Der Gouverneur von Florida Ron DeSantis hat gemein­sam mit Wissenschaftlern (also Wissenschaftlern und kei­ne Scharlatane) Bilanz über ein hal­bes Jahr ohne Masken und Einschränkungen in Florida gezogen:

      "In den USA haben mitt­ler­wei­le 17 Staaten alle Einschränkungen auf­ge­ho­ben und sind zu einem nor­ma­len Leben ohne Masken, Lockdown oder Schließungen von Schulen, Kirchen, Gastronomie und Geschäften zurück­ge­kehrt. Von den Medien wur­de ihnen die Katastrophe pro­phe­zeit und Berge von Toten – nichts davon ist ein­ge­trof­fen. Präsident Joe Biden hat­te sogar von einer „Neandertaler“ Entscheidung gespro­chen wie Texas und Mississippi alle Einschränkungen auf­ge­ho­ben haben.
      Im Vergleich schnei­den die offe­nen Bundesstaaten sogar bes­ser ab als die mit den strik­ten Maßnahmen. 

      Es zeigt sich abso­lut KEIN NUTZEN VON LOCKDOWN UND MASKEN. 

      Und in vie­len ande­ren Parametern, wie etwa bei der Arbeitslosigkeit, erzie­len die offe­nen Staaten auch wesent­lich bes­se­re Resultate."

      https://tkp.at/2021/03/28/gouverneur-von-florida-zieht-bilanz-ueber-ein-halbes-jahr-ohne-einschraenkungen-und-masken/amp/?__twitter_impression=true

    2. @ Am Ende

      Diese Vorschläge sto­ßen voll ins regie­rungs­amt­li­che Horn und sind, gelin­de gesagt, voll­kom­me­ner Stuss.

      Ich zitie­re mich mal selbst:

      "Gute Zusammenfassung des medi­zi­ni­schen Forschungs- und Wissensstandes. Aber die aus­schließ­li­che Fokussierung auf Ärzte als zu befra­gen­de Autoritäten und Experten ist genau­so undien­lich wie die pos­tu­lier­ten, teils wider­sprüch­li­chen Lösungsvorschläge, die sich – abge­se­hen vom hoh­len Maskentragen und der kri­mi­nel­len Impfstrategie – kaum vom sta­tus quo unter­schei­den, zumal der Begriff "Immunsystem" im Artikel nicht vor­kommt. Gibt es das nicht mehr? Und was ist über­haupt, wenn man – auf­grund der anvi­sier­ten und befür­wor­te­ten Maßnahmen – sein Immunsystem nicht mehr trai­niert? Es soll ja noch mehr patho­ge­ne Erreger geben als Coronaviren, hört man. Die nor­ma­len Formen zwi­schen­mensch­li­chen Umgangs unter Freunden als "Schickimicki" zu ver­höh­nen, naja, kein Kommentar. 

      Dass der Autor die gegen­wär­ti­ge Politik für ein Versehen bezie­hungs­wei­se Versagen der Regierungen hält, belegt aller­dings, dass man nicht nur Ärzte oder Mediziner befra­gen sollte."

    3. @Am Ende

      Ich habe den Aufsatz bei Reitschuster auch gelesen. 

      Frage:

      Was ver­spre­chen Sie sich von Schnelltests? Wenn sie posi­tiv sind, mün­den sie doch wie­der in den PCR und bewir­ken, dass eine Menge Leute sinn­los in Quarantäne ver­brin­gen müssen.
      https://www.apotheken-umschau.de/krankheiten-symptome/infektionskrankheiten/coronavirus/corona-selbsttests-erklaerung-und-tipps-723707.html

      Anmerkung:

      Politik soll­te sich vor allem nicht aus den vor­de­fi­nier­ten Pools an sog. Experten aus­schließ­lich "bedie­nen", son­dern ein brei­tes Meinungsspektrum nicht nur von Experten ein­ho­len. Mir ist die Expertengläubigkeit (auch, wenn es sich um Ärzte han­delt) suspekt: es gibt nicht weni­ge Nichtexperten, die gera­de­aus den­ken kön­nen und das rea­le Zusammenwirken beur­tei­len kön­nen. Was der Politik der der WHO fehlt, ist die Offenheit. Sie haben sich und das Land an an die Industrie ver­kauft und ver­kün­den deren Produkte. Darüber muss man sich bein­hart klar sein. Es sind die sel­ben Konzerne, die von einer Zukunft der KI-gesteu­er­ten Gesundheit ohne Menschenärzte träumen.

  4. Norbert Häring zu Mario Draghi

    Stellen Sie sehr gro­ße Pläne für staat­li­che Subventionen auf. Übergeben Sie die­se an Finanzkonzerne und las­sen Sie die­se ent­schei­den, wie sie das meis­te Geld ver­die­nen, indem sie die­se Subventionen an Unternehmen wei­ter­ge­ben, denen sie Kredite geben oder die sie kau­fen und “restruk­tu­rie­ren”. Stellen Sie zusätz­lich sicher, dass genug krea­ti­ve Zerstörung statt­fin­det, um die Löhne zu drü­cken und die Produktpreise und Unternehmensgewinne hoch zu halten.
    https://norberthaering.de/die-regenten-der-welt/italien-draghi/

    Häring denkt an die Geldflüsse. Auch das ist wich­tig. Aber nicht nur. Man muss die Machtergreifung über die Körper der Untertanen und deren gleich­zei­ti­ges Ausrauben immer zusam­men sehen. Erst zusam­men­schla­gen und dann besteh­len, um anschlie­ßend wie­der zuzu­schla­gen … das soll es geben, ja. Man hat dann … einen Toten oder einen treu­en Diener, der ohne die Schläge des Herrn sei­nes Lebenssinns beraubt ist.

  5. Wie die Versammlungsfreiheit ist tot? Das liegt dar­an das ihr eben nicht glei­cher seit als ande­re. Im Telepolis-Forum hat ein Zeuge Coronas die Tage erklärt ille­gi­ti­me, da vom Grundgesetz nicht vor­ge­se­he­ne Staatsorgane wie das Treffen der Ministerpräsidenten mit der Kanzlerin wer­den dadurch legal da die Regierung selbst­ver­ständ­lich das Grundrecht auf Versammlungsfreiheit in Anspruch neh­men kann. 

    Der Einwand das aus­ge­rech­net eine Regierung die das Grundrecht auf Versammlungsfreiheit beschnit­ten hat sich auf die­ses beruft um die­ses Grundrechte für Normalbürger wei­ter ein­zu­schrän­ken, und was er denn zu Grundgesetz Art 3 Abs. 1 "Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich" meint blieb unbeantwortet …

    (Bei Interesse an den Link suche ich ihn noch­mal raus)

  6. Wir sehen hier anschei­nend alles total falsch.
    Denn die Apokalypse wur­de schon mehr­fach knapp ver­mie­den und steht nun bevor:

    "Intensivmediziner for­dern ange­sichts der stei­gen­den Corona-Zahlen einen har­ten Lockdown für zwei oder drei Wochen. „Das wird zahl­rei­che Menschenleben ret­ten und noch viel mehr vor lebens­lan­gen Langzeitfolgen durch Covid bewah­ren“, erklär­te der Präsident der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI), Gernot Marx, am Sonntag. Er warn­te: „Wir ren­nen sehen­den Auges ins Verderben."

    https://www.welt.de/gesundheit/article229303455/Corona-Wir-rennen-sehenden-Auges-ins-Verderben-warnen-Intensivmediziner.html

    Kann man das nicht auch über die Teilnahme am Straßenverkehr, am Fußballspiel oder am Leben an sich sagen?
    Wer sagt, dass die Folgen des Lockdowns nicht viel schlim­mer sind? Kann man so betriebs­blind sein?

    Was bringt die Fachleute zu die­ser Einschätzung?
    Ich ver­ste­he ihre Beweggründe nicht. Glauben die das wirklich?
    Warum den­ken die so eindimensional?

    1. @ fabianus I

      Sie halten Marx für ein Fachleut?

      Marx ist der neue Präsi des DIVI seit diesem Jahr
      https://www.divi.de/aktuelle-meldungen-intensivmedizin/professor-gernot-marx-ist-neuer-divi-praesident
      und es ist mediales Framing, SEINE Aussage als die "der Intensivmediziner" auszugeben.

      Der Mann ist also seit Januar "im Amt" und hat bereits im Februar (beides 2021) ein neues Prognosemodell aus der Taufe gehoben. Es dient dazu, die Wichtigkeit des DIVI und seines Präsi in der Öffentlichkeit darzustellen und lenkt davon ab, dass die Ist-Zahlen sich seit einem Jahr leider hartnäckig weigern, den politischen Argumenten zu folgen.

      Die Simulationen basieren auf den folgenden Annahmen:

      1. Der aktuelle Lockdown wird fortgesetzt bis zu einem Exit-Zeitpunkt. Im Modell wird zu Grunde gelegt, dass ab einem dieser Zeitpunkte ein konstanter R-Wert für den Wildtyp erreicht wird.

      2. Die neue Mutante B.1.1.7 trat in der letzten Januarwoche deutschlandweit in 22% aller Infektionen auf, aktuell weiter steigend. Sie verbreiten sich 35% schneller als der Wildtyp, die Virulenz ist nicht erhöht.

      3. Die Impfmaßnahmen werden pro Altersgruppe im jeweiligen Impfzeitslot mit nahezu konstanter Impfrate pro Woche kontinuierlich durchgeführt.

      4. Es wird angenommen, dass die Impfung zu 100% vor einem schweren, intensivpflichtigen Krankheitsverlauf schützt.

      5. Es wird angenommen, dass durch die Impfung ein Infektionsschutz von 70% gegenüber Nichtgeimpften besteht.

      6. Daten zum saisonalen Ausbreitungsverhalten der Mutante B.1.1.7 liegen noch nicht vor und sind daher im Modell bisher nicht berücksichtigt. Sobald Daten vorliegen, wird diesbezüglich ein Update durchgeführt werden.
      https://www.divi.de/register/divi-prognosemodell#:~:text=Die%20DIVI%20erlaubt%20sich%20auf,hoher%20Wahrscheinlichkeit%20vorausgesagt%20werden%20kann.

      Es ist ja nun nicht weiter verwunderlich, dass dieses Geschäftsmodell für die Sichtbarkeit der eigenen Notwendigkeit und der des DIVI hinten rausbringt was man vorne eingegeben hat...

      😉

      Die Fehlerhaftigkeit liegt in der Wahrnehmung als "die Intensivmediziner". Man hat einen um das leben covidkranker Menschen vor dem geistigen Auge, der mit Seele um jedes Leben ringt und aus Erfahrung spricht.

      In Wahrheit ist er Chef und nimmt die Prognosen, weil die Realität ihm die Gefolgschaft verweigert.

  7. Stephan von Dassel, Bürgermeister von Berlin-Mitte (Die Grünen), löst sich aktu­ell völ­lig von der Zwecksetzung der "Schutzverordnung", und dem Vertrauen auf Mitwirkung der Bürger:

    "Bei einer Ausgangssperre ist klar: Alle, die gera­de drau­ßen sit­zen oder ste­hen, ver­sto­ßen gegen die Infektionsschutzverordnung – auch die sozia­le Kontrolle und das schlech­te Gewissen der 'Störer' wäre bei einer stär­ke­ren Exponierung durch ein Verbot größer."

    https://www.tagesspiegel.de/berlin/debatte-ueber-harten-lockdown-in-berlin-ausgangssperre-wuerde-kontrollen-erleichtern/27050224.html

    Die grund­sätz­li­che Taktik ist aus­bau­fä­hig, sie­he his­to­ri­sches Bild:
    https://twitter.com/joleffers/status/1238539074690039808

  8. @some1 Ok, aber die Frage ist, wer oder was gibt mir die Kraft dazu, im Extrem zu mei­ner inne­ren Wahrheit zu ste­hen, s. Ossietzky, Bonhoeffer, Stauffenberg. Das ent­schei­det jeder Mensch individuell
    resp. sei­ne eige­ne inne­re Stärke, sei­ne eige­ne Wahrheit. Eugen Drewermann ist auch Psychotherapeut und gab Anfang der Neunziger Jahre einen Beweis für sei­ne Haltung .Dass die natür­lich nicht immer reli­gi­ös moti­viert sein muss, ist klar ; die Frage ist, inwie­weit hal­te ich durch,ohne mich zu verbiegen.

    1. @Regen
      Ich stim­me Ihnen zu. Die Frage nach der "Kraft" beginnt jedoch mit dem Eingestehen der Angst (sonst müss­te man die Frage nicht stel­len). Ossietzky, Bonhoeffer, Stauffenberg sind tref­fen­de Beispiele, WEIL jeder von den drei­en eine ande­re "Glaubenslinie" hat­te, sie aber zur sel­ben Schlussfolgerung bezüg­lich des Faschismus kamen und vor ihm nicht wichen.

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