Aufzugführer festgesetzt

tagesspiegel.de (22.5.)

Es geht nicht um einen Fahrstuhl.

»Schließlich bezeich­ne­te man als Rädelsführer alle Anführer eines AufruhrsAufstandes, einer VerschwörungRevolte oder kri­mi­nel­len Bande. Meistens wird das Wort als Dysphemismus zur Abwertung der betref­fen­den Person bzw. Personengruppe gebraucht.« (Wikipedia)


Notwehr? Willkür? Deutsche Normalität 2021?

tagesspiegel.de (22.5.)

20 Antworten auf „Aufzugführer festgesetzt“

  1. Willkommen im begin­nen­den autro­ri­tä­ren Staat. Noch ein paar Monate epi­de­mi­sche Lage mit Corona-Maßnahmen, und das wider­spens­ti­ge Volk wird sich schon dar­an gewöh­nen. So sieht der künf­ti­ge Dauerzustand wohl aus. Es sei denn, der Souverän wacht in gro­ßer Zahl end­lich aus sei­ner Lethargie auf und wider­setzt sich mas­siv. Umsonst ist die Freiheit nicht zu haben.

  2. Tageslügel bleibt Tageslügel. 

    Je näher der Kollaps rückt, des­to lau­ter wird gequiekt. 

    Als out­ge­sourc­tes Propagandaorgan der dt. Exekutive des deut­schen Terrorregimes geht es mit ihm unter. 

    Heute ist es beson­ders wild. Glaubt man dem Lügel, besteht Deutschland aus­schließ­lich aus Antizionisten, Judenhassern und Verschwörungswichteln. Ganz schlimm.

  3. Einige Hundert Menschen demons­trie­ren in Berlin
    Zwei gro­ße Demonstrationen von Gegnern der Corona-Politik in Berlin sind ver­bo­ten worden.
    Dennoch ver­sam­mel­ten sich eini­ge Hundert Menschen.
    Die Polizei hat­te eini­ges zu tun.
    dpa 22.05.2021 19:28 Uhr
    https://www.nordkurier.de/aus-aller-welt/einige-hundert-menschen-demonstrieren-in-berlin-2243623305.html

    https://www.nordkurier.de/aus-aller-welt/einige-hundert-menschen-demonstrieren-in-berlin-2243623305.html

  4. Aha… was erbli­cke ich denn da auf den Helmen oder Schultern der Polizisten. Das mag zwar den gelern­ten Deutschen zwar nicht groß­ar­tig auf­fal­len – mich (ver)stört das aller­dings gewaltig…

    Viele Grüße,
    Der Ösi

      1. @Boris Büche: Genau so ist es… Wappen und Symbole sind Zeichen von Abgrenzung und Nationalismus. Wenn jemand in D, Ö oder sonst­wo unter­wegs ist, und dort mit einem Staatsorgan zu tun bekommt, dann ist wohl anzu­neh­men, dass es sich um die Beamtenschaft des ent­spre­chen­den Landes han­delt. Daher fin­de ich es für äußerst unan­ge­mes­sen dies zusätz­lich noch mit einem Symbol zu zelebrieren…

        Viele Grüße,
        Walter

        1. Herr Ösi, ich weiß nicht, wie es bei Ihnen ist:
          Wir haben Polizeien der Länder, und die des Bundes
          (ehe­mals = Bundesgrenzschutz). Außerdem haben wir noch den Zoll (Bund) und die kom­mu­na­le Polizei (Ordnungsamt).

          Die am Wappen unter­schei­den zu kön­nen, fin­de ich nicht ganz sinnlos.

          1. Herr Boris Büche, bzgl. einem Logo der öster­rei­chi­schen Exekutive (Polizei) habe ich erst im Internet, genau­er gesagt auf Wikipedia, nach­schau­en müs­sen. Anscheinend haben tra­gen die hie­si­gen Beamten eben­falls ein sicht­ba­res Wappen. Frage mich jetzt aber nicht wie prä­sent das hier zur Schau gestellt wird.

            Aber ich fin­de so ein Logo trotz­dem durch­aus ent­behr­lich. Es steht eh der Aufgabenbereich der Beamten in Schriftform auf der Dienstkleidung. Jetzt stell Dir vor die Polizisten wür­den aus­schließ­lich mit dem Logo, und ohne der Aufschrift "Polizei" ihren Einsatz ver­rich­ten. Man könn­te sie glatt mit Reichsbürger und Konsorten verwechseln 😀

            Viele Grüße,
            Walter

        2. Nachtrag… abgren­zen­de Symbole fin­de ich immer für depla­ziert, egal wel­che Gruppe die­se ver­wen­den. Darunter fällt z.B. die Rot-schwar­ze ANTIFA-Fahne oder auch eine rote empor gestreck­te Faust. Gut fin­de ich hin­ge­gen ver­bin­den­de Symbole wie z.B. die Regenbogen-Flagge. Das ist halt nur mei­ne Meinung 😉

          Zum Thema… hof­fent­lich besinnt sich die Staatsgewalt (spe­zi­ell die Polizei) bald wie­der ihrer Freund-und-Helfer-Rolle. Aber wenn sie mit ihren Helmen, Visieren und Schildern her­um­lau­fen wie futu­ris­ti­sche Krieger, dann sehe ich dies­be­züg­lich eher schwarz. Das pro­vo­ziert sogar die Gewalt der Gegenseite – die sind ja eh unver­letz­lich, da kann man sich ruhig ordent­lich abre­agie­ren und mit Flaschen und Steinen wer­fen. Aber es stellt sich die Frage, wie den Demonstranten die Grenzen auf­zu­zei­gen ohne dies mit Autorität durch­set­zen zu müs­sen – kniff­lig, knifflig…

          Viele Grüße,
          Der Ösi

  5. Zum Glück gibt es (noch) kei­nen Aufzug zum Schaffott 😀
    Aber dass der Begriff "Rädelsführer" noch in Gebrauch ist, wun­dert mich denn doch. Er fand auch schon mal auf mich Anwendung. Das ist schon lan­ge her, noch in einer Zeit ohne Gendersternchen o.ä.
    Auf jeden Fall hat die Polizei schon heu­te wie­der für ein­drück­li­che Bilder gesorgt.
    https://www.youtube.com/watch?v=VvgTFnTSHI4
    Und auch gleich mit ent­spre­chen­den Anfeuerungsrufen beglei­tet, ab h/m/s 3.49.47:
    https://www.youtube.com/watch?v=SDMDq9HHnec&t=13787s
    "Rädelsführer" scheint es meh­re­re gege­ben zu haben (zur Not jeder Demo-Teilnehmer, der den Mund auf­macht). Hier wird Pedro Kreye von der frei­en Linken festgesetzt:
    https://t.me/SandraGabriel269/4436

  6. Leben die von den sadis­ti­schen Machenschaften der bru­ta­len Typen der Polizei (ich sage bewußt nicht mehr "Menschen" oder "Polizisten") bedroh­ten und so mal­trä­tier­ten Opfer noch?? Haben die­se Typen sich eigent­lich noch selbst im Griff???
    Korreliert das beson­ders auf­fal­lend bru­ta­le Verhalten die­ser Typen in unse­rer "Regierungshauptstadt" mög­li­cher­wei­se mit der Vergangenheit des Innensenators? Der Name wür­de es ja auch hergeben…

    1. @Würgreiz: Die heu­ti­ge Polizeigewalt dar­auf zurück­zu­füh­ren, daß Geisel vor hun­dert Jahren oder so mal Mitglied der SEW war, hal­te ich für ähn­lich kurz wie die Merkel-Politik mit ihrer FDJ-Mitgliedschaft zu erklären.

  7. @aa ja, es ist wohl so, dass Menschen sich ändern kön­nen, aber was ich gera­de bei den Berliner Demos, bereits im letz­ten Jahr mehr­fach , und wirk­lich , bis mir die Tränen kamen, erleb­te, war und ist die beson­ders RIGIDE HALTUNG der hier Verant-
    wort­li­chen und die extre­me Gewaltbereitschaft der Polizisten. Die Polizei , Dein "FREUND UND HELFER" war mal ein Slogan, ver­dammt lang her. Aber die Polizei, wie ich sie schät­zen wür­de, soll­te immer bei­de Seiten sehen. Ich füge noch ein­mal den Link über das Statement des von mir ver­ehr­ten Herrn Thomas Wüppesahl von den "Kritischen Polizisten " an, und ich ver­wei­se auf den auf DIESEN Seiten am
    18.4.21veröffentlichen Beitrag des Stuttgarter Einsatzleiters der dor­ti­gen Demo vom Karsamstag.21. SO wün­sche ich mir mensch­lich han­deln­de Polizisten ,objek­tiv und ehr­lich, eben nicht als Schlägertypen.Hier der Link des Videos vonHerrn Wüppesahl:

    https://www.youtube.com/watch?v=KnEqTC6yCeA

    1. Interessantes Video das @Würgreiz hier gepos­tet hat. Arthur, das wäre sogar einen eigen Beitrag hier wert!

      Viele Grüße,
      Walter (Der Ösi)

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